Schlagwort: Hugo-Junkers-Gymnasium

  • Standing Ovations für das „Dracula“-Musical des Hugo-Junkers-Gymnasiums

    Standing Ovations für das „Dracula“-Musical des Hugo-Junkers-Gymnasiums

    Was für ein Erfolg für die Mitwirkenden des diesjährigen Musicalprojektes „Dracula“ am Hugo-Junkers-Gymnasium:

    Mit minutenlangen Standing Ovations honorierte das Publikum die Aufführungen vor hunderten Zuschauern. Unter der Leitung von Regisseur Stephan Merschieve, Orchesterleiterin Susanne Leitmann und Chorleiter Alexander Nagel spielten und sangen sich die rund 70 Mitglieder des Literaturkurses, der Big Band und des Lehrer-Eltern-Schüler-Chores ‚HuJubilees‘ in die Herzen der Zuschauer.

    Die drei Vorstellungen, die restlos ausverkauft waren, mussten aufgrund von Bauarbeiten am Hugo-Junkers-Gymnasium kurzfristig in die Aula des Gymnasiums an der Gartenstraße verlegt werden. Dort zeigte sich eindrucksvoll, was Teamgeist, Engagement und Spielfreude bewirken können. Unterstützt von der Technik-Crew um Maurice Scharnik, die erneut mit professioneller Licht- und Tontechnik überzeugte, entstand eine Inszenierung, die versteckte Talente sichtbar machte und für viele Beteiligte zu einem unvergesslichen Höhepunkt ihrer Schulzeit wurde.

    Seit mittlerweile 14 Jahren gehört das große Musiktheaterprojekt zum Schulleben am ‚Hugo‘. Auch die diesjährige Erarbeitung des Bram-Stoker-Klassikers von Autor Claus Martin, erschienen im Cantus-Verlag, bot die bewährte Mischung aus Spannung, Humor, Romantik und überraschenden Effekten.

    Die Handlung spielt in der von Sittlichkeitsfanatikern geprägten Kleinstadt Huntington. Dort träumt die wohlhabende und romantisch veranlagte Mrs. Hawkins von einem adeligen Ehemann. Melinda Glaubitz verkörperte die junge Dame mit viel Charme und brachte das Publikum mit dem skurrilen Song „Adel ist geil“ immer wieder zum Schmunzeln. Für trockenen Humor sorgten auch ihre Zwillingsdiener Timmy und Backe – und so gefielen Timo Kulig und Jonas Noeske als Schiebermützen tragendes Duo mit stoischer Gelassenheit und pointierten Kommentaren den fröhlichen Zuschauern.

    Im Zentrum des turbulenten Geschehens steht auch die ‚Irrenanstalt‘ des Städtchens. Fabio di Battista sprang als überdrehter Dr. Sewart hektisch über die Bühne und sorgte mit seinem energiegeladenen Spiel für zahlreiche Lacher. Zu seinen Patienten gehört Mister Renfield, den Henry Rade mit beeindruckender Intensität, wildem Headbanging und großer Bühnenpräsenz darstellte.

    Eine besondere Wandlung durchlebt Krankenschwester Lucy. Eleanor Kucharczyk zeigte eindrucksvoll die Entwicklung von der zurückhaltenden Pflegerin zur verführerischen und grandios singenden Vampirin. Unterstützt wurde sie von der geheimnisvoll inszenierten Vampirgruppe mit Lisa Schönhof, Benedikt Hergett, Madina Assad und Ambuja Friedrich, die mit ihrer düsteren Präsenz immer wieder für Gänsehautmomente sorgte. Als potenzielles Opfer der Blutsauger brachte Magnus Glaubitz als Mr. Nickleby viel Situationskomik auf die liebevoll gestaltete Bühne.

    Vergeblich bemüht sich das medizinische Personal, Ordnung in das immer größer werdende Chaos zu bringen. Lina Marx glänzte hier als strenge Oberschwester, während Sahar Chafoori als überforderte Notärztin mit einer starken schauspielerischen Leistung begeisterte. Die resolute Mrs. Ascot wurde von Selin Safak mit viel Ausdruckskraft und energischer Bühnenpräsenz verkörpert. Und zu den komischen Höhepunkten des Abends gehörte zweifellos auch die Verkleidung einiger Darsteller als ältere, hysterische Kaffeetanten, die regelmäßig für schallendes Gelächter im Publikum sorgte.

