Schlagwort: Arbeit

  • Position beziehen mit Becher und Bällchen

    Position beziehen mit Becher und Bällchen

    Der internationale Aktionstag „Gute Arbeit“ in der Gladbacher City bewegte viele Menschen.

    Ein Becher, bei dem das Drauf und das Drin stimmten. „Vergiss nie: Hier arbeitet ein Mensch“ stand drauf – und der zumeist Kaffee (drin) schmeckte den meisten Passanten*innen ebenfalls beim internationalen Aktionstag „Gute Arbeit“ am vergangenen Samstag (7.10.) in der Gladbacher City im Bereich Albertus-/Hindenburgstraße. Ein Bündnis aus Gewerkschaften und Sozialverbänden hatte einen großen Infostand aufgebaut, dazu Forderungen auf den Gehweg geklebt. Und mit einem kleinen Ball konnten die Citybesucher *innen „voten“ – ob für bessere Bezahlung und gegen Ausbeutung am Arbeitsplatz.
    Nicht wenige diskutierten an Stehtischen über die Lage am Arbeitsmarkt, vor allem aber über ihre persönliche Arbeitssituation. Und tranken eine Erfrischung aus dem von den Akteuren verteilten Becher mit dem „Drauf und Drin“.

    „Sie glauben gar nicht, welchen Schikanen ich am Arbeitsplatz ausgesetzt war“, schilderte eine relativ junge Frau. Eindeutig war auch die Kritik mehrerer Teilnehmerinnen an den „Machenschaften“ in der Logistik-Branche. Gladbach – und hier seien vor allem Politik und Wirtschaftsförderer gefordert – täten gut daran, bei der Schaffung neuer Jobs nicht so sehr auf die Logistik-Sparte zu setzen. „Wir brauchen Arbeitsplätze, von denen man und die Familie leben können, Zalando, Amazon & Co. helfen da nicht wirklich“, sagt ein junger Mann mit Migrationshintergrund. Seine Monats-Lohnabrechnung legt er dazu. Mönchengladbach gilt mittlerweile als Hotspot in der internationalen Logistik. Aber auch solche Reaktionen waren zu hören: „Euer Gequatsche interessiert mich nicht.“ Oder: „Gut, dass ihr das macht, leider kommt zu wenig dabei rum.“

    Zu den Akteuren am Samstag gehörte auch das Gladbacher Bündnis für Menschen-würde und Arbeit. Sein Sprecher Wolfgang Fels: „Wir wollten vor allem mit den Leuten reden. Und erneut Position beziehen für eine faire Bezahlung bei guter Arbeit“. Das sei den Aktiven gelungen. Aktive das waren nicht nur Vertreterinnen des Bündnisses, sondern auch des DGB-Stadtverbandes, Arbeitslosenzentrum, Volksverein, die Stiftung Förderverein Volksverein, der so genannte Ko-Kreis der Arbeitsloseninitiativen im Bistum Aachen sowie die Arbeiter- und Betriebsseelsorge Heinsberg/Mönchengladbach.

    Mehr Infos zum Bündnis: buendnis-fuer-menschenwuerde-und-arbeit.de

    Text: Herbert Baumann, Fotos: Hermann-Josef Kronen

    7 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Welttag der menschenwürdigen Arbeit“  – erstmals in Mönchengladbach

    „Welttag der menschenwürdigen Arbeit“
    – erstmals in Mönchengladbach

    Bereits seit 2008 organisiert der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) jeweils am 7. Oktober den Welttag für menschenwürdige Arbeit (WFMA).

    In unserer Region hatte er bis jetzt keinen Widerhall gefunden. Das soll sich ändern.

    Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, dem Arbeitslosenzentrum Lüpertzender Straße, der Initiative „Fairfahren“ und dem regionalen „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ wird dieser Tag begangen.
    Dazu gibt es am Freitag, den 7.10. von 15 bis Uhr eine informative Aktion auf dem Sonnenhausplatz vor dem MINTO. Im Mittelpunkt stehen ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, die sich in unserer unmittelbaren Nähe vollziehen. Weitere Aktionen finden auch z.B. in Krefeld, Aachen und Düren statt.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Gute Arbeits- und Lebensbedingungen von LKW-Fahrer*innen in Mönchengladbach schaffen – Gründung des Bündnisses „Fair Fahren“

    Gute Arbeits- und Lebensbedingungen von LKW-Fahrer*innen in Mönchengladbach schaffen – Gründung des Bündnisses „Fair Fahren“

    Probleme gibt es viele. Und die sind nicht erst seit gestern bekannt. An Gladbachs Logistik-Standorten – ob im riesengroßen Regio-Park oder in Rheindahlen – haben die Lkw-Fahrer*innen nicht viel zu lachen. Da fehlen Toiletten, Duschmöglichkeiten, um nur zwei  „menschliche“ Beispiele zu nennen.

    Auf Initiative der „Beratungsstelle Arbeit“ des Arbeitslosenzentrums MG eV (ALZ) hat sich jetzt das „Bündnis Fair fahren“  gegründet. Dem stadtweiten Zusammenschluss gehören Arbeit und Leben DGB/VHS NRW e.V.,  die Kirche für Fernfahrer der kath. Betriebsseelsorge MG, der Deutsche Gewerkschaftsbund Stadtverband Mönchengladbach , die Faire Integration beim DGB Bildungswerk, das Beratungsnetzwerk Faire Mobilität  vom DGB, der Förderverein Stiftung Volksverein Mönchengladbach e.V. , ver.di Bezirk Linker Niederrhein und die Beratungsstelle Arbeit im ALZ MG e.V. an. Die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von LKW-Fahrer*innen in Mönchengladbach ist eines der Ziele des Bündnisses Fair fahren. In den vergangenen Jahren entwickelte sich Gladbach zu einem europäischen Logistik-Hotspot. Wurden durch die von der Politik stark unterstützten Ansiedlungen von global agierenden Firmen wie amazon, zalando, esprit, Fiege & Co. einerseits neue Arbeitsplätze geschaffen, entstanden anderseits jedoch Lebensbedingungen, die jeden erschrecken sollten, der an ein gutes Leben in Deutschland gewohnt ist. Dass solche Zustände entstehen könnten, scheint bei den Planungen nicht überblickt oder gar nicht bedacht worden zu sein, vermutet das Bündnis.

    Vertreter*innen von Fair fahren haben sich im Mönchengladbacher Gewerbegebiet „Regiopark“ umgeschaut, ebenso die neuen  Ansiedlungen von amazon und Reuter.de im Gewerbegebiet Rheindahlen oder auf dem Parkplatz für amazon im Nordpark. Sie stellten fest: es fehlen menschenwürdige sanitäre Infrastrukturen für die LKW-Fahrer*innen, von denen die Unternehmen beliefert werden. Transport wird schon seit Jahren so organisiert, dass frühere Lager heute Logistikzentren genannt werden. Sie sind umfunktioniert zu Warenumschlagplätzen, in denen Waren sortiert werden und LKW-Anhänger wurden zu modernen Lagern, während letztere entweder auf der rechten Spur der Autobahn fahren oder auf öffentlich verwaltete Parkplätze abgestellt werden. Erst wenn in den Logistikzentren die Waren „just in time“ gebraucht werden, wird der LKW entladen. Dass diese modernen Lager – die LKW-Anhänger – von Menschen in Maschinen gezogen werden, wurde wohl übersehen: Wie sollte man sich sonst erklären, dass Toiletten und Duschen fehlen,  die regelmäßig gereinigt werden. Diese Situation beobachten wir auch in Mönchengladbach.

    Die eingeschränkten Parkmöglichkeiten zwingen Fahrer*innen immer wieder auch in Gewerbegebieten oder nahe gelegenen Straßen zu parken, nicht zuletzt zum Ärgernis der Anwohner*innen. Weitere Probleme ergeben sich, so das Bündnis, aus dem fehlenden Verkehrsmanagement. Während Verlader, also Auftraggeber, es schaffen, ihre Logistik „just in time“ zu organisieren, teilweise sogar LKW-Anhänger zu kaufen, Apps zur Organisation der Logistik entwickeln, die Fahrer*innen genau minutenvorschreiben, wann und wo sie sein sollen, übernehmen diese Generalunternehmer keinerlei Verantwortung für die Lebensbedingungen und Arbeitsrechte der Fahrer*innen.

