Die SPD Volksgarten hatte zur Bürgerversammlung eingeladen

P1200253-2Am Donnerstag den 06. Februar 2014 fand im Vereinsheim des Kleingartenvereins Volksgarten e. V. eine Bürgerversammlung zu den Themen Entwicklung des REME Geländes, Altenheim Lürrip und Gladbachtal Renaturierung statt.
Gegen 19:00 Uhr hatten sich ca. 40 interessierte Bürger im Vereinsheim des Kleingartenvereins eingefunden und waren gespannt, was ihnen die SPD Volksgarten vorzustellen bzw. zu berichten hatte.

SPD-Ratsherr Ralf Horst u. a. Vorsitzender des Ortsvereins Volksgarten begrüßte als verantwortlicher Veranstalter die erschienen Besucher und stellte das Programm für die Versammlung vor.

 

Zunächst, so trug er vor, würde der Bezirksvorsteher des Bezirkes Ost der Stadt Mönchengladbach, Hermann-Josef Krichel-Mäurer berichten warum diese Versammlung stattfindet.
Danach werde der Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Ost, Volker Küppers den Antrag der SPD für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung vorstellen.
Im Anschluss sei vorgesehen, dass die Besucher Fragen und Anregungen mit den vortragenden Politikern diskutieren könnten, hierzu werde der SPD-Ratsherr Guido Mevissen als Moderator auftreten und die Diskussion leiten.
Nachdem Ralf Horst den vorgesehenen Ablauf der Veranstaltung dargestellt hatte gab er das Wort weiter an den Bezirksvorsteher.

Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer beschrieb zunächst, um welchen Bereich es sich drehe und warum es jetzt wichtig sei, die Bürgerbeteiligung in Gang zu setzen.
Es handelt sich grob umrissen um den Bereich Lürriper Straße, Neusser Straße, Volksbadstraße bis Bahntrasse.
Er machte deutlich, dass ab 2016 die Nutzung des Altenheimes Lürrip endet, zur gleichen Zeit werde die Altlastensanierung des REME-Geländes abgeschlossen sein und die Planung zur Renaturierung des Gladbachs in Angriff genommen werden müssen. Daher halte er es für angebracht, jetzt, bevor irgendein Beschluss oder ähnliches zu diesem Bereich auf den Weg gebracht worden ist, tätig zu werden und die Bürger im Rahmen der Transparenz mit einzubeziehen.
Er machte in seinem Vortrag deutlich, dass die Aufgabe des Altenheimes beschlossene Sache sei und dieser Beschluss nicht mehr umzukehren ist. Man müsse nun sehr frühzeitig über die Nachnutzung des Gebäudes und Geländes mit den Bürgern in Lürrip sprechen und diskutieren.
Ebenso müsse jetzt die Bürgerbeteiligung in Gang gesetzt werden um das REME-Gelände einer sinnvollen Nutzung zuzuführen.
Auch sei zu überlegen, wie die Renaturierung des Gladbachs im Bereich Lürrip voranzutreiben sei um auch den Bürgerwillen mitzunehmen.
Krichel-Mäurer machte auch an Hand von Ideenskizzen deutlich, wie die jeweiligen Dinge umsetzbar seien. Nachdem er seinen Bericht beendet hatte übergab er dem Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Ost, Volker Küppers das Wort.

Küppers stellte den Antrag der SPD für die Sitzung der Bezirksvertretung Ost am 13.02.2014 im Wortlaut vor.
Des Weiteren trug er auch die Begründung für den Antrag vor. In dieser Begründung stellt die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Ost deutlich heraus, dass sie nicht gewillt ist, nun für die angesprochenen Bereiche der Willkür eventueller Investoren Tür und Tor zu öffnen, sondern sie ist bestrebt das Gelände mit Bürgerbeteiligung in die Planung zu bekommen.

Herr Mevissen stellte anschließend die Spielregeln der Diskussion vor. Es wurde zunächst von den Bürgern überwiegend Kritik an der Aufgabe des Altenheimes geäußert und in Frage gestellt, dass diese Aufgabe nicht mehr aufhaltbar sei.
Nachdem dieses jedoch in einer längeren Phase vertieft war, auch durch mehrfaches Erklären der Politiker ausreichend behandelt schien, kamen auch Vorschläge zur Nutzung des Geländes REME oder zur Renaturierung auf.
Es wurden zahlreiche Dinge vorgebracht, was man in Lürrip unbedingt machen müsse, unter anderem ein Heim oder aber ein Wohnen für ältere oder alte Menschen zu schaffen. Auch wurde der S-Bahnhof angesprochen, dass er nicht Behindertengerecht sei und man solle überlegen, ihn ohne die Deutsche Bahn Behindertenfreundlich zu machen z.B. durch einen Rampenzugang.

Nachdem zahlreiche Besucher der Veranstaltung zu Wort gekommen waren, bedankte sich Ralf Horst für die große Beteiligung an der Diskussion. Er trug noch einmal die Punkte vor, die er aus den Beiträgen der erschienen Bürger aufgenommen und als Anregungen notiert hatte.
Er nannte u. a. Bau eines Altenheimes oder aber Schaffung von altengerechtem Wohnen, Anlage von Straßen die nicht für den Durchgangsverkehr geeignet sind, Überlegen von Möglichkeiten um die Neusser Straße im Bereich Lürrip von Durchgangsverkehren zu entlasten, Maßnahmen zur behindertenfreundlichen Gestaltung des S-Bahnhofes in Gang zu setzen.

Zum Abschluss dankte er nochmals für die rege Teilnahme und versicherte, dass die SPD alles tun werde um bei der Neuorganisation des angesprochenen Bereiches den Bürgerwillen zu berücksichtigen.