Daueraufregerthema Müll: Infostände der Grünen in Gladbach und Rheydt

Beispiel: Frankfurt a.M.

Ab 01. Januar 2019, wenn die von CDU und SPD beschlossene neue Abfallsatzung in Kraft tritt, sollen in Mönchengladbach große Rolltonnen eingeführt werden.

In den vergangenen Tagen hat die in Mönchengladbach fürs Thema Müll zuständige Stadttochter mags bereits etliche Hausbesitzer in der Stadt angeschrieben und über die neue Restmülltonne informiert, die schon ab dem Herbst diesen Jahres an die Haushalte gehen soll.

Die Hausbesitzer sind angehalten, vorab Rolltonnen für ihren Müll zu ordern.
Das Problem, das viele Bürger dabei haben: Die neue Satzung sieht große Volumentonnen vor, die nicht gerade dazu einladen, den Müll zu trennen und zu viel Müll zu vermeiden. Dabei ist die Abfallvermeidung gesetzlich vorgeschrieben.

„Leider gibt es hier bei uns in Mönchengladbach keine Option, für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte beispielsweise eine 35-Liter-Rolltonne in einem Abholrhythmus von zwei Wochen anzubieten“, stellt Hajo Siemes, Mitglied der Grünen im Aufsichtsrat der GEM, fest.

Hintergrund: Viele Bürger der Stadt können nicht nachvollziehen, dass Sie nun eine zu große Mülltonne zugewiesen bekommen, obwohl sie sich umweltbewusst verhalten, den Müll trennen und möglichst wenig Abfall produzieren. „Jetzt wird ein Müllvolumen von 20 Litern pro Person und Woche per Satzung vorgegeben“, sagt Hajo Siemes. Bei Benutzung einer Biotonne oder bei Eigenkompostierung betrage das Volumen immer noch 15 Liter pro Person und Woche.

„Die Mönchengladbacher Grünen haben sich immer für Müllvermeidung eingesetzt und möchten das auch weiterhin tun“, so Siemes. Auf ihrer Homepage haben die Grünen als Muster einen Bürgerantrag hinterlegt, für jene, die Widerspruch einlegen und fordern wollen, dass auch kleinere Rolltonne mit etwa einem 35 Liter-Volumen angeboten und die Vorgaben von 20 Litern Müll pro Person/Woche aus der Abfallsatzung gestrichen werden.

Um alle Interessierten zu informieren, sind die Grünen an den nächsten Samstagen, 14. und 21. April, jeweils von 10-12 Uhr mit Infoständen auf dem Rheydter Markt (Brucknerallee/Hauptstr.) und in Mönchengladbach auf dem Sonnenhausplatz präsent und stehen für weitere Fragen zum Thema Restmülltonne zur Verfügung. Ansprechpartner sind in Rheydt Hajo Siemes, in Mönchengladbach Dr. Gerd Brenner.

1 Kommentar zu "Daueraufregerthema Müll: Infostände der Grünen in Gladbach und Rheydt"

  1. Heinz Windgassen | 18. April 2018 um 19:53 | Antworten

    Es geht bei der Firma mag’s nur ums Geld.

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