Die Linke: Politik darf nie auf Kunst und Kultur verzichten

Am 14.12. gegenüber der Geschäftsstelle auf der Hauptstraße 2 in 41236 Rheydt

Politik findet nicht nur in den Parlamenten statt.
Vielmehr findet Politik mit den Sozialen Bewegungen auf der Straße statt. Und Politik findet im Herzen statt. Und deswegen darf Politik nie Kunst und Kultur vergessen.
Aber Kunst und Kultur lebt nicht durch Entscheidungen im Rat, sie lebt durchs machen. Sie lebt durch Räume in denen sie entsteht und in Räumen in denen sie lebt. Deswegen muss Politik diese Räume schaffen und erhalten.

 

DIE LINKE Mönchengladbach hat da seit Jahren einen ersten Teil zu geleistet, sie hat in ihrem Büro der Kunstinitiative „Lebende Wände“ ein zu Hause gegeben. Immer neue Ausstellungen beleben genau den Raum, in dem sonst dröge Ratsanträge debattiert werden.
Und ja, auch Kürzungen im Kulturbereich gingen hier über den Tisch – diese wurden zwar stets von der Linken abgelehnt, nur wurden sie dadurch gestoppt?

Deswegen ist es richtig, wenn Parteien eben nicht nur „Entscheiden“, sondern im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch „Handeln“.
DIE LINKE Mönchengladbach hat sich dem verpflichtet und geht jetzt einen weiteren kleinen Schritt, sie veranstaltet ein Open Air Kino.
Das aber nicht im Sommer, das kann ja jede/r und gerade die Kommerziellen können das wohl auch besser als ein kleiner Kreisverband.
Aber wenn das Jahresendzeitfest mit den Flügelfiguren kommt, wenn der Duft von Glühwein durch die Straßen zieht und sich die Menschen nach der Arbeit an den Büdchen zu nem Reibekuchen sammeln … ja dann ist es doch genau die richtige Zeit ;-)

Eigentlich ist es eben auch die Zeit, wo in den Hochschulen und anderswo „Die Feuerzangenbowle“ läuft.
Aber nun ist Heinz Rühmann ja nun auch nicht gerade ein Heiliger, er hat schon seine zu oft verschwiegene Vergangenheit bei den Nationalsozialisten.
Macht das den Film schlechter?
Nein, „Die Feuerzangenbowle“ ist Kult und soll auch weiter laufen. Nur muss das bei der Linken sein?
Nein, und so ist „gesellschaftlich Akzeptierte Blasphemie“ das beste was eine Linke zur Weihnachtszeit bringen kann.
Die Weihnachtsgeschichte als Weihnachtsfeier!
Öffentlich und mit den Menschen zusammen.
Dazu Glühwein und ein heißes Süppchen zu fairen Preisen, so kann jede/r mit feiern – das ist es doch was uns die Weihnachtsgeschichte erzählt – das ist es, was wir unabhängig vom Glauben (oder nicht Glauben) miteinander tun sollten.

Und so folgt die Linke in Mönchengladbach dem Zeichen der Sandale … nein es ist ein Schuh … er gab uns eine Flasche, folgt dem Zeichen der Flasche …

Folgt nicht, denkt selber … aber am 14.12. dürfen wir auch einfach mal alle zusammen Spaß haben mit dem Kultfilm „Das Leben des Brian“ der Monty-Python-Truppe!

Hinweis: Otternnasen, Wolfzitzenschips und anderer überflüssiger Krimskrams für Imperialisten ist selbst mitzubringen.
Warme Kleidung sollte selbstredend sein.
Unsichere sollten sich hier noch mal ihr Wissen auffrischen:
http://members.chello.at/wo/das_leben_des_brian.htm