Schlagwort: Bündnis90/Grüne

  • Stadt gibt Landesmittel zur Untersützung der sozialen Infrastrktur weiter

    Stadt gibt Landesmittel zur Untersützung der sozialen Infrastrktur weiter

    Mönchengladbach erhält aus dem „Stärkungspakt Nordrhein-Westfalen – gemeinsam gegen Armut“ rund drei Millionen Euro

    Als Folge des russischen Angriffskrieges stiegen deutschlandweit die Preise für Energie und Lebensmittel. Viele Menschen, vor allem mit geringem Einkommen, sorgen sich um Sicherung ihres täglichen Bedarfs, aber auch Einrichtungen der sozialen Infrastruktur stehen vor großen Herausforderungen.
    Die Landesregierung NRW stellt vor diesem Hintergrund im Rahmen des „Stärkungspakts Nordrhein-Westfalen – gemeinsam gegen Armut“ für das Jahr 2023 rund 150 Millionen Euro zur Verfügung.
    Auch der Stadt Mönchengladbach wurden sogenannte „Billigkeitsmittel“ zur Stärkung der sozialen Infrastruktur zugewiesen.

    Für die Umsetzung und Verteilung dieser Mittel hat die Stadt das Konzept Gemeinsam-gegen-Armut erstellt: Die Stadt wird diese Leistungen von über drei Millionen Euro an die Anbieter entsprechender Leistungen weiterleiten, um sicherzustellen, dass auch weiterhin soziale Beratungsleistungen angeboten, Sozialkaufhäuser und Kleiderkammern geöffnet bleiben, Lebensmittelverteiler unterstützen können und verschiedene soziale Treffpunkte das soziale Leben aktiv halten und eine Anlaufstelle im Quartier bieten können.

    Die Finanzmittel sollen helfen Mehrkosten durch inflationsbedingte Miet-, Material- und Energiekostensteigerungen zur Aufrechterhaltung des Angebots sowie Honorarausgaben etwa für eine nachfragegerechte Angebotsanpassung zu decken und der durch die aktuelle Situation erhöhten Nachfrage nachzukommen, bzw. die Träger der Leistungen zu stabilisieren.

    Durch eine sehr breit gefächerte Abfrage, sollen große und kleine Anbieter die Möglichkeit erhalten, ihren Unterstützungsbedarf anzuzeigen und berücksichtigt zu werden. Soweit betreffende Anbieter noch keine Informationen erhalten haben, steht die von der Stadt eingerichtete Mailadresse: Gemeinsam-gegen-Armut@moenchengladbach.de zur Verfügung.

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  • Ex-Linke Rohat Yildirim wechselt zur grünen Fraktion

    Ex-Linke Rohat Yildirim wechselt zur grünen Fraktion

    Rohat Yildirim, bis vor Kurzem politisch für die Fraktion „Die Linke“ in Mönchengladbach tätig, ist seit Beginn dieser Woche Mitglied der hiesigen grünen Fraktion. Die 48-jährige Buchhalterin vertrat die Linke in der letzten Legislaturperiode im Stadtrat und aktuell in der Bezirksvertretung Süd.

    Seit über zehn Jahren ist die verheiratete Mutter dreier erwachsener Kinder kommunalpolitisch aktiv. Nun sieht sie ihre politische Heimat bei den Grünen. „Ich freue mich, meine Schwerpunkte in der Integrationspolitik und im Sozialen im Rahmen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit in die grüne Fraktion einbringen zu können“, sagt Rohat Yildirim.

    Grünen-Fraktionssprecher Dr. Boris Wolkowski zeigt sich sehr erfreut über Yildirims Bereitschaft, künftig für die grüne Fraktion aktiv sein zu wollen: „Rohat Yildirim kann mit Stolz auf eine langjährige erfolgreiche Tätigkeit in den politischen Gremien dieser Stadt zurückblicken, sie ist eine absolute Bereicherung für unsere Fraktion.“

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  • Die Grünen Alten: Kontaktsperre und Selbstbestimmung

    Die Grünen Alten: Kontaktsperre und Selbstbestimmung

    Sie haben sich in einer Videokonferenz mit aktuellen Aspekten der derzeitigen Corona-Lage und möglichen zukünftige Maßnahmen auseinandergesetzt.

    Uns ist bewusst, dass der Krankheitsverlauf gerade bei Älteren mit Vorerkrankung im Durchschnitt wesentlich gravierendere Folgen hat als bei Jüngeren. Dies hat dazu geführt, gerade bei Älteren rigorosere Maßnahmen der Kontaktbeschränkung zu ergreifen, als bei Jüngeren. Damit einher geht das Risiko, dass alles eingeschränkt wird, was alten Menschen hilft lange aktiv, beweglich und in förderlichen Sozialkontakten zu leben. Hieraus entstehen nicht umkehrbare Gesundheitsgefährdungen gerade für ältere Menschen, wenn ihnen die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe faktisch verwehrt wird.

    Die Beispiele aus Alten- und Pflegeeinrichtungen in Wolfsburg, Würzburg, Bochum und bei uns in Wickrath werden von Verantwortlichen zur Rechtfertigung einer kollektiven Beschränkung von Grund- und Freiheitsrechten herangezogen.

    Dabei wird von vielen eine wesentliche Ursache der Misere ausgeklammert: der eklatante Mangel an Schutzkleidung und Schutzmasken in der stationären und ambulanten Pflege und fehlenden Testkapazitäten für diesen Bereich.

    So verständlich die Konzentration der Anstrengung auf Intensivbetten angesichts der katastrophalen Überlastung des Gesundheitssystems in anderen Ländern war, ist es nicht gerechtfertigt, nur den Endpunkt eines schweren Infektionsgeschehens und nicht dessen Anfang ins Visier zu nehmen.

    Mitarbeiter*innen in der ambulanten Pflege gehen von Haus zu Haus in direktem Kontakt zu den Risikogruppen für schwerste Erkrankung. Und dies zum Teil mangelhaft geschützt. Das gleiche gilt für Alten- und Pflegeheime. Im Vordergrund muss für das zukünftige Handeln die Reduktion des Infektionsrisikos im Einklang mit möglichst wenig eingeschränkter Teilhabe am gesellschaftlichen Leben stehen. Dafür zwingend notwendig ist die Bereitstellung von ausreichenden Schutzmaterialien in der notwendigen Qualität, um soziale Kontakte nicht unangemessen rigoros beschränken zu müssen.

    Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass Entscheidungsträger, wie zum Beispiel die Gesundheitssenatorin in Berlin Maßnahmen für eine Quarantäne für alle Bürgerinnen und Bürger über 70 vorschlagen, anstatt die Schutzmöglichkeiten in den Vordergrund zu rücken. Ältere Menschen werden hier, wie in anderen öffentlichen Debatten, als Risiko erachtet. Wenn man auf das Infektionsgeschehen blickt, gibt es weitaus mehr Covid-19 Infizierte pro Einwohner in den Altersgruppen 15-34 Jahre und 35-59 Jahre als in der Altersgruppe 60-79 oder 80+. Wenn man Infektionen vermeiden will, ohne zusätzliche Gesundheitsrisiken durch Isolation, aus Angst abgesagter ambulante Pflege oder nicht in Anspruch genommene stationäre Behandlung bei „normalen“ Erkrankungen in Kliniken in Kauf zu nehmen, geht kein Weg an ausreichenden Schutzmaterialien vorbei.

