OB-Kandidat in Spe erzürnte die Politiker und Zuhörer der Bezirksvertretung

Rheydter-Grillfest2013-061_Karl-Sasserath_Foto-Frank-PfennigNoch während die Tagesordnung besprochen wurde beantragte FDP-Ratsherr Peter E. Dörrenberg in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd gestern Nachmittag, die Tagesordnungspunkte Nr. 8; 10; 12; 13; und 14 nicht zu beraten, da sie ihm erst am Vortag zugestellt wurden.
Die gesamt FDP-Ratsfraktion hatte demnach keine Kenntnis davon und sie konnten parteiintern nicht beraten werden.
Grund der späten Zustellung: überlastete Verwaltungsmitarbeiter, sie kommen den ganzen Prüfaufträgen der Parteien u.a. durch unzureichende Stellenbesetzungen nicht mehr nach.
Diese Überlastungen sind u.a. durch Stellenkürzungen zum „Wohl“ des Haushaltes und durch Langzeiterkrankungen einzelner Mitarbeiter zu erklären.

Als Reaktion auf Dörrenbergs Antrag beantragte CDU-Sprecher Joachim Roeske eine Sitzungsunterbrechung, er wollte sich mit den Fraktionssprechern beraten mit dem Ziel, zumindest einzelne Punkte dennoch zu beraten, da sie relativ zeitkritisch sein sollten.

Diesem Antrag folgte Karl Sasserath, Bezirksvorsteher Süd um 15:05 Uhr mit den Worten: „ Wir unterbrechen bis Viertel nach“.

Das Gremium wartete, wartete und wurde murriger, es war mittlerweile 15:30 Uhr.
Es gab keine Information.
Die nachvollziehbare Entrüstung gipfelte in etlichen negativen Bemerkungen wie etwa: „ Das ist nicht ausgeglichen respektvoll, das ist der Stil des Bezirksvorstehers“.
Nur eins von etlichen Beispielen.

Für einen Bezirksvorsteher, der sich anschickt Oberbürgermeister werden zu wollen, sicher kein guter Start in eine Abstimmung.

Um 15:40 wurde die Sitzung weitergeführt, eine Erklärung seitens Sasserath gab es nicht.