Gute Noten für das Theater Krefeld und Mönchengladbach

Theater_Befragung_PMDie Ergebnisse der Besucherumfrage für das Theater Krefeld und Mönchengladbach liegen vor.
Zwischen dem 8. März und dem 24. Mai 2013 hatten Studierende des Masterstudiengangs Kulturpädagogik/ Kulturmanagement im Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein insgesamt 1964 Theaterbesucher in 14 Vorstellungen befragt, um mehr über deren Erwartungshaltung und Bedürfnisse zu erfahren. Im Beisein von Generalintendant Michael Grosse wurden die Ergebnisse nun der Öffentlichkeit präsentiert.
„Wir haben in Abstimmung mit der Marketingabteilung den Fragebogen entwickelt. Die Studierenden haben daraufhin das Publikum in sieben Vorstellungen in Krefeld und sieben Vorstellungen in Mönchengladbach befragt. Dabei haben wir alle fünf Sparten des Theaters in gleicher Weise berücksichtigt“, erklärt Professor Dr. Jürgen Weintz, der das Projekt von Seiten der Hochschule Niederrhein betreut hat.

Von den Befragten waren gut zwei Drittel Frauen, über die Hälfte der befragten Besucher hatte das 60. Lebensjahr überschritten.
Die vorliegenden Daten zeigen außerdem, dass rund 60 Prozent der Theaterbesucher aus Krefeld oder Mönchengladbach kommen.
Aber auch aus den umliegenden Städten wie Viersen, Düsseldorf oder Erkelenz konnten signifikante Besucherzahlen notiert werden.
Immerhin fünf Prozent der befragten Besucher gaben an, aus den Niederlanden angereist zu sein.
Insgesamt darf sich das Theater über gute Bewertungen seines Publikums freuen. 78,5 Prozent der Befragten waren mit der künstlerischen Qualität sehr zufrieden bzw. zufrieden. Trotz einer Preiserhöhung von 15 Prozent äußerten sich 73,3 Prozent wohlwollend über das Preis-Leistungsverhältnis.

Weiteren Ansporn sieht Gerenalintendant Michael Grosse in Bezug auf die Zufriedenheit mit dem Spielplanangebot: Zwar äußerten sich knapp 60 Prozent positiv doch: „Dieses Ergebnis lässt sich natürlich verbessern“, so der Generalintendant. Allerdings müsse man berücksichtigen, worauf sich die Zufriedenheit genau beziehe: „Geht es um die einzelnen Titel oder bestimmte Genres und wie genau kennen unsere Besucher das gesamte Saisonangebot des Mehr-Sparten-Hauses.“ Erst wenn weitere Ergebnisse der Analyse vorliegen, könne das Theater entsprechend agieren. Auch die Serviceleistungen des
Theaters, wie etwa Garderobe, Freundlichkeit der Theaterkasse und Parkmöglichkeiten wurden positiv bewertet.
Den Studierenden der Hochschule hat die Zusammenarbeit mit dem Theater jedenfalls sehr viel Spaß gemacht. „Während unserer Befragungen standen wir in direktem Kontakt zum Publikum und hatten dabei viele interessante Begegnungen. Allerdings muss man nun in Ruhe überlegen, welche kausalen Folgerungen aus den einzelnen Daten gezogen werden können“, so die Studentin Sophie Reinlaßöder.
„Da sind viele interessante Ergebnisse dabei. Unsere Hausaufgabe ist es jetzt, mit diesen Werten umzugehen. Wir bedanken uns bei der Hochschule Niederrhein für die äußerst gelungene Zusammenarbeit“, fasste Sonja Wies, Marketingleiterin des Theaters zusammen.