    Dies legen auch Untersuchungen des Deutschen Zentrums für Altersfragen nahe, die von erheblichen gesundheitlichen Einbußen ausgehen, wenn Maßnahmen zur sozialen Distanzierung über eine lange Zeit auf die Ältern angewendet werden. Wir wünschen uns, dass Entscheidungsträger sich mit Älteren abstimmen. In den vielen nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden mit funktionierendem Seniorenrat kann dieser ein Ansprechpartner sein. In Städten wie Mönchengladbach fehlt der Seniorenrat. Hier fordern wir die Einrichtung eines entsprechenden Seniorenrates. Teilhabe der alten Menschen ist eine Grundlage für eine generationsübergreifend solidarische Gesellschaft.

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  • Mönchengladbachs Grüne kritisieren Armin Laschet

    Mönchengladbachs Grüne kritisieren Armin Laschet

    Die Ankündigung der schwarz-gelben Landesregierung, die Schulen ab kommendem Montag zu öffnen, wirkt verantwortungslos.

    „Armin Laschet hat mit seinen frühzeitigen Forderungen nach Lockerungen der Corona-bedingten Beschränkungen bereits viel Vertrauen verspielt und die Menschen im Land verunsichert“, sagt Lena Zingsheim, Sprecherin der Grünen Jugend NRW.
    Die Schulen ohne einheitliche Vorbereitung sowie Gewährleistung eines umfassenden Infektionsschutzes bereits in der nächsten Woche zu öffnen, hält sie für verantwortungslos gegenüber den Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrkräften und den Schulträgern.

    Den Schulen nur knapp eine Woche Vorlauf zu geben, um die Wiederaufnahme des Schulbetriebs zu organisieren, stelle die Stadt Mönchengladbach als Schulträger nicht nur vor enorme Herausforderungen, sondern sei geradezu fahrlässig.
    Wichtige Fragen, so die GJ-Sprecherin, seien noch immer offen, einheitliche Standards Fehlanzeige.
    „Obwohl Lehrerinnen und Lehrer ab Montag, Schülerinnen und Schüler ab Donnerstag wieder in die Schulen kommen sollen, ist nicht verbindlich geklärt, ob an allen Schulen in Mönchengladbach Vorgaben zu Abstandsregelungen eingehalten werden können, wie viele Lehrkräfte aufgrund von Risiken freigestellt werden müssen, welche Hygienemaßnahmen für die Schulen und den Schülerverkehr vorgegeben werden bzw. ob sie auch flächendeckend umgesetzt werden können“, stellt Lena Zingsheim fest. Die schwarz-gelbe Landesregierung lasse die Kommunen in der Corona-Krise an dieser Stelle allein. „Statt sich auf die Prüfungsvorbereitungen zu konzentrieren, brauchen die Schulen jetzt Zeit für pädagogische Konzepte, um ein Unterrichtsangebot ab dem 4. Mai zu ermöglichen“, meint Zingsheim.

    Dass die Landesregierung die Abwägung der gesundheitlichen Risiken auf die einzelnen Schülerinnen und Schüler abgewälzt hat, hält die Grünen-Politikerin für verantwortungslos und inakzeptabel. Sie hält es für nicht zumutbar, dass die Schülerinnen und Schüler sich jetzt zwischen Gesundheitsschutz für ihre Familie und Prüfungsvorbereitung in der Schule entscheiden müssen.

    Hintergrund: Bund und Länder hatten am 16. April vereinbart, dass die Kultusministerkonferenz ein Konzept bis zum 29. April erarbeitet, nach dem der Schulbetrieb ab 4. Mai schrittweise wieder beginnen kann. Diese Zeit werden die Schulen mindestens brauchen, um sich auf einen Schulbetrieb mit ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen gut vorbereiten zu können. Nach diesem Zeitplan würde es alle Beteiligten überfordern, die Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I und für das Abitur in Nordrhein-Westfalen ab dem 12. Mai zu organisieren. „Wir Grüne fordern daher, einen gleichwertigen Abschluss auf der Grundlage der Vorleistungen zu vergeben“, sagt Lena Zingsheim. Eine freiwillige Chancenprüfung, um sich zu verbessern, sollte ihrer Meinung nach zusätzlich angeboten werden. Der frühe Beginn der Sommerferien in NRW und der damit verbundene Zeitdruck dürfe nicht zu einer leichtfertigen Inkaufnahme von Gesundheitsrisiken für die Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrkräfte führen.

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  • Karl Sasserath – Bündnis90/Grüne: Etatrede zum Haushalt 2016

    Karl Sasserath – Bündnis90/Grüne: Etatrede zum Haushalt 2016

    Haushaltsreden bieten der Opposition gerne genutzte Möglichkeiten, die Mängel der Regierenden aufzuzeigen. So auch Karl Sasserath für die Grünen in der Stadt. Hier seine Haushaltsrede soeben im Rat der Stadt:

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    Im Namen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen möchte ich an dieser Stelle zunächst allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, die am Entstehen des vorliegenden Etats mitgewirkt haben, für ihren Einsatz ganz herzlich danken.

    Wenn wir uns jetzt den Haushaltsplanentwurf 2016 betrachten, meine Damen und Herren, dann fällt eines daran besonders auf: Er enthält Vorschläge, den Bürgern dieser Stadt tief in die Tasche zu greifen und die hiesigen Unternehmen stärker zu belasten. Ich frage Sie: Führt das zu einem Standortvorteil für Mönchengladbach? Macht eine Steuererhöhung, die dafür bestimmt ist, die Stadt zur saubersten NRWs zu machen, das Leben hier wirklich besser?

    Dieser Tage haben uns CDU SPD das Projekt „Wachsende Stadt“ präsentiert, es kostet die Bürgerinnen und Bürger bis 2019 sechs Millionen Euro. Die GroKo beabsichtigt damit, Mönchengladbach interessanter zu machen insbesondere für junge Familien und Häuslebauer. Ich frage Sie: Geht dieser Plan auf? Ziehen tatsächlich vermehrt junge Familien in die Stadt, weil die den Anspruch verfolgt, die sauberste in NRW zu werden? Wäre nicht die Vergabe von Grundstücken mit günstigen Baulandpreisen für junge Familien viel verlockender für diese Zielgruppe, dazu niedrige Grundsteuern? Jeder von uns kennt doch junge, gut ausgebildete Eltern mit Kindern, die aus wirtschaftlichen Gründen Mönchengladbach verlassen und sich im Umland ansiedeln. Dort sind die Belastungen einfach niedriger – und das Angebot für Kinder und Jugendliche ist besser.