    Ivan Rudenko als bedrohlicher und zugleich charmanter Darsteller in der „Dracula“-Aufführung des Hugo-Junkers-Gymnasiums.
    Bilder: Hugo-Junkers-Gymnasium

    Als schließlich Graf Dracula – von Nebel umwabert – die Bühne betritt, zieht er sofort alle Blicke auf sich. Ivan Rudenko verlieh der Titelrolle eine beeindruckende Mischung aus Bedrohlichkeit, Charme und Verführungskraft. Mit seiner tiefen Bassstimme, ausladenden Gesten und großer Bühnenpräsenz bereicherte er jede Szene. Sein Spiel ließ den berühmten Vampirgrafen gleichermaßen faszinierend wie furchteinflößend in ‚Gartenstraßensilvanien‘ auferstehen.

    Als Dracula die junge Mina entdeckt, entbrennt seine Liebe zu ihr. Hannah Krämer verkörperte diese liebenswerte Dame überzeugend und gefühlvoll. Ihr Verlobter Jonathan wurde von Leon Oertel als treuer und aufrichtiger Gegenpol zum dunklen Grafen dargestellt. Und Simon Figliuzzi agierte souverän als Vampirjäger Dr. van Helsing, der sich entschlossen auf die Jagd nach Dracula macht und schließlich beim großen Maskenball die entscheidende Rolle spielt.

    Musikalisch hatte die Produktion ebenfalls viel zu bieten. Die insgesamt 17 Songs wurden mit großer Spielfreude interpretiert und griffen immer wieder humorvolle und gesellschaftlich relevante Themen auf. Titel wie „Esst mehr Schokolade“ sorgten für gute Laune, während der Finalsong „Schaut auf das Herz“ angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen eine besondere Aktualität entfaltete.

    Das Ensemble des Hugo-Junkers-Gymnasiums wurde für sein „Dracula“-Musical vor ausverkauftem Haus gefeiert.

    Einen überragenden Anteil am Erfolg hatte das große Orchester. Besonders eindrucksvoll präsentierte sich das 17-köpfige Bläserensemble mit Schülern von der fünften Klasse bis zur Q1. Das musikalische Fundament bildeten E-Bassist Alexander Nagel und Schlagzeuger Sebastian Buder. Als unverzichtbare Stütze der Aufführung führte Pianistin Susanne Leitmann die Sänger und Instrumentalisten sicher und einfühlsam durch die anspruchsvolle Partitur.

    Gemeinsam mit Regisseur Stephan Merschieve, der neben seiner Regiearbeit auch zahlreiche Requisiten verantwortete, entstand eine Inszenierung, die professionellen Charakter hatte. Dazu trugen auch die aufwendigen und authentischen Kostüme bei. Besonders der berühmte Dracula-Mantel, in dem Ivan Rudenko majestätisch über die Bühne schritt, wurde zum Blickfang des Abends. Auch der Lehrer-Eltern-Schüler-Chor ‚HuJubilees‘ machte seinem Namen alle Ehre und brillierte mit stimmgewaltigem Gesang und großer Präsenz.

    Im Anschluss an den begeisterten Schlussapplaus fand Regisseur Stephan Merschieve auch nachdenkliche Worte. Mit Blick auf die Gegenwart appellierte er an das Publikum: „Lassen wir uns nicht von den Vampiren der heutigen Zeit aussaugen, lassen wir die Macht der Herzen über sie siegen.“ Ein bewegender Schlusspunkt unter einem Theaterabend, der Publikum und Mitwirkende gleichermaßen begeisterte und lange in Erinnerung bleiben wird.

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  • Tag der offenen Tür am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Tag der offenen Tür am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Am Samstag, dem 19. November 2022, findet in der Zeit von 9.00 bis 13.00 Uhr der Tag der offenen Tür des Hugo-Junkers-Gymnasiums in Rheydt statt.

    An diesem Tag freut sich die Schulgemeinde auf den Besuch vieler Grundschulkinder und -eltern und lädt sie ein, im nächsten Schuljahr Teil der HUGO-Familie zu werden. Eltern und Kinder erhalten in entspannter Atmosphäre die Gelegenheit, die Harmonie der ‚Fair Trade‘-Schule im Unterricht und bei anderen Aktivitäten kennenzulernen.

