Geplante Kürzungen der Bundesregierung im Solarbereich sind für Mönchengladbach und den Klimaschutz ein schwerer Schlag

Aufforderung an Dr. Günter Krings (CDU), sich in Berlin entsprechend einzusetzen

„Die Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung für eine drastische Absenkung der Vergütungssätze im Erneuerbaren-Energien-Gesetz und die damit verbundene Absenkung sind ein schwerer Schlag für den Klimaschutz, die gesamte Solarbranche und viele Privatmenschen, die auch zukünftig Solaranlagen auf ihren Dächern installieren möchten.

Auch in Mönchengladbach arbeiten viele mittelständische Unternehmen in der Solarbranche.

Nicht nur für die hiesigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dieser Branche stehen nun unsichere Zeiten bevor.
Viele Privatleute wollen auch zukünftig ihren eigenen Teil zur Energiewende – weg von Kohle und Atom und hin zu den Erneuerbaren Energien – beitragen.
Mit den Plänen der Bundesregierung und ihrem de-facto-Ausstieg aus der Solarstromförderung wird dies nun wesentlich schwieriger“, so Gaby Brenner.

„Besonders zynisch dabei ist, dass sich der Jahrestag des Super-Gaus im japanischen Fukushima dieser Tage erstmalig jährt“, so der energiepolitische Sprecher der Mönchengladbacher Grünen, Frank Krupka.
„Erst haben Union und FDP die Dinge laufen lassen, jetzt gehen sie dazu über, die Energiewende selbst zu torpedieren. Das ist grob fahrlässig.“
Der zweite Teil der Energiewende fehle, so Krupka weiter. Der Kehrtwende bei der Atompolitik habe Schwarz-Gelb bislang viel zu wenig Taten folgen lassen, um den Einstieg ins Zeitalter der Erneuerbaren, Energieeinsparung und mehr Energieeffizienz zu forcieren.

Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach fordern deshalb den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings auf, sich in Berlin für verlässliche Rahmenbedingungen für Investoren und die Senkung der Förderung mit Augenmaß voranzutreiben, statt eine reine Kahlschlagpolitik zu betreiben.