Der Name ist Programm: Die Nacht ist nicht zum Schlafen da (mit Slideshow)

pjk-brings-29Brings rockte  im Kunstwerk

Keiner schwitzt lauter, keiner verausgabt sich sichtbarer, keine Band im deutschsprachigen Raum lässt den Zuschauer auf Konzerten fühlbarer und unmittelbarer an ihrer Musik teilhaben. Das Kunstwerk in Wickrath war ausverkauft. Vor dem Eingang warteten die Fans geduldig auf den Einlass. Die Stimmung in der Halle war schon vor Konzertbeginn ausgelassen. O-Ton einer Besucherin:„ Mit meinen Freundinnen wollte ich mal wieder eine richtig gute Show erleben. Ich bin extra aus der Lüneburger Heide angereist.“

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Die von den Brüdern Peter und Stephan Brings gegründete Band hat in den zwei zurückliegenden Jahrzehnten schon so ziemlich alle Hochs und Tiefs erlebt, die man als Musiker erleben kann. Ende der 1990er hatte die Band mit den berühmten Vätern (neben Rolly Brings sind das Gesangslegende Tommy Engel und der Politiker Norbert Blüm) ihre besten Jahre schon vermeintlich hinter sich. Dann gelang ihnen im Jahr 2000 mit „ Superjeilezick“ das, was man gut und gerne als Sechser im Lotto bezeichnen kann. Diese zündende Powerpolka ist mit jedem Jahr bekannter geworden und gehört mittlerweile weit über den Karneval hinaus zu den populärsten Songs Kölscher Mundart überhaupt. Dank ‚Superjeilezick‘ öffneten sich für Brings Tür und Tor in der närrischen Hochburg Köln. Für die Band begann eine neue Zeitrechnung samt einem rundum gelungenen Imagewandel.

Brings ist unverwechselbar.