Menschenwürdige Betreuung alter Menschen ist Kerngeschäft der Sozialholding

Der Anteil der Menschen im Alter über 65 Jahren in Mönchengladbach liegt bei etwa 20 Prozent, und etwa 17,2 Prozent aller Beschäftigten kommen aus der Sozial- und Gesundheitsbranche.
Eine Entwicklung, die sich auch auf den aktuellen Wirtschaftsplan 2017 der Sozial-Holding, einer hundertprozentigen Tochter der Stadt, spiegelt.
Helmut Wallrafen, seit Gründung der Holding 1996 Geschäftsführer der Holding,  stellte den Wirtschaftsplan 2017 jetzt im Finanz- und Beteiligungsausschuss vor.
Insgesamt wird ein Jahresüberschuss von 59.200 Euro erwartet.
Seit 2003 hat der Konzern Sozial-Holding rund 53 Millionen Euro in den Neubau und die Sanierung seiner Häuser investiert bei einem Konzernumsatz von 35 Millionen Euro im Jahr 2016.

Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH und ihre fünf Tochtergesellschaften Altenheime, Ambulante Dienste, Bildung, Beschäftigung und Qualifizierung und Service GmbH, die insgesamt 910 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei tariflicher Entlohnung beschäftigt, bieten den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Dienstleistungen in den Bereichen Pflege, Soziales, Gesundheit, Bildung und Beschäftigungsförderung an. Das Leistungsspektrum reicht dabei von der stationären Betreuung von Pflegebedürftigen über ambulante und teilstationäre Leistungen bis zur Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Altenpflege sowie Vermittlung und Qualifizierung arbeitsloser Menschen.

Dabei nimmt die Sozial-Holding unter den sozialen Dienstleistungsunternehmen in Mönchengladbach eine Spitzenposition ein.

„Wir setzen innovative Akzente in der Altenhilfe und in der Arbeitsmarktsteuerung. Wir profilieren uns auch im überregionalen Vergleich durch eine moderne Organisations- und Unternehmensstruktur, messbar gute Qualität und das Bemühen, diese stetig zu steigern, die Verpflichtung zum sozialen Miteinander für eine menschliche Gesellschaft“, so Helmut Wallrafen. „Unsere Kunden nutzen die Dienstleistungen, um ihre aktuelle Situation und Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. Unser Kerngeschäft ist die menschenwürdige Betreuung und Pflege alter Menschen“, ergänzt er.

In der Altenheim GmbH, unter deren Trägerschaft sieben städtische Altenheime geführt werden, ist die Entwicklung der Wachstumsbranche Pflege und Gesundheit am deutlichsten erkennbar. Insgesamt 618 stationäre Pflegeplätze, die sich im Vergleich zu anderen Anbietern im mittleren bis gehobenen Preissegment befinden, zählt die Gesellschaft aktuell.
„Die Anzahl der Doppelzimmer liegt inzwischen unter zehn Prozent. Ein Zeichen, dass wir auch beim Bauen auf Qualität setzen. Hinzu kommen mehrere hundert Menschen, die mit niederschwelligen Dienstleistungen betreut werden“.

Mit Blick auf die demografische Entwicklung des Personals der Holding und der Situation, dass seit dem Jahr 2010 bis zum Jahr 2020 insgesamt 275 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Rente gehen, wurde die Zahl der Auszubildenden auf 60 Kräfte verdoppelt. Darüber hinaus sind 75 Prozent aller Führungskräfte weiblichen Geschlechts.
„Wir haben uns sowohl in der Aufstellung und Ausrichtung der Holding als auch bei den Neu- und Umbaumaßnahmen früh auf die sich ändernden Rahmenbedingungen eingestellt“, so Wallrafen weiter im Ausschuss.
(pmg)