    Wie sieht es im Bereich Bildung aus? In Mönchengladbach werden seit Jahren mehr Gesamtschulplätze nachgefragt, als wir anbieten können. In der letzten Ratsperiode ist es der „Ampel“ immerhin gelungen, dem Wunsch der Eltern ein wenig entgegenzukommen. Wir haben seinerzeit die 6. Gesamtschule umgesetzt. Doch ist ein Standort verlockend für Eltern, wenn eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, keinen Gesamtschulplatz, keinen Platz an einer Schule mit einem Ganztagsangebot oder keinen Kitaplatz für die Kinder zu bekommen?
    Kann Mönchengladbach hier mit den konkurrierenden Umlandgemeinden mithalten?
    Wenn ich bereits an diesem Punkt eins und eins zusammenzähle, meine Damen und Herren, dann komme ich zu dem Ergebnis, dass der Plan von CDU SPD ein „Schuss in den Ofen“ ist, der uns teuer zu stehen kommt. Anstatt notwendige Finanzmittel z.B. in die Verbesserung der Schul- und Betreuungsstrukturen zu investieren, ziehen sie es vor, zuerst einmal die Verwaltungsstrukturen auf den Kopf zu stellen.

    Schauen wir uns die Unternehmen an. Der Plan, die Gewerbesteuer anzuheben, letztlich um ein Wahlversprechen der CDU umzusetzen, ist aus Sicht der Wirtschaft kontraproduktiv. Besonders mittlere und kleine Unternehmen sehen sich großem wirtschaftlichem Druck ausgesetzt. Sie in der jetzigen Phase weiter zu belasten, um die eingenommenen Steuermillionen ausgerechnet in eine personell völlig überdimensionierte Anstalt des öffentlichen Rechts zu investieren, nur damit es in der Stadt kostenintensiv sauberer wird, ist ebenso falsch wie mit höheren Steuern um Neubürger zu werben.
    Nun will die GroKo einen alten Plan der CDU umsetzen und zusätzlich Millionen in die Hand nehmen, um ein neues Rathaus zu bauen. Hurra, was kostet die Welt!, sage ich da nur.

    Eine verantwortungsvolle Ratsmehrheit meine Damen und Herren, muss in weiser Voraussicht planen. Das bedeutet für die Stadt Mönchengladbach: Den Haushaltsjahren 2017 und 2018 ist eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Wer vor diesem Hintergrund politisch verantwortlich handelt, der vergibt nicht leichtfertig die wichtigste verbleibende Option, um den Haushaltausgleich bis Ende 2018 zu erreichen. Doch dann haben Sie, meine Damen und Herren von CDU SPD, das Pulver bereits verschossen.
    Der Bundestagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Dr. Günter Krings hatte vor zwei Jahren nach Abschluss des Koalitionsvertrags von CDU/CSU und SPD auf Bundesebene hervorgehoben, man sei stolz, in den Verhandlungen erreicht zu haben, dass es keine Steuererhöhungen gibt. „Neues Denken, neues Handeln“ – auf lokaler Ebene gilt die Aussage von Herrn Dr. Krings, dass es keine Steuererhöhungen gibt, natürlich nicht!
    Meine Damen und Herren, zum jetzigen Zeitpunkt die Grund- und Gewerbesteuern zu erhöhen für Projekte wie das „Kompetenzzentrum Sauberkeit“ oder den Neubau des Rathauses, allein das sind schon gewichtige Gründe, diesen Haushaltsentwurf in Frage zu stellen.
    Mönchengladbach soll nach den Aussagen von Herrn Dr. Schlegelmilch die sauberste Stadt Nordrhein-Westfalens werden. Mit diesem synthetischen Superlativ reichen wir fast an den ehemaligen Oberstadtdirektor Semmler heran, der ja in Mönchengladbach die modernste Verwaltung Deutschlands schaffen wollte.

    Ich frage Sie, meine Damen und Herren von CDU SPD: Was machen Sie denn in drei Jahren, wenn es hart auf hart kommt? Erneut die Steuern erhöhen? Oder wollen Sie dann, um eine Pleite abzuwenden, soziale Angebote und solche der Daseinsvorsorge kürzen oder einstellen?

    Ihr Haushaltsentwurf 2016 weist im Grundsatz gravierende strukturelle Defizite auf. So blendet er weite Teile der sozialen und ökologischen Lage aus, die unsere Stadt kennzeichnen. Die Wirklichkeit unserer Stadt kann sich nicht ändern, wenn die politische Mehrheit dieses Rates sich der Arbeit an der ökologischen und sozialen Struktur Mönchengladbachs verschließt.
    Ich gebe Ihnen einen dazu kurzen Lagebericht, der Ihnen zeigt, wie es wirklich aussieht in Mönchengladbach:

    Stichwort Demographie / Integration
    Mönchengladbach verzeichnet einen Bevölkerungszuwachs, hinter dem sich zwei gegenläufige Tendenzen verbergen. Während sich in den letzten 10 Jahren die Anzahl der Einwohner mit deutscher Staatsangehörigkeit um 9.000 Personen verringerte, erhöhte sich die Anzahl der Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit um 6.000 Personen. Der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung stieg in diesen zehn Jahren auf 12,6 Prozent. Fast jeder Dritte Mönchengladbacher hat damit einen „Migrationshintergrund.
    Gleichzeitig verzeichnen wir in Mönchengladbach einen deutlichen Wandel in der Altersstruktur: Immer weniger jungen Einwohnern stehen immer mehr ältere gegenüber. In den Stadtteilen von Mönchengladbach ist die demographische Entwicklung deutlich unterschiedlich: Den relativ alten, kinderarmen, einkommensstarken Wohnquartieren in Stadtrandlagen stehen relativ junge, kinderreiche, aber einkommensschwache innerstädtische Wohngebiete gegenüber.
    Wir müssen die Attraktivität als Wohn- und Wirtschaftsstandort stärken und ausbauen, die Kompetenzen der Migrantinnen und Migranten aktiv nutzen und gleichzeitig die Interessen der Einheimischen fördern. Deshalb brauchen wir eine Stabilisierungs- und Aufwertungsstrategie z. B. im Bereich Wohnen, die gemeinsam mit den Menschen in den Quartieren, Ideen entwickelt, wie die Stadt zukünftig aussehen soll. Wir brauchen keine Politik, die die Wohnsituation in den Vierteln verschärft, weil zahlreiche Einheimische zum Auszug gezwungen werden.

    Gesellschaftspolitisch wird es dann bedenklich, wenn eine politische Mehrheit mit ihrem Handeln den Fehlschluss kommuniziert, Mönchengladbach käme zunehmend in die Lage, den Schwachen nicht mehr adäquat helfen zu können. Eine solche politische Haltung opfert die herausragende soziale Tradition unserer Stadt einem überkommenen Neoliberalismus. Meine Damen und Herren von CDU und SPD, die grüne Fraktion spricht sich entschieden gegen die eindimensionale Vorstellung aus, Mönchengladbachs Problem sei der starke Zuzug von Menschen in prekären Lebenslagen bei gleichzeitigem Fortzug von Menschen aus der Mittelklasse, kurz die falschen Menschen würden zuziehen und die richtigen wegziehen. Ein solches Weltbild teilen wir Grünen nicht. Wir werden einem so begründeten politischen Handlungskonzept entschieden entgegentreten. Ressentiments setzen wir gesellschaftlichen Einschluss, Zusammenhalt und Solidarität entgegen.

