Schlagwort: Hochschule Niederrhein

  • Hochschule Niederrhein trauert um Professor Dr. Rolf Klinke

    Hochschule Niederrhein trauert um Professor Dr. Rolf Klinke

    Im Alter von 93 Jahren ist Professor Dr. Rolf Klinke verstorben.

    Damit verliert die Hochschule Niederrhein einen ihrer Gründungsväter.
    1971 leitete er den Planungsausschuss der am 1. August desselben Jahres zur Gründung der Fachhochschule Niederrhein führte. 23 Jahre, zwischen 1971 und 1994, stand Klinke an der Spitze des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik und war zwischen 1971 und 1980 zusätzlich Prorektor der Fachhochschule.
    „Ohne Rolf Klinke wäre die Hochschule Niederrhein nicht das, was sie heute ist. Wir sind zutiefst betroffen von der Nachricht und fühlen mit seinen Angehörigen“, sagt Dr. Thomas Grünewald, Präsident der Hochschule Niederrhein. „Der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik gehört heute zu den größten und einflussreichsten seiner Art in Europa. Dafür hat Rolf Klinke im Jahr 1971 den Grundstein gelegt. Wir werden ihn nie vergessen“, betont Professor Dr. Lutz Vossebein, Dekan des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik.
    Dabei hatte Rolf Klinke zunächst gar keine Bezugspunkte zur Textilindustrie. 1929 wurde er in Emden/Ostfriesland geboren und blieb bis zum Abitur in Norddeutschland. Schließlich war es ein Onkel aus Mönchengladbach, der Klinkes Zukunft prägen sollte. Dieser Onkel besaß die alteingesessene Baumwollspinnerei und Bleicherei Eduard Königs & Co. auf der Pescher Straße in Mönchengladbach. Klinke absolvierte dort zunächst ein Praktikum und schrieb sich parallel für ein Studium an der Textilingenieurschule (TIS) ein. An der TIS blieb er auch nach seinem Abschluss und lehrte als Oberstudienrat die Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften.
    Als der Düsseldorfer Landtag am 29. Juli 1969 das Fachhochschulgesetz verabschiedete war darin der
    1. August 1971 als Starttermin für diese neue Hochschulform festgelegt worden. Planungsausschüsse sollten an den jeweiligen Standorten die neuen Hochschulen entwickeln.
    Rolf Klinke, stets an hochschulpolitischen Entwicklungen interessiert, übernahm die Leitung des Planungsausschusses am Niederrhein, der am 1. April 1971 seine Arbeit aufnahm.
    Es musste ein Modell gefunden werden, dass der Region Niederrhein, dem fachlichen Schwerpunkt Textil und den beiden Städten Krefeld und Mönchengladbach gerecht werden sollte. Dass die Stadt Mönchengladbach den Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik bekam, war wesentlich auf Klinkes Verhandlungsgeschick zurückzuführen.

    Folgerichtig wurde er der erste Dekan des neuen Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik. Dieser fasste die Fachrichtungen der ehemaligen Staatlichen Ingenieurschule für Textilwesen Mönchengladbach, die textiltechnologischen und künstlerischen Abteilungen der ehemaligen Staatlichen Ingenieurschule für Textilwesen Krefeld, die Staatliche Höhere Fachschule für die Bekleidungsindustrie Köln sowie die Staatliche Höhere Fachschule für die Bekleidungsindustrie Bielefeld zusammen.
    Später wurden die noch verbliebenen textilen Ausbildungsstätten in Wuppertal und Aachen ebenfalls in den Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik integriert. Auch das war ein Verdienst von Rolf Klinke.

    1994, im Jahr seiner Pensionierung, erhielt er für seine Verdienste das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
    Auch im Ruhestand blieb er seiner Hochschule Niederrhein stets verbunden. So gab es zu seinem 90. Geburtstag im Sommer 2019 an der Hochschule einen großen Empfang für den Jubilar. Zahlreiche Weggefährten waren gekommen, um noch einmal auf sein Wohl anzustoßen.
    Die Hochschule Niederrhein und ihre Mitglieder werden Rolf Klinke ein ehrendes Andenken bewahren.

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  • Hochschule Niederrhein: Projekt zur bildungsadäquaten Beschäftigung von geflüchteten Akademikern

    Hochschule Niederrhein: Projekt zur bildungsadäquaten Beschäftigung von geflüchteten Akademikern

    Viele der nach Deutschland geflüchteten Menschen haben einen akademischen Abschluss, einschlägige Berufserfahrung – und finden dennoch keine Beschäftigung, die zu ihren Qualifikationen passt.

    An der Hochschule Niederrhein läuft jetzt das Projekt Profi/HN an, das geflüchteten Akademikerinnen und Akademikern eine bildungsadäquate Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Es ist eins von bundesweit 17 Hochschulprojekten, die vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) gefördert werden.

    Für die Hochschule Niederrhein ist es das dritte Projekt, das sich damit beschäftigt, wie geflüchtete Menschen ins Studium oder in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Welche Chancen gibt es, an vorhandene Qualifikationen anzuknüpfen? Wann lohnt sich der Erwerb eines deutschen Hochschulabschlusses? Mit Fragen wie diesen können sich geflüchtete Akademiker an die Mitarbeiterinnen des Projekts wenden.

    Den Geflüchteten wird mit Informationen und individueller Beratung bei der Entscheidung für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg geholfen. Wer sich für ein Studium an der Hochschule Niederrhein entscheidet, erhält praktische Hilfestellung vor Studienbeginn, zum Beispiel bei der hochschulinternen Anerkennung von Studienleistungen. Den Studierenden ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge stehen studentische Mentorinnen und Mentoren zur Seite, die bei der Orientierung und Studienorganisation oder bei konkreten fachlichen Fragen zur Verfügung stehen.

    „Die Angebote des Projekts stellen eine Ergänzung zu bereits bestehenden Hochschulangeboten dar“, erklärt Flavia Nebauer, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsinstitut So.con der Hochschule Niederrhein das Projekt koordiniert. „Ein Ziel des Projekts ist, dass Selbsthilfestrukturen entstehen oder ausgebaut werden, damit sich internationale Studierende gegenseitig helfen. Sie erhalten durch den Austausch nicht nur wertvolle Tipps, sondern fühlen sich auch ermutigt und erleben sozialen Rückhalt“, sagt Nebauer.

    Beispielsweise gibt es im Rahmen des Projekts ein Kommunikationstraining, in dem sprachliche Kompetenzen erweitert werden. Beim Berufseinstiegstraining stehen der Erwerb von Bewerbungskompetenz und Arbeitsmarktwissen im Fokus. Das Programm läuft bis Dezember 2021. Übergeordnetes Ziel ist, dem für viele Bereiche konstatierten Fachkräfteengpass entgegen zu wirken. Darüber hinaus soll ein Beitrag zur Schaffung internationaler Strukturen an deutschen Hochschulen geleistet werden.

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  • Hochschule Niederrhein erhält als Spende 6000 Alltagsmasken von van Laack GmbH

    Hochschule Niederrhein erhält als Spende 6000 Alltagsmasken von van Laack GmbH

    Textilexperten der Hochschule Niederrhein haben das Mönchengladbacher Unternehmen van Laack GmbH dabei unterstützt, Infektionsschutzkittel und FFP2-Schutzmasken zu entwickeln.

