Aktualisierung! – Dr. Günter Krings und der vertretbare gute Ausweg: „Regeln gelten für alle“.

Dr. Günter Krings, CDU, MdB

Das sollte man gehört haben: Dr. Krings im WDR5-Interview
„Die Gedanken sind frei…“

7 Kommentare zu "Aktualisierung! – Dr. Günter Krings und der vertretbare gute Ausweg: „Regeln gelten für alle“."

  1. Gerd Claussen | 21. Februar 2021 um 12:50 |

    Diese affig, wie mit Winkelmesser bearbeiteten Köpfe von Fußballern sind mir auch ein Graus. Über die dumm-dreisten Äußerungen der sog. Oberen will ich garnicht reden. Trotzdem muß auch mal gesagt werden, daß einige wenige einen Teil ihres überhöhten Einkommens, in soziale Projekte stecken, ohne darüber viel zu reden.

  2. Fred Herbers | 19. Februar 2021 um 21:42 |

    Man muß unterscheiden. In meiner Kindheit habe ich noch Rahn und Tilkowki mitbekommen. Das damals war Fußball, mit Männern die im Leben standen als Spieler. Heute ist Menschenhandel der teuersten Art ein Riesenballon, in dem jeder ehemalige Millionensklave später dann auch Direktor und Manager kann.
    Gewichtiger Wirtschaftszweig hin oder her. In Zeiten wie diesen, erwarte ich von einem Politiker, daß er sich vor eine schwer tragende Bevölkerung stellt und nicht vor deren Ohren herumhaspelt, weil er die Fußballerallüren nicht wirklich verurteilenswert findet.

  3. Carl Baumann | 19. Februar 2021 um 20:06 |

    Im letzten Sommer verkündete nach einer umfangreichen Rückholaktion unser Außenminister, daß in Coronazeiten jeder, der eine Reise macht, nicht mehr zurückgeholt wird. Noch Fragen?
    Geld regiert die Welt. Wenn uns ein Politiker im Radio erzählt, daß es ihm nicht darum geht, daß die Spieler viel Geld verdienen, dann ist das aber arg mager. Um was denn sonst. Der Herr war alles andere als überzeugend. Noch Fragen?

  4. Jeder Müllwerker,jede Reinigungskraft leistet mehr für die Gesellschaft, als diese millionenschweren Typen

  5. Etwas wichtiges habe ich gelernt. Mit den Sitten und den Extrawürsten des Fußballs ist alles nur relativ nicht ganz so gut. Was da im Interview abgeliefert wird, läßt keine Fragen zum Standpunkt des Studiogastes offen. Superwahljahr mit panem et circenses? Oder was soll das sein, während dem Bürger schon einmal beigebogen wird, daß er natürlich nicht per Privatjet nach Hause kann, wenn es ihn erwischt hat, schließlich heißt er nicht Müller und ist kein Balltreter, sondern über Ostern keinen Urlaub machen sollte.
    Gelernt habe ich, daß das Relative in Verhalten und Äußerungen der relativ wissensfernen, gelackten Akteure samt deren Hochglanzentourage, nichts anderes ist, als Märtyrertum. Wenn das Volk sonst schon nix hat, dann gibt man ihm was man kann. Das Einzige, das man kann. Ich muß meine Perspektive ändern. Das ist schon alles. Herr Dr. Krings, Ihre Vorstellung war auch nur relativ gut. Was mir passiert, wenn ich mich micht an Regeln halte, das weiß ich. Fakt ist, Herr Dr. Krings, daß einzelne Politiker sich kritisch äußern, aber dulden, daß man bestehende Maßgaben unterläuft bzw umfliegt. Wenn Sie einen Bürger im wirklichen Lockdown fragen, ich empfinde das Ganze schon als zumimdest Kleinkriminalität. Kleinkriminell, während unendlich viele Existenzen niedergehen und nicht wieder aufstehen werden. Die Kosten für die Rückholung eines Märtyrers hätten, anderweitig eingesetzt, hilfreich sein können. Aber den Opfergeist unterbelichteter Horden muß man sich natürlich etwas kosten lassen. Herr Dr. Krings, wer gerade baden geht, der schäumt oder springt.

  6. der Bogen wird überspannt, es geht nur um Einnahmen aus Werbung etc.
    Fürs Überleben wollten die Vereine einst spielen, erzählten uns, sie brauchen die Gelder aus den Übertragungsrechten, jetzt meint Dr. Krings, es werde für die Fans und Fernsehzuschauer gespielt, damit diese im Fernsehen die Spiele verfolgen könnten, welcher Hohn.
    Herr Krings, Sie können gerne fernsehen, schauen Sie in die Mediatheken, auch Netflix können Sie sich leisten. Aber hören Sie auf, aus wahltaktischen Gründen die Leute hinters Licht zu führen.
    So wird der ramponierte Ruf weder der Profiligen noch der CDU wieder geheilt.

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