    Stichwort Soziale Wohnungsbaupolitik
    Richtig ist, meine Damen und Herren, dass in Mönchengladbach die Zahl der Menschen, die im Alter arm sind, beständig zunimmt. Richtig ist auch, dass die Altersarmut die kommunalen Aufwendungen für die Kosten der Unterkunft steigen lässt. Deshalb ist es für die Stadt Mönchengladbach eine existenzielle Frage, über einen ausreichenden Bestand an sozial gebundenen und preisgünstigen Wohnungen zur verfügen. Auf diesem zentralen Feld der Kommunalpolitik muss unbedingt gehandelt werden!
    Hierbei gilt natürlich Innenentwicklung vor Außenentwicklung.

    Betrachten wir das politische Handlungsfeld einer sozialen Wohnungsbaupolitik, die den Anspruch verfolgt, Arbeitern und Angestellten aus der Mittelschicht, Alleinerziehenden oder Schwerbehinderten ebenso wie Migrantenfamilien oder Flüchtlingen zu angemessenen, preisgünstigen Wohnraum zu verhelfen, dann gähnt hier bei der Groko ein immenses Loch auf dem Feld der Erkenntnis.
    Wenn die Herren Fraktionsvorsitzenden der GroKo vielmehr von einem millionenschweren Rathausneubau schwärmen, dann deutet dies auf einen besorgniserregenden Realitätsverlust hin, der die Akteure angesichts ganz anderer finanzpolitischer Notwendigkeiten für diese Stadt zu einer völlig abwegigen Prioritätensetzung führt. Dass die SPD landauf landab für eine Aktivierung des öffentlich geförderten Wohnungsbaus eintritt, die gleiche alte Tante SPD in Mönchengladbach dazu aber in ein beredtes Schweigen verfällt, ist bemerkenswert und zeigt einen besorgniserregenden Anpassungsprozess an die CDU, die wohl glaubt, der Markt werde die nächste Wohnungsnot genauso lösen wie die überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit Mönchengladbachs.
    Mieten und Nebenkosten im Stadtgebiet steigen weiter, erst recht nach der Erhöhung der Grundsteuer durch die Große Koalition. Die LEG, der größte Wohnungseigentümer, verfügt über Tausende von Wohnungen in Mönchengladbach. Zurzeit werden dort flächendeckend Mieterhöhungsschreiben an die Mieter versandt. In den Wohnanlagen leben viele Menschen, die ihren Lebensunterhalt aus Leistungen des Jobcenters bestreiten müssen. Steigende Mieten im Bereich ehemals sozialgebundener Wohnung werden absehbar im städtischen Haushalt bei den Kosten der Unterkunft zu steigenden Kosten führen. Zusätzlich gibt es einen Druck auf den Wohnungsmarkt durch den Zuzug von Flüchtlingen.
    Diese Entwicklung macht zudem ein strukturelles Defizit deutlich: Als Regulativ des Wohnungsmarkts gibt es in Mönchengladbach zu wenig öffentlich gebundene Wohnungen. In Düsseldorf beispielsweise sind viel mehr Wohnungen in der Hand von Genossenschaften und gemeinnützigen Wohnungsunternehmen. Wir brauchen also dringend mehr günstigen Wohnraum. Wir brauchen eine Stadtentwicklung, die architektonische Qualität gewährleistet und Sozialwohnungen, die gut erreichbar und gut ausgestattet sind.

    Es existiert ein großes Investitionsprogramm für den Bau von öffentlich geförderten Wohnungen, das die Stadt zur Verbesserung der Versorgung mit preisgünstigem Wohnraum unbedingt nutzen muss. Auch das ist aktive Haushaltspolitik und ein Mittel, um der Stadtflucht von jungen Familien entgegenzuwirken. Bislang gibt es deutlich zu wenig preislich akzeptable Grundstücke für Familien in der Stadt.

    Dies gibt mir Gelegenheit, das Augenmerk auf die strukturelle Krise Mönchengladbachs zu richten:
    Mönchengladbach kann seine strukturelle Krise nicht aus eigener Kraft meistern. Deshalb hat die politische „Ampel“ unter anderem den Beitrittsbeschluss zum Stärkungspakt NRW der rot/grünen Landesregierung NRW gefasst.

    Die Sanierung der Stadtfinanzen mit den dafür notwendigen unpopulären politischen Beschlüssen überließen Sie, meine Damen und Herren von der CDU, gerne einer anderen politischen Mehrheit. Es entbehrt nicht einer politischen Tragik, dass es der CDU ausgerechnet mit Hilfe der SPD gelang, die politischen Geschicke dieses Rates nach einer kurzen Machtabwesenheit erneut so bestimmen zu dürfen, als wenn es die Zeit zwischen 1949 und 2009 gar nicht gegeben hätte.

    Der Ihnen jetzt vorliegende Haushalt, meine Damen und Herren, ist aus Sicht von Bündnis 90/Die Grünen alles andere als eine solide Fortführung des Haushaltssanierungsplans. Den Beitrittsbeschluss zum Stärkungspakt NRW führt er nicht konsequent fort. Dabei ist der Haushaltssanierungsplan doch das Fundament, auf dem alles fußt. Er hat das ehrgeizige Ziel, den Haushalt der Stadt bis 2018 erstmals nach Jahrzehnten auszugleichen. Dieses Ziel sehen wir durch ihre teuren und überflüssigen Vorhaben gefährdet.

    Meine Damen und Herren der GroKo, kommen Sie zurück auf den Weg der konsequenten Haushaltskonsolidierung! Pflegen Sie einen verantwortungsvollen Umgang mit dem öffentlichen Vermögen!

    Eine Bemerkung am Rande: Ich glaube, es zeigt sich an dieser Stelle immer deutlicher, woran es strukturell gescheitert ist, dass es nach der Kommunalwahl im Oktober 2014 zu keiner schwarz-grünen Mehrheit kommen konnte. Mit den Grünen war für die CDU ein „Weiter so“ wie die 60 Jahre vorher schlichtweg nicht möglich.
    Ja, es ist richtig, mit den Grünen hätten Sie, meine Damen und Herren von der CDU, ihr teures Kompetenzzentrum Sauberkeit in der Organisationsform der Anstalt des Öffentlichen Rechtes nicht gründen können. Mit den Grünen wäre nur ein Städtischer Eigenbetrieb möglich gewesen, der würde bescheidener ausfallen, aber der Verbesserung der Sauberkeit in der Stadt allemal genauso gut gerecht werden, wie die jetzige Lösung, für die sie die Bürger und Gewerbetreibenden über die Erhöhung der Steuern zur Kasse bitten.
    Gewerbliche Verluste dieser Organisationsform müssen aus dem städtischen Haushalt von den Gebührenzahlern ausgeglichen werden. Die neue Gesellschaft schafft im Gegensatz zu einem Eigenbetrieb der Stadt unnötige und teure Doppelstrukturen, die den städtischen Haushalt und die Gebührenzahler zusätzlich belasten werden. Die Bildung eines städtischen Eigenbetriebes innerhalb der Verwaltung für das „Kompetenzzentrum Sauberkeit“ ist klar die bessere Lösung.
    Zusätzlich zu dem bisherigen Ausgabenniveau sind für das kommende Jahr insgesamt 8 Mio. Euro zusätzlich für die Organisation von Sauberkeit eingeplant, jeweils 5 Mio. auch für die kommenden Jahre. Geld kann nur einmal ausgegeben werden, und das bedeutet für viele andere Problemfelder in der Stadt nichts Gutes. Die Groko setzt damit einen falschen Schwerpunkt und entscheidet sich gegen dringend notwendige Maßnahmen in anderen Bereichen.

