OB Felix Heinrichs über Antwort der Deutschen Bahn zur vorübergehenden Einstellung des RE 8 enttäuscht

Felix Heinrichs, Oberbürgermeister von Mönchengladbach

Das war eine schlechte Nachricht für alle Bahnfahrenden: Wegen Personalmangel hatte die DB Regio NRW den Regionalexpress RE 8, die wichtigste Direktverbindung von Mönchengladbach nach Köln, für fünf Wochen eingestellt.

Die Züge sollen erst ab dem 18. September wieder regelmäßig fahren. In einem Schreiben an den Vorstand der Deutschen Bahn hatte Oberbürgermeister Felix Heinrichs die Einstellung des Regionalexpress RE8 scharf kritisiert.

Inzwischen haben sich VRR und DB beim Mönchengladbacher OB gemeldet. In seinem ausführlichen Schreiben begründet der Bahnvorstand die Entscheidung und bittet um Verständnis für den Personalengpass. Mittelfristig wirkende Maßnahmen zur Verbesserung der Situation habe die DB bereits eingeleitet. Zudem bietet die Bahn dem Oberbürgermeister ein Gespräch an.

„Ich bin enttäuscht, dass nach Auskunft der Bahn kurzfristig nicht mehr machbar ist. Die Verärgerung der Kund:innen über die Ausfälle und die mangelnde Kommunikation im Vorfeld ist bei den Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern groß“, sagt Felix Heinrichs. Auch deshalb, weil die angeboten Alternativen – eine zusätzliche Hin- und Rückfahrt der RB 27 oder das Angebot für Bahnfahrende mit Zeitkarten, die Fernverkehrszüge nach Köln zu nutzen, den Ausfall des RE8 nicht annähernd kompensieren kann.

„Das in dem Schreiben der Deutschen Bahn gemachte Gesprächsangebot nehme ich gerne an“, so Heinrichs weiter. Gemeinsam mit dem Fahrgastverband Pro-Bahn, dessen Bundesvorsitzender Detlef Neuß in Mönchengladbach lebt, will Heinrichs dem Bahnvorstand die Interessen der Stadt über den aktuellen Fall hinaus deutlich machen.