    So sind die Fachräume samt fachbezogener Präsentationen zu besichtigen, wird über die vielfältigen weiteren Aktivitäten informiert – und können, geführt von den fröhlichen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufen 7 und 9, Kulturveranstaltungen wie eine Big Band-, Chor- oder Musical-Probe besucht werden.

    Die Klassen der Stufen 5 und 6 werden auch in diesem Jahr wieder in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Geschichte und KULT-Stunden zeigen, so dass der Unterricht an einer ‚Schule ohne Rassismus’ hautnah erlebt werden kann. Das Fach KULT, das alles umfasst, was mit kultureller Bildung zu tun hat, gibt es in dieser Form in Mönchengladbach allein am Hugo-Junkers-Gymnasium. Im Laufe der Jahre erproben sich die Schüler zum Beispiel als Schauspieler, Regisseure und Bühnenbildner. Im Fach Geschichte wird es ebenfalls spannend, denn die jungen Besucher werden als Archäologen arbeiten und museale Feuersteinwerkzeuge der frühen Mönchengladbacher in die Hand nehmen können.

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  • Merhaba, Hugo-Junkers-Gymnasium!

    Merhaba, Hugo-Junkers-Gymnasium!

    Das traditionsreiche Hugo-Junkers-Gymnasium ist eine internationale Schule, in der Kinder mit Wurzeln in 55 Nationen gemeinsam leben und lernen.

    Ausdruck dieser weltläufigen Haltung sind das intensiv gelebte Programm ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ oder auch der Besuch des Internationalen Volleyballturniers der Deutschen Schule zu Porto, bei dem das ‚Hugo‘ in den Jahren vor der Corona-Pandemie schon einen zweiten und einen ersten Platz belegen konnte.

    Vom 11. bis zum 17. September ist nun eine Delegation aus der Türkei zu Besuch in der Schule an der Brucknerallee in Rheydt. Die Schülerinnen Ercin Nuray Helvacı und Nur Tanem Altundaş sowie die Lehrer Özgecan İlban und Niyazi Alkan besuchen den Unterricht und tauschen sich mit ihren Gastgebern aus, um umfangreiche Erfahrungen an ihre Schule ‚Ayvalık Anadolu Lisesi‘ in Ayvalık, einer Stadt am Meer, die eine halbe Stunde mit dem Auto von der Metropole Izmir entfernt liegt, mitzunehmen.

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    Die Reise der Gruppe wurde zur großen Freude aller Beteiligten von dem Erasmus +-Programm und der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke ermöglicht und großzügig gefördert.
    Jenseits der Stunden im Hugo-Junkers-Gymnasium sind die Besichtigung der Vitusstadt und Reisen nach Köln, Aachen und Düsseldorf vorgesehen.

    Beide Schulen hoffen sehr, den Kontakt in Zukunft ausbauen und eine weitere Brücke zwischen der Türkei und Deutschland bauen zu können.

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  • Theaterabend ‚Szenen vorm Balkon‘ am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Theaterabend ‚Szenen vorm Balkon‘ am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Nach drei Jahren Corona-Zwangspause lädt der Literaturkurs des Hugo-Junkers-Gymnasiums das geneigte Publikum zu einem vergnüglichen Theaterabend ein.

    Die 27 Kursteilnehmer schrieben eigene Szenen zum Thema ‚Balkon‘, trugen unter der Regie ihres Lehrers Stephan Merschieve aber auch literarische Vorlagen zusammen, um sie zu überarbeiten. Insgesamt vierzehn Spielszenen erarbeiteten die jungen Schauspieler, die nun darauf warten, vom Publikum bestaunt zu werden. ‚Szenen vorm Balkon‘
    Vorstellungen am 3. und 4. Juni 2022
    Beginn jeweils um 19:00 Uhr in der Aula des Hugo-Junkers-Gymnasiums (Einlass: 18:30 Uhr)
    Tickets können an der Abendkasse für 5 Euro (ermäßigt) und 7 Euro (Erwachsene) erworben werden.

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  • ,Juniorwahl’ am Hugo-Junkers-Gymnasium

    ,Juniorwahl’ am Hugo-Junkers-Gymnasium

    1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler haben sich in allen Teilen Deutschlands in den Tagen vor der Bundestagswahl am 26. September an der sogenannten ‚Juniorwahl‘ beteiligt und mit ihren Erst- und Zweitstimmen Politiker und Parteien gewählt. Dies entsprach einer beeindruckenden Beteiligung von 81 Prozent aller Wahlberechtigten an Deutschlands größtem Schulprojekt zur politischen Bildung.

