Rheydter City-Management und Stadt gaben den symbolischen Startschuss für den Umbau des neuen Marktplatzes

Mit einem „Bagger-Biss“, wie es Andreas Wurff formulierte, wurde gestern zusammen mit dem Rheydter City-Management bei Musik, Talkrunde und Aktionen der symbolische Startschuss für die insgesamt 18 Monate dauernde Umgestaltung der Platzfläche mitten im Herzen der Rheydter Innenstadt gegeben.

„Wir haben zwar in den nächsten Monaten wegen der Großbaustelle gemeinsam eine Durststrecke vor uns, werden aber dafür Ende 2013 mit einem Platz belohnt, der eine deutlich bessere Aufenthaltsqualität und wesentlich mehr Möglichkeiten für Events jeder Art bietet und durch eine attraktive Platzgestaltung mit Terrassenebenen, einem Kirschhain an der Westkante und mehr Raum für Außengastronomie ein optischer Leckerbissen wird“, betonte Wurff.

„Mit Aktionen, Wettbewerben und Veranstaltungen machen wir die Baustelle zu einem Event und werden so die lange Bauzeit überbrücken“, so Peter Felten, 1. Vorsitzender des Rheydter City-Managements, der gestern Abend einen Fotowettbewerb zur Großbaustelle startete. Hobby- und Profifotografen sind dabei aufgerufen, möglichst witzige, originelle und künstlerische Fotos vom Baustellengeschehen zu schießen.
Auf die Gewinner warten attraktive Preise.

Ebenso beim Namenswettbewerb für die Gasse entlang der Westkante, die wegen der unmittelbaren Nähe zur Baustelle besonders „bespielt“ werden soll. City-Koordinator Felix Stiepel animierte die Zuschauer der Auftaktveranstaltung, sich möglichst zahlreich einzubringen. Einbringen werden sich auch die Einzelhändler, die mit besonderen Serviceleistungen und kleineren Aktionen das „Rahmenprogramm“ zur 18-monatigen Bauzeit gestalten.
So sind unter anderem weitere Baustellenführungen, ein Kindertag mit Schnitzeljagd und Riesensandkasten, Torwandschießen und ein Schubkarren-Wettbewerb geplant.

Um möglichst schnell eine für den Handel verträgliche Situation zu schaffen, soll noch im Frühjahr das treppenartige Podest, das sich an Stelle der bisherigen Pavillons entlang der Westkante zieht, gebaut werden.
Baumreihen zieren die neue Terrasse, auf der später die Außengastronomie ihren Platz finden soll. Nach dem Abriss der ersten Pavillons, die Ende Juli komplett dem Erdboden gleichgemacht sind, deutet sich bereits jetzt schon an, wie sich der zukünftige Panoramablick von der Westseite über den Platz auf die Evangelische Hauptkirche gegenüber darstellen wird.

„Ich könnte mich jetzt schon hier hinsetzen und den Blick genießen“, freut sich ein Besucher der Auftaktveranstaltung.
Allerdings ist es noch nicht so weit, denn nach dem Abriss der Pavillons wird die alte Pflasterung entfernt, um die Betondecke der darunter liegenden Tiefgarage komplett zu sanieren. „Wir gehen mit modernster Hochdruckstrahltechnik zu Werke, um immerhin acht Zentimeter Beton auf der Oberfläche abzufräsen“, erläuterte Bauleiter Holger Janke, der für die Komplettsanierung der in die Jahre gekommenen Tiefgarage verantwortlich ist.

Mitte September wird dafür die von der PPG betriebene Tiefgarage geschlossen. „Parkmöglichkeiten gibt es allerdings jede Menge in den Parkhäusern am Ring und auf der Gracht gleich nebenan“, so Projektleiter Carsten Henkel. Dass sich die Großbaustelle bereits heute schon in einem positiven „Fahrwasser“ befindet, zeigt die Resonanz auf die Verlegung des Wochenmarktes in die Hauptstraße und auf den Harmonieplatz.

„Bei einem Rundgang über den Markt habe ich ausnahmslos positive Stimmen von den Marktbeschickern, aber auch von den Kunden erfahren“, freute sich der Technische Beigeordnete.
(pmg)