    Von diesen zur Eindämmung der Corona-Pandemie notwendigen Schutzartikeln wurden dem Land Nordrhein-Westfalen inzwischen zehn Millionen Stück zur Verfügung gestellt. Als Dankeschön für die schnelle und fachgerechte Hilfe spendete van Laack 6000 waschbare Alltagsmasken an die Hochschule Niederrhein.

    „Mit dieser Geste möchten wir uns bei der Hochschule Niederrhein für die prompte fachliche Unterstützung bei der Entwicklung von Infektionsschutzkitteln und FFP2-Schutzmasken mit Mehrwegkonzept bedanken“, sagte Christian von Daniels, Geschäftsführer des Hemdenherstellers van Laack gestern bei der Übergabe der Spende.

    Julian Wossack, Absolvent der Hochschule Niederrhein und Leiter Einkauf und Produktmanagement bei van Laack, hatte zu Beginn der Krise mit der Entwicklung von Alltagsmasken begonnen. Christian von Daniels: „Das hat uns aber nicht zufrieden gestellt, es musste doch in einem Konfektionsunternehmen mehr möglich sein. Dabei war uns der Aspekt der Wiederverwendung der Produkte sehr wichtig, damit der Schutz der Menschen auch mit einem Schutz der Umwelt einhergeht.“

    Auf seine Bitte hin wandte sich Julian Wossack an seine ehemalige Professorin Dr. Maike Rabe, Leiterin des Forschungsinstituts für Textil- und Bekleidung der Hochschule Niederrhein. Diese stellte ein Expertenteam zusammen, das sich Gedanken über Materialzusammensetzung, Vliesstoffqualitäten, chemische Ausrüstungen, Filterwirkung, Schnittgestaltung und Schweißverfahren für virendichte Nähte machte. Mit an Bord waren die Professoren Dr. Lutz Vossebein, Dekan des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik und Leiter der Öffentlichen Prüfstelle für das Textilwesen, Dr. Robert Groten, Experte für Technische Textilien und Vliesstoffe, Dr. Kerstin Zöll, Expertin für Konfektionstechnologie sowie Stephanie Thoma, Mitarbeiterin im konfektionstechnischen Labor.

    „Wir alle waren froh, unser Fachwissen in dieser Krise zur Problemlösung einzusetzen. Anwendungstechnik und Transfer schreiben wir uns ja sowieso auf die Fahnen“, sagte Maike Rabe. Lutz Vossebein ergänzt: „Die Zusammenarbeit hat auch uns beflügelt, sie zeigt wie wichtig der Austausch zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft ist. Die Masken werden nun für den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie im Bedarfsfall der Studierenden eingesetzt.“

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  • Schule früher – Schule heute. Erinnerungen an die Schulzeit

    Schule früher – Schule heute. Erinnerungen an die Schulzeit

    Projekt „Generationen im Dialog“ von Studenten der Hochschule Niederrhein Mönchengladbach.

    Dass die Thematik „Generationen im Dialog“ in der AWO Begegnungsstätte Mönchengladbach Neuwerk startete, verhalf ihr zu einem gelungenen Auftakt. Dort befand sich von 1913 bis 1968 die „Graf-Haeseler-Schule für Gartenbau und Haushaltungs-Unterricht“. Generalfeldmarschall Graf von Haeseler war der „Älteste Paladin“ des Kaisers Wilhelm II. und hatte in der Armee gedient.

    In der Schule gab es eine Musterküche mit drei Doppelherden bzw. sechs Kochstellen. Erzeugnisse aus dem Garten wurden in der Küche verarbeitet. Jugendliche sollten auf ihr Leben im heimischen Garten und im Haushalt vorbereitet werden.

    Initiatoren Kevin und Sonja

    Studenten der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach haben heute  andere Lebenspläne und berufliche Vorstellungen. Dennoch denken sie in einem z. Zt. laufenden Seminar darüber nach, was „früher“ war und „heute“ ist. Sonja Dumins und Kevin Kamps, Mit-Initiatoren des Projekts, begrüßten ca. dreißig jüngere und ältere Interessierte zur ersten von drei geplanten Veranstaltungen dieser Reihe. Der damalige Neuwerker Bürgermeister Everhard von Groote, auf dessen Idee die Graf-Haeseler-Schule zustande kam, wäre erfreut gewesen. Hundert Jahre nach ihm haben junge Menschen zwar eine andere Einstellung zu Heim und Garten, aber die pädagogischen und wirtschaftlichen Interessen sind geblieben, wenn auch mit anderen Schwerpunkten.

    Es gibt sie noch – ehemalige Schülerinnen der genannten Schule waren anwesend. Eine erzählte eine persönliche Geschichte vom Brotbacken. Der Brotteig musste in einer nahe gelegenen Bäckerei abgebacken werden. Nach Schulschluss holte sie auf dem Weg von der Schule nach Hause das Brot ab. Es gelang ihr in der Regel, das Brot, auf einer Handfläche jonglierend, heil bis auf die zweite Etage der häuslichen Wohnung zu bringen. Einmal jedoch machten Brot und Trägerin schlapp.

    In der inzwischen heiter gestimmten Erzählrunde lachte man darüber. In damaligen Krisenzeiten, in denen die meisten Leute Selbst-Versorger waren, war das Malheur vermutlich nicht zum Lachen.

    Erinnerungsstücke an damalige Zeiten hatten einige mitgebracht. Ein „Maßstab“ war darunter, mit dem man das Verhältnis einer bestimmten Länge zu ihrer Entsprechung in der Realität berechnet. Straßenbau hatte der rüstige, beredte Rentner gelernt und den Maßstab im zweiten Lehrjahr erworben. „Höhere Schule“ konnten sich die Eltern für ihn nicht leisten. Ein Hauptziel der ehemaligen Graf-Haeseler-Schule bestand darin, „Kräfte zu sammeln, die zu einem guten Arbeiter befähigen“, hatte Bürgermeister von Groote gesagt. Bis heute hält sein Besitzer seinen Maßstab in Ehren. Er erinnert ihn an eine Zeit, an die er seine nachhaltigste Erfahrung mit dem Schul-Internat verbindet. Nicht das Internat war lobenswert, betonte er, sondern das Essen.

    Der  praktische Unterricht in der Graf-Haeseler-Schule beschäftigte sich mit Nährstoffen und Nährwertgehalten. „Gesundes Essen“ war schon damals ein Thema. Nicht alle jedoch hatten „genug“ zu essen.

    Was ist für uns heute Maßstab-gerecht und Lebens-gerecht? Die Frage wurde an diesem Nachmittag nicht gestellt. Dennoch werden einige Teilnehmer der Runde sie ungefragt für sich beantwortet haben. Den Studenten ist zu wünschen, sie mit ins Seminar zu nehmen zu ihren Kommilitonen.

    Motiviert durch Impulse und anregende Fragestellungen der beiden Studenten, wurden Erinnerungen an Schule und Alltag geweckt. „Stricken, das ich in der Schule gelernt hatte, war für mich Ersatz für das Lesen“, brachte sich eine Besucherin ins Gespräch ein. Bis in die Gegenwart sei das so geblieben – nicht immer mit dem gewünschten Ergebnis, räumte sie ein. Dass sie die Socken, die sie einmal strickte, versehentlich an der Couch annähte, entsprach nicht deren vorgesehenem Verwendungszweck.

