Haben die Roermonder Höfe noch eine Zukunft?
Investor mit Problemen in seiner Heimat – wie reagiert Mönchengladbach?

Bleichwiese soll verkauft werdenDas Vorzeigeprojekt an der Fliethstraße (Bleichwiese) soll nach dem Willen des Architekten Schrammen schnellstmöglich realisiert werden.
Dazu hat er vor Wochen einen überarbeiteten Entwurf vorgelegt, nachdem gravierende Änderungswünsche aus der Bevölkerung, der Politik und aus der Bauverwaltung eine Genehmigung unmöglich machten.
Nun soll es in einem zweiten Anlauf gelingen.
Sehr ärgerlich für Dr. Burkhardt Schrammen und den niederländischen Investor van Pol ist jetzt aktuell ein Vorgang in den Niederlanden.

Die Stadt Kerkrade hat ein Darlehen von 23,5 Millionen Euro für den Roermonder Entwickler Van Pol eingefroren.

 

Jetzt, da van Pol in einen Bestechungsfall mit van Rey verwickelt sein soll, will der Rat in Kerkrade zunächst Antworten.
Er verlangt die Untersuchung der Vorgänge. Es soll auch geprüft werden, ob die Geschäftsbeziehungen mit van Pol gekündigt werden können. Für diese Überprüfung wird ein externer Berater eingesetzt werden. Es gilt zu untersuchen, welche Folgen die Anklage und mögliche Verurteilung von van Pol auf die Geschäftsbeziehung mit der Gemeinde Kerkrade hat. Ebenso geht es um die Auswirkung auf Projektarbeiten für die Gemeinde.
Spätestens am 26.11.2014 wird der Fall erneut auf der Tagesordnung des Rates in Kerkrade stehen . Bis die Untersuchungen abgeschlossen sind, wird es von Seiten der niederländischen Gemeinde, keine geschäftlichen Beziehungen mit van Pol mehr geben, so der durch Bürgerbeteiligung, PvdA, CDA, „unser Kerkrade“, SP, VVD, lokale Alternative, Seniorenpartei und Grüne-Linke unterschriebene Antrag.

Diese Vorgänge in Kerkrade sollte für die Mönchengladbacher Politik und die Verwaltung Grund genug sein, die Aktivitäten in diesem wichtigen Projekt nicht weiter voran zu treiben oder gar positive Bescheide zu erteilen.

Es sei denn, ein anderer Investor ist in Sicht.