Greenpeace-Mönchengladbach sagt Nein zur Biogasanlage in Wegberg- Gripekoven

In der Ortschaft Wegberg-Gripekoven, nahe der Stadtgrenze von Mönchengladbach, plant ein Investor eine große Biogasanlage, meint Greenpeace.
Diese soll ihrer Meinung nach hauptsächlich mit Mais betrieben werden. Es ist die Rede von über 20.000 Tonnen Mais/Jahr.
Diese Mengen fördern Mais-Monokulturen, mit erheblichen negativen ökologischen Auswirkungen.
Deshalb ist nach Ansicht der Greenpeace-Gruppe Mönchengladbach die geplante Biogasanlage keineswegs „Bio“.

 

Sie soll nach ihren Informationen mit konventionell sehr intensiv angebauten Mais, betrieben werden. Mais ist ein Humuszehrer, baut Kohlenstoff im Ackerboden ab und wird zudem intensiv mit Stickstoff gedüngt, was wiederum besonders klimaschädliche Lachgasemissionen zur Folge hat, ereklärt Greenpeace.

Gründe gegen die Biogasanlage in Gripekoven sind für Greenpeace:

  • Für den Anbau von Energiepflanzen in Deutschland wird schon jetzt deutlich mehr Flächebeansprucht, als für eine ökologisch und sozial nachhaltige Landwirtschaft langfristig verträglich ist.
  • Durch eine steigende Biogaserzeugung und Einspeisung erfährt die Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion eine kritische Dimension.
  • Biogas heizt auch die Profiterwartungen an Massentierhaltung und intensiver Landwirtschaft an. Massentierhaltung und Monokulturen sind nicht „Bio“.
  • Die Anlage soll in einem Wasserschutzgebiet und in unmittelbarer Nachbarschaft zum FFHNaturschutzgebiet Mühlenbachtal gebaut werden.

Aus den genannten Gründen lehnt die Greenpeace-Gruppe Mönchengladbach die geplante
Biogasanlage ab.
(PM-Greenpeace)