    Einen Jonglier-Kurs in einer Unterrichtsfolge konnte sich bisher niemand vorstellen. Die inzwischen als weibliche Hausmeisterin tätige „Künstlerin“ bewies, dass Schule positiv aus dem genormten Rahmen fallen kann. Ein anderer Gast in der Runde, der eine Bio-Klausur über den Sperling schreiben sollte, musste von seinem Lehrer zunächst darüber aufgeklärt werden, was das für ein Vogel war. Der Lehrer erwies sich als guter Pädagoge und malte ihm einen leibhaftigen Spatz auf den Klausur-Bogen.

    Die Begegnung von Alt und Jung entwickelte sich zur unterhaltsamen, zugleich nachdenklich stimmenden Erzählrunde. Alle kommunizierten rücksichtsvoll miteinander, eine besondere „Aktion Mensch“. Ein persönlicher „Spiegel“ von 1954 erinnerte an einen schwierigen Weg zu angemessener Schulbildung, da fehlende finanzielle Voraussetzungen der Eltern einen Realschul-Besuch nicht möglich machten. Ihre alte Blockflöte hatte eine Teilnehmerin mitgebracht, schönste Erinnerung an die Schulzeit, die ihr zum eigenen, bis heute gehüteten Instrument verhalf.

    Zwei Schlüssel, die jemand als Erinnerungsstücke dabei hatte, machten bewusst: Nicht jedes persönliche Erlebnis gehört in eine allen zugängliche Schatzkiste. Erlebtes hat sich manchmal tief eingegraben und sucht Schutzräume. Wer es ans Licht holen, ent-decken möchte, muss den Eigentümer um den Schlüssel und sein Einverständnis bitten.

    Die Dialogreihe wird fortgesetzt. Es lohnt teilzunehmen.

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  • Lebenslanges Lernen an der Hochschule Niederrhein –FAUST-Gasthörerprogramm erschienen

    Lebenslanges Lernen an der Hochschule Niederrhein –
    FAUST-Gasthörerprogramm erschienen

    Die Erfolgsgeschichte des FAUST-Gasthörerprogramms an der Hochschule Niederrhein bekommt ein weiteres Kapitel: Das neue Programm für das Sommersemester 2018 ist erschienen.

    Mittlerweile besuchen mehr als 300 bildungsinteressierte Bürgerinnen und Bürger aus Mönchengladbach, Krefeld und der Region Niederrhein jedes Semester Seminare und Vorlesungen aus acht Fachbereichen.
    Das durch das Kompetenzzentrum Ressourcenorientierte Alter(n)sforschung –REAL initiierte Gasthörerprogramm FAUST hat zum Ziel, Bildung und lebenslanges Lernen zu fördern. Bildung im Alter ist eine wesentliche Ressource für eine selbstbestimmte Lebensführung, sie wirkt sich positiv auf die Lebenszufriedenheit, auf die Gesundheit aus und steigert das physische und psychische Wohlbefinden. So können Interessierte am regulären Studienbetrieb der Hochschule Niederrhein teilnehmen – freiwillig und ohne Prüfungsleistung. In den Sprachveranstaltungen können sie eine neue Sprache erlernen oder sie frischen die vergessenen Vokabeln wieder auf.

    Besonders beliebt sind die Veranstaltungen im Rahmen des FAUSTplus-Programms. Das Plus steht für zusätzliche Seminare zu philosophischen, kunsthistorischen, ethischen, gesundheitlichen, kreativen und alternsrelevanten Themenstellungen.

    Unter anderem geht Prof. Dr. Josef Kopperschmidt in seiner Vortragsreihe des FAUSTplus-Programms der Frage nach, ob es wirklich die Urkatastrophe der Menschheit war, aus dem Paradies vertrieben worden zu sein.
    Kunsthistorisch wird Dr. Dirk Tölke sich mit Land-Art und der Expansion der Kunst in Bezug auf Naturbild und Umweltbewusstsein seit den 60er Jahren beschäftigen.
    Die Anmeldung beginnt am Montag, 19. März 2018, und endet am Freitag, 6. April 2018. Eine persönliche Anmeldung ist in Mönchengladbach jeweils montags, dienstags und mittwochs zwischen 9 und 12 Uhr (Richard-Wagner-Str. 101, 41065 Mönchengladbach, Raum R109) sowie donnerstags und freitags zwischen 9 und 12 Uhr in Krefeld (Reinarzstr. 49, 47805 Krefeld, Raum B220) möglich.
    Aufzüge sind an beiden Standorten vorhanden. Berufstätige können gesonderte Anmeldetermine vereinbaren.

    Das Programm kann im Internet unter www.hs-niederrhein.de/fb06/faust abgerufen werden.
    Alternativ kann eine Druckversion schriftlich (Hochschule Niederrhein, Fachbereich Sozialwesen, FAUST-Büro, Richard-Wagner-Str. 101, 41065 Mönchengladbach) oder telefonisch bestellt werden.
    Zudem ist das FAUST-Programm in Buchhandlungen und Bibliotheken in Mönchengladbach und Krefeld kostenlos erhältlich.

    Weitere Informationen sowie das Programm erhalten Sie bei Sigrid Verleysdonk-Simons und Nicole Klösges unter Tel.: 02161/186-5637; E-Mail: faust@hs-niederrhein.de

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  • Rund 3000 junge Menschen starten ihr Studium an der Hochschule Niederrhein

    Rund 3000 junge Menschen starten ihr Studium an der Hochschule Niederrhein

    Zum Wintersemester 2017/18 nahmen heute rund 3000 junge Menschen ihr Studium an der Hochschule Niederrhein auf. 2600 starteten im Bachelor-Bereich, knapp 400 begannen ein Masterstudium. An zehn Fachbereichen an den Standorten Krefeld und Mönchengladbach bietet die Hochschule Niederrhein rund 80 Studiengänge an.

    Am beliebtesten ist wie im vergangenen Jahr der Studiengang Soziale Arbeit am Fachbereich Sozialwesen in Mönchengladbach. Dort schrieben sich über 300 Studienanfängerinnen und -anfänger ein. Mit über 200 Einschreibungen folgt der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen am Standort Krefeld Süd und der Studiengang Informatik mit 180 Einschreibungen ebenfalls in Krefeld Süd. Nach Anzahl der Bewerbungen sehr beliebt waren auch die Studiengänge Betriebswirtschaft und Ernährungswissenschaften.

    Als neuer Studiengang startet zum Wintersemester am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Studiengang Banking and Finance, der in Kooperation mit vier Kreditinstituten in der Region angeboten wird, parallel gibt es auch eine Teilzeit-Variante. Hier gab es insgesamt elf Einschreibungen. Die dualen Studienanfänger beginnen parallel zum Studium eine Ausbildung zum Bankkaufmann / Bankkauffrau bei einem der Kreditinstitute.

    Alle Studienanfängerinnen und –anfänger wurden heute auf dem Campus Mönchengladbach mit einem Street Food Fest begrüßt. Auf der Webschulstraße und auf dem Platz zwischen Mensa und NEW-Blauhaus gab es Essensstände, Live-Musik und zahlreiche Informationen rund ums Studium.

