Jugendlicher in Rheydt betrogen und bedroht

Ein 15-Jähriger ist am Samstag, 9. Juli, an der Odenkirchener Straße aus einer Gruppe Jugendlicher heraus bedrängt, betrogen und bedroht worden.

Nach eigenen Angaben hielt sich der 15-Jährige gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund im Bereich der Kirche St. Marien auf, als sich ihnen eine Gruppe von fünf bis sechs Jugendlichen näherte. Aus der Gruppe heraus sei er dann gefragt worden, ob er Geld wechseln könne. Da er das Geld nicht herausgeben wollte, habe er gezögert. Einer der Jugendlichen sei dann vorgetreten und habe ihn noch einmal deutlich und mit mehr Nachdruck nach Wechselgeld gefragt.

Daraufhin habe er zwei fünf Euro-Scheine als Wechselgeld aus seinem Portemonnaie herausgenommen und übergeben. Anschließend habe der Jugendliche das Geld eingesteckt und sich dann geweigert, den angekündigten 10 Euro-Schein als Wechselgeld zurückzugeben. Als er die Herausgabe der 10 Euro eingefordert habe, sei er von dem Jugendlichen massiv bedroht worden und die Gruppe habe sich danach entfernt.

Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei nach den Verdächtigen führte zum Erfolg. Beamte stellten die Gruppe in Tatortnähe und nahmen den 15-Jährigen Haupttäter, der einer Mönchengladbacher Problemgruppe von Jugendlichen zugerechnet wird, vorläufig fest.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wurde er entlassen. Die Polizei sprach gegen ihn ein Bereichsbetretungsverbot für die Rheydter Innenstadt aus. Die Ermittlungen dauern an.