Schlagwort: LVR

  • 24 Städte und Landkreise kritisieren den LVR

    24 Städte und Landkreise kritisieren den LVR

    In einem gemeinsamen Appell fordern sie deutliche Korrekturen bei der Landschaftsumlage.

    Die Folgen der Coronapandemie, Energiekrise und Inflation haben deutliche Spuren in der finanziellen Situation der Kommunen hinterlassen.
    Vor dem Hintergrund der äußerst angespannten Lage in den Städten und Gemeinden wenden sich nun 24 kreisfreie Städte und Landkreise, darunter auch Mönchengladbach, in einem gemeinsamen Appell an den Landschaftsverband Rheinland (LVR), um weitere Belastungen abzuwenden, die durch angekündigte Schritte des LVR ausgelöst würden. So würde eine geplante Personalaufstockung beim LVR um 401 Stellen in 2024 eine Steigerung des Personalaufwands um 24,3 Prozent (71,7 Millionen Euro) nach sich ziehen.

    Zudem wurde der im Jahr 2021 festgestellte Überschuss in Höhe von 39 Millionen Euro bisher nicht vollständig umlagemindernd eingesetzt. Wie in dem ausführlichen Schreiben an den LVR ebenso festgehalten, führen diese und weitere darin aufgeführte Punkte in Summe zu einem deutlichen für 2024 zu erwartenden Mehraufwand bei der Landschaftsumlage mit einer Zahllast von rund 182 Millionen Euro. „Und dies vor dem Hintergrund, dass die Mitgliedskörperschaften mit dem Nachtragshaushalt 2023 bereits eine erhöhte Landschaftsumlage in Höhe von mehr als 285 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr zu verkraften und aufzubringen haben“, heißt es in dem Schreiben.

    Stadtkämmerer Michael Heck

    Stadtkämmerer Michael Heck dazu: „Wie viele Kommunen stößt auch die Stadt Mönchengladbach finanziell an ihre Grenzen und droht in den nächsten Jahren gegebenenfalls erneut in das Nothaushaltsrecht zu rutschen. Da darf man vom LVR schon erwarten, dass er diese angespannte Situation der Kommunen bei den eigenen Planungen berücksichtigt und sich in seinem Einsparverhalten anpasst“.

    In dem Appell bitten die Städte und Landkreise um deutliche Korrekturen beim Stellenplan und bei den finanziellen Auswirkungen. Ebenso wird erwartet, dass der LVR im Haushaltsjahr 2024 nennenswerte Teile der Ausgleichsrücklage, die nicht zwingend als Risikopuffer benötigt werden, zur Entlastung der Landschaftsumlage einsetzt.

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  • Begegnung mit Charlotte Salomon – Berlin 1917 – 1943 Auschwitz

    Begegnung mit Charlotte Salomon – Berlin 1917 – 1943 Auschwitz

    Am Sonntag, 22. Januar haben Interessierte um 15 Uhr die Möglichkeit, im LVR-KULTURHAUS Landsynagoge Rödingen, die jüdische Künstlerin Charlotte Salomon kennenzulernen.

    Charlotte Salomon, geboren 1917, wuchs in Berlin-Charlottenburg auf und studierte an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst. Aufgrund zunehmender antisemitischer Anfeindungen emigrierte sie 1939 nach Südfrankreich. Doch das Refugium in Villefranche wurde zur Falle. Nach einer Internierung schaffte sie ein enormes künstlerisches Werk, ein Lebensbuch von ungewöhnlicher Expressivität, das sie bitter-ironisch „Leben? Oder Theater?“ nannte. Sie wird 1943 verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Dort wurde sie vermutlich sofort nach ihrer Ankunft ermordet. Ihr in Amsterdam gelagertes Werk berührt wegen seiner authentischen Innenschau auf private Traumata und seelischen Druck im Schatten drohender Vernichtung. Die Lebensgeschichte befasst sich zudem mit historischen und ethischen Fragen.

    In seinem Bild-Vortrag beschreibt Gunter Schmidt das tragisch-interessante Leben von Salomon und gewährt einen Einblick in ihren Charakter und ihr künstlerisches Schaffen.

    Gunter Schmidt, Jahrgang 1949, studierte an der Staatlichen Akademie Karlsruhe. Er lebt und arbeitet als Maler und Kunsterzieher. Sein Interesse für künstlerische Ausdrucksformen, führte Schmidt auch zu Salomons eigenwilligem Werk.

    Die Veranstaltung wird Charlotte Salomon aus Anlass des „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ gewidmet.
    Sie ist eine Kooperation mit dem Kunstverein Jülich e.V.
    Der Eintritt kostet 3 Euro (inkl. Besichtigung der Gebäude und der Dauerausstellung).
    Adresse: LVR-KULTURHAUS Landsynagoge Rödingen, Mühlenend 1, 52445 Titz-Rödingen.

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  • LVR zahlt sich für Mönchengladbach aus

    LVR zahlt sich für Mönchengladbach aus

    Die Stadt Mönchengladbach hat im Haushaltsjahr 2021 eine Umlage in Höhe von 89,5 Millionen Euro an den Landschaftsverband Rheinland (LVR) gezahlt.

    Im gleichen Zeitraum flossen Leistungen in Höhe von 194,4 Millionen Euro in die Stadt zurück.
    Rund 120,2 Millionen Euro wurden vom LVR in der Stadt Mönchengladbach für die Sozialhilfeleistungen der Menschen mit Behinderungen, Pflegebedürftiger, Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten sowie für die Förderschulen, die Kriegsopferfürsorge und Hilfen für schwerbehinderte Menschen im Beruf verausgabt.
    Mit über 65.000 Euro förderte der LVR in Mönchengladbach zudem Aktivitäten im Rahmen der Kulturpflege.
    Der LVR nimmt mit seinen Einrichtungen in Mönchengladbach auch eine wichtige Rolle als Arbeitgeber und Standortfaktor ein: Insgesamt arbeiten in der LVR-Förderschule und dem LVR-Klinikverbund 433 Mitarbeitende, die direkt beim LVR beschäftigt sind. In der Mönchengladbacher LVR-Förderschule werden 193 Kinder und Jugendliche unterrichtet.

    Diese Informationen gehen aus der Leistungsübersicht 2021 hervor, die der LVR veröffentlicht hat.
    Die Leistungsübersichten der 26 Mitgliedskörperschaften sind nun auch online generier- und abrufbar. Über das Portal www.lvr.de/leistungsuebersicht können sich Interessierte die jeweiligen Leistungen in jeder Mitgliedskörperschaft des LVR mit übersichtlichen Diagrammen und Grafiken darstellen lassen. Karten der einzelnen Mitgliedskörperschaften zeigen, welche Standorte und Einrichtungen der LVR in den entsprechenden Kreisen, kreisfreien Städten oder der StädteRegion Aachen hat.
    Der LVR ist als regionaler Kommunalverband zuständig für Aufgaben in den Handlungsfeldern Soziales, Gesundheit, Schulen, Jugend sowie Kultur und Umwelt. Diese werden finanziert aus der Umlage der 26 Mitgliedskörperschaften im Rheinland sowie aus Bundes- und Landesmitteln, die vom LVR bewirtschaftet werden.

    Seine Arbeit wird politisch gestaltet und kontrolliert von der Landschaftsversammlung Rheinland.
    In der Landschaftsversammlung vertreten Politiker*innen aus den Stadträten, Kreistagen und dem StädteRegionstag ihre Kommunen.

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  • Landschaftsverband Rheinland zieht Erhöhung des Umlagesatzes zurück

    Landschaftsverband Rheinland zieht Erhöhung des Umlagesatzes zurück

    Mönchengladbach muss jetzt doch nicht zahlen

    Nach der teils heftigen Kritik an der von der Koalition aus CDU und SPD im Finanzausschuss des Landschaftsverbands Rheinland beschlossene Erhöhung des Umlagesatzes für 2022 haben CDU und SPD im LVR ihren Antrag auf Umlageerhöhung zurückgezogen. Dadurch spart die Stadt Mönchengladbach eine Million Euro.

    Heinz Kremers (Mönchengladbach), Mitglied der grünen LVR-Fraktion, zeigt sich sehr erfreut über diese Entwicklung: „Der Druck aus unseren Kommunen hat gewirkt. CDU und SPD haben deshalb darauf verzichtet, die rheinischen Kommunen mit mehr als 42 Mio. Euro mehr zu belasten. Es zeigt sich, dass unsere Solidarität mit den notleidenden Kommunen Erfolg hatte. Wir freuen uns mit den Kommunen, deren deutlicher Protest dieses Ergebnis möglich gemacht hat.“

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  • 10 Jahre KoKoBe – LVR-Mitmachaktion mit einem Mönchengladbacher Gewinner

    10 Jahre KoKoBe – LVR-Mitmachaktion mit einem Mönchengladbacher Gewinner

    KoKoBe-Gewinn für Marcel Mertens Marcel Mertens freut sich: er ist einer der glücklichen Gewinner einer Mitmachaktion des Landschaftsverbandes Rheinland zum 10-jährigen Bestehen der KoKoBe.

    Marcel Mertens wohnt in einer betreuten Wohngemeinschaft in Hardt und besucht gerne die Angebote der KoKoBe.
    Vor seinem Umzug nach Mönchengladbach war er z. B. Stammgast des Markt-Cafés der KoKoBe in Viersen.

    Am 9. Mai hat Mertens am diesjährigen Aktionstag „Zeit für Begegnung“ in Mönchengladbach teilgenommen und dort aufgeschrieben, was ihm an der KoKoBe gefällt. (mehr …)

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  • 45.000 Euro vom Landschaftsverband Rheinland für Mönchengladbach

    45.000 Euro vom Landschaftsverband Rheinland für Mönchengladbach

    35.000 Euro für Sanierung der Schriefersmühle [Bildergalerie]

    Nachdem das Projekt in die Förderliste des LVR (regionale Kulturförderung) aufgenommen wurde, hat nun   der Landschaftsausschuss den Beschluss zur Förderung des Projektes einmütig gefasst. Der zur Verfügung gestellte Betrag beläuft sich auf 35.000 Euro und unterstützt die Sanierung der 1747 erbauten Turmwindmühle. (mehr …)

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