    Stichwort Umwelt/Klimaschutz
    Mit dem globalen Klimapakt, der am Wochenende nach langen Verhandlungen angenommen wurde, soll die weltweite Erwärmung auf weniger als zwei Grad begrenzt werden. Die weltweiten Erwartungen an uns alle, dass wir in Deutschland bis 2050 einen Rückgang der Treibhausemissionen um den die angekündigten 80 bis 95 Prozent erreichen werden, sind deutlich gestiegen. Das Abkommen soll einen kompletten Umbau der weltweiten Energieversorgung und eine Abkehr von Kohle und Öl einleiten, um den Ausstoß der gefährlichen Treibhausgase zu drosseln. In der Tat bedarf es im Zeichen der Klimawende einer besonderen ökologischen Innovationskraft, meine Damen und Herren. Öffentliche Investitionen in fossile Energien gehören beendet. Kohlekraftwerke gefährden zudem die Gesundheit, weswegen wir den Bau neuer klimaschädlicher Kohlekraftwerke ablehnen. Der Ausstieg aus dem Projekt „Gekko“, dem Steinkohle-Kraftwerk in Hamm, war ein erster, längst überfälliger Schritt in diese Richtung. Die Beteiligung brachte der NEW AG und damit der Stadt Mönchengladbach bisher schon einen ausgebuchten Verlust von 20 Millionen Euro.
    Bei der NEW setzen die Fraktionen der GroKo trotzdem weiterhin auf die Verbrennung der heimischen Braunkohle als wesentliche Stromlieferquelle. Gleichzeitig fordern Sie aber von der Landesregierung Ausgleichszahlungen für die vom Tagebau verursachten Schäden an Umwelt und Infrastruktur. Dass der Klimawandel und die dazu erforderliche Verminderung des klimaschädlichen Kohlendioxids auch etwas mit kommunaler Verantwortung zu tun hat, scheint Ihnen unbekannt zu sein.

    Viele von Ihnen, meine Damen und Herren von der GroKo, haben die entscheidenden Aspekte des Klimaschutzes anscheinend immer noch nicht verstanden. Wie anders lässt sich Ihre Initiative, die möglichen Windkraftstandorte auf dem Gelände des JHQ auf einen Standort zu reduzieren, verstehen? Der Zusammenhang zwischen der Energiewende als Garant für zukunftsfähige Einnahmen für den kommunalen Haushalt und für Beteiligungen wie EWMG und WFMG scheinen Ihnen völlig egal zu sein. Auch Ihnen sind doch die Wirtschaftspläne der NEW bekannt, die zeigen, dass sich in Folge der sogenannten Zinsschmelze die bisherigen Finanzströme von der NEW zur EWMG umkehren. Zukünftig sollen die EWMG und die Stadt die kommunalen Verluste bei der NEW decken.

    Das bedeutet, Sie sind gezwungen, der EWMG immer mehr kommunale Grundstücke zur Veräußerung zu übertragen. Zwang zum Wachstum nennen wir das. Aus der Medizin wissen wir, dass unkontrolliertes Zellwachstum nie etwas Gutes verheißt. Gleichzeitig sind Grund und Boden aber endliche Güter und nicht beliebig vermehrbar.

    Sollte die CDU sich durchsetzen, steht den Kunden der NEW mobil und aktiv eine drastische Verringerung des ohnehin suboptimalen Angebotes ins Haus. Dabei sind die Menschen hier auf ein gutes Angebot im öffentlichen Nahverkehr angewiesen, um den Arbeitsplatz pünktlich zu erreichen oder weil sie auf Grund ihres Alters ein solches Angebot existenziell benötigen. Der derzeitige Nahverkehrsplan wird unter der Prämisse erstellt, darin die 500.000 € zu sparen, deren Einsparung die Grünen in der „Ampel“ noch verhindert hatten. Ist Ihnen eigentlich nicht bewusst, dass Menschen sich für ein Leben in solchen Städten entscheiden, die – Stichwort positiver Standortfaktor – über ein gut funktionierendes Bus- und Bahnangebot mit kurzen Taktzeiten verfügen?
    Anstatt nun aber wegen einer verfehlten Firmenpolitik – ich verweise auf das Projekt „Gekko“ – den Einsatz von Elektrobussen vor Ort zu verstärken, wird das Streckennetz ausgedünnt. Wie will man da Menschen zur Beteiligung an einer kommunalen Verkehrswende motivieren und sie motivieren, auf das Angebot des ÖPNVs zurückzugreifen? Das wäre im Sinne des Klimaschutzes, ebenso, seitens der Stadt höhere Summen in die Hand zu nehmen zum Ausbau des Radwegenetzes. Wie wollen Sie denn eigentlich die zu hohe Lärm- und Staubbelastung der Stadt in den Griff bekommen?

    Sie müssen doch endlich mal beginnen umzudenken, meine Damen und Herren von der Groko! Bestrafen Sie die Menschen nicht, wenn sie sich ökologisch richtig verhalten. Begreifen Sie z.B. Bioabfälle als Wertstoff. Wir müssen die Menschen doch dafür belohnen, dass sie der Gemeinschaft ihre gesammelten Wertstoffe wie Papier und Bioabfälle kostenlos zur Verfügung stellen – und nicht, wie die Groko es stützt, bei der zweiten Tonne auch noch zur Kasse bitten. Wenn die Menschen lieber mit Rad oder Bus durch die Stadt fahren und aufs Auto verzichten wollen, behindern Sie sie dabei nicht! Ergreifen Sie lieber Maßnahmen, die dieses sinnvolle Verhalten stützen!

    Stichwort Inklusion
    Nehmen wir die vorgeschriebenen Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Mönchengladbach. Nach unserer Wahrnehmung hat sich auf dem Feld der Inklusion seit der Kommunalwahl nichts Signifikantes bewegt. War die SPD diesbezüglich noch vollmundig in die Kommunalwahl gestartet, so sind ihre sicherlich gut gemeinten Ansätze der GroKo zum Opfer gefallen. Immer wieder lassen Wortbeiträge aus der CDU die Inklusion als „Teufelszeug“ erscheinen, anstatt endlich im Ansatz die Belange von Menschen mit Behinderungen zu akzeptieren.

