Kein neuer Standort für „Drei Stufen (Großer Rhythmus)“

Heinz Mack. Bildnachweis: Archiv HM

Als Kunst am Bau zog die Skulptur „Drei Stufen (Großer Rhythmus)“ des Künstlers Heinz Mack seit 1986 auf dem Kapuzinerplatz die Blicke auf sich.

Und genau das war sein Zweck. Hatte die Stadt den Künstler doch gebeten, ein Kunstwerk zu schaffen, dass die Lüftungsanlage der darunterliegenden Tiefgarage integriert und gleichzeitig eben einen Blickfang darstellt.

Das Material des Kunstwerks ist nun wieder an den Künstler zurückgegangen, berichtet die Kulturdezernentin Christiane Schüßler im jüngsten Kulturausschuss: „Da das Kunstwerk nach dem Umbau des Kapuzinerplatzes dort nicht mehr aufgestellt werden kann und die Errichtung an anderer Stelle immense Kosten verursacht hätte, haben wir diese Entscheidung nach gewissenhafter und aufwendiger Abwägung in Absprache mit Professor Mack getroffen und einen würdigen Umgang damit gefunden.“

So hätte für das Aufstellen der dreiteiligen Skulptur aus Marmor und Granit unter anderem eine passende Unterkonstruktion erstellt werden müssen. Nach Schätzung hätte ein Neuaufbau insgesamt rund eine halbe Millionen Euro gekostet.

Ein Teil des Schaffens des Künstlers prägt mit der 15 Meter hohen Silberlichtstele von 1970 im Bunten Garten hinter der Kaiser-Friedrich-Halle weiter Kunst im öffentlichen Raum in Mönchengladbach. Außerdem ist im Gartenpark der Zentrale der Santander Consumer Bank am Santander-Platz eine von Heinz Mack gestaltete Stein-Wasser-Glas-Skulptur, die eigens für die Anlage kreiert wurde, zu sehen. Seit 2018 ist an der Textilakademie NRW noch die Skulptur „Farbturm“ zu sehen.

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