Gülistan Yüksel, MdB:
Das Sozialschutz-Paket – Zusammenstehen in der Krise

Gülistan Yüksel, MdB, SPD

Mit dem „Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2“ werden notwendige Mittel bereitgestellt, um unser Land sicher durch die Krise zu bringen.

In dieser schwierigen Zeit stehen Bund, Länder und Kommunen, demokratische Parteien und Sozialpartner zusammen und packen gemeinsam an.

„Mit dem Sozialschutz-Paket helfen wir denen, die von der Krise wirtschaftlich und sozial besonders betroffen sind. Wir werden alles tun, um unsere Arbeitsplätze und Unternehmen in Deutschland und in Mönchengladbach zu schützen“, teilt die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel mit. „Gerade Menschen mit geringem Einkommen, Selbständige und Kleinunternehmer trifft die aktuelle Corona-Krise besonders hart. Daher werden wir die Zugänge zu unseren sozialen Sicherungssystemen und zum Kinderzuschlag erleichtern“.

Bestimmte Branchen und Berufe wie z.B. das Gesundheitswesen und die Landwirtschaft sind in der momentanen Krise für das öffentliche Leben, die Sicherheit und die Versorgung der Menschen besonders wichtig. Bezieherinnen und Beziehern von Kurzarbeitergeld soll ermöglicht werden, in ihrer arbeitsfreien Zeit und auf freiwilliger Basis in diesen Branchen vorübergehend zu arbeiten, ohne dass das erzielte Einkommen auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird. Auch bei der Rente soll es mehr Hinzuverdienstmöglichkeiten geben.

Besonders wichtig ist, dass soziale Dienstleiter finanziell abgesichert und zu aktiven Partnern in der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Krise gemacht werden.  Yüksel betont: „Deutschland hat den großen Vorteil, dass seine Sozialsysteme zu den leistungsfähigsten der Welt gehören. Wir wollen allen, die durch die Krise in Not geraten, so schnell, einfach und unbürokratisch wie möglich helfen. Das Sozialschutz-Paket soll den Bürgerinnen und Bürger zeigen, dass sie sich in der derzeitigen Ausnahmesituation auf ihren Sozialstaat verlassen können“.