    Statistiken:
    Ergebnis Hugo-Junkers-Gymnasium – Quelle: Hugo-Junkers-Gymnasium
    Ergebnisse Mönchengladbach und Bund – Quelle: www.juniorwahl.de

    Auch am traditionsreichen Hugo-Junkers-Gymnasium organisierten die Politiklehrer Luzie Rosenblatt und Bastian Kaysers mit großem Engagement ‚Juniorwahlen zum Deutschen Bundestag‘ und ermöglichten so rund 400 Schülern, sich aktiv an der simulierten Willensbildung zu beteiligen.

    Ganz klassisch gab es in einem Klassenraum ein Wahllokal, Wahlhelfer, Wählerverzeichnisse, Wahlkabinen und Wahlurnen – und vor allem auch viel Freude, sich einem zunächst trocken wirkenden Thema auf praktische Weise zu nähern.

    Das seit 1991 durchgeführte Projekt, in dessen Rahmen bereits mehr als 60 Landtags-, Bundestags- und Europawahlen veranstaltet wurden, spricht die Emotionen junger Menschen an, kann als Instrument der politischen Bildung bestehende Einstellungen verändern und vermittelt Lust auf gesellschaftliche Teilhabe. Erklärtes Ziel der Juniorwahlen ist ein Anstieg der Kommunikation unter Schülern und eine Steigerung des Interesses an der Politik ihres Landes.

    In den Nachbesprechungen der Junior- und Bundestagswahl im Politikunterricht zeigte sich dann auch, dass die Schüler, die durch die Juniorwahl motiviert wurden, ihre Eltern in die Wahllokale zu begleiteten, keine Unterschiede in den Abläufen feststellen konnten. Das bedeutet, dass einerseits Ängste, bei realen Wahlen etwas falsch zu machen und aus diesem Grund die Stimmabgabe zu unterlassen, erfolgreich abgebaut werden konnten. Andererseits formulierten viele junge Demokraten ihre Absicht, sobald wie möglich von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, um die Zukunft des Landes zu gestalten.

    Die Schulgemeinde des Hugo-Junkers-Gymnasiums freut sich in diesem Zusammenhang ganz besonders mit den Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel und Dr. Günther Krings, die beide erneut dem Deutschen Bundestag angehören und sich in Berlin und in ihrer Heimatstadt für die Interessen ihrer Wähler einsetzen.

    Beide Mitglieder des Parlamentes haben eine Verbindung zu dem Rheydter Gymnasium, denn Gülistan Yüksels Kinder besuchten einst die Schule – und Dr. Günther Krings legte mit seinem Abitur am ‚Hugo‘ eine Grundlage für seine politischen Erfolge, die ihn als Staatsekretär und Mitglied der Bundesregierung in das Bundesinnenministerium führten.

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  • Oberbürgermeister Felix Heinrichs besuchte das Hugo-Junkers-Gymnasium

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs besuchte das Hugo-Junkers-Gymnasium

    Im Zuge der Corona-Pandemie mussten im vergangenen Jahr die lange geplanten Feierlichkeiten zur zehnjährigen Siegelvergabe ‚Schule ohne Rassismus‘ abgesagt werden.

    Der Schülervertretung des Hugo-Junkers-Gymnasiums war es allerdings ein Herzensanliegen, trotzdem und gemeinsam mit den Vertrauenslehrern Viola Schmitt und Dominik Zuk ein Zeichen zu setzen. So entstand in einem von allen Schülern und dem Kollegium genutzten Treppenhaus eine farbenfrohe ‚Courage-Puzzlewand‘ als deutlich sichtbare Erinnerung an den Jubiläumstag – und als bleibende Aufforderung, sich aktiv gegen Ausgrenzung und für Solidarität einzusetzen.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs, über dessen Besuch sich die gesamte Schulgemeinde sehr freute, würdigte während einer Feierstunde mit Mitgliedern der Schülervertretung das Kunstwerk, auf dem Schüler und Lehrer aus Anlass des Jubiläums erneut und diesmal für jeden Besucher sichtbar auf bunten Puzzleteilen die Grundsatzverpflichtungen des Courage-Netzwerkes, sich aktiv gegen Rassismus einzusetzen, unterzeichneten.

