Fußball – Fans – Finanzen
Mönchengladbachs Weg aus der Provinz?

Nach dem noch nicht überstandenen Tour-Fieber fiebert Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners schon wieder.
Er kennt noch immer nicht die Kosten der Tour-Durchfahrt-Minuten durch die City. Er verantwortet zur Zeit scheinbar locker und frohgelaunt die Infrastrukturverbesserungen zugunsten der Radrennfahrer wie vorgezogener Straßenbau zu Lasten maroder Radwege überall.
Doch bereits jetzt bringt er mit seinen CDU-Freunden unter Mithilfe der GroKo ein weiteres Medienvorhaben auf den Weg.
Mönchengladbach bewirbt sich um ein/zwei Spiele der Fußball-EM-24. Zum wiederholten Mal muß das Werbe-Argument: „ Mönchengladbach wird in aller Munde sein,“ herhalten zur Begründung für viele Millionen weiterer Schulden für die Stadt.
Die aktuellen 1,3 Milliarden Euro Schulden ficht schon niemanden der Verantwortlichen in Verwaltung und Politik  mehr an.

„Die Kosten für die Ausrichtung bei der EM sind beherrschbar,“ das weiß unser erster Mann in der Stadt schon jetzt, kann jedoch nicht einmal auch nur eine Schätzung der Kosten nennen.
„Die machen doch sowieso was sie wollen“. Dieser Slogan von wahlmüden Bürgern nimmt ob dieser Unverantwortlichkeit der Politik konkrete Formen an.
Unser Mann der Finanzen, Stadtkämmerer Kuckels, er schweigt zu alledem.

1 Kommentar zu "Fußball – Fans – Finanzen
Mönchengladbachs Weg aus der Provinz?"

  1. Albert Bols | 27. Mai 2017 um 08:28 |

    In anderen Medien wird das Ereinis und die Bewerbung hochgelobt.
    Ich nenne es puren Populismus.
    Die Bewerbung dient außer der eigenen Befriedigung lediglich dazu, den Bürger, nicht nur den Borussia-Bürger, wohlgelaunt zu halten mit Sport. Oder was man für Sport hält. Es ist ja lediglich ein vom Volk bezahlter Event. Mehr nicht.
    Ein gut platziertes Ablenkugsmanöver von groben Mängeln in sozialen Bereichen.
    Ob auch Bereicherung beabsichtigt sein könnte, das wird erst die Geschichte zeigen.

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