Neuer Marketing-Fachbereich in der Stadtverwaltung!?

Foto: G. Bertram

Meinung von G. Bertram

Für Mönchengladbach bedarf es nicht nur einer MGMG (Marketing Gesellschaft Mönchengladbach) um die Stadt ins rechte Werbelicht zu rücken.
Seit einigen Wochen gibt es eine neue Stabsstelle im Dezernat des Beigeordneten Matthias Engel.
Aufgabe: Neuausrichtung des Rheydter Wochenmarktes.

Angekündigt waren für den 23. Juli 2022, von 10-13 Uhr ein Dutzend historische Traktoren. Sie sollten wohl Interessierte / Besucher (zusätzliche Marktkunden?) anlocken.
Sachlich betrachtet ist das eine klassische Aufgabe für obige MGMG. Warum diese mit der Durchführung nicht betraut wurde, wird wohl ein gehütetes Geheimnis der Verwaltung bleiben?

Finanziell betrachtet war das Ganze ein Flopp. Die Personal-Kosten der neuen Werbefachfrau wurden wohl nicht eingespielt. Gerade einmal 2 historische und ein moderner Traktor konnten zwischen 10 und 11 Uhr „bewundert“ werden. Sie kamen nicht mal aus Mönchengladbach.

2 Kommentare zu "Neuer Marketing-Fachbereich in der Stadtverwaltung!?"

  1. Richard Kunde | 23. Juli 2022 um 17:16 |

    „Ist eine Stabsstelle gut?
    Fazit. Sie merken, dass Sie durch die Stabsstelle sehr nah am Top-Management sind und sich ein gutes Netzwerk aufbauen können. Dies kann helfen schnell eine Führungsposition zu erhalten und sehr gute Referenzen aufzubauen. Vor allem die übergreifenden Themen sind Gold wert in der Karriere.19.07.2021“
    Das und andere gute Infos zu „Stabsstelle“ lassen sich im Netz finden………

  2. H. Dohmen | 23. Juli 2022 um 17:00 |

    Daß eine Stadt , gerade mit den Problemen wie Rheydt sie hat, kämpfend, Angebote macht, nach kreativen Ideen sucht, ist erst einmal in Ordnung. Wobei, wenn man die Entwicklung der letzten 10 Jahre beobachtet, ist Rheydt als Geschäftsbereich nicht mehr zu beleben. Aber das ist ein anders Thema.
    In der Sache würde ich gerne etwas verstehen. Es gibt ein City Management, wie auch eine Marketingabtlg. Wozu braucht es da noch eine zusätzliche, explizit eingerichtete Stelle, während einer ganzen Bevolkerung beigebracht wird, daß wir alle sparen müssen.
    Woher der Verfasser des Artikels seine Infomationen bezieht, wäre interessant zu wissen. Wie belastbar ist seine Aussage. Wenn das so stimmt: ich hätte da auch noch einen jungen Mann und eine aufstrebende junge Frau im Bekanntenkreis, beide Master, die noch unterzubringen wären. Warum nicht jedem Stadtteil seine Stabsstelle. ICH BIN ECHT EMPÖRT!!!!!

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