Mönchengladbach wird kein Austragungsort für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027

Fussball-Stadion von Borussia Mönchengladbach

Gemeinsame Presseerklärung von Borussia Mönchengladbach und Stadt Mönchengladbach.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am heutigen Freitagnachmittag (9.September 2022) bekannt gegeben, welche Städte im weiteren Bewerbungsverfahren zusammen mit dem niederländischen und belgischen Fußballverband als Austragungsort für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 dabei sein werden. Mönchengladbach konnte sich dabei gegen die Konkurrenz anderer NRW-Städte wie Düsseldorf und Köln nicht durchsetzen.

Dies kam angesichts der Tatsache, dass Mönchengladbach bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 bereits Austragungsort gewesen ist, überraschend. Die Stadt wird nun noch eine Evaluierung zum Bewerbungsverfahren des DFB erhalten. In den kommenden Tagen werden Stadt und Borussia Mönchengladbach diese gemeinsam auswerten und analysieren, um neue Erkenntnisse für die Zukunft zu gewinnen.

Die Absage ist dabei für alle Beteiligten zugleich auch ein Ansporn, in Sachen Frauenfußball und Großveranstaltungen auch zukünftig am Ball zu bleiben. „Es ist schade, dass wir diesmal nicht berücksichtigt wurden. Denn der Fußball hat hier in Mönchengladbach ein besonderes Zuhause. Das zeigen Fußallfans bei unseren Heimspielen und bei zahlreichen Spielen des DFB, für die wir hier schon Austragungsort gewesen sind“, sagt Stephan Schippers, Geschäftsführer von Borussia Mönchengladbach.

Auch für Oberbürgermeister Felix Heinrichs steht fest, Mönchengladbach kann Großveranstaltungen: „Nächstes Jahr können wir uns schon auf die Hockey-EM der Damen und Herren hier bei uns in Mönchengladbach freuen. Und ich bin mir ganz sicher, dass wir dabei wieder unter Beweis stellen werden, dass es hier viele sportbegeisterte Menschen gibt. Sicherlich werden wir auch viele Menschen von außerhalb anziehen, die wir als Gäste herzlich willkommen heißen und denen wir die Vielfalt unserer Stadt näherbringen werden. Darüber hinaus haben wir uns sehr bewusst gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach für diese Bewerbung entschieden, um den Frauenfußball in unserer Stadt zu fördern und in den Vordergrund zu stellen und werden dies auch weiterverfolgen. “ Dem entsprechend ist für die Beteiligten klar, der Frauenfußball wird in der Stadt weiter Unterstützung finden und sich weiterentwickeln. Und sollte Deutschland zusammen mit den Niederlanden und Belgien den Zuschlag für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 bekommen, wird Mönchengladbach mitfeiern.

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