Rathaus-Neubau: die Entscheidung rückt näher

Eine wichtige Hürde wurde gestern im Hauptausschuss übersprungen.

Gegen die Stimmen der CDU-Opposition wurde dem Stadtrat empfohlen, dem Plan der Ampel zu folgen.
Das kann bedeuten: die Stadt plant im Baufeld I (altes Rathaus etc.) die Errichtung von Flächen für ca. 700 Mitarbeiter.
Ausserdem soll entschieden werden, ob die EWMG Eigentümer des gesamten Baufeldes II werden soll.
Nach aktuellem Stand ist die Stadt finanziell nicht in der Lage, das Baufeld II (Karststadt-Gebäude) abzureißen und einen Neubau mit ca 500 weiteren Arbeitsplätzen, Veranstaltungsräumen und Geschäftsräumen zu realisieren.

Wie erwartet gab es wieder heftige Diskussionen, CDU-Fraktionssprecher Hendricks warb noch einmal vehement für das RdZ-Modell. „Wir wollen doch ein echtes Highlight für Mönchengladbach erstellen, was hat die Stad denn sonst zu bieten“, meinte er sinngemäß. Fast alle Anwesenden wirkten ob dieser Ansicht doch recht konsterniert. Ein späterer Relativierungsversuch machte die Situation nicht wirklich besser.

Nun wird die Ratssitzung am kommenden Mitwoch die zeitlich dringende Entscheidung für einen gangbaren und vor allem finanzierbaren Weg für ein neues Rathaus mit ordentlichen Arbeitsplätzen für die Mitarbeiter bringen müssen.

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