Fristverlängerung bei NRW Corona-Soforthilfe – Anträge bis 31. März 2021 bei der Stadt möglich

Rathaus Abtei

Die Landesregierung NRW unterstützt in der Corona-Krise finanziell ehrenamtliche Hilfsangebote für ältere oder vorerkrankte Bürgerinnen und Bürger oder in Quarantäne befindliche Menschen.

Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen, gemeinnützige Organisationen und Vereine, die in Corona-Zeiten Hilfsangebote organisieren und koordinieren, erhalten finanzielle Unterstützung bis maximal 500 Euro. Damit möglichst viele Einrichtungen davon profitieren können, verlängert das Land die Frist bis zum 31. März 2021.

Der Stadt Mönchengladbach stehen insgesamt 20.000 Euro zur Verfügung. “Da die Mittel noch nicht ausgeschöpft sind, freuen wir uns sehr über die Bereitschaft des Landes, die Frist zu verlängern. Das ist ein gutes Signal für das Ehrenamt. In Mönchengladbach packen viele Menschen mit an, damit wir alle gut durch diese Pandemie kommen”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Die Mittel können bei der Stadt beantragt werden. Das Online-Formular und weitergehende Informationen befinden sich unter: https://stadt.mg/ehrenamt-corona.

Gefördert werden können beispielsweise Einkaufsdienste, psychosoziale Angebote, die Vernetzung von Initiativen in den Stadtteilen, die Produktion von Hilfeleitfäden und Erklär-Videos. Erstattungsfähig sind u. a. die Anschaffung von Schutzbekleidung und Desinfektionsmitteln, Fahrtkosten, Material für das Nähen von Behelfsmasken, Einrichtung von Videokonferenzen.

Die Mittel dürfen für entstandene Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie rückwirkend ab dem 24. März 2020 (= Kabinettsbeschluss zum NRW-Rettungsschirm) genutzt werden.

Sollten weitere Stellen die Übernahme der Kosten zugesagt haben, ist eine Finanzierung über diesen Fördertopf ausgeschlossen. Eine Auszahlung an natürliche Personen ist ebenfalls nicht möglich.

1 Kommentar zu "Fristverlängerung bei NRW Corona-Soforthilfe – Anträge bis 31. März 2021 bei der Stadt möglich"

  1. Annemarie Pollmanns | 8. Januar 2021 um 13:01 | Antworten

    warum werden natürliche personen nicht berücksichtigt. ich habe ca 500 masken genäht und an
    viele stellen verteilt, allein ca 150 stück an das auffanglager hardter str.
    wie schwer es war an preiswertes gummiband zu kommen, wird ja wohl hinreichend bekannt sein.

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