    Stichwort Bildung
    Der Anteil junger Menschen in Mönchengladbach, die die Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen, ist überdurchschnittlich hoch. Mit mehr als 7 % haben wir hier die höchste Quote an Schulabgängern ohne einen Schulabschluss in ganz NRW! Es ist erschreckend, wenn es für die vielen Seiteneinsteiger, die durch die Freizügigkeit innerhalb der europäischen Union oder die im Zusammenhang mit Flucht und Vertreibung nach Mönchengladbach kommen, immer noch kein überzeugendes Konzept für die Aufnahme und Bildung an unseren Schulen gibt und gerade die Hauptschulen die größte Last dieser Integrations- bzw. Inklusionsarbeit zu leisten haben. Auch dieser Entwicklung steuert die Groko nicht entgegen.
    Jeder, der den absehbaren Arbeitskräftemangel in unserer Gesellschaft ernst nimmt und weiß, dass in Mönchengladbach jeder 3. Jugendliche unter 15 Jahren in einem armen Haushalt lebt, sollte sich mit der hohen Quote von Schülerinnen und Schülern ohne Hauptschul¬abschluss in unserer Stadt auseinandersetzen. Es wäre vorrangig, sich endlich vom dreigliedrigen Schulsystem in der heutigen Form zu verabschieden. Wir brauchen in Mönchengladbach den Ausbau der integrativen Schulform Gesamtschule und ein flächendeckendes System von Ganztags¬schulen, sowohl im Grundschulbereich wie auch im Bereich der Sekundarstufe I. Das hat gravierende Auswirkungen auf den Bereich „Übergang Schule-Beruf“. Eigentlich sollten alle Mitglieder dieses Rates wissen, welche Möglichkeiten sich einem jungen Menschen auf seinem zukünftigen Lebensweg eröffnen, wenn er kaum die Chance auf eine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Nach wie vor ist die Zahl derjenigen, die die Schulen der Stadt verlassen und anschließend keinen beruflichen Ausbildungsplatz erhalten, dramatisch hoch. Nein, meine Damen und Herren von der Groko, auch dieses gravierende Strukturproblem unserer Stadt löst der Markt nicht. Aber auch dazu findet sich nichts auf der politischen Agenda der Groko.
    Stichwort Überregionale Zusammenarbeit
    Ich kann mich noch gut erinnern, Herr Dr. Schlegelmilch, dass es noch nicht lange her ist, als Sie die Intensivierung der überregionalen Zusammenarbeit als eines Ihrer großen Themen apostrophierten. Der verbesserte Austausch mit den Nachbarkommunen sollte Synergien heben, aus denen sich Entlastungseffekte für den kommunalen Haushalt gewinnen ließen. Nun ist bekanntlich Politik das Bohren dicker Bretter. Sie sind uns bisher das Ergebnis schuldig geblieben, was aus dieser Ankündigung geworden ist, die Zusammenarbeit in der Region unter Ihrer Führung zu verbessern. Das Anliegen der Stadt Viersen, die S – Bahn 28 über das Mönchengladbacher Stadtgebiet zu führen, das weder CDU noch SPD unterstützt haben, kann ja wohl nicht als Beispiel für eine gelungene regionale Zusammenarbeit gewertet werden. Oder nehmen wir das Beispiel „Eiserner Rhein“. Dieses Thema wird nicht ohne Krefeld und einer Zusammenarbeit mit Venlo, Roermond und dem Raum Limburg zu lösen sein. Ja, hier liegt die große Chance, sich endlich neben dem Ruhrgebiet und dem Rheinland als Region Niederrhein zu positionieren. Es wäre ein lohnenswertes Ziel, wenn sich der Niederrhein als gemeinsamer Raum verstehen und die politische Zusammenarbeit innerhalb dieses Raumes intensivieren würde.

    Stichwort Soziales
    Beim Thema Sozialgesetzbuch II sind wir in Mönchengladbach auf dem Höchststand, seit es hierzu statistische Erhebungen gibt. 38.000 Personen beziehen Leistungen des Jobcenters, davon sind 28.000 erwerbsfähig. 97 Mio. € sind alleine im Haushalt für die Unterkunftskosten veranschlagt. Dazu nimmt die Altersarmut im Sozialgesetzbuch XII weiter stetig zu. Auf dem vorletzten Städtetag NRW war eines der Schwerpunktthemen die in der Berliner Regierungskoalition vereinbarte Entlastung der Kommunen in der Regierungsperiode bis 2018. Jetzt wollen CDU SPD auf die zugesagte dauerhafte Übernahme der Kosten für die Eingliederungshilfe in Höhe von fünf Milliarden € erst im Jahre 2018 zurückkommen. Hier, meine Damen und Herren der GroKo in Mönchengladbach, sollten Sie deutliche Signale aussenden an die Kollegen in Berlin, dass dies so nicht geht. Die Bundesregierung darf die Kommunen hier nicht im Regen stehen lassen!

    Stichwort Kinder/Jugend/Schule
    Wie der Personalrat der Stadt feststellte, ist bei den Kitas eine personelle Mindestbesetzung nicht gewährleistet, der tagtägliche Betrieb kann nur mühsam aufrechterhalten werden. Die Kitas sind eher ein Notstandsgebiet. Das darf nicht so bleiben. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, meine Damen und Herren, gerät in Gefahr, sobald die Kinder in ein schulfähiges Alter kommen, denn es gibt keine gut ausgebaute Betreuungsstruktur in Mönchengladbach. Zu wenig OGATA- und Ganztagsplätze machen es den Eltern schwer, einer vernünftigen Beschäftigung nachzugehen. In einer Studie der Wirtschaftswoche liegt Mönchengladbach mit dem Angebot auf Platz 60 von 69. Hier müssen wir mehr Nachhaltigkeit anstreben.

    Resümee
    Wenn ich das Gesagte nun zusammenfasse, kann ich zum Haushaltsplanentwurf 2016 nur den Kopf schütteln. Sie, meine Damen und Herren der Groko, haben die Weichen völlig falsch gestellt. Hören Sie endlich auf damit, die Stadt als Gemeinwesen so zu betrachten wie eine Firma! Ein Unternehmen ist dazu da, fortlaufend Profit zu erwirtschaften, eine Stadt aber nicht. Sie betreiben hier einen Ausverkauf! Wenn es nichts mehr zu verkaufen gibt, dann erhöhen Sie Steuern und Abgaben, kürzen Standards oder stellen Dienstleitungen ein. Und wenn das alles nicht mehr reicht, werfen sie die letzten Reste des kommunalen Tafelsilbers auf den Markt. Mönchengladbach muss auch künftig eine lebenswerte Stadt bleiben, die auf die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft gut eingestellt ist. Dazu bedarf es mehr als Investitionen in saubere Straßen, die Installation weiterer städtischer Gesellschaften mit hoch dotierten Vorständen und Aufsichtsräten oder das Errichten von Prestigegebäuden.