    An den genannten Punkten möchte das Bündnis ansetzten und unter Beteiligung der Kommunalpolitik, der Stadtverwaltung, Stadt-Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WMFG) und der Handelskammer Mittlerer Niederrhein die Anpassung und Verbesserung der Rahmenbedingungen in Mönchengladbach erreichen. Zudem schrieb das Bündnis u.a. Oberbürgermeister Felix Heinrichs (SPD)  und bat ihn um seine Unterstützung. Konkret bittet das Bündnis ihn um einen regelmäßig tagenden Arbeitskreis der Beteiligten. Schließlich dulde das „ernste Thema“ keinen weiteren Aufschub.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Studie zur Arbeitswelt im Lockdown zeigt einbrechende Arbeitszufriedenheit

    Studie zur Arbeitswelt im Lockdown zeigt einbrechende Arbeitszufriedenheit

    Infolge der Pandemie-bedingten Lockdown-Maßnahmen ist die Arbeitszufriedenheit der Menschen in Deutschland eingebrochen. Insbesondere die Freude an der Tätigkeit ist vielen verloren gegangen. Das sind die Ergebnisse einer arbeits- und organisationspsychologischen Studie am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein. Insgesamt nahmen 394 Berufstätige an der über soziale Medien und Business-Netzwerke ausgespielten Befragung teil. Die Datenerhebung fand vom 12. Februar bis zum 6. März 2021statt.

    Foto: Prof. Dr. Alexander Cisik

    „Wir wollten wissen, wie sich die Corona-Pandemie auf das Erleben und Verhalten der Menschen in Unternehmen in Deutschland auswirkt“, erklärt Studienleiter Professor Dr. Alexander Cisik. Der Arbeitspsychologe geht davon aus, dass der Umgang mit den Arbeitnehmern künftig noch stärker als bisher über den Unternehmenserfolg entscheiden wird.

    „Während die Allgemeine Arbeitszufriedenheit deutlich abnimmt, bleiben die resignative Zufriedenheit und die Pseudo-Zufriedenheit weitgehend stabil – und Letztere wird mutmaßlich nach Corona die dominierende Form der Arbeitszufriedenheit sein. Das heißt: man redet sich seine Arbeitssituation schön“, sagt Cisik. Zudem sehnten sich die Menschen mehr nach sozialem Anschluss und intelligenten Problemlösungen als nach Erfolg.

    Durch Corona sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flexibler geworden. Sie haben gelernt, sich besser auf veränderte Bedingungen einzustellen. Dagegen hat die Leistungsmotivation abgenommen. „Während Leistung an Bedeutung verliert, wird es wichtiger, mit der Krise zurecht zu kommen“, sagt Cisik. Gelänge dies, könnte sich das positiv auf das Selbstbewusstsein und die Resilienz auswirken. „Damit könnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen.“

    Dazu passt der Befund, dass bei der Führung von Mitarbeitern ein Trend zu mehr Partizipation und Delegation beobachtet werden kann. Mitarbeitende werden stärker in Planungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden. „Das überrascht nicht, erfordert die erzwungene Arbeit im Homeoffice doch, dass Verantwortlichkeiten stärker verteilt werden“, kommentiert Cisik, für den dies ein „längst überfälliger Lernprozess für beide Seiten“ ist.

    Und auch die Rolle der Personalabteilung (HR) ändert sich: War diese vor Corona vor allem Strategischer Partner mit Verwaltungsaufgaben, wird HR nun möglicherweise tatsächlich zum „Veränderer“.