    Auf die Standorte verteilt gibt es in Mönchengladbach 1532 Studienanfänger (nur Bachelor) und in Krefeld 1087. Rechnet man die Masterstudierenden dazu, erhöhen sich die Zahlen auf 1739 für Mönchengladbach und 1233 für Krefeld. Diese Zahlen können sich in den nächsten Wochen noch leicht ändern. Vor allem in den Masterstudiengängen wird derzeit noch eingeschrieben. Gezählt werden jeweils die Belegungen im ersten Fachsemester. Die Gesamtzahl der Studierenden wird sich bei etwa 14.500 einpendeln.

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  • Missbraucht Frau Prof. Dr. Karin Kaiser die Hochschule zu Wahlkampfzwecken?

    Missbraucht Frau Prof. Dr. Karin Kaiser die Hochschule zu Wahlkampfzwecken?

    Die Mönchengladbacher SPD hat erhebliche Bedenken wegen einer Einladung, die von der Hochschullehrerin Prof. Dr. Karin Kaiser versandt wurde.

    Frau Kaiser, die nicht nur an der Hochschule Niederrhein tätig ist, sondern auch für die AfD in Schleswig-Holstein kandidiert, hat zu einer Veranstaltung in die Räume der Hochschule Niederrhein eingeladen. Dort will sie einen Vortrag mit dem Titel „Tod des Rechtstaats – Gefahr für Freiheit und Demokratie“ halten, der angeblich überparteilich sein soll.

    Nach Ansicht von Frau Kaiser, die auch einen offenen Brief zu diesem Thema verfasst hat, sei die Gewaltenteilung in Deutschland nicht gegeben, weil Richter nach ihrer Auffassung abhängig seien von Exekutive und Legislative.
    Ein passendes Video zum Thema gibt es hier.

    Der SPD Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges, der in der vergangenen Wahlperiode SPD-Sprecher in der Verfassungskommission des Landtags NRW war, hält das für einen ungeheuerlichen Vorwurf: „Wer die Unabhängigkeit der Gerichte auf so plumpe Art und Weise in Frage zu stellen versucht, ignoriert die Vorgaben des Grundgesetzes und der Landesverfassungen. Insoweit muss sich die Veranstalterin nach ihrer Haltung zu unserer verfassungsmäßigen Ordnung fragen lassen. Zahlreiche Entscheidungen der Verfassungsgerichte und der Obergerichte zeigen deutlich die Unabhängigkeit der Justiz.“

    Die Vorsitzende der Sozialdemokraten in Mönchengladbach, Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel, distanziert sich ebenfalls deutlich.
    Yüksel hält es zwar grundsätzlich für richtig, politische Diskussionen zu führen. Allerdings findet sie es bedenklich, dass die Räume der Hochschule Niederrhein für eine politische Veranstaltung durch die persönliche Einladung einer AfD-Kandidatin in ihrer Rolle als Dozentin genutzt werden: „Es drängt sich der Verdacht auf, dass weniger wissenschaftliches Interesse, sondern eher rechtspopulistische Politik im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen soll.“

    Auch der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Felix Heinrichs findet es schwierig, dass in die Hochschule eingeladen wird. „Aus gutem Grund sind alle öffentlichen Einrichtungen in Wahlkampfzeiten zur Neutralität verpflichtet. Niemand kann einer Hochschullehrerin ihr Engagement für die rechtspopulistische AfD untersagen. Aber es liegt auf der Hand, dass dieses Engagement nicht in der Hochschule betrieben werden darf. Die Betonung der Überparteilichkeit der Veranstaltung ist angesichts der Thesen der Einladerin zumindest fragwürdig. Wir sind in Mönchengladbach stolz auf unser gutes Verhältnis zur Hochschule Niederrhein, das sicher durch die Aktivitäten einer einzelnen Professorin nicht belastet wird.“

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  • Hochschule informiert über ein Studium in Krefeld oder Mönchengladbach

    Hochschule informiert über ein Studium in Krefeld oder Mönchengladbach

    Die Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen werfen ihre Schatten voraus. Wer noch nicht genau weiß, wie es nach der Schule weitergeht, der ist herzlich zum Studieninformationstag der Hochschule Niederrhein eingeladen.

    Interessierte erhalten am 26. April zwischen 15 und 19 Uhr einen Einblick in die zehn Fachbereiche und das umfangreiche Studienangebot.
    Der Studieninformationstag findet im Z-Gebäude am Campus Mönchengladbach (Richard-Wagner-Straße 97) statt.

    Wie finde ich das passende Studium für mich? Wie läuft eine Bewerbung ab? Welche Zulassungsvoraussetzungen gibt es? Dies sind nur einige Fragen, die die Studienberaterinnen und Studienberater der Hochschule Niederrhein an diesem Nachmittag beantworten werden. Neben rund 20 Informationsständen warten spannende Vorträge auf die Studieninteressierten. Dabei werden einzelne Studiengänge vorgestellt, außerdem erhalten Besucher Tipps zur Studienfinanzierung.
    Die Hochschule Niederrhein mit den Standorten in Krefeld und Mönchengladbach bietet über 80 Studiengänge. Aktuell studieren 14.600 junge Menschen in den beiden Städten am Niederrhein.
    Weitere Informationen: https://www.hs-niederrhein.de/studieninformationstag

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  • Wissenschaftlerteam der Hochschule Niederrhein hat der Kita-Finanzierung ein verheerendes Zeugnis ausgestellt

    Wissenschaftlerteam der Hochschule Niederrhein hat der Kita-Finanzierung ein verheerendes Zeugnis ausgestellt

    Ein interdisziplinäres Wissenschaftlerteam der Hochschule Niederrhein hat der Finanzierung von Kindertages-Einrichtungen in NRW ein verheerendes Zeugnis ausgestellt. „In dem bestehenden System (…) kann die aus fachwissenschaftlicher Sicht notwendige Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder nicht erreicht werden“, heißt es in einem Gutachten, das die Professoren Dr. Christina Jasmund und Dr. Werner Heister vom Fachbereich Sozialwesen für die Arbeiterwohlfahrt NRW (AWO) erstellt haben.

    Das Gutachten mit dem Titel „Bildung, Erziehung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen in NRW“ überreichte Werner Heister heute Vormittag auf der Landespressekonferenz im Landtag NRW an Jürgen Otto, Geschäftsführer der AWO NRW. „Die Ergebnisse werden uns, sicherlich aber auch die gesamte nordrheinwestfälische Politik, in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen. Denn es werden die Befürchtungen untermauert, die uns ebenso wie die anderen Kita-Träger seit Jahren umtreiben“, sagte Jürgen Otto.

    Prof. Dr. Werner Heister, der Betriebswirtschaft im Sozialen Sektor lehrt, brachte diese Befürchtungen auf den Punkt: „Die KiTas benötigen dringend mehr Geld von der öffentlichen Hand und die besten Erzieherinnen in optimaler Relation zu betreuenden Kindern. Das Land ist aufgefordert, dies zu ermöglichen.“ Die ersten sechs Lebensjahre eines Kindes seien prägend für das ganze Leben. „Es hat nachhaltige Folgen, wenn Kinder in dieser Zeit nicht die notwendige Bildung und Erziehung erhalten“, mahnte Heister.

