CDU fühlt sich übergangen

Die Ampel erdreistete sich, CDU-Themen in den Sitzungen der Bezirksvertretungen nicht zu beraten. Ein Unding, meint die CDU.
Dazu verfasste die CDU mehrere Pressemeldungen.

Haben Sie schon mal von der CDU-Mönchengladbach gehört, sie wolle LKW-Blitzer installieren (lassen)?
In der Oppositionsrolle gibt es plötzlich eine vorher nie dagewesene Kreativität.
Kaum haben sich einige Bürger beschwert, schon wird gehandelt.
In den Bezirksvertretungen wird jeweils angeregt: Wir schlagen vor, hier und da Blitzer zu installieren.
Kosten? Die können angeblich vernachlässigt werden, schlagen nicht zu Buche, da sie durch die Knöllcheneinnahmen mehr als gedeckt werden.

Eine Frage wurde wohl nicht bedacht. Was machen wir mit den Blitzern, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben und kein LKW mehr durch das verbotene Gebiet fährt? Dadurch keine Einnahmen generiert werden?

Wohl auch deshalb wurden solche ungare Ideen der CDU ohne Beratung (wer hat auf diesem Gebiet schon wirklich Ahnung?) in die Fachausschüsse geschoben.

Die CDU hat noch nicht begriffen: In Mönchengladbach gibt es Mehrheiten außerhalb der CDU.

Zum Schluss, die Vorschläge basieren wohl nur auf einzelnen Bürgerbeschwerden. Es wurden keine neutralen, belastbaren Fakten über LKW-Durchfahrten in verbotenen Gebieten erhoben. Das Ganze ist also rein willkürlich entstanden. Nach dem Motto: wir zeigen dem Bürger wie aktiv wir sind.
In Giesenkirchen (Ost) gibt es keinen Bedarf an LKW-Blitzern?
Liebe CDU, schaut mal genauer hin.

1 Kommentar zu "CDU fühlt sich übergangen"

  1. In einer anderen online-Zeitung kann man folgendes lesen:
    Zitat:
    Für die von-der-Helm- und die Mülgaustraße schlägt die CDU sog. LKW-Blitzer vor. Das bringe nicht nur Einnahmen – sondern setze auch das LKW-Durchfahrtsverbot durch.

    Es geht der CDU also auch um Geld. Vorschlag: setzt doch mal endlich die Maskenpflicht durch, das bringt wirklich etwas in die Kasse. Aber das schafft unsere so großartige Verwaltung ja nicht. Lieber unsinnige Blitzer-Forderungen aufstellen, wie armselig ist das.

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