    Als Fazit der Studie erscheint Corona als starker Entwicklungstreiber in der Arbeitswelt, der aber keine Revolution begründet. „So gravierend die Eingriffe in die Gewohnheiten der Beschäftigten in den Unternehmen auch sein mögen, so wenig wird sich nach Überwindung der Pandemie wirklich geändert haben“, sagt Cisik. Veränderungen wie Digitalisierung, Homeoffice oder Vertrauensarbeitszeit hätten sich auch ohne Corona durchgesetzt – nur nicht so schnell.

    Die Studie „Corona und die Folgen für Menschen in Unternehmen“ entstand im Rahmen des Masterkurses Human Resource Management II. Zum Kernteam gehörten Lea Döker, Vanessa Schrooten, Niclas Zurhorst. Ihre Ergebnisse sind abrufbar unter: http://www.cisikconsulting.de/wp-content/uploads/2021/05/Erleben-und-Verhalten-mit-Corona_Management-Summary.pdf

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Tag der Arbeit: Online-Debatte mit Annalena Baerbock und Julia Friedrichs

    Tag der Arbeit: Online-Debatte mit Annalena Baerbock und Julia Friedrichs

    Am morgigen Tag der Arbeit wollen über 5000 Menschen mit der Grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und Bestseller-Autorin Julia Friedrichs über den Weg zu menschenwürdiger Arbeit, die zum Leben reicht, diskutieren.

    Damit könnte das die größte digitale Veranstaltung zum diesjährigen Tag der Arbeit überhaupt sein.
    Angesichts der heute bekanntgegebenen Zahlen der Beschäftigten im Niedriglohnsektor trifft dieses Thema bei tausenden Menschen einen Nerv. Jede*r fünfte Beschäftigte in Deutschland arbeitet für Niedriglöhne, die kaum zum Leben reichen, geschweige denn um für das Alter vorzusorgen. Gleichzeitig wuchs die deutsche Wirtschaft vor der Corona-Pandemie fast ein Jahrzehnt lang. Doch die Gewinne kamen bei den Menschen im Niedriglohnsektor kaum an.
    Dieses Ungleichgewicht ist nicht nur menschenunwürdig, sondern birgt auch großen sozialen Sprengstoff.
    In ihrem Buch “Working Class” begleitet die Journalistin und Autorin Julia Friedrichs Menschen in unsicheren oder unwürdigen Jobs und lässt sie zu Wort kommen. Sie zeichnet ein lebensnahes wie bedrückendes Bild vom Niedriglohnsektor in unserem Land.

    Es ist eine zentrale Aufgabe für die Politik, diese unwürdigen Zustände zu korrigieren.
    Mit Annalena Baerbock wird die Grüne Kanzlerkandidatin mit Julia Friedrichs und den Zuschauer*innen genau diesen politischen Weg zu Arbeit, von der man Leben kann, zu diskutieren.

    Termin: Samstag, 1.5.2021, 20:00 – 21:00 Uhr
    Die Veranstaltung ist öffentlich.
    Anmeldung hier: https://eu01web.zoom.us/webinar/register/9516197838646/WN_K0xjlz44TAabXcOHGm62Bg 
    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Kurzarbeit hilft: Jetzt Beschäftigung weiter sichernFür über 28.000 Beschäftigte wurde in Mönchengladbach Kurzarbeit angezeigt

    Kurzarbeit hilft: Jetzt Beschäftigung weiter sichern
    Für über 28.000 Beschäftigte wurde in Mönchengladbach Kurzarbeit angezeigt

    Die neuen Arbeitsmarktzahlen zeigen empfindliche Folgen der aktuellen Einschränkungen. Nie zuvor gab es so viel Kurzarbeit in der Arbeitsmarktgeschichte der Bundesrepublik.