    Meine Damen und Herren von CDU SPD: Wir können Ihrem Haushaltplanentwurf 2016 unter keinen Umständen zustimmen, er geht in die völlig falsche Richtung! Sie verharren nach wie vor bei den falschen Ansätzen, die von vorgestern sind. Die von Ihnen für Ihr Arbeiten und Ihr Selbstverständnis ausgerufene Losung „Neues Denken, Neues Handeln“ ist vor diesem Hintergrund schlicht und ergreifend Kabarett. „Zurück in die 80er“ wäre treffender und ehrlicher gewesen. Diesen Haushalt, meine Damen und Herren, können wir als Grüne nur ablehnen!
    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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  • Die Hinterlassenschaft des Herrn Sasserath

    Die Hinterlassenschaft des Herrn Sasserath

    14-10-11-spielplatz+toilette-marienplatz-0109 Bevor im Frühjahr 2013 mit dem Umbau des Marienplatzes begonnen wurde, veranstaltete die Verwaltung in 2012 eine
    Bürgerveranstaltung zur Diskussion über die Planungen.
    Durch den Umbau sollte der Marienplatz städtebaulich aufgewertet, neu geordnet und für Fußgänger wieder attraktiver werden.
    Anregungen von Bürgern gab es keine, es konnten also auch keine berücksichtigt werden.
    Auch seitens des damals für Rheydt verantwortlichen Bezirksvorstehers Karl Sasserath (Bündnis90/Grüne) sind keine Anregungen oder gar Forderungen bekannt geworden. (mehr …)

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  • Hochschulzukunftsgesetz: „Die Studierenden haben wichtige Punkte begrüßt und wertvolle Anregungen gegeben“

    Karl Schultheis SPDDer Zusammenschluss der nordrhein-westfälischen Studierendenvertretungen (Landes-Asten-Treffen, LAT) hat heute den Gesetzentwurf zum Hochschulzukunftsgesetz grundsätzlich begrüßt.*
    Mit dieser Novelle werden offensichtliche Mängel des alten Hochschulfreiheitsgesetzes behoben. Darüber hinaus äußerten die Studierenden noch einige Kritikpunkte und Änderungswünsche am Entwurf. Dr. Ruth Seidel, MdL, Grüne, und Karl Schultheis, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion äußerten sich zufrieden: (mehr …)

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  • Letzte Aktion von Bündnis90/Grüne vor der Kommunalwahl

    Letzte Aktion von Bündnis90/Grüne vor der Kommunalwahl

    14-05-22-endspurt-wahlkampf-0025Zum Abschluss des Wahlmarathons wollen die Grünen am Samstag, 24. Mai, nochmal richtig in die Pedale treten und mit ihren KandidaTinnen und Aktiven durch die Stadtteile des Bezirks MG-Ost „rundradeln“ und dabei an verschiedenen „Haltepunkten“ mit den BürgerInnen ins Gespräch kommen.
    Gestartet wird um 10 Uhr am Konstantinplatz in Giesenkirchen.
    Der genaue Ablauf: 10 Uhr Treffen Konstantinplatz in Giesenkirchen, von dort weiter zu den nachstehenden „Haltepunkten“:
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  • Hajo Siemes auf Platz 1 der Bezirksvertretungsliste für den Stadtteil Ost

    Hajo Siemes, Bündnis 90/ GrüneDas sind seine Ziele: Tempo 30 Verkehr in Ruckes und auf der Erzberger / Grevenbroicher Straße, Radwegeausbau als Kanalfolgemaßnahmen auf der Lürriper Straße, Neusser Straße und Bahner / Konstantinstraße.
    Die Stiegerfeldstraße soll vom Durchgangsverkehr frei gehalten und die Volksbadstraße sowie Ruckes vom Schwerlastverkehr befreit werden.
    Nachdem in den Stadtteilen Neuwerk und Giesenkirchen in den letzten Jahren eine ausreichende Versorgung an Kita-Plätzen zur Deckung des Bedarfs geführt hat, muss nun auch in Volksgarten eine bedarfsgerechte Versorgung mit Kindergartenplätzen angestrebt werden.
    Das Schwimmbad und die Stadtteilbibliothek in Giesenkirchen sollen erhalten bleiben, und die Hallenzeiten vor allem für Vereine mit einem hohen Anteil an Jugendmannschaften sollen ausgeweitet werden. (mehr …)

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  • Inklusion ist mehr  VdK Kreisverband Mönchengladbach blamiert sich auf seiner “Wahlkampfveranstaltung“ bis auf die Knochen –  mehr Politiker im Saal als Mitglieder des Sozialverbandes

    Inklusion ist mehr
    VdK Kreisverband Mönchengladbach blamiert sich auf seiner “Wahlkampfveranstaltung“ bis auf die Knochen –
    mehr Politiker im Saal als Mitglieder des Sozialverbandes

    14-04-29-vdk-huma-0039Im Anschluss an diese Veranstaltung zum beworbenen Thema „Inklusion ist mehr“ am 29.4.2014 befragt, antwortete einer der teilnehmenden Kandidaten/Kandidatin für das Amt des Oberbürgermeisters auf die Frage: Warum haben sie an dieser Veranstaltung überhaupt teilgenommen?
    „Weil niemand den Mut hatte Nein zu sagen.“
    Es scheint bezeichnend, ein örtlicher Vorstand (ehrenamtlich) eines Verbandes möchte ganz offensichtlich mitmischen im Reigen der Kommunalpolitik in Mönchengladbach.
    Dazu scheint ihm nichts zu teuer. Er nimmt Geld in die Hand und veranstaltet eine bisher dreiteilige Veranstaltungsreihe zum Thema Inklusion.
    Es wurden mehrseitige DIN A4 Zeitungen gedruckt und an die ca. 3.600 Mitglieder versandt.
    Diese zahlen einen stolzen Mitgliedsbeitrag von 5 Euro/Monat und finanzieren wohl auch damit diese Profilierungs-Kampagnen.
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  • Zinspolitik der Sparkasse Mönchengladbach: Die einen nennen es seriös, DIE LINKE nennt es Abzocke

    Politik hält die Zinsen von 11,25% für gerechtfertigt. Politiker wollen sich nicht für eine Senkung einsetzen.
    Geldautomat der Firma NixdorfIn einem Antrag im Rat der Stadt hatte DIE LINKE gefordert, dass die Verwaltungsratsmitglieder bei der Sparkasse gebeten werden darauf hinzuwirken, dass die Zinsen für einen Dispokredit bei den Privatgirokonten der Stadtsparkasse Mönchengladbach ab dem kommenden Geschäftsjahr nicht höher als 5% über den Leitzins liegt, den die Sparkasse selbst bezahlen muss.

    Der Leitzins bei der Europäischen Zentral Bank liegt derzeit bei 0,25%. Die Sparkasse verlangt 11,25%, wenn das Konto überzogen wird. Also 11% mehr, als die Sparkasse selbst bezahlen muss. (mehr …)

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  • FDP ist sauer über scheinheiligen Antrag der Grünen im gestrigen Sozialausschuss

    Bereits beschlossene Schließung der Flüchtlingsheime wird von den Grünen aus Wahlkampftaktischen Gründen nochmals beantragt.