    Der Landesregierung empfahl er, die im Gutachten erläuterten Empfehlungen in Zusammenarbeit mit den Leistungserbringern konsequent auf den Weg zu bringen. „Kleinere Veränderungen der nahen Vergangenheit gehen in die richtige Richtung, aber sie sind nicht konsequent genug. Wir sehen die Notwendigkeit des radikalen Schnitts.“

    Die Ergebnisse des Gutachtens sind für die Hochschule Niederrhein auch in der Lehre von großer Relevanz. Am Fachbereich Sozialwesen gibt es seit 2012 den Bachelorstudiengang Kindheitspädagogik. Dort werden die pädagogischen Fachkräfte ausgebildet, deren steigenden Bedarf das Gutachten unterstreicht. Darin ist die Rede von einer praxisnahen, qualitativ hochwertigen hochschulischen Ausbildung in den Wissensgebieten ‘Kindheitspädagogik‘, ‚Qualitätsmanagement‘ und ‚Wirtschaftlichkeitsrechnung‘. Dieser Bedarf gelte insbesondere in der besonderen Qualifizierung von angehenden Fachberatern und Leitungskräften. Die Landesregierung müsse die Akademisierung im Handlungsfeld weiter vorantreiben.

    Die Hochschule Niederrhein hat unter der Federführung von Prof. Dr. Christina Jasmund (Kompetenzzentrum Kindheitspädagogik in Bewegung) und Prof. Dr. Werner Heister (SO.CON-Institut) die notwendige personelle, finanzielle und räumliche Ausstattung der NRW-Kindertagesstätten unter pädagogischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten betrachtet.

     

    Die wichtigsten Empfehlungen:

    –           Es müssen unbedingt mehr Mittel bereitgestellt werden, um die für Kinder in den ersten sechs Entwicklungsjahren dringend erforderliche, qualitativ hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung anbieten zu können

    –           Dabei sind Zeitkontingente für die direkte pädagogische Arbeit und die mittelbare pädagogische Arbeit vorzusehen sowie eine dem Alter und der Lebenssituation des Kindes entsprechende Fachkraft-Kind-Relation.

    –           Abrücken von dem bisherigen Finanzierungssystem – Betätigungen der Leistungserbringer sollen als Dienstleistungen gelten. Die Leistungen sind in eine Grundfinanzierung (z.B. Leitung, pädagogische Voraussetzungen, Betrieb, Küche, Immobilie) und weitere zu unterscheiden.

    –           Aspekte der Instandhaltung oder gar Erweiterung sollten vom Betrieb getrennt werden. Die derzeitige Vermischung ist unpassend

    –           Neben der dazu notwendigen höheren Zahl an Personalkräften sind weitere Aspekte im Personalbereich kostenrelevant und durch die Leistungszahler

    zu entgelten: Kosten der Fort- und Weiterbildung, Ausfallzeiten, Höhergruppierungen, Stufenaufstiege, Personalnebenkosten

    –           Anfallende Mietkosten sind in angemessener Höhe zu berücksichtigen

    –           Alle durch die Kindertageseinrichtung und deren Betrieb verursachten angemessenen sonstigen Sachkosten sind in voller Höhe zu entgelten

    –           Alle durch die Kindertageseinrichtung und deren Betrieb verursachten angemessenen Verwaltungskosten sind verursachungsgerecht anzuerkennen

    –           Alle anfallenden Selbstkosten, soweit sie angemessen, marktkonform etc. sind, sind zu entgelten

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  • HSNR-Racing-Team fährt erstmals in die Top 10

    HSNR-Racing-Team fährt erstmals in die Top 10

    Großer Erfolg für das Formula-Student-Team der Hochschule Niederrhein.
    Beim zurückliegenden Rennen im italienischen Varano hat das HSNR-Racing-Team erstmals den Sprung in die Top 10 des Gesamtklassements geschafft. Nach einem nahezu fehlerfreien Wochenende stand am Ende Rang neun zu Buche. „Das war ein weiterer Schritt nach vorne. Wir sind sehr glücklich über das Ergebnis“, freute sich Teamleiter Maximilian Kamps über das bisher beste Ergebnis in der fünfjährigen HSNR-Racing-Geschichte. Insgesamt waren 40 internationale Teams am Start.

    Bei einem Rennwochenende der Formula Student müssen acht Teilwettbewerbe absolviert werden. Diese sind in statische und dynamische Events unterteilt. Bei den statischen Wettbewerben werden u.a. das Kostenmanagement, die Präsentation und das Design des Fahrzeugs bewertet. In den dynamischen Events geht es um die Leistungsfähigkeit des Boliden. Insbesondere beim Langsteckentest, der zu den dynamischen Events gehört, wusste das Team vom Niederrhein in Italien zu überzeugen. Bei dieser „Königsdisziplin“ über gut 22 Kilometer müssen die Fahrzeuge ihre Haltbarkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. „Dass wir hier sogar auf Platz sieben gelandet sind, ist ein toller Lohn für die vielen Stunden Arbeit, die wir alle in das Projekt stecken“, so Kamps weiter.

    Gemäß dem Reglement der Formula Student muss der Bolide zu jeder neuen Saison komplett neu gebaut werden. Prägnante Weiterentwicklung war beim RS16c beispielsweise die Verbesserung des kompletten Antriebs. „Der Motor ließ sich perfekt fahren und hatte Leistung bis in den Begrenzer“, sagt Cedric Germes, der beim Formula-Student-Team für die Technik zuständig ist. Ein tieferer Schwerpunkt soll zudem eine bessere Kurvenstabilität gewährleisten und die Achslastverteilung verbessern. Zusätzlich wurden viele Details am Fahrwerk optimiert um die Einstellungen schneller und einfach zu realisieren.

    Das Rennwochenende in Italien wird den insgesamt 36 mitgereisten Teammitgliedern sicherlich in guter Erinnerung bleiben. Und nicht nur wegen des tollen Resultats. „Neben dem motorsportlichen Wettstreit ist die Formula Student so etwas wie eine große Familie. Man kommt mit vielen Gleichgesinnten in Kontakt und dabei entstehen schnell Freundschaften. In Italien haben wir uns ganz besonders gut mit dem Team der Hochschule Pforzheim verstanden“, berichtet Kamps. Dabei ist die Rivalität nicht sonderlich hoch: „Man freut sich, wenn die anderen gute Ergebnisse erzielen konnten. Schließlich sind wir doch alle wegen der gleichen Sache vor Ort.“

    Das nächste Rennen steht für die Niederrheiner auch schon vor der Tür. Am 23. August geht es für das Team nach Barcelona. Erstmals hat es mit einer Starterlaubnis für das prestigeträchtige Rennwochenende auf dem Formel-1-Kurs in Katalonien geklappt. „Das wird noch eine ganz andere Hausnummer. Dort sind 75 Teams am Start. Mal schauen, wie wir uns platzieren können“, sagt Kamps.

    Bei der 1981 in den USA gegründeten Formula Student sollen Studierende Lehrinhalte praktisch anwenden. Sie sammeln Erfahrungen in den Bereichen Konstruktion und Fertigung und lernen die wirtschaftlichen Aspekte des Automobilbaus kennen.

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  • Stadt testet mobilen Bürgerservice an der Hochschule Niederrhein

    Der Fachbereich Bürgerservice testet zurzeit Möglichkeiten eines mobilen Bürgerservices. Ausgestattet mit Laptop, Scanner, Drucker, Änderungsterminal für den neuen Personalausweis und Signaturpad für die Unterschrift bietet die Verwaltung hierbei bürgernahe und ortsunabhängige Verwaltungsdienstleistungen an. Dies sind die wichtigsten Dienstleistungen des Bürgerservices: An- und Abmeldungen, die Beantragung von Ausweisdokumenten, die Ausstellung von Meldebescheinigungen oder die Beantragung von Führungszeugnissen.