    Dazu DGB-Stadtverbandsvorsitzender Emrah Bektas: „Die hohe Zahl der Kurzarbeit schockiert. Sie macht aber auch deutlich, dass sich das Netz der Kurzarbeit einmal mehr bewährt. Überall da, wo Kurzarbeit angemeldet wird, soll Beschäftigung gehalten werden. So gelingt es zu verhindern, dass die Arbeitslosenzahlen durch die Decke schießen. Der Damm `Kurzarbeit` hält, wir müssen alles dafür tun, dass er nicht bricht.“

    Weil der Schutz durch Kurzarbeiter-Regelungen kein Selbstläufer ist, hat sich der DGB bei der Bundesregierung massiv dafür eingesetzt, die soziale Folgen der Corona-Krise besser sozial abzusichern: „Dazu zählen zum Beispiel der grundsätzlich verbesserte Zugang zu Kurzarbeit, die neuen Hinzuverdienstmöglichkeiten, der jüngst erzielte Kompromiss zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, ein verlängerter krisenbedingter
    Arbeitslosengeldanspruch, Verbesserungen beim Kinderzuschlag oder die fairere Behandlung in der Grundsicherung durch die Aussetzung der
    Vermögensanrechnung und Prüfung der Angemessenheit der Wohnung“, sagt Bektas.

    Und weiter: „Es war dringend nötig, dieses Netz der Sicherung zu spannen, wenngleich wir bei der Aufstockung des Kurzarbeitergeldes und
    der Absicherung von Eltern deutlich mehr Unterstützung erwarten. Viele Arbeitnehmer machen sich existenzielle Sorgen. Für diejenigen, die bereits
    seit Wochen Einkommensausfälle von bis zu 40 Prozent schultern, müssen die Hilfen schneller kommen. Gerade bei niedrigen Löhnen und dann,
    wenn eine tarifliche Aufstockung Fehlanzeige ist, reicht das Geld oft kaum.“

    Neben dem enormen Anstieg der Kurzarbeit ist auch die Arbeitslosigkeit in Mönchengladbach auf 13.874 Personen gestiegen.
    Zudem ist die Zahl der von Hartz IV betroffenen Menschen allein in Stadt Mönchengladbach von 36.995 im März auf 37.476 Personen in Bedarfsgemeinschaften (einschließlich Kinder) im April angewachsen. Gerade in den Branchen mit überdurchschnittlich vielen Minijobs, niedrigen Löhnen sowie fehlender Tarifbindung verdichten sich die Probleme, Arbeitslosigkeit und Hartz-IV-Bezug steigen.

    „Jetzt muss alles dafür getan werden, um zu verhindern, dass sich die steigende Arbeitslosigkeit und Hilfebedürftigkeit verfestigt. Dazu zählt sowohl die Vorbereitung einer Weiterbildungsoffensive als auch die Investition in neue Ausbildungsplätze. Außerdem kämpfen wir auch für den Erhalt bestehender Ausbildungsplätze. Jeder braucht eine Chance, auch nach der Krise am Arbeitsmarkt in Guter Arbeit wieder Fuß zu fassen.
    Das in der letzten Woche vom Bundestag beschlossene ‚Arbeit-von-morgen-Gesetz‘ muss hierzu seinen Beitrag leisten“, erklärt Emrah Bektas abschließend.

    Eckwerte zum Arbeitsmarkt: Mönchengladbach

    Ausgewählte MerkmaleApril 2020März 2020
    Bestand an Arbeitslosen,
    beide Rechtskreise
    13.87412.384
    davon im Schutz der Arbeitslosenversicherung (SGB III)3.9583.365
    Stadt Mönchengladbach
    Bestand an Personen in
    Bedarfsgemeinschaften
    37,47536,995
    Zahl der Kurzarbeit in Mönchengladbach28.315 
    Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Saubere-Stadt – Unternehmen AöR startet am 1.Januar 2016 – Groko und Verwaltung sind nicht in der Lage zu informieren.

    Saubere-Stadt – Unternehmen AöR startet am 1.Januar 2016 – Groko und Verwaltung sind nicht in der Lage zu informieren.

    Man stelle sich ein Unternehmen der freien Wirtschaft vor. Dieses beabsichtigt einen Unternehmensteil auszulagern und zu verschmelzen, so wie es oftmals pro Jahr in Deutschland geschieht.
    Es wird geplant und verhandelt, die Ergebnisse werden gemäß der Gesetzeslage veröffentlich. Jeder weiß durch Studium der Planungen und Vereinbarungen, was zu erwarten ist.