    FDPDie FDP-Ratsfraktion zeigt großes Unverständnis gegenüber dem Vorstoß der Grünen im Sozialausschuss der Stadt, mit dem die unverzügliche Schließung der Flüchtlingsheime Bockersend und Luisental gefordert wurde.
    Als Anna Bögner für die Grünen den Antrag einbrachte, erntete sie nicht nur von der FDP heftige Kritik. Jörg Buer (FDP): „Der Antrag lässt doch Wahlkampf vermuten. Die Schließung der angegebenen Flüchtlingsheime ist längst Beschlusslage und soll so schnell wie möglich umgesetzt werden. Allein die hohe Anzahl von Flüchtlingen erlaubt momentan keine Schließung der Anlagen, auch wenn dort z.T. sicherlich begründete Missstände herrschen.“ (mehr …)

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  • Karl Sasserath stimmt im Namen der Fraktion von Bündnis90/Grüne für die Erlaubnis zum Schleppstart mit Ultraleichtflugzeugen in Wanlo

    Karl Sasserath stimmt im Namen der Fraktion von Bündnis90/Grüne für die Erlaubnis zum Schleppstart mit Ultraleichtflugzeugen in Wanlo

    Ultraleichtflugzeug (1 von 1)“Wo kämen wir denn hin in dieser Stadt, wenn wir überall dort wo es eine Lärmproblematik gibt oder eine Lärmentwicklung absehbar ist, den Flächennutzungsplan ändern würden.“
    Als Karl Sasserath von den Grünen dies sagte in der Ratssitzung der vergangenen Woche, wollte er nicht auf sein Lieblingsthema, den KFZ-Verkehr in unserer Stadt, hinweisen.
    Nein, simpel ausgedrückt, die Grünen (in Person Sasserath) befürworten das Bestreben der Wanloer Segelflieger, mit Ultraleichtflugzeugen die Segelflugzeugen schleppen zu dürfen.
    Das haben die Wanloer beantragt bei der Bezirksregierung in Düsseldorf.
    Diese allein hat das zu entscheiden, nachdem die Öffentlichkeit ihre Anregungen und Bedenken kundgetan haben. (mehr …)

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  • Karl Sasserath zum OB-Kandidaten der Grünen gewählt

    Karl Sasserath zum OB-Kandidaten der Grünen gewählt

    13-11-30-Bündnis90-Grüne (10 von 33)Seine Vorstellungsrede am Samstag auf der Jahreshauptversammlung von Bündnis 90/Die Grünen in der Aula der Gesamtschule Espenstraße war aufschlussreich, wer den Politiker Karl Sasserath bislang nicht kannte, erfuhr eine Menge seines Werdeganges.
    Der 60-jährige Bezirksvorsteher plauderte gelöst über seine vielen Ämter, nennt sich selbst „ein Kind der ökologisch-sozialen Bewegung“.
    Seine politischen Erfolge sieht er als „Ergebnis des Vertrauens der Partei-Mitglieder in meine Kompetenz, meine Verlässlichkeit und meine politische Arbeit“. (mehr …)

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  • OB-Kandidat in Spe erzürnte die Politiker und Zuhörer der Bezirksvertretung

    Rheydter-Grillfest2013-061_Karl-Sasserath_Foto-Frank-PfennigNoch während die Tagesordnung besprochen wurde beantragte FDP-Ratsherr Peter E. Dörrenberg in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd gestern Nachmittag, die Tagesordnungspunkte Nr. 8; 10; 12; 13; und 14 nicht zu beraten, da sie ihm erst am Vortag zugestellt wurden.
    Die gesamt FDP-Ratsfraktion hatte demnach keine Kenntnis davon und sie konnten parteiintern nicht beraten werden.
    Grund der späten Zustellung: überlastete Verwaltungsmitarbeiter, sie kommen den ganzen Prüfaufträgen der Parteien u.a. durch unzureichende Stellenbesetzungen nicht mehr nach.
    Diese Überlastungen sind u.a. durch Stellenkürzungen zum „Wohl“ des Haushaltes und durch Langzeiterkrankungen einzelner Mitarbeiter zu erklären. (mehr …)

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  • Hier wird das Stadtkasse-Portal stehen – Bezirksvertretung stimmte Antrag einstimmig zu

    Hier wird das Stadtkasse-Portal stehen – Bezirksvertretung stimmte Antrag einstimmig zu

    Stadtkasseportal - moeglicher Standort (7 von 7)In „Ausübung ihres Rechtes“, mit dieser unangebracht provokanten Formulierung starteten die Bündnis90/Grünen ihren Fraktionsantrag zur Standortbestimmung des ehemaligen Stadtkassenportals in der Sitzung der Bezirksvertretung gestern Abend im Rathaus Rheydt.
    Niemand im Saal sprach sich gegen den neu angestrebten Standort aus, das Stadtkassenportal wird wohl vor dem Eingang „G“ aufgebaut werden, wenn keine baulichen Gründe es verhindern.
    (mehr …)

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  • Grüne im Bezirk Nord für bessere und sicherere Radwegeführung an der Kreuzung Winkelner Straße/Hardter Landstraße

    Bündnis 90/Die GrünenLaut Straßenverkehrsordnung sind Radfahrer im Falle von beidseitigen Radwegen  – wie es sie etwa auf der Winkelner Straße gibt -, verpflichtet, den Radweg in Fahrtrichtung zu nutzen. Wollen nun aber Radler, die von der Winkelner Straße kommen, die Hardter Landstraße (L39) überqueren, ist dies indes kaum möglich, ohne gegen die Vorschriften zu verstoßen und sich und andere in Gefahr zu bringen.
    „Die unübersichtliche Radwegeführung ist bei vielen Hardter Bürgerinnen und Bürgern schon seit längerer Zeit Gesprächsthema“, hat Gaby Brenner, Mitglied der Bezirksvertretung Nord für Bündnis 90/Die Grünen, festgestellt. (mehr …)

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  • Ampel ade – wie schnell die Grünen gemeinsam gesteckte Ziele aufgeben

    Ampel ade – wie schnell die Grünen gemeinsam gesteckte Ziele aufgeben

    MG-facebook-SeiteIn  ihrer Ampel-Zeit waren auch die Bündnis/Grünen zu
    100 % für eine Ausweitung der Aktivitäten der Stadt Mönchengladbach im Bereich Social-Media.
    Mit den Stimmen von FWG, CDU, SPD, FDP und Grünen wurde noch 2012 ein vorgestelltes Konzept gut geheißen und deshalb ein Probelauf zur Erfahrungssammlung angestoßen.  Menschen der Verwaltung engagierten sich, veränderten ihre berufliche Zielsetzung. Sie durften annehmen und erwarten, dass nach erfolgreicher Pilotphase des Projektes die Überleitung in den Regelbetrieb erfolgen wird. (mehr …)

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