    Nach ersten Tests in Eicken und Wickrathberg macht der mobile Bürgerservice jetzt an der Hochschule Niederrhein Station.
    Am Donnerstag, den 7. April, von 10 bis 14 Uhr, sind die Mitarbeiter des Bürgerservice im NEW-Blauhaus (Erdgeschoss Gebäude N Raum N E 26), Richard-Wagner-Straße 140, 41065 Mönchengladbach zu Gast.
    Sie weisen darauf hin, dass für das Beantragen von Ausweisdokumenten ein biometrisches Lichtbild mitzubringen ist. Das Ausstellen von vorläufigen Ausweisdokumenten sowie die Gebührenzahlung mit EC-Karte sind bei dem Testlauf leider nicht möglich.

    Das Angebot des Bürgerservices erfolgt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein, da sich an diesem Tag die neuen Erstsemester an der Hochschule einschreiben können.
    Der regionale Energieversorger NEW bietet allen Studenten an diesem Tag eine ganz besondere Aktion an: Nach der Einschreibung können die Studenten im NEW KundenCenter ihren Strom beim Versorger anmelden und sich die NEW Premium Card über 25 Euro sichern. Mit dem Gutschein, der per Post zugeschickt wird, kann unter anderem bei Amazon, H&M und Ikea eingekauft werden.

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  • Der Ausraster: CDU-Fraktionschef Dr. Schlegelmilch kanzelt Grünen-Ratsfrau ab

    Der Ausraster: CDU-Fraktionschef Dr. Schlegelmilch kanzelt Grünen-Ratsfrau ab

    Herr Dr. Schlegelmilch (CDU-Mönchengladbach) hält eine Menge auf gute Umgangsformen.
    Für seine Person reklamiert er allerdings zusätzlich, in einem besserwissenden Basta-Ton mit Andersdenkenden umgehen zu dürfen.
    So geschehen in der heutigen Ratssitzung beim Tagesordnungspunkt 36.
    Die FDP hatte einen Antrag eingebracht, der den Standortfaktor der Hochschule Niederrhein zum Inhalt hatte.
    Die Ratssitzung dauerte bereits 3,5 Stunden, viele Fußballfreunde wollten möglicherweise pünktlich im Stadion der Borussia sein und so platzte es aus dem CDU-Fraktionsvorsitzenden heraus.
    Er unterstellte der Grünen Ratsfrau Bögner eine Falschäußerung und weiter: „ Was mich hier nervt, dass in Anwesenheit der Presse, die das Ganze unter Umständen genauso in die Gegend reinträgt, dass wir keine Verbindung in Mönchengladbach zwischen der Stadt und der Hochschule hätten, das finde ich infam. Dann findet man in der überregionalen Presse eine negative Schlagzeile“.
    Schlegelmilch freut sich lieber über eine Schlagzeile wie „Hidden Champion“ , so ist sein eigenes Bild der Stadt.
    Er ignoriert um der Wirksamkeit in der Öffentlichkeit, dass es noch eine Menge zu tun gibt in der Stadt, die er selber erst noch zur saubersten machen muß, so hat er es sich auf die Fahne geschrieben. Sie ist es noch lange nicht.
    Kritik der Grünen und Anregungen der FDP möchte er nicht hören und schließt seinen noch länger dauernden Ausraster in Richtung Opposition mit: „Nehmen sie das zur Kenntnis“.
    Zum Wohle der Stadt war seine emotionale Ansprache ganz sicher nicht.

    Auf welche “Presse“ genau er abstellte, das erklärte er nicht, ein Vertreter der RP war nicht anwesend.

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  • Hochschule Niederrhein hilft Unternehmen beim Energiesparen

    Hochschule Niederrhein hilft Unternehmen beim Energiesparen

    Das Thema Energie-Effizienz spielt bei der Energiewende eine wichtige Rolle. An der Hochschule Niederrhein wurde jetzt in Zusammenarbeit mit der IHK Mittlerer Niederrhein ein Energieeffizienz-Netzwerk offiziell gegründet. Hintergrund ist die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke, eine Vereinbarung zwischen der Bundesregierung sowie Verbänden und Organisationen der deutschen Wirtschaft, die vorsieht, bis 2020 mindestens 500 solcher Netzwerke in Deutschland zu etablieren.

    Das Netzwerk, das den Namen „Energiekostenmanagement-DIALOG“ trägt, wird vom Team um Prof. Dr. Ulrich Nissen von der Hochschule Niederrhein betreut. Es zielt – im Gegensatz zu den anderen Netzwerken dieser Initiative – in erster Linie darauf ab, Energieverbräuche selbstregulativ in die Kostenrechnung zu integrieren. Außerdem sollen Aktivitäten zur Energieverbrauchssenkung in das Controlling eingerechnet werden.

    Aus diesem Grund wurden nur Unternehmen aufgenommen, die in Sachen Energiemanagement schon einiges vorzuweisen haben und ihr Energiemanagement weiterentwickeln wollen. Bei den Teilnehmern handelt es sich um die Firmen C. Thywissen GmbH, Neuss, FS-Karton GmbH, Neuss, Kamps GmbH, Schwalmtal, Pierburg GmbH, Neuss, PMG Premium Mühlen Gruppe GmbH & Co. KG, Neuss und Schunk Ingenieurkeramik GmbH, Willich.

    Prof. Dr. Ulrich Nissen lehrt und forscht an der Hochschule Niederrhein zu Controlling und Energiemanagement. Der Inhaber der NEW-Stiftungsprofessur möchte im Rahmen des Netzwerks den Unternehmen helfen, nicht nur Energie einzusparen, sondern insbesondere Energiekosten auch für die Zukunft steuerbar zu machen.

    Weitere Informationen unter: www.energiekostensteuerung.de

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  • HN: Hans-Hennig von Grünberg als Präsident wiedergewählt

    HN: Hans-Hennig von Grünberg als Präsident wiedergewählt

    Der bisherige Amtsinhaber wurde heute mit deutlicher Mehrheit wiedergewählt. Die am Donnerstagnachmittag einberufene Wahlversammlung bestätigte von Grünberg damit in seinem Amt.
    Der 50-jährige Physiker ist seit März 2010 Präsident der Hochschule Niederrhein.
    Seine erste Amtszeit endet im März 2016.

    Somit wird von Grünberg mindestens bis ins Jahr 2020 der Hochschule Niederrhein vorstehen.
    Inhaltlich geht es in seiner zweiten Amtszeit nach fünf Jahren starken Wachstums der Hochschule vor allem um Konsolidierung. Aspekte wie demografischer Wandel, Umgang mit Flüchtlingen, Profilbildung und Profilierung in Forschung und Lehre sowie Internationalisierung werden dabei eine wichtige Rolle spielen.