    Genau dieses wollte gestern im Finanzausschuss (dort stand das Thema auf der Tagesordnung zur Beratung) der Vertreter der FDP von den Vertretern der Verwaltung erfahren.
    Schnell wurde dem Zuschauer klar, die Groko wollte durch Intervention der beiden Fraktionssprecher genau dies verhindern und beantragte Verschiebung des Tagesordnungspunktes ohne Beratung in den Hauptausschuss und in den Rat.
    Es sollte verhindert werden, dass dieses TOP-Thema der Groko öffentlich besprochen wird. Warum wohl?
    Doch es wurde beraten, die FDP fragte gezielt nach und deckte auf, die Verwaltung weiß zum jetzigen Zeitpunkt über viele wichtige Details nichts oder will es nicht öffentlich benennen.

    So zum Beispiel die Bedingungen für den einzelnen Mitarbeiter bei Übertritt in die neue Gesellschaft zu einem neuen Arbeitgeber.
    Für diese Situation gibt es Gesetze, Freiräume in Punkto zeitlicher Begrenzungen von Bedingungen können jedoch genutzt werden.

    Fazit: der einzelne Mitarbeiter, der möglicherweise wechselt, kann sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht über alle Details der Bedingungen informieren.
    Der dadurch unnötig durch den Arbeitgeber (Oberbürgermeister der Stadt) aufgebaute Zeitdruck ist durch nichts zu rechtfertigen. Politik sollte durch eine Willensbekundung einen geänderten Zeitplan zum Start der AöR herbeiführen.
    Schon jetzt beschädigt die gezeigte Heimlichtuerei im Finanzausschuss die Glaubwürdigkeit des künftigen Vorstands der Anstalt. Unnötigerweise.

    Anwesend seitens der Verwaltungssitze waren:
    Oberbürgermeister Reiners,
    Baudezernent Dr. Bonin,
    Personaldezernent Schnaß,
    Sozial/Rechtsdezernentin Schall,
    Schul/Kultur/Sportdezernent Dr. Fischer,
    Stadtkämmerer Kuckels

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ehrte Dienstjubilare

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ehrte Dienstjubilare

    145948PIm Rittersaal von Schloss Rheydt hat Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners gestern 71 Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter geehrt, die seit mindestens 25 Jahren im Dienste der Bürgerinnen und Bürger stehen. Darunter waren auch 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihr 40-jähriges Dienstjubiläum begehen.
    „Gemeinsam können wir die Verwaltung nach innen stabilisieren und nach außen repräsentieren. Auch sie sind bei jedem Kontakt mit Bürgern, Unternehmern, Organisationen, Verbänden, Behörden, Kirchen, Kultur- und anderen Einrichtungen das ‚Gesicht‘ der Stadtverwaltung. Sie prägen eine Kultur des Umgangs. Jeder einzelne von Ihnen und alle in der Gesamtheit. Das ist eine enorm große Verantwortung“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners bei der Ehrung der Dienstjubilare. (mehr …)

    2 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Tarifabschluss im öffentlichen Dienst: Stadt rechnet mit Mehrausgaben von 9,4 Millionen Euro

    Tarifabschluss im öffentlichen Dienst: Stadt rechnet mit Mehrausgaben von 9,4 Millionen Euro

    VerdiRathaus AbteiNach dem aktuellen Tarifabschluss im öffentlichen Dienst steigen die Entgelte rückwirkend zum 1. März 2014 um 3,0 Prozent, mindestens aber um 90 Euro, und zum 1. März 2015 um weitere 2,4 Prozent.
    Die Ausbildungsvergütungen werden entsprechend um 40 beziehungsweise 20 Euro erhöht.
    Der Urlaubsanspruch ab 2014 beträgt für alle Beschäftigten einheitlich 30 Tage.
    Für die Auszubildenden steigt der Urlaubsanspruch von 27 auf 28 Tage, ihre Übernahmegarantie wurde verlängert. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Girls Day 2014 im Polizeipräsidium

