Janina Seifarth und Cindy Panter erhielten Preis der Wohlfahrtsverbände

Den Preis der Freien Wohlfahrtsverbände nahmen Cindy Panter (3.v.r.) und Janina Seifarth (4.v.l.) von Frank Polixa (2.v.l.) entgegen. Auf dem Foto von links: Prof. Dr. Christina Jasmund (Hochschule), Frank Polixa, Prof. Dr. Michael Borg-Laufs (Dekan), Janina Seifarth, Marco Jansen (Der Paritätische), Uwe Bohlen (AWO), Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber, Cindy Panter, Mike Boochs (DRK) und Sozialdezernentin Dörte Schall.

Cindy Panter ging in ihrer Masterarbeit am Beispiel frei gemeinnütziger Träger in der stationären Jugendhilfe der Frage nach, inwieweit Leistungsanreize für Beschäftigte in der Sozialwirtschaft angewendet werden können.
Das Instrument werde in sozialen Unternehmen viel weniger genutzt, als möglich wäre, sagte der Dekan der Hochschule Niederrhein, Prof. Dr. Michael Borg-Laufs, in seiner Laudatio.
„Da werden Möglichkeiten verschenkt, die Mitarbeitenden zu motivieren“, resümierte er.

Janina Seifahrt beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit damit, wie zweijährige Kinder in einem Waldkindergarten aufgehoben sind. „Diese Frage hatte sich vor ihr noch niemand gestellt“, betonte ihre Laudatorin Prof. Dr. Christina Jasmund. Der Wald sei eine besondere Kita, fügte sie hinzu. Er könne sehr spannend und herausfordernd sein, aber kleinere Kinder auch überfordern. „Das müssen pädagogische Fachkräfte ausgleichen. Wenn das gut gelingt, kann ein Waldkindergarten eine tolle Sache sein“, sagte Jasmund.

Frank Polixa, Vorsitzender der örtlichen Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände, überreichte den mit jeweils 500 Euro dotierten Preis während einer Feierstunde in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes.
Er beglückwünschte die beiden Preisträgerinnen zu ihrer „herausragenden Leistung“.
Zu den ersten Gratulanten gehörten Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber und Sozialdezernentin Dörte Schall.

„Sie haben neue Ideen, beweisen Mut und schauen in die Zukunft“, sagte Schall.

Damit würdigten die Wohlfahrtsverbände in Mönchengladbach die Abschlussarbeiten der beiden Absolventinnen des Fachbereichs Sozialwesen an der Hochschule Niederrhein.