Katastrophenschutz: Stadt übergibt zwei weitere Rettungstransportwagen an Hilfsorganisationen

Weitere zwei Rettungswagen wurden am 1. März von Feuerwehrchef Jörg Lampe und Beigeordneten Peter Holzenleuchter an die Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst übergeben.
Mit der Übergabe der Fahrzeuge an die beiden Hilfsorganisationen ist der „Patiententransportzug 10 NRW“ (PT-Z 10 NRW) komplett.

 

Ereignisse mit einer großen Anzahl an verletzten oder erkrankten Personen führen dazu, dass die im Rahmen des Rettungsdienstes zur Verfügung stehenden Krankenkraftwagen nicht ausreichen, um die Betroffenen zu versorgen, obwohl deren Zahl regel- und gesetzeskonform geplant wurden.
Das Land NRW hat die Notwendigkeit, über die überörtliche Hilfe hinaus zusätzliche Kapazitäten zu schaffen erkannt und deshalb die Städte und Kreise mit Erlass vom August 2009 aufgefordert, das Katastrophenschutz-Konzept „Patiententransportzug 10 NRW“ kurz PT-Z 10 NRW umzusetzen.

Die Aufgabe des PT-Z 10 NRW ist es, die Transportkapazität für zehn Patienten mit unterschiedlicher Verletzungsschwere bereitzustellen.
Der Zug besteht aus einem Einsatzleit- oder Kommandowagen, zwei Rettungswagen mit Notarzt, zwei Rettungswagen ohne Notarzt sowie vier Krankentransportwagen und wird durch die örtliche Feuerwehr geführt.

 

Damit in Fällen, in denen der Patiententransportzug angefordert wird, der öffentliche Rettungsdienst nicht beeinträchtigt ist, sollen Personal und Fahrzeuge nicht aus den Kapazitäten des Rettungsdienstes gestellt werden.
Deshalb werden sie in Mönchengladbach von den im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Malter Hilfsdienst und Johanniter Unfall-Hilfe) gestellt.
Von den für den Zug vorgesehenen vier Rettungswagen wurden bereits im vergangenen Jahr zwei an die Hilfsorganisationen übergeben.
Dafür eingesetzt werden RTW, die im Regelrettungsdienst abgeschrieben, für den gelegentlichen Einsatz aber noch geeignet sind.