    „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren wirklich etwas bewegt. Transfer von Wissen in die Region und gute Lehre sind unsere Kernleistungen. Damit müssen wir uns weiter profilieren“, sagte Hans-Hennig von Grünberg unmittelbar vor seiner Wiederwahl.
    Das Prozedere für die Wahl des Hochschulpräsidenten ist im Hochschulgesetz des Landes NRW geregelt. Demnach besteht die Wahlversammlung aus den 23 stimmberechtigten Mitgliedern des Senats und den fünf externen Mitgliedern des Hochschulrats. Der Senat besteht aus Professoren der Hochschule Niederrhein, wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern sowie Studierenden. Erstmals in der Geschichte der Hochschule Niederrhein wurde die Wahlversammlung in dieser Form einberufen. Von Grünberg erhielt im Hochschulrat 100 Prozent, im Senat 85 Prozent der Stimmen.
    Einer der ersten Gratulanten des wiedergewählten Präsidenten war Hochschulratsvorsitzender Dr. Dieter Porschen. „Der alte und neue Präsident kombiniert Tatkraft und Erfolg“, sagte Porschen nach der Wahl. Porschen führte zusammen mit Prof. Dr. Dagmar Ackermann, Vorsitzendes des Senats, und Prof. Dr. Sebastian Schmidt, Vorsitzender der Findungskommission, die Wahlversammlung. Schmidt, der ebenfalls Mitglied des Hochschulrates ist, beglückwünschte die Wahlversammlung dazu, „dass Sie so einen tollen Kandidaten haben“.
    Die externen Mitglieder des Hochschulrats kommen aus der regionalen Wirtschaft, anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die zweite Amtszeit von Hans-Hennig von Grünberg beginnt zum 1. März 2016.

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  • Janina Seifarth und Cindy Panter erhielten Preis der Wohlfahrtsverbände

    Janina Seifarth und Cindy Panter erhielten Preis der Wohlfahrtsverbände

    Cindy Panter ging in ihrer Masterarbeit am Beispiel frei gemeinnütziger Träger in der stationären Jugendhilfe der Frage nach, inwieweit Leistungsanreize für Beschäftigte in der Sozialwirtschaft angewendet werden können.
    Das Instrument werde in sozialen Unternehmen viel weniger genutzt, als möglich wäre, sagte der Dekan der Hochschule Niederrhein, Prof. Dr. Michael Borg-Laufs, in seiner Laudatio.
    „Da werden Möglichkeiten verschenkt, die Mitarbeitenden zu motivieren“, resümierte er.

    Janina Seifahrt beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit damit, wie zweijährige Kinder in einem Waldkindergarten aufgehoben sind. „Diese Frage hatte sich vor ihr noch niemand gestellt“, betonte ihre Laudatorin Prof. Dr. Christina Jasmund. Der Wald sei eine besondere Kita, fügte sie hinzu. Er könne sehr spannend und herausfordernd sein, aber kleinere Kinder auch überfordern. „Das müssen pädagogische Fachkräfte ausgleichen. Wenn das gut gelingt, kann ein Waldkindergarten eine tolle Sache sein“, sagte Jasmund.

    Frank Polixa, Vorsitzender der örtlichen Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände, überreichte den mit jeweils 500 Euro dotierten Preis während einer Feierstunde in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes.
    Er beglückwünschte die beiden Preisträgerinnen zu ihrer „herausragenden Leistung“.
    Zu den ersten Gratulanten gehörten Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber und Sozialdezernentin Dörte Schall.

    „Sie haben neue Ideen, beweisen Mut und schauen in die Zukunft“, sagte Schall.

    Damit würdigten die Wohlfahrtsverbände in Mönchengladbach die Abschlussarbeiten der beiden Absolventinnen des Fachbereichs Sozialwesen an der Hochschule Niederrhein.

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  • HSNR-Racingteam mit starkem Auftritt in Italien

    HSNR-Racingteam mit starkem Auftritt in Italien

    Zufriedene Gesichter beim Formula-Student-Team der Hochschule Niederrhein: Das Team aus Krefeld und Mönchengladbach hat beim Event im italienischen Varano im September einen 15. Platz unter insgesamt 43 Teilnehmern eingefahren und die starke Leistung aus dem Vorjahr damit bestätigt.

    Damals hatte das HSNR-Racingteam mit Platz 13 die bislang beste Platzierung in der Geschichte des noch jungen Projekts erreicht.
    Erfolge verbuchte das Formula Student-Team in Varano vor allem bei den sogenannten statischen Events.
    Neben den eigentlichen Rennen werden auch das Design der Boliden und die Kosteneffizienz (Cost Report) bewertet. Im Cost Report sowie beim Business Plan landete das Hochschulteam auf den Plätzen elf und 13. Erstmals überhaupt konnte die Mannschaft zudem alle dynamischen Events, also die verschiedenen Praxiswettbewerbe auf der Strecke, komplett absolvieren. Für große Freude sorgte schließlich Platz zehn im Endurance-Rennen, sozusagen dem Hauptevent während des Rennwochenendes.

    Neben der sportlichen bestand das Hochschulteam wie in jedem Jahr auch eine logistische Herausforderung mit Bravour. Sechs Tonnen Material wurden für die einwöchige Reise nach Italien gebracht, nachdem die rund 50-köpfige Mannschaft in den vergangenen zwölf Monaten knapp 50.000 Arbeitsstunden in das Projekt gesteckt hat, das es seit etwas mehr als vier Jahren an der Hochschule Niederrhein gibt.
    Gemäß dem Reglement der Formula Student muss der Bolide zu jeder neuen Saison komplett neu gebaut werden. Prägnante Weiterentwicklungen waren beim RS-15c beispielsweise eine Verkleidung des Autos aus Naturfasern, eine neue Rahmengeometrie oder die Anpassung der Fahrwerksgeometrie.
    „Wir hatten im vergangenen Jahr einen riesigen Sprung nach vorne gemacht. Diese Leistung konnten wir in diesem Jahr stabilisieren und uns etablieren“, sagte Prof. Dr. Michael Heber, der die aus fast allen Fachbereichen bestehende Truppe betreut.

    Das Event vor Ort entschädigt in jedem Jahr alle Beteiligten für alle Anstrengungen und Entbehrungen, die das ambitionierte Projekt mit sich bringt. „Es ist dort ein super Ambiente, es wird gecampt und jeder hilft jedem. Wenn das Auto dann die Ziellinie überquert, fällt die ganze Saison von einem ab. Da weiß man, wofür man das alles gemacht hat“, sagte Teamchef Maximilian Kamps. „Es gibt viele, die nach dem Event sofort sagen: Wir müssen dieses und jenes verbessern. Es bringt auf jeden Fall einen zusätzlichen Motivationsschub für die neue Saison“, sagte der Technische Leiter Cedric Germes.

    Bei der 1981 in den USA gegründeten Formula Student sollen Studierende Lehrinhalte praktisch anwenden. Sie sammeln Erfahrungen in den Bereichen Konstruktion und Fertigung und lernen die wirtschaftlichen Aspekte des Automobilbaus kennen.

    Seit der Gründung des Formula Student-Teams der Hochschule Niederrhein im Jahr 2011 ist der RS-15c ist bereits das vierte Verbrenner-Modell. Und der Nachfolger steht schon bald in den Startlöchern, denn die neue Saison wirft bereits jetzt ihre Schatten voraus. In den kommenden Wochen soll das Team mit neuen Studierenden verstärkt werden, ehe es in die Konstruktionsphase für den neuen Boliden RS-16c geht, die Anfang Dezember abgeschlossen werden soll.

