“Durchstarten für NRW“ – Armin Laschet schafft CDU-Arbeitsplätze in den Ministerien. “Ein paar Vertraute braucht man“

In seiner Bewerbungsrede am Samstag in Mönchengladbach als CDU-Spitzenkandidat für das Amt des NRW-Ministerpräsidenten 2017 raspelte er Süßholz, lobte hier und dort einen anwesenden “Parteifreund“, der CSU will er nichts mehr nachtragen, Angela Merkel ist für ihn die einzig fähige und mögliche Kanzlerkandidatin. Alles ist gut, meint Armin Laschet.

Trotzdem plagen ihn Zweifel, hegt er Mißtrauen ob der Beamten in den Ministerien in Düsseldorf.
Laschet:„ 300 Mitarbeiter in meinem Ministerium haben damals, 2005, loyal gearbeitet. Kein einziger Christdemokrat war dabei, Abteilungsleiter, Ressortleiter, alles Sozialdemokraten. Ein paar Vertraute braucht man trotzdem. Deshalb hatte die Regierung Rüttgers 32 neue Stellen geschaffen um ein paar Vertraute in Pressestelle, als Büroleiter etc. zu haben“. Er suggeriert den Zuhörern aus seiner Partei, die jetzige Rot/Grüne Regierung habe seit 2010 tatsächlich 510 neue Stellen für Rot/Grüne Ministerien geschaffen, keine Polizisten oder Lehrer.
Es gibt demnach keine/wenige Mitarbeiter mit CDU-Parteibuch in Düsseldorfer Ministerien.

Das bedeutet: Bei einem Wahlsieg Laschets werden nicht wenige neue Stellen eingerichtet, nicht um anfallende Arbeiten zügig zu erledigen, sondern um eine vertrauensvolle Arbeitsumgebung für den Ministerpräsidenten und seine Minister zu schaffen.
Dadurch wird sich auch der Wunsch unseres OB´s nach geeigneten CDU-Ansprechpartnern erfüllen.
Also aufgepasst liebe CDU-Lobbyisten. Neue Karriere- Chancen gibt es ab Mai/Juni 2017  evtl. in Düsseldorf, Bewerbungsadresse: Armin Laschet.

1 Kommentar zu "“Durchstarten für NRW“ – Armin Laschet schafft CDU-Arbeitsplätze in den Ministerien. “Ein paar Vertraute braucht man“"

  1. K Wiese-Schopen | 28. November 2016 um 10:32 |

    Ich kann nicht an mich halten. Ich bin sowas von sauer. Unter diesen armseligen Figuren haben wir dann die vermeintliche Wahl. Pest oder Cholera. Und nur weil das alle so machen, wird es nicht sauberer. Wenn ich mir diese scheinheiligen Typen angucke, wie sie da brav und unschuldig sitzen, während das Geschachere noch läuft oder schon gelaufen ist und sie ohnehin nichts Anderes im Sinn haben, als sich ihre Pfründe zu sichern. Im Gegensatz zu den „Otto“-Bürgern, die im Normalfall nach über vierzig Jahren echter Arbeit , nicht von deren Früchte leben können, hat man hier die Möglichkeit mit einer Räuberleiter hier und noch einer da, die Zeit bis zum goldenen Ruhestand auf einer A.backe abzusitzen. Und Vertraute und vertrauensvolle Umgebung nenne ich erstens Filz und zweitens deutlich ausgedrückte Diskreditierung derer, die einfach neutral ihre Arbeit machen. Daß man sich mit Gleichgesinnten umgeben möchte verstehe ich ja noch. Aber diese Pöstchenschieberei ist nur zum K. Wir haben ja wirklich echte Lokalmatadoren, die außer Knete gerne auch noch etwas Pofil dazunehmen. Und weil ich die zum Teil kenne, weiß ich, daß die soviel Ahnung von Politik haben, wie die Kuh vom Schneewalzer. Sowas wähl ich nicht. Nie mehr. Ich werf‘ höchstens noch einen leeren Zettel in die Urne, in der Hofnung, daß das viele Andere auch tun, damit’s nicht auch noch rechts wird. Auch das Thema haben uns unsere Herrschaften mit ihrer bisher gemachten Politik selber eingebrockt und sind jetzt auch noch fürchterlich erschrocken. Das kommt nun ‚mal von sowas, wenn das Volk die Sch. voll hat. Fröhliche Woche noch.

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