    Schülersprecherin Sophia Okonkwo sagte mit Blick auf das emotional berührende Werk in ihrer Rede, dass „die farbenfrohen Puzzleteile für die Vielfalt des Hugo-Junkers-Gymnasiums und den aktiven Einsatz aller Schüler, Eltern und Lehrer gegen Ausgrenzung und Rassismus stehen.“

    In seiner Dankesrede an die Vertreter der Schule betonte Oberbürgermeister Felix Heinrichs die Wichtigkeit dieses Anliegens: „Nicht nur bei Großveranstaltungen müssen wir uns gegen Rassismus wenden, sondern es ist sehr wichtig, dass dies schon in der Schulzeit unser Verständnis des gesellschaftlichen Miteinanders prägt.“ Darüber hinaus zeigte er sich besonders von Sophia Okonkwos Engagement beeindruckt: „Ich war an meiner Schule auch Schülersprecher – und somit ist klar, dass Du, liebe Sophia, eines Tages Oberbürgermeisterin unserer Heimatstadt Mönchengladbach werden kannst.“

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  • ‚Erlebnistage‘ am Hugo-Junkers-Gymnasium

    ‚Erlebnistage‘ am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Der Herbst naht und damit stellt sich den Grundschülern der vierten Klassen und ihren Eltern die Frage, wie es im Sommer nächsten Jahres weitergehen soll? Das Hugo-Junkers-Gymnasium bietet aus diesem Grund in den kommenden drei Monaten Veranstaltungen an, die den Übergang auf die weiterführende Schule erleichtern sollen.

    QR-Code zu den Veranstaltungen

    Da wären zunächst die auf möglichst viel Spaß zielenden ‚Erlebnistage am Hugo‘, die am Dienstag, den 14. September und Donnerstag, den 16. September 2021, jeweils nachmittags stattfinden werden. Für die zukünftigen Gymnasiasten besteht dann die Möglichkeit, an einer Vielzahl spannender Workshops teilzunehmen und so die Schule und ihre fröhlich-liberale Haltung kennenzulernen. Über www.hugo-junkers-gymnasium.de ist die reichhaltige Liste der Angebote zu finden und die Möglichkeit gegeben, sich für die Veranstaltungen anzumelden, die am meisten Freude versprechen.

    So wird zum Beispiel im Workshop ‚I got rhythm‘ mit Alltagsgegenständen wie Besenstielen und Baustelleneimern Musik gemacht. Im Bereich Kunst werden
    phantastische Tierwesen aus Ton geformt, die manam Ende des Tages mit nach Hause nehmen kann. Computer- und Technik-Fans werden lernen, einen Mikrocomputer zu programmieren und eine eigene Lichterkette für das kommende Weihnachtsfest zu bauen. In der KULT-Schnupperstunde wird es Spiele und Theaterübungen geben, bei denen junge Schauspieler sofort mitmachen können. Der Workshop ‚Schüler als Archäologen‘ wird die Schüler mit Werkzeugen aus der Steinzeit in Berührung bringen – und Teams junger Forscher werden gemeinsam die Werkzeuge der frühen Mönchengladbacher untersuchen, um herauszufinden, welche Funktion sie im Alltag der steinzeitlichen Menschen hatten.

    Am Dienstag, den 5. Oktober 2021, um 19:00 Uhr, lädt die Schulleitung dann zu einem Informationsabend mit dem Thema ‚Wie gestalte ich den Übergang meines Kindes von der Grundschule zum Gymnasium?‘ in den ‚Alten Musiksaal‘ des Hugo-Junkers-Gymnasiums ein. Im Laufe des Abends werden unter anderem die wichtigsten Termine im Zusammenhang mit der Schüler-Anmeldung an einer weiterführenden Schule vorgestellt – und darüber hinaus auch die Arbeitsweisean einem Gymnasium und die Frage nach der gymnasialen Eignung eines Kindes von den vortragenden Experten behandelt.

    Am Tag der offenen Tür, der am Samstag, den 20. November 2021, von 9:00 bis 13:00 Uhr stattfinden wird, sind alle Grundschüler der Stadt erneut eingeladen, um die Schule, das Kollegium und die herzliche Atmosphäre der Schule im Rahmen eines bunten Programmes zu erleben.

