Lassen wir nun doch die Kinderspielplätze unserer Stadt verwildern? [mit Bildergalerie]

2. Aktualisierung: Antwort seitens der Verwaltung + erfolgte Freischneidung unter Kommentar

Ein Beispiel: Giesenkirchen – Ruckes

In den vergangenen Jahren wurden immer wieder die Spielplätze auf schädliche Substanzen untersucht, es wurden Schadstoffe gefunden.
Auch mit Fördermitteln des Landes wurden die gefährlichen Spielplätze aufwendig saniert.

Danach sollten alle davon ausgehen können, dass Kinder ungefährdet darauf spielen können.
Weit gefehlt, die Stadt muss ganz plötzlich und unerwartet sparen, es ist weder Personal noch Geld vorhanden, um die Plätze in einem ordentlichen, sauberen und bespielbaren Zustand zu halten.

Lediglich der Einsatz von Großflächenmähern scheint noch zu funktionieren.
Diese erreichen jedoch nicht die Gräser und Kräuter, die nahe der Spielgeräte wachsen.
So überlässt die Stadt Mönchengladbach im Sommer 2012 die Spielplätze der Kinder einfach dem Wucherdrang des Unkrautes.
Brenneseln und anderes Unkraut überwuchern mittlerweile Spielgeräte, Tische und Bänke, sodass Eltern zur Beaufsichtigung nicht einmal mehr einen Sitzplatz finden.

Es darf wohl davon ausgegangen werden, die Stadt legt es darauf an, dass niemand mehr die Spielplätze besucht, oder wie ist diese Verwahrlosung zu werten?

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2 Kommentare zu "Lassen wir nun doch die Kinderspielplätze unserer Stadt verwildern? [mit Bildergalerie]"

  1. Volker Küppers | 9. Juli 2012 um 18:47 |

    Trotz des Fehlens von zwei Mitarbeitern im Bereich Giesenkirchen ein Kompliment an die Abt. Grünunterhaltung. Der Spielplatz Ruckes wurde heute, Montag, den 09.07.12 komplett freigeschnitten. Bei herrlichen Sonnenschein konnte man am Nachmittag schon Kinder im gereinigten Sandkasten spielen sehen, währenddessen sich die Eltern und Großeltern endlich wieder auf den von Brennesseln befreiten Bänken niederlassen konnten.

    Herzlichen Dank hierfür!

    Wenn jetzt auch noch der Besitzer eines angrenzenden Gartens seinen in den Spielplatzbereich hinein ragenden Baum zurückschneidet oder hierzu vielleicht sogar offiziell „aufgefordert“ wird, kann dann sogar beim nächsten Rasenschnitt die zur Zeit nicht erreichbare Fläche unter dem Baum auch geschnitten werden.

  2. Harald Wendler | 9. Juli 2012 um 15:46 |

    Der Fachbereich Ingenieurbüro und Baubetrieb, Abteilung Grünunterhaltung und kommunaler Forst hat uns soeben informiert, dass im Rahmen der Möglichkeiten versucht wird, die Rückstände in der Pflege nicht nur auf dem Spielplatz Ruckes, sondern auch im Bereich der übrigen Spielplätze in den nächsten Wochen etwas aufzuarbeiten, da hier zu Recht eine andere Qualität erwartet werden kann.
    Als Grund der mißlichen Situation wird das Fehlen von zwei Mitarbeitern alleine im Bereich Giesenkirchen angegeben.

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