Sachbeschädigung an Schulen und Diebstahl israelischer Flagge – Staatsschutz ermittelt

Flagge IsraelFoto: MG-Heute

Die Ermittler bitten darum, Vorfälle mit antiisraelischem oder antisemitischem Hintergrund zeitnah der Polizei zu melden.

Unbekannte haben zwischen Freitag, 13. Oktober, und Montag, 16. Oktober, Sachbeschädigungen an einer israelischen Flagge der Stadt Viersen und an zwei Mönchengladbacher Schulen begangen. Bei den Sachbeschädigungen an den Schulen handelt es sich um antiisraelische/ antisemitische Schmierereien an der Gebäudefassade. Die israelische Flagge entwendeten Unbekannte nach zuvor erfolgter Sachbeschädigung.

Der Staatsschutz der Polizei Mönchengladbach hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand näherten sich Unbekannte zwischen Freitag, 16 Uhr, und Montag, 11.30 Uhr, der israelischen Fahne vor dem Rathaus am Rathausmarkt in Viersen. Anschließend beschädigten sie die Flagge durch Inbrandsetzung.

Zeugen meldeten der Polizei am Montag gegen 21 Uhr den Diebstahl der zuvor beschädigten israelischen Flagge vor dem Rathaus. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte kurz darauf keine Verdächtigen mehr an.

Ebenfalls zwischen Freitag, 16.30 Uhr, und Montag, 7 Uhr, beschmierten Unbekannte eine Außenwand des Stiftischen Humanistischen Gymnasiums Mönchengladbach an der Abteistraße mit einem antisemitischen Slogan.

Zu einem ähnlichen Fall kam es zwischen Samstag, 16 Uhr, und Montag, 5 Uhr, an der Realschule Volksgarten an der Luise-Vollmar-Straße. Unbekannte beschmierten dort die Fassade des Gebäudes mit mehreren antisemitischen/ antiisraelischen Schriftzügen.

Der Staatsschutz der Polizei Mönchengladbach hat intensive Ermittlungen wegen Volksverhetzung, Verletzung von Flaggen und Hoheitszeichen ausländischer Staaten, Sachbeschädigung und Diebstahl aufgenommen.

In allen Fällen, bitten die Ermittler des Staatsschutzes Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben und / oder Angaben zu den Urhebern der Schmierereien oder Beschädigungen machen können, sich unter der Rufnummer 2161-290 zu melden.

Die Ermittler bitten darum, Vorfälle mit antiisraelischem oder antisemitischem Hintergrund zeitnah der Polizei zu melden. (jl)

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