Politischer Aschermittwoch der SPD – Fazit: Was in den Medien zu lesen ist, sollte man nicht so ernst nehmen

Lothar Beine: “ Es dauert zwar länger, wird allerdings dann auch gut.“

Er meint damit den zeitlichen Ablauf der Entscheidungsprozesse innerhalb der Ampel-Koalition.
Insgesamt sieht Beine die Ampel als Positiv-Gemeinschaft.
Gemeinsam habe man Dinge auf den Weg gebracht, die sonst nicht realisierbar gewesen seien.

 

 

Begonnen hatte allerdings Angela Tillmann, sie brachte ihre Themen in sensibler Tonart an die SPD-Gemeinde.
„Die Ampel funktioniert wie ein Wackelkontakt. Schon eine kleine Bewegung kann den unterbrochenen Stromkreis wieder in Funktion bringen.“
Das im umgekehrten Fall auch alles auf Stopp gehen kann, das behielt sie lieber für sich.

 

MdL Hans-Willi Körfges nahm anschließend kein Blatt vor den Mund. Ob Bundes-, Landes- oder Kommunalpolitiker, alle Parteien andersfarbiger Coleur bekamen den Aschermittwoch verbal zu spüren.

Als „frei erfundene Schreckensszenarien“ der CDU bezeichnete er deren Behauptung, sollte sich Mönchengladbach am Städtepakt beteiligen, würde es zu drastischen Auflagen seitens der Bezirksregierung kommen.

 

Bei leckeren Fischgerichten und zünftiger Musik erfüllte der Abend seinen ursprünglichen Zweck: Auf den politischen Gegner ablästern.