    Die Schulgemeinde des Hugo-Junkers-Gymnasiums bittet schon jetzt um Verständnis dafür, dass zu den Veranstaltungen grundsätzlich immer nur ein Elternteil zugelassen werden kann und ein Nachweis über die Impfung, Testung oder Genesung mitgebracht werden muss. Kinder brauchen keinen Nachweis. Es wird darum gebeten, im Vorfeld jeder Veranstaltung die Homepage der Schule zu besuchen, um die aktuellen Informationen zu den geltenden Vorschriften zu erhalten.

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  • ‚The Crown‘-Schauspieler Julius D’Silva zu Gast am Hugo-Junkers-Gymnasium

    ‚The Crown‘-Schauspieler Julius D’Silva zu Gast am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Die Corona-Krise stellt Schulen vor große Herausforderungen.

    Da ist einerseits der Unterricht, der mit einer Maske im Gesicht bei sinkenden Außentemperaturen und offenen Fenstern von Schülern und Lehrern gestaltet werden muss, ohne sich mit der aggressiven Lungenkrankheit anzustecken. Andererseits ist es vor diesem Hintergrund besonders schwierig, schöne Dinge zu tun, die der Schulgemeinde diese ungewöhnlichen Zeiten erleichtern.

    Am Hugo-Junkers-Gymnasium, einer Schule, an der die kreativen Aktivitäten aus unerschöpflichen Quellen nur so sprudeln und die sich für das kulturelle Wohl der Schüler dem Virus mit aller Kraft entgegenstellt, ist es vor dem aktuellen Lockdown mit Hilfe der berühmten AHA+L-Regeln gelungen, auch unter Krisenbedingungen etwas absolut Außergewöhnliches  zu organisieren.

    Mit großer Leidenschaft ermöglichte Englisch-Lehrerin Nilüfer Ulusoy-Schmitz ein Theatererlebnis der besonderen Art, denn die engagierte Pädagogin schaffte es, Julius d’Silva, Darsteller in der Netflix-Serie ‚The Crown‘ und Mitglied der Royal Shakespeare Company London, für einen Theater-Workshop an die Brucknerallee in Rheydt zu holen.

    Um die Hygiene- und Abstandsregeln zu gewährleisten, wurde der Shakespeare-Workshop zwar in der sehr geräumigen und ehrwürdigen Aula des Hugo-Junkers-Gymnasiums veranstaltet, doch gelang es dem charismatischen Julius d’Silva im wahrsten Sinne des Wortes trotzdem spielend, die Schüler und die betreuenden Lehrerinnen Nilüfer Ulusoy-Schmitz und Christine Langner durch verschiedene theaterpädagogische Übungen und Spiele in die Welt Shakespeareseintauchen zu lassen.

    Ganz nach dem Motto ‚from page to stage‘ – also von der Buchseite auf die Bühne -führte der renommierte Schauspieler seine Schützlinge an klassische Szenen und Monologe aus „Ein Sommernachtstraum“ und „Hamlet“ heran – und natürlich war in diesem Rahmen der unsterbliche Monolog „To be or not to be“ die schönste Herausforderung.

    Waren die Oberstufenschüler zunächst noch ehrfürchtig und überwältigt von der Aufgabe, die berühmtesten Zeilen der englischen Literaturgeschichte auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zu sprechen, so gelang es dem Bühnenprofi doch schnell, durch verschiedene Übungen zu Rhythmus und Aussprache den Nachwuchsschauspielern die Scheu zu nehmen und der gesamten Gruppe nichts als Freude zu bereiten.

    Am Ende eines überaus abwechslungsreichen Nachmittags, der Schülern und Lehrern die Sprache des großen englischen Dichters näher gebracht hatte, stand die frohe Erkenntnis, dass mit Vorsicht und Rücksicht auch in ungewöhnlichen Zeiten beglückende Kulturerlebnisse möglich sind. Und so verließ Julius D’Silva das Hugo mit dem guten Gefühl, in dunklen Tagen das Licht der Hochkultur nach Rheydt gebracht zu haben – und der Gewissheit, zu allen Zeiten immer wieder willkommen zu sein.

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  • Das Hugo-Junkers-Gymnasium hat einen neuen MINT-König

    Das Hugo-Junkers-Gymnasium hat einen neuen MINT-König

    Die Förderung der MINT-Fächer ist für das Kollegium des Hugo-Junkers-Gymnasiums von besonderer Bedeutung. Aus diesem Grunde ist die Freude über einen herausragenden Erfolg im Bereich Mathematik an der traditionsreichen Schule groß, denn der angehende Abiturient Henri Lake wurde im Rahmen einer Feierstunde an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf ausgezeichnet.