    Girls Day 2014 im Polizeipräsidium

    girls_day_2014Zum diesjährigen Girls Day fanden sich heute rund 70 Mädchen, darunter auch eine Handvoll Jungen, vorwiegend der Jahrgangsstufen 7-8 im Polizeipräsidium ein. Es wurde für sie ein interessanter und informativer Vormittag zur Berufsorientierung.
    Nach ersten Informationen über das Polizeipräsidium schilderte ihnen eine Polizistin ihre Berufserfahrungen aus der Sicht einer Frau.
    Anschließend ging es zum Verkehrsdienst, wo ihnen dessen Tätigkeitsbereich und Einsatzmittel wie Motorräder und Radarwagen vorgestellt wurden. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Dr. Michael Schmitz wurde nicht wiedergewählt

    102_SeniorensitzungRY-2014_Dr-Michael-Schmitz_Foto-KatzOB Norbert Bude entschied, eine kurze Sitzungsunterbrechung einzulegen.
    Was war passiert?
    Aufgrund des Bestrebens der CDU Mönchengladbach, die im Juni 2014 auslaufende Amtszeit des Rechts- und Sozialdezernenten Dr. Michael Schmitz, durch Neuwahl in eine dritte Amtszeit über zu leiten, kam es heute Abend im Rat zu einer dramatischen Entscheidung.
    Mit 31:32 Stimmen, bei einer Enthaltung, wurde die Wiederwahl des CDU-Mannes in geheimer Wahl abgelehnt.
    Das hatten offensichtlich nicht viele Ratsmitglieder erwartet.
    Entsprechend gedrückt schien für kurze Zeit die Stimmung im Ratssaal. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Tarifstreit: Stadt stellt sich auf Warnstreiks ein – KiTas sind wohl betroffen

    Rathaus AbteiWegen der Tarifauseinandersetzung im Öffentlichen Dienst stellt sich die Stadtverwaltung Mönchengladbach auf Warnstreiks in der kommenden Woche ein.
    Diese werden voraussichtlich am Dienstag und Mittwoch stattfinden und neben einigen Ämtern auch städtische KiTas betreffen.
    Die Stadtverwaltung hat derzeit keine Information darüber, welche und wie viele Einrichtungen von den Warnstreiks betroffen sein werden. Eltern sollten sich vorsorglich darauf einstellen, dass es zu Einschränken im Betreuungsangebot kommen kann.
    In den von Warnstreiks betroffenen KiTas wird für Eltern, die dringend darauf angewiesen sind, eine Notgruppe eingerichtet oder Betreuung in einer Nachbareinrichtung angeboten.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Selbstbedienungsladen Bundestag? – Diätenerhöhung wurde beschlossen

    Selbstbedienungsladen Bundestag? – Diätenerhöhung wurde beschlossen

    Guelistan_Yueksel Dr. KringsÜber dieses heiße Thema habe ich mit unseren beiden Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel (SPD) und Dr. Günter Krings (CDU) gesprochen.

    Spontane Bereitschaft zeigte Gülistan Yüksel, sie stand zum Telefon-Interview gerne zur Verfügung.
    Hier das Interview: (ca. 5 Minuten)   https://mg-heute.de/wp-content/uploads/2014/02/guelistan-final-21.mp3
    (mehr …)

    0 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • DIE LINKE: „So schaffen wir uns wissentlich Altersarmut nur um die Arbeitslosenzahlen etwas aufzuhübschen.“

    DIE LINKE: „So schaffen wir uns wissentlich Altersarmut nur um die Arbeitslosenzahlen etwas aufzuhübschen.“

