Polizeipräsident verlängert Videobeobachtung – was unternimmt er außerdem zur Sicherheit der Bürger?

Polizeipräsident Mathis Wiesselmann

Polizeipräsident Mathis Wiesselmann hat die polizeiliche Videobeobachtung in der Mönchengladbacher Altstadt mit Wirkung zum 1. September 2021 erneut um 12 Monate verlängert.
Ob er auch die benötigten Einsatzfahrzeuge für seine Beamten zur Verfügung hat ist nicht überliefert.

Vor einer Verlängerung wird die polizeilich relevante Lage in dem videobeobachteten Bereich analysiert und neu bewertet. Zwar waren die Zahlen dort im Jahr 2020 leicht rückläufig, die gastronomischen Betriebe aber aufgrund der pandemischen Lage zugleich immer wieder für längere Zeit geschlossen.

„Derzeit liegen mir keinerlei Fakten vor, die darauf schließen ließen, dass sich die Lage in der Altstadt mit der Wiedereinkehr des „normalen Lebens“ anders darstellen sollte als vor der Pandemie“, so Mathis Wiesselmann. Und weiter: „Die Videobeobachtung, unterfüttert mit einem entsprechenden Personalkörper, damit meine Kolleginnen und Kollegen sofort einschreiten können, ist ein wichtiger Bestandteil für unsere Arbeit für die Sicherheit in diesem Bereich.“

Vor Ablauf der Verlängerung im Jahr 2022 wird die Situation routinemäßig erneut geprüft und bewertet werden.

Der videobeobachtete Bereich bleibt identisch. Durch den Bau der Markthalle auf dem Kapuzinerplatz haben sich allerdings die baulichen Gegebenheiten geändert. Um dies auszugleichen und nach wie vor den gesamten Bereich beobachten zu können, wird dort eine weitere Kamera installiert. (cw)

Kommentar der Redaktion:

Delikte unter Einsatz von Messern nehmen aktuell in Mönchengladbach zu, subjektiv gefühlt.
Der Fall in der vergangenen Woch sollte hellhörig machen:
Ein Mann aus der Teststation am Rheydter Markt wird von drei Männern attakiert.

Nach Angaben des 19-jährigen Mitarbeiters der dortigen Teststation, erbaten sich die drei Männer um 18.20 Uhr jeweils einen Corona-Test. Dem Wunsch konnte der 19-Jährige allerdings nicht nachkommen, weil die Männer keine Ausweise dabei hatten. Daraufhin hätten sie, so der 19-Jährige, gegen eine Scheibe des Containers geschlagen.

Er sei raus gegangen, woraufhin einer der Männer ihn plötzlich beleidigt und angegriffen habe. Dies habe der 19-Jährige zunächst abwehren können, der Mann aber daraufhin einen Teleskopschlagstock gezogen. Der Angegriffene konnten ihn überwältigten und fixieren, der Angreifer habe mit dem Schlagstock auf seinen Rücken geschlagen. Plötzlich hätten die beiden Begleiter jeweils ein Messer in der Hand gehalten. Aufgrund dessen habe der 19-Jährige den Mann auf dem Boden los gelassen, alle drei seien zu Fuß geflüchtet.

Der leicht verletzte 19-Jährige beschrieb den Mann mit dem Schlagstock wie folgt: 30 bis 35 Jahre alt, trug einen grünen Pullover. Der zweite Mann sei von gleichem Alter und mit einem schwarzen Pullover bekleidet gewesen. Der dritte im Bunde hatte dunkle Haare, trug eine schwarze Hose, ein schwarzes Kapuzenshirt, schwarze Schuhe und eine Brille. Alle drei seien von deutschem Erscheinungsbild gewesen und hätten akzentfreies Deutsch gesprochen.

Dem anrufenden Bürger bei der Polzei, er wollte die Hilfe der Polizei anfordern, wurde am Telefon erklärt, man habe zur Zeit kein Fahrzeug, könne nicht sofort Beamten schicken.

Nach ca. 1 Stunde kam ein Fahrzeug zum Rheydter Marktplatz. Dies bestätigten mehrere Bürger.
Eine Videoüberwachung dort ist wohl nicht im Gespräch.
Ob sich unsere beiden Mitglieder des Landtages Frank Boss / Jochen Klenner dafür stark machen werden ist nicht bekannt.
Sie waren angetreten, die Sicherheit in Mönchengladbach zu verbessern.

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