Groko treibt Industrie 4.0 voran – Digitalisierung in der Stadtverwaltung soll durch Ausgründung des IT Bereiches schneller vorangehen

Mit zwei Anträgen für die Ratssitzung in der kommenden Woche wollen CDU und SPD die Stadt zu einer modernen Dienstleisterin für den digitalen Wandel und zur Wegbereiterin der Industrie 4.0 weiterentwickeln.

„Als wachsende Stadt müssen wir uns auch im digitalen Sektor für die Zukunft rüsten. Erfolgreich werden wir allerdings nur dann sein, wenn wir den Prozess aktiv steuern und uns wirtschaftspolitisch entsprechend ausrichten. Mönchengladbach muss Gründern, Pionieren und Taktgebern der Industrie 4.0 bereits heute eine Heimat geben, um von ihrer Wachstumsdynamik dauerhaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten profitieren zu können“, betont der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Dr. Hans Peter Schlegelmilch.

Zum einen beantragen CDU und SPD, die wirtschaftspolitischen Leitbranchen der Stadt (Textil & Mode, Maschinenbau & Elektrotechnik, Logistik, IT & Kreativwirtschaft, Gesundheitswirtschaft) progressiver an den digitalen Strukturwandel zu koppeln und gemeinsam mit Hochschule und Wirtschaftsförderung entsprechende Entwicklungs- und Serviceplattformen für Unternehmensgründungen bereit zu stellen. Zum anderen soll eine neue Informations- und Kommunikationstechnik-Kommission (IuK-Kommission) die künftige Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner ITK-Rheinland intensivieren und frühzeitig IT-Innovationen beim städtischen Bürgerservice den Weg bereiten.

„Wir werden unser Profil als bürgerfreundliche Stadt nur dann schärfen können, wenn wir auch im digitalen Sektor unter den Kommunen Vorreiter sind“, bekräftigt der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Felix Heinrichs. „Hierzu müssen Standardisierung, Spezialisierung und aufgabenkritische Begleitung der städtischen IT synchron organisiert und aufeinander abgestimmt werden. Die IuK-Kommission wird diesen Prozess gemeinsam mit ITK-Rheinland, Hauptausschuss und Rat als Fachgremium aktiv strukturieren und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger innovativ fortentwickeln. Parallel werden wir durch die interdisziplinäre stärkere Digitalisierung der wirtschaftspolitischen Leitbranchen die Weichen für einen auch in Zukunft wachstumsfähigen Arbeitsmarkt in der Stadt stellen.“

Ebenfalls auf Initiative von CDU und SPD wird sich der Rat in seiner kommenden Sitzung mit einer Erweiterung des Verwaltungsrates des Stadtbetriebs Mönchengladbach von derzeit elf auf 19 Sitze beschäftigen. „Durch den zum 1. Juli anstehenden Wechsel von mehr als 400 städtischen Mitarbeitern unter das Dach des Stadtbetriebs verlagert sich jetzt auch der Schwerpunkt der Kontrollfunktion für die übernommenen Aufgaben von den bisher befassten Ratsausschüssen auf den Verwaltungsrat. Mit der von uns beantragten Erweiterung soll der Gleichlauf zu den regulär 19 Sitze umfassenden Fachausschüssen hergestellt werden“, erläutern Schlegelmilch und Heinrichs.

1 Kommentar zu "Groko treibt Industrie 4.0 voran – Digitalisierung in der Stadtverwaltung soll durch Ausgründung des IT Bereiches schneller vorangehen"

  1. Dirk P. | 8. Juni 2016 um 16:07 |

    Das war abzusehen. Ein Schlegelmilch kann nicht anders, sonst ist er doch weg vom Fenster. Alles für seine Klientel, die Wirtschaft tun, soziale Themen können liegenbleiben, siehe Kita, Spielplätze, Schulen und deren Toilletten und Co..
    Dieser Mann wird der CDU bei der nächsten Wahl hoffentlich auf die Füße fallen, so wie der smarte Felix Gefahr läuft in seinem Dunstkreis die Bodenhaftung zu verlieren.
    Hoffe, er kriegt die Kurve noch.

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