    20140108_pm_arbeitsmarktIm Bund bleibt die offizielle Arbeitslosigkeit etwa bei 2,8 Millionen stehen, also gibt es im Dezember 2013 weder eine bedeutende Veränderung zum Vormonat, noch zum Vorjahr.
    In Mönchengladbach sieht das allerdings anders aus, hier ist binnen eines Jahres die Arbeitslosenzahl von knapp 14.000 auf knapp 15.000 angestiegen.
    Diese unschöne Entwicklung wird aber auf das ganze Jahr gesehen relativiert, denn Torben Schultz vom Kreisvorstand der Linken hat wie schon die Monate zuvor die tatsächliche Arbeitslosenzahl ausgerechnet. „Die Zahl der durch die Statistik nicht erfassten Arbeitslosen hat abgenommen, so dass wir in Mönchengladbach sowohl im Dezember 2012 als auch im Dezember 2013 eine tatsächliche Arbeitslosigkeit von rund 19.000 Menschen haben“, erklärt Schultz, „Doch auch wenn weniger geschönt wird, so ist die Stagnation gar nicht schön.“ (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • OB Norbert Bude: „Eine gute Entscheidung für die GEM-Beschäftigten“ Rat fasste einstimmig den Beschluss, Vertrag zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu kündigen

    Norbert BudeDer Sammel- und Logistikvertrag zwischen der Stadt Mönchengladbach und der Firma GEM wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht gekündigt.

    Vielmehr beschloss der Rat, das Angebot der Firma GEM auf Verkürzung der Kündigungsfrist mit Datum vom 31. März 2014 anzunehmen.
    Dazu fasste der Rat gestern auf Vorschlag von Oberbürgermeister Norbert Bude einen einstimmigen Beschluss. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Deutscher Hilfsdienst  – Mitarbeiter kämpfen um ihre Arbeitsplätze

    Deutscher Hilfsdienst – Mitarbeiter kämpfen um ihre Arbeitsplätze

    Offener Brief an OB Norbert Bude

    Demo 13-12-18 (13 von 13)Die Entscheidung zur Kündigung der Krankentransportleistungen scheint endgültig.

    Dennoch tun die betroffenen Mitarbeiter des Deutschen Hilfsdienstes alles, um die Stadtverwaltung zum Einlenken zu bewegen.
    In einem offenen Brief appellieren sie an die soziale Verantwortung und bitten den Oberbürgermeister um Rücknahme der Kündigung. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Für rund 1,68 Millionen Euro entsteht in der Kamphausener Straße eine neue Kita – auch Mönchengladbacher Handwerk profitiert

    Für rund 1,68 Millionen Euro entsteht in der Kamphausener Straße eine neue Kita – auch Mönchengladbacher Handwerk profitiert

    v.l. Hans hennig Haupts, Karl Sasserath, Michael Haberkamp, Norbert Bude, Hans-Jürgen Meisen und Norbert André JakobsFür rund 1,68 Millionen Euro entsteht derzeit in der Kamphausener Straße eine neue Kindertagesstätte für bis zu 90 Kinder.
    Bauherr der neuen Einrichtung, die der Rat im April 2011 beschlossen hatte, ist die städtische Tochtergesellschaft Kreisbau, die auf städtischem Grund baut.
    Beim Richtfest auf der Baustelle sprach Oberbürgermeister Norbert Bude von einer klassischen „win-win“-Situation: „Das gesamte Handeln bleibt im städtischen Konzern. Die Stadt konnte das Grundstück selbst nicht nutzen. Statt einer Brache entsteht hier nun ein wichtiger Betreuungsraum für Kinder“. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Die Linke fragt: Trend zum Outsourcing von Arbeitslosen?

    neuer Kreisverband-Vorstand 2012, Plakat-Aktion-die LinkePassend zur Herbstsonne wird im Bund verkündet, dass erstmals 42 Mio. Deutsche Arbeit haben.
    Und passend dazu legt das Jobcenter die Zahlen für Mönchengladbach vor, in denen erneut die Arbeitslosigkeit minimal um 127 Personen gesunken ist.
    „Kein Grund zur Freude“, meint Torben Schultz, der für DIE LINKE nachgerechnet hat. Demnach ist die Arbeitslosigkeit in Mönchengladbach nur um 103 Personen gesunken. „Jede/r Arbeitslose weniger ist gut, vor allem für die Betroffenen selbst. Arbeitslosigkeit ist eine immense Belastung und kein Ausruhen in der Sozialen-Hängematte“, sagt Schultz, „doch dürfen wir uns nicht blenden lassen, wieder wurden in unserer Stadt 21,51% Arbeitslose mit statistischen Tricks raus gerechnet. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!