    Auf Vorschlag seiner Mathematiklehrerin Martina Chittka entschied sich die Experten-Jury um Prof. Dr. Axel Görlitz, den Studiendekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Düsseldorfer Universität, für seine Facharbeit ‚Elliptische Kurven in der Kryptographie‘ und verlieh dem Oberstufenschüler den 2. Platz des renommierten Dr. Hans Riegel-Fachpreises, der mit 400 Euro dotiert ist.

    In seiner Arbeit beschäftigte sich Henri Lake mit Verschlüsselungstechnologien für Kommunikation im Internet – genauer gesagt: mit dem Schutz von Messenger- und Email-Diensten, die immer wieder das Ziel von Cyber-Kriminellen sind.

    Da der junge Wissenschaftler das Fach Informatik, in dem Verschlüsselungsverfahren behandelt werden, am Hugo-Junkers-Gymnasium nicht belegt hat und die für Verschlüsselungsverfahren benötigten mathematischen Kenntnisse nicht Teil des Schulfaches sind, ist die Forscherleistung besonders hoch einzuschätzen.

    Mit den Dr. Hans Riegel-Fachpreisen werden besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II ausgezeichnet und in Kooperation mit fünfzehn deutschen und sechs österreichischen Universitäten verliehen. Die Förderung der MINT-Fächer steht im Fokus der Jury, so dass die Auszeichnungen in den Fächern Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik und Physik vergeben werden. Ziel des Wettbewerbes ist es, frühzeitig junge Talente im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu entdecken und den Kontakt zu Hochschulen herzustellen und Fördermöglichkeiten anzubieten. Darüber hinaus wird der Austausch zwischen Schulen und Universitäten unterstützt, um eine noch bessere Nachwuchsförderung zu erreichen.

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  • Hugo@home

    Hugo@home

    Das Hugo-Junkers-Gymnasium in Zeiten des Homeschoolings

    Als Mitte März auch in Mönchengladbach die Schulen geschlossen wurden, stand die Schulgemeinde vor der Herausforderung, einen Weg zu entwickeln, um den Unterrichtsstoff zu den Schülern des Hugo-Junkers-Gymnasiums zu bringen und gleichzeitig den sozialen Kontakt zu den jungen ‚Hugoianern‘ zu halten.
    Für die Schule war diese Aufgabe in außergewöhnlichen Zeiten glücklicherweise vergleichsweise leicht zu bewältigen, da das traditionsreiche Gymnasium an der Brucknerallee in Rheydt im vergangenen Jahr von der Stadt Mönchengladbach zur größten Freude aller Beteiligten als ‚Digitale Pilotschule‘ ausgewählt worden war.
    Das Kollegium befand sich dementsprechend bereits auf dem Kurs, der im Angesicht der Krise ein zentrales Mittel der Wahl ist. Zunächst wurde im Anschluss an die Schulschließung über die Homepage mit den Klassen aller Jahrgangstufen kommuniziert. Das heißt, dass die Lehrer mit Beginn der Woche Unterrichtsmaterial bereitstellten und ergänzend über die dienstlichen Emailadressen – und natürlich auch telefonisch – mit den Schülern in Verbindung standen.

    Während der Osterferien wurde dann die Onlineplattform ‚WebExTeams‘ für rund 60 Lehrer und rund 700 Schülern konfiguriert und so die Voraussetzungen geschaffen, sich noch vor dem Ende der Ferien in die vielfältigen Möglichkeiten dieser neuen Schaltzentrale der schulischen Kommunikation einzuarbeiten.

    Der große Vorteil der von Schulleiter Torsten Petter ausgewählten Plattform ist, dass in virtuellen Klassenräumen die Kombination aus Chatfunktion und Videokonferenzen möglich ist – und der Lehrer darüber hinaus vorher oder während der Onlinestunde Material zur Verfügung stellen kann.

    In der ersten Woche nach den Osterferien kam es dann zu einer Kombination beider Systeme, um erste Erfahrungen zu sammeln. Während über die Schulhomepage das Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt wurde, trafen sich Schüler und Lehrer zu ersten faszinierenden Feldversuchen, um gemeinsam die neue Unterrichtswelt zu erkunden.

    Seit dem 27. Mai, also mit Beginn der zweiten Woche nach den Osterferien, fand dann der gesamte Unterricht über die Lernplattform statt. Mit Hilfe von ‚Videokonferenz-Stundenplänen‘ wurden seitdem rund 400 Begegnungen – sogenannte Meetings – in der Woche durchgeführt und rund 6000 Nachrichten am Tag zwischen Schülern und Lehrern ausgetauscht.

    Schülervater Tobias Brüggen ist von den Vorteilen des neuen Mediums jedenfalls überzeugt: „Ich freue mich, wie durch die Plattform – bei selbstbestimmtem Tempo -Eigenverantwortung und Selbstständigkeit gefördert werden.“ Hugo-Achtklässler Jonas (14) sieht die neue Situation ebenfalls positiv und sagt ganz klar, dass es aus seiner Sicht so weitergehen könne, „denn die Lehrer sind entspannt und ich kann mich besser konzentrieren, weil die Unruhe in der Klasse weg ist.“ Und Hanna (12), Schülerin der Jahrgansstufe 7, findet es „cool, sich mit dem neuen Medium auseinanderzusetzen, das unsere Zukunft ist.“

    Deutsch- und Geschichtslehrer Reinhard Bitter ist mit 53 Jahren der älteste männliche Pädagoge am Hugo-Junkers-Gymnasium, dementsprechend nicht in einer digitalen Welt aufgewachsen und dennoch begeistert: „An der Universität zu Köln habe ich meine ersten Seminararbeiten noch auf einer Schreibmaschine verfasst und heute treffe ich meine Klassen in Videokonferenzen, die den direkten Kontakt zwar nicht ersetzen können, aber ihm doch wunderbar nahekommen.“

    Angesichts der Zahlen und der Reaktionen von Schülern, Eltern und Kollegium zeigt sich Schulleiter Torsten Petter bei allen Schwierigkeiten, die die Corona-Krise mit sich bringt, mit der für alle gewinnbringenden Lösung zufrieden, sieht aber im Rahmen seiner Strategie für das Hugo-Junkers-Gymnasium weitere Herausforderungen für sein Kollegium und sich: „Die am 25. Mai vorsichtig begonnene – und von uns im Vorfeld intensiv vorbereitete – Zusammenführung von Online- und Präsenzunterricht wird sehr anspruchsvoll, da die Klassen bis zu den Sommerferien an einem Tag in der Woche in die Schule kommen, viele meiner Kollegen aber an mehreren Tagen der Woche unterrichten und dann für Videokonferenzen nicht zur Verfügung stehen. Wir werden aber auch dafür Lösungen finden und sehen als Kollegium das Positive: Im Sinne der Digitalisierung ist die jetzige Situation Fortbildung pur – und gibt uns Sicherheit für das kommende Schuljahr.“

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  • SoWi Kurs des Hugo-Junkers Gymnasiums besucht den Landtag

    SoWi Kurs des Hugo-Junkers Gymnasiums besucht den Landtag

    Thema: Jungen Menschen Politik vermitteln

    Als Gäste der Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges (SPD) und Norbert Post (CDU) besuchten achtzig Schülerinnen und Schüler des Hugo-Junkers Gymnasiums den nordrhein-westfälischen Landtag.
    Die jugendlichen Gäste aus Rheydt, allesamt Teilnehmer des Zusatzkurses Sozialwissenschaften des Gymnasiums, informierten sich in zwei Gruppen bei den Abgeordneten über die aktuelle politische Lage.

    Körfges und Post gaben Auskunft zur gegenwärtigen landespolitischen Themen aus dem Bildungs- und Kommunalbereich. Auch nationale und internationale Fragen wie der Rechtsruck in weiten Teilen der Welt, der Brexit und das Thema innere Sicherheit nach den Vorfällen der Silvesternacht 2015 in Köln wurden angesprochen.
    „Jungen Menschen Politik zu vermitteln und dazu beizutragen, politische Fragen und Probleme kompetent beurteilen zu können, ist wichtiger Bestandteil gelebter Demokratie. Wir freuen uns, wenn wir durch die zahlreichen Gespräche mit Schülerinnen und Schülern einen Beitrag zur politischen Orientierung und zum Verstehen gesellschaftlicher Zusammenhänge leisten können,“ sind sich die Mönchengladbacher Abgeordneten einig.

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