Fortschreibung 02: Vorabend zum Derby: Aufeinandertreffen zwischen Kölner und Mönchengladbacher Problemfans | Über 200 Personen in Gewahrsam genommen

Foto: Polizei

Nach dem Aufeinandertreffen zwischen Problemfans des 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach am Vorabend, 8. März, der Bundesligapartie bittet die Polizei Mönchengladbach die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Polizeilich ist bekannt, dass unbeteiligte Personen Videos oder Fotos der Auseinandersetzung erstellt haben.
Diese Personen werden gebeten sich als Zeugen bei der hier eingerichteten Ermittlungskommission zu melden. Dies gilt insbesondere für Personen, deren Fotos und Videos bereits eine öffentliche Verbreitung in den Sozialen Medien oder Messenger Diensten gefunden haben.

Außerdem sucht die Polizei weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02161 290 entgegen.

Am Freitag, 8. März, hatte die Polizei 131 Kölner und 74 Mönchengladbacher Problemfans in Gewahrsam genommen. Beide Gruppen hatten zuvor auf dem Vorplatz am Eingang Nord des Borussia-Parks versucht gewaltsam aufeinander zu treffen.

Die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte der Polizei konnten eine Auseinandersetzung beider Gruppen verhindern und die Problemfans separieren. Sie mussten dazu weitere Kräfte hinzuziehen und Pfefferspray sowie den Einsatzmehrzweckstock einsetzen.

Bei der polizeilichen Intervention wurden drei Beamte und eine Beamtin verletzt.
Die Polizistin konnte den Dienst nicht fortsetzen.

Insgesamt hat die Polizei mehrere Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Sachbeschädigung, Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, schwerem Landfriedensbruch und Widerstand gegen die Einsatzkräfte eingeleitet.

Die Ermittlungen dauern an. (JL)

Die bisherigen Pressemitteilungen zum Ausgangssachverhalt:

1.           https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/5731369

2.           https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/5731446

3.           https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/5731542

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2 Kommentare zu "Fortschreibung 02: Vorabend zum Derby: Aufeinandertreffen zwischen Kölner und Mönchengladbacher Problemfans | Über 200 Personen in Gewahrsam genommen"

  1. Rüdiger Klaus | 16. März 2024 um 20:53 |

    Was isn mit Fankultur. Wird immer viel von gesprochen.
    Da ist soviel Kultur drin, daß Köln heute schon wieder übel gepöbelt hat. Diesmal gegen Leipzig. „Wir hassen Ostdeutschland“ Tolle Kultur. Stadien bloß noch zum Hass rauslassen, beleidigen, provozieren, gewalttätig sein? Sperren! Aussperren, und vielleicht mal was an der Kultur ändern. Scheint so wie bisher nicht zu klappen. Ich bin Fußballfan, aber auf sowas verkommenes hab ich keinen Bock mehr. Es gibt auch noch andere Sportarten, wo übrigens nirgends dauernd sowas Abartiges passiert.

  2. Ctefan Lauer | 16. März 2024 um 11:12 |

    Irgendwann einmal ging es um Sport. Mittlerweile jagten sogenannte Fans sich auf der Autobahn, warfen Molotov Cocktails in Fantreffpunkte, verletzen mit Pyros, schlagen sich die Schädel ein und blutig. Wenn vor einem Spiel Polizeihubschrauber über der Stadt kreisen, Polizei und Sicherheitskräfte sich rüsten müssen, als ginge es in den Krieg, wenn der Fan der nur Lust hat, ein Spiel im Stadion zu erleben, besser zu Hause bleibt, wenn Familien von Polizei und Securities bangen müssen, ob ihre Lieben an Leib und Seele unverletzt nach Hause kommen, ist dann nicht endlich höchste Zeit, deratige Spiele nicht stattfinden zu lassen? Das ist nicht Sport. Das ist kranker, asozialer Dreck, dessen Ablauf der Steuerzahler auch noch mitfinanziert.

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