Mönchengladbachs Menschlichkeit und das Internet

Da tummeln sich die GroKo-Politiker Dieter Breymann und Ulrich Elsen tagelang mit dem schönsten Schlagloch im Internet und auf Facebook. Mönchengladbach jubelt ob der Medienwirksamkeit. Die Stadt-Tochter mags inszeniert es gemeinsam mit obigen Akteuren und mit Wissen und ohne Mißbilligung des Oberbürgermeisters fernsehreif in die Medien. Alles ok? Natürlich gibt es darüber nicht ausschließlich positive Diskussionen.

Die gibt es positiv wie negativ über das Vorpreschen einiger SPD-ler in Sachen Menschlichkeit.
Sie und die Bündnis/Grünen fordern den obigen Oberbürgermeister Reiners per Internet-Botschaft auf, sich den Städten Köln, Düsseldorf und Bonn anzuschließen, diese sind für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge nach einer Rettung aus dem Mittelmeer.
Was macht unser OB? Er findet es unpassend sich per Facebook etc. an ihn zu wenden. Antwortet jedoch, dasselbe Medium wählend.
Der Stil ist wichtig, glaubt er. Inhalte folgen später. Das gehört in den Verantwortungsbereich der Bundesregierung, der Kanzlerin, sie bestimmt die Richtlinien unserer Politik.
Ein Oberbürgermeister hat da nichts zu sagen. Hat unser Oberbürgermeister nichts zu sagen? Werden wir “von Oben nach Unten“ regiert? Wie war das noch? Wer ist der “Souverän“?
Wegducken gilt nicht Herr Reiners.

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4 Kommentare zu "Mönchengladbachs Menschlichkeit und das Internet"

  1. Dieter Breymann | 5. August 2018 um 01:08 | Antworten

    Sehr geehrter Herr Dirst,

    wo diskriminiere ich Andersdenkende? Ich weise lediglich darauf hin, dass Herr Wendler vom Oberbürgermeister ein Verhalten fordert, das rechtswidrig wäre. Ich bin stolz auf unseren Rechtsstaat und befürworte es daher, wenn die Verwaltung sich an rechtsstaatliche Grundsätze hält. Wir können gerne in der Sache diskutieren und ich verbiete keinem seine Sichtweise aber hier verkennt der Kommentator Wendler wichtige rechtsstaatliche Grundsätze.

    Mit freundlichen Grüßen

    D. Breymann

    • Da sind wir uns doch schon einig, Herr Breymann. Auch ich bin, wie so viele Andersdenkende, stolz auf unseren Rechtsstaat. Nun sollten Sie allerdings als so kundiger Jurist flugs eine rechtliche Untersuchung der Vorgänge in Düsseldorf, Köln und Bonn einleiten.
      Dort geschehen ja wohl unglaubliche Rechtsverstöße, wenn ich Ihre Darstellung richtig verstehe. Nur zu, Herr Breymann.

      Billigere Ausreden in der Sache gibt es selten, meine unmaßgebliche Meinung.

  2. Herr Breymann, als Wahlkampfmanager der CDU Mönchengladbach bekannt, möchte wohl Andersdenkende diskriminieren. Würden wir nur immer die „Zuständigkeiten“ beachten, gäbe es schnell keine Opposition mehr und damit keine Demokratie.

  3. Dieter Breymann | 31. Juli 2018 um 01:55 | Antworten

    Lieber Herr Wendler,

    da sind Sie aber über ein juristisches Schlagloch gestolpert. Der OB weist in dieser Frage zu Recht darauf hin, dass im Rahmen des verfassungsmäßigen Zuständigkeitskanons, dieses Thema primär vom Bund zu klären ist. Da der OB der Chef der Verwaltung ist und deren oberste Maxime das Befolgen des Rechts ist, weist er nur auf eine Selbsvertändlichkeit hin. Ihm das nun wiederum zum Vorwurf zu machen ist…..nungut ich drücke es mal positiv aus: albern.

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