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  • HSNR-Racing-Team präsentiert neuen Rennwagen

    HSNR-Racing-Team präsentiert neuen Rennwagen

    Mit einer Karosserie aus Flachs-Fasern ist der neue Rennwagen des Racing-Teams der Hochschule Niederrhein ausgestattet. Dieser wurde am Freitagabend um genau 19.53 Uhr feierlich enthüllt. Technisch baut das Auto auf dem Modell des Vorjahres auf. „Hier haben wir nur Details verbessert“, erklärte der technische Leiter des Teams, Marco Limbach. Das erste Rennen der Saison bestreitet das Hochschul-Team vom 12. bis zum 14. September in Italien.

    „Dieses studentische Projekt macht mich glücklich“, bekannte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg vor rund 330 Gästen bei der offiziellen Vorstellung des neuen Boliden. „Dieses Investment der Hochschule hat sich dermaßen gut entwickelt, dass wir alle stolz darauf sein können. Das Formula-Student-Team ist der beste Beweis für eine praxisorientierte Hochschule“, so von Grünberg weiter.

    Für die anstehende Rennsaison ist das Team bis in die Haarspitzen motiviert. Ziel ist eine weitere Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Dabei zehrt das ganze Team noch von einem besonderen Moment im März 2015: „Unsere Begegnung mit Sebastian Vettel hat uns allen noch einmal einen besonderen Motivationsschub gegeben. Wenn sich ein vierfacher Formel-1-Weltmeister in dein selbstgebautes Auto setzt, ist das etwas, von dem man noch lange träumt“, berichtet Teamleiter Büchner. Das HSNR-Racing-Team hatte den Heppenheimer im Rahmen einer Sponsoring-Aktion bei der Santander Bank in Mönchengladbach getroffen.

    Besonderen Dank sprach Büchner den Sponsoren des Formula-Student-Teams aus. Neben dem Energieversorger NEW ist mit dem Ratinger Ingenieurdienstleister ypsilon3 ein weiterer Hauptsponsor an Bord gekommen. Aber auch die langjährigen Wegbegleiter vom Autohaus Borgmann, imat-uve und MLP wurden ausführlich gewürdigt. Im Gegensatz zum Vorjahr wird es 2015 allerdings kein Elektro-Modell geben: „Dafür hat schlichtweg die Zeit nicht gereicht“, erklärte Büchner.

    Bei der 1981 in den USA gegründeten weltweiten studentischen Rennserie Formula Student sollen Studierende Lehrinhalte praktisch anwenden. Sie sammeln Erfahrungen in den Bereichen Konstruktion und Fertigung und lernen die wirtschaftlichen Aspekte des Automobilbaus kennen. Die Hochschule Niederrhein ist seit 2011 dabei. Der jetzt vorgestellte RS-15c das inzwischen vierte Verbrenner-Modell. Die rund 50-köpfige Truppe von Studierenden primär aus den Fachbereichen Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Elektrotechnik und Informatik wird von Prof. Dr. Michael Heber betreut.

    Die technischen Daten auf einen Blick:

    Motor: KTM 500 EXC (2016), ca. 58 PS

    Kraftstoffsystem: Tank aus CFK, selbst hergestellt, Kraftstoff E85, In-Tank Pumpe

    Schaltung: Elektro-Pneumatisch, Schaltwippen am Lenkrad

    Rahmen: Gitterrohrrahmen aus E235 +C, Mittels Schweißlehre hergestellt Spannungsarm geglüht

    Lenkung: Selbstentwickeltes Lenksystem, Aluminium Gehäuse und CFK Führung

    Bremsen: 2 Kolben Bremszangen, Vorne pro Rad eine Bremsscheibe, hinten eine Bremsscheibe am Differenzial sitzend

    Fahrwerk: Doppel-A Querlenker, individuell angepasste Bilstein Stoßdämpfer, 10“ Felgen (Aluminium) mit CFK Felgenstern; Rennslicks in Soft und Supersoft

    Verkleidung: Kombination verschiedener Materialien, große Teile aus Naturfasern laminiert; kleine Teile aus geschäumten PU Platten

    Gesamtgewicht 170 kg
    Beschleunigung von 0-100 in ca. 3,5 s
    Topspeed bei ca. 120 km/h (durch Übersetzung bedingt)

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  • Drei Kochmützen für Zentralküche: TÜV und HN zeichnen Verpflegung der Sozial-Holding mit Bestnote aus

    Drei Kochmützen für Zentralküche: TÜV und HN zeichnen Verpflegung der Sozial-Holding mit Bestnote aus

    Gütesiegel für das Essen in Hotels und Restaurants werden bereits seit vielen Jahren vergeben. Deren Kriterien sind jedoch für eine umfassende Bewertung von Gemeinschaftsgastronomie nicht ausreichend.
    Deshalb bietet der TÜV Rheinland das von Wissenschaftlern der Hochschule Niederrhein entwickelte Kochmützenkonzept zur Zertifizierung von Gemeinschaftsküchen an.

    Die Zentralküche der städtischen Sozial-Holding, die das Essen unter anderem für die sieben städtischen Altenheime und 200 Kunden des Essens auf Rädern produziert, hat sich jetzt der strengen Prüfung durch TÜV und Hochschule unterzogen – und dabei Bestnoten erzielt: Drei (von drei möglichen) Kochmützen vergaben die Prüfer in den Bereichen Hygiene, Prozessgestaltung, Ernährungsphysiologie, Angebotsgestaltung, Ökologie, Kommunikation und Service.

    Mehrere Monate lang hat Manuel Potthoff vom TÜV Rheinland mit Unterstützung von Professor Dr. Volker Peinelt vom Fachbereich Oecotrophologie die Verpflegung der Sozial-Holding genauestens unter die Lupe genommen und den Weg des Essens von der modernen Zentralküche an der August-Monforts-Straße bis auf die Teller der Kunden in den Altenheimen verfolgt.
    Im Vorfeld mussten Marion Stroemer, Betriebsleiterin der Zentralküche, und Gisela Bausch-Weis, die für das Qualitätsmanagement in den Altenheimen verantwortlich ist, rund 350 Fragen rund um die Verpflegung, von Vollwertigkeit über Hygiene bis hin zu Abwechslung und Nachhaltigkeit des Angebots beantworten. Anschließend hat der TÜV Rheinland alle Angaben auf Basis von Belegen, Dokumenten und bei Vor-Ort-Terminen überprüft.

    „Kontrolliert wird neben Hygiene und Nährwert die gesamte Lieferkette vom Einkauf über die Verarbeitung der Lebensmittel bis hin zu deren Aus- und Weitergabe. Für die Bestnote, drei Kochmützen, muss der Betrieb zunächst mehr als 90 Prozent aller möglichen Punkte erreichen und darüber hinaus zusätzliche Kriterien wie zum Beispiel kurze Warmhaltezeiten und eine hohe Kundenzufriedenheit erfüllen“, berichtet Professor Peinelt.

    In der Zentralküche der Sozial-Holding werden die Mittagessen – jeden Tag gibt es drei Gerichte zur Auswahl – nach dem besonders nährstoffschonenden Cook & Chill Verfahren produziert. „Dabei gibt es keinen langen Warmhaltezeiten, weil das Essen in der Zentralküche hergestellt, dann schockgekühlt in die Heime transportiert und erst kurz vor dem Verzehr in den Wohnküchen fertig zubereitet wird. So kommt es frisch auf den Teller, verliert keine Nährstoffe und Vitamine und – was genauso wichtig ist – es schmeckt gut“, erklärt Marion Stroemer.

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