Der schwere Weg zurück – Mönchengladbach wird wieder einmal abgehängt

mg-ry-kfz 000Schon wieder machen es uns unsere Nachbarn vor: Es gibt auch moderne Entscheidungen, neues Denken und neues Handeln.
Bei meinem heutigen Besuch des Straßenverkehrsamtes, ich habe einen PKW angemeldet, schaute mich die Sachbearbeiterin irritiert an.
Mein Wunsch nach einem Kennzeichen mit den Buchstaben RY konnte nicht erfüllt werden.
Hört man sich in Rheydt um, so gibt es einen recht großen Bedarf an der Wiedereinführung des “RY“. Oppositionelle Politiker und SPD Mitglieder sehen die CDU-Mönchengladbach als den Hemmschuh der Modernisierung an.
Anders wurde es in Viersen und Kempen geregelt, dort wurde dem Wunsch der Bürger entsprochen und das KK-Kennzeichen wieder zugelassen.
Auch ohne einen erkennbaren Vorteil für irgendwen, einfach weil viele Bürger es wollen.

6 Kommentare zu "Der schwere Weg zurück – Mönchengladbach wird wieder einmal abgehängt"

  1. Karl-Heinz Friederix | 11. Oktober 2016 um 21:29 |

    Guten Tag.
    Es ist schon eine Frechheit von der Stadt Mönchengladbach mit Volldampf gegen den erklärten Willen und dem Wunsch nach dem alten Kennzeichen RY weg zu rollen.
    Es wird so viel Mist in unserer Stadt gemacht und damit auch Geld verjubelt, da kann es doch daran nicht scheitern.
    Es ist letztlich auch eine Frage der Gleichberechtigung, den Menschen das zu geben was Sie auch möchten, so wie in anderen Kommunen auch.
    Im Grunde wieder mal ein Ausdruck der Aroganz der Glabacher Kommunalpolitiker.
    Auf Dauer wird das sicher nicht funktionieren.
    Mit besten Grüßen Karl-Heinz Friederix

  2. Hartmann | 3. März 2015 um 10:04 |

    Ich sage nur: Gemeinde Gebietsreform. Wenn ich dann jetzt lese: Eine Stadt…Einzigartig. Das ist doch Hohn. Gehen Sie doch mal mit offenen Ohren durch die Stadt, egal ob Ry oder MG. Die Bürger sind mit dem Thema noch längst nicht fertig. Ich meine damit jetzt nicht, alles auf Anfang. Aber EINE Stadt ist anders. Wurden Sie, „Cörstges“, seinerzeit gefragt? Selbst die Politik beschäftigt sich noch immer wieder mit dem Thema. Einfach überstülpen ist nichts Gutes. Und wenn man es trotzdem tut, dann braucht das Ding Zeit. Mit einem Fest, egal wie toll Sie das finden, ist es nicht getan.

  3. Klar müssen wir sparen. KK auch. Aber 30000 für den verrückten Alufanten ausgeben, den auch viele nicht wollen. Ich weiß, ist auch wieder relativ. Aber 30000 sind es nicht.

  4. L.Beckers | 3. März 2015 um 09:44 |

    Entschuldigung, liebe(r) Cörstges.
    Wenn Sie Kinder haben, versuchen Sie`s doch ‚mal mit :“ Ich hab’s euch schon hundertmal gesagt. Haltet endlich die Klappe.“ So übersetzte ich Sie. Einen Bürgerwunsch so zu behandeln, ist durchaus ein bißchen frech, selbst wenn es tatsächlich nur EINER wäre… So spricht man weder mit Kindern noch Erwachsenen!

  5. Cörstges | 2. März 2015 um 22:26 |

    Viele Bürger wollen das RY-Kennzeichen. Hier, wie überall, ist der Begriff „Viele“ relativ. Mögen es 100, oder 500 sein, die dieses Kennzeichen vielleicht kaufen (denn umsonst ist es ja nicht) und anbringen wollen. Sollen deswegen sämtliche Kosten die entstehen auf alle Gladbacher (denn es gibt ja auch Wickrather, Rheindahlener, Neuwerker usw.) verteilt werden ? Solidarität ist etwas anderes. Mittlerweile sollte allen Einwohnern der Stadt klar sein – wir müssen sparen und nicht unnötig Geld ausgeben. Also, spart euch endlich die dauernde Anfrage nach RY, genauso wie die Gladbacher nach dem Ausgraben des Löwen auf dem Hauptfriedhof streben. Eine Stadt – ein Fest – Einzigartig !

    • rheydter | 2. März 2015 um 22:57 |

      @Cörstges,
      sie kennen die Kosten?
      Bitte nennen Sie diese, ich möchte Ihre Rechnung kennenlernen.
      Das Ganze soll natürlich von den Nutzern einer Regelung bezahlt werden.

      Übrigens: Die Kosten des von Ihnen so hoch gehandelte Eine Stadt Fest wird von allen getragen und nur von Tausenden genutzt.
      Wie immer im Leben.

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