Ab diesem Jahr arbeitet die NEW Netz für die Ablesung der Strom-, Gas- und Wassermesseinrichtungen stärker mit den Endverbraucher:innen zusammen.
Dafür bietet sie ihren Kund:innen eine Webseite zur Selbstablesung. Der Prozess der Jahresablesung soll damit flexibler und zeiteffizienter gestaltet werden. Händisch ausgefüllte Ablesekarten werden weiterhin als Alternative akzeptiert.
Zählerwerte mit zwei Klicks einreichen: So funktioniert‘s Betroffene Kund:innen bekommen rund zwei Wochen vor ihrer gewohnten Jahresablesung ein Anschreiben mit einer detaillierten Erklärung zur Selbstablesung. Kund:innen können ihre Verbräuche über einen personalisierten QR-Code, die Webseite der NEW Netz oder die angefügte Ablesekarte postalisch versenden. Der Netzbetrieb empfiehlt, den QR-Code zu nutzen. Hier lassen sich die Daten mit einem Klick direkt eintragen. Wichtig zu wissen ist: Nach Ablaufen der im Schreiben angegeben Frist von etwa drei Wochen, ist eine Schätzung fehlender Werte per Gesetz vorgeschrieben. Ein zügiger Eintrag der Daten lohnt sich deswegen in jedem Fall.
Anmerkung der Redaktion: Hier wäre eine Information zum konkreten Gesetz hilfreich.
Die KundenCenter der NEW Energie werden ab Montag, 11. September 2023, für Besucherinnen und Besucher mit Terminabsprache in Mönchengladbach, Viersen, Geilenkirchen, Grevenbroich und Erkelenz wieder geöffnet. Die Termine können unter folgender Rufnummer gebucht werden: 02166 558 8779.
Begründung der NEW:
Die Schließung der KundenCenter war im März 2023 nötig, um die hohe Anzahl an Anrufen und Mails von Kundinnen und Kunden bewältigen zu können. Durch die Schließung erhöhte das Unternehmen die Kapazitäten für Online- und Telefon-Kontakte deutlich. Das gestiegene Anfrageaufkommen hing mit den Entwicklungen am Energiemarkt zusammen.
Statement der Verwaltung der Stadt:
Die Energiepreiskrise des letzten Jahres und die staatlichen Eingriffe in den Energiemarkt führten zu einem extremen Anfragevolumen seitens der Kunden der NEW AG, das nicht zu bewältigen war. Zwischenzeitlich hatte die NEW AG über 16.000 offene Kundenanliegen und die Telefonhotline registrierte mehr als doppelt so viele Anrufe wie zu sonstigen Spitzenzeiten. Viele Kunden mussten mehrere Wochen bis zu Monaten auf eine Antwort warten. Die NEW AG hat sämtliches verfügbares Personal auf die Bearbeitung der Anfragen fokussiert, um die Rückstände schnellstmöglich abzuarbeiten. Es war ihr nicht möglich, kurzfristig zusätzliches qualifiziertes Personal am Markt zu beschaffen. Auch Anfragen bei spezialisierten Dienstleistern blieben leider erfolglos, da diese ebenfalls bereits vollständig ausgelastet waren. Alle bekannten Energieversorger kämpfen mit den gleichen Problemen bei der Rückstandsbearbeitung.
Gleichzeitig hatte die NEW AG die Herausforderung zu meistern, die staatlichen Eingriffe in den Energiemarkt umzusetzen. Neben der befristeten und rückwirkenden Mehrwertsteuersenkung auf Gas hat die Umsetzung der Preisbremsengesetze in den letzten Monaten die NEW AG extrem gefordert. Ihre Experten aus der Abrechnung und IT waren mit der Interpretation der Gesetze beschäftigt und der Softwareanbieter SAP war nicht in der Lage, entsprechende Anpassungen zeitnah zu liefern. In einem sehr großen Kraftakt ist es nun unter einem hohen Zeit- und Kostenaufwand gelungen, die Preisbremsen korrekt umzusetzen. Die Schließung der Kundenzentren war erforderlich, um die Rückstandsbearbeitung zu beschleunigen und die durch die Umsetzung der gesetzlichen Maßnahmen entstandenen personellen Engpässe abzumildern. Eine Mitarbeiter*in im Kundencenter kann an einem Tag etwa 30-40 persönliche Kundenkontakte oder bis zu 400 elektronische Kundenkontakte bearbeiten. Zudem gibt es keine Geschäftsvorfälle, die nicht telefonisch oder elektronisch (Email, Kontaktformular oder Online-Kundencenter) gelöst werden können.
Das ist im Übrigen auch der Grund dafür, dass bereits sehr viele Energieversorger komplett auf den persönlichen Kontaktkanal verzichtet haben. Die NEW AG beabsichtigt, die Kundenzentren in Kürze wieder öffnen zu können. Voraussetzung dafür ist, dass die Rückstände abgearbeitet sind und nicht durch einen erneuten Eingriff des Gesetzgebers das Personal für nicht wertschöpfende Aufgaben gebunden wird. Die NEW AG rechnet mit einer Öffnung der Kundencenter noch vor den nächsten Gremiensitzungen der NEW-Gruppe am 20.09.2023.
Weiterhin verweist die NEW Energie auf die Nutzung des Online-KundenCenters auf www.new-energie.de sowie die Service-Hotline 02166/2752750.
Im NEW-Versorgungsgebiet häufen sich, laut Aussagen von Kundinnen und Kunden, derzeit betrügerische Berater.
Die Betrügerinnen und Betrüger stellen sich als Berater zum Stromsparen vor. Durch ihre Beratung sei es möglich, Kosten zu sparen. Die Personen geben sich als Mitarbeitende der NEW aus, können sich jedoch nicht ausweisen. Die NEW empfiehlt allen Betroffenen, sich im Zweifel unter der Telefonnummer 02166/2752750 bei der NEW zu melden. Mitarbeitende der NEW-Gruppe können sich immer ausweisen und sind als solche zu erkennen.
„Schließung ist unverantwortlich“ / Politik muss über BürgerInnen-Antrag entscheiden.
Gladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs (SPD) hat dieser Tage einen Brief bekommen. Der Inhalt des Schreibens, den das „Bündnis für soziale Gerechtigkeit“ formulierte, ist nicht ohne Brisanz. Die Bündnis-Leute fordern darin den OB bzw. die PolitikerInnen – insbesondere die, die im Aufsichtsrat der NEW sitzen – auf, die höchst umstrittene Schließung des NEW-Kundencenters zurückzunehmen. Hinter dem Bündnis stehen elf Organisationen einschließlich des DGB Mönchengladbach. „Angesichts der massiven, berechtigen Kritik an der Schließung haben wir einen BürgerInnen-Antrag gestellt mit dem Ziel, das Center wieder zu öffnen“, sagt der Sprecher der Initiative, Wolfgang Fels.
Das Service-Kunden-Center im so genannten Blauhaus des Energieversorgers an der Richard-Wagner Straße war Mitte März dicht gemacht worden. Seitdem hagelt es Kritik.
Mit dem BürgerInnen-Antrag muss sich jetzt die Politik befassen. Eine Entscheidung dürfte frühestens nach der Sommerpause fallen.
Die „Wiederöffnung sollte ohne Verzug verwirklicht werden. Dabei sollte die Möglichkeit geprüft werden, mittelfristig zwei Kundencenter einzurichten – eines im Vituscenter und eines im neuen Bahnhof Rheydt“, so das Bündnis.
Ihren Antrag begründen die Initiatoren so:„Die Energieversorgung gehört zu den zentralen, existenziellen menschlichen Bedürfnissen. Ordnungspolitisch gehört die Energieversorgung zur Daseinsvorsorge. Darin nimmt die NEW AG als größter Energieversorger die Rolle des Grundversorgers in Mönchengladbach ein. Eine vergleichbare Rolle versieht die NEW AG auch im Bereich der Ersatzversorgung. Bei der NEW handelt es sich um eine städtische Gesellschaft, zu deren EigentümerInnen die Stadt Mönchengladbach zählt.“
Und: Fragen rund um das Thema Energieversorgung seien in ihrer Kommunikation barrierefrei, unabhängig von Alter, Bildung und sozialer Lage leicht zugänglich zu organisieren. Gerade ältere Menschen und Menschen ohne digitale Affinität seien bei der Energieversorgung auf personale Beratungsdienstleistungen, zu denen ein face-to-face-Kontakt gehöre, angewiesen.
Wolfgang Fels
Wolfang Fels: „Daher ist die Schließung des Kundenzentrums inakzeptabel und für das Dienstleistungsangebot des Grundversorgers NEW im Oberzentrum Mönchengladbach unangemessen.“ Die Aufgabe stelle aus regionaler Sicht einen „einmaligen Vorgang“ dar. Sie werfe die Frage auf, was geschehen würde, wenn andere Beratungsstellen (Verbraucherberatung, Stadtsparkasse, soziale Träger) ebenfalls ihre persönliche Beratung/Betreuung einstellen würden?
Die Schließung des NEW-Kundenzentrums sei auch insofern unverständlich, als der Gesetzgeber die Covid-Pandemie in Deutschland offiziell für beendet erklärt hat.
„Zudem“, so die Bündnis-Mitglieder, „erscheint die Schließung als eine unwirtschaftliche und ineffiziente unternehmerische Entscheidung, weil sie nicht nachhaltig der Gewinnung und Bindung der Kundschaft beim Grundversorger NEW dient, sondern zum Verlust von Kundinnen und Kunden führt. Letztlich diskriminiert die Schließung die verletzlichen Verbraucherinnen und Verbraucher bei der NEW. Dazu gehört besonders die Gruppe der Menschen ohne digitale Kenntnisse und / oder entsprechender digitaler Ausstattung.“ Derzeit ist bei Kundenfragen nur eine Kontaktaufnehme per Telefon bzw. Internet möglich. Dabei komme es zu „unverantwortlich langen Wartezeiten“, klagen VerbraucherInnen.
Abschließend heißt es: „Es gibt auch keinerlei wirtschaftliche Akzeptanz oder Notwendigkeit für diese Entscheidung des Vorstandes der NEW. Insofern ist politisch darauf hinzuwirken, dass die Entscheidung umgehend revidiert wird.“
Dem Bündnis für soziale Gerechtigkeit MG gehören an: Pro Retina, SKM katholischer Verein für soziale Dienste, Volksverein, Arbeitslosenzentrum, Caritas, Bündnis für Menschenwürde und Arbeit, Der Paritätische, DGB, Mieterinitiative Widerstand gegen Mietenwahnsinn, Diakonie und Lebenshilfe.
Als Aufsichtsratsvorsitzender der NEW AG in Mönchengladbach, gleichzeitig Fraktionsvorsitzender der CDU Ratsfraktion bemüht sich Dr. Schlegelmilch seit geraumer Zeit darum, neue Geschäftsfelder/Projekte der Stadt auf die NEW AG zu übertagen.
Damit betreibt er das durchsichtige Geschäft einer politischen Partei, wirtschaftliche Zukunftsthemen an die gewinnorientierte NEW zu vermitteln. Ist die CDU zu diesem Zweck gewählt worden? Sehen die führenden Parteimitglieder darin ihre Aufgabe? Sie sollten zugunsten der Menschen dieser Stadt agieren und nicht die Abhängigkeit der Stadt von der NEW erhöhen.
Frau Nicole Wilms (SPD) wurde zur Aufsichtsratsvorsitzenden der NEW Kommunalholding GmbH gewählt. Bereits in der letzten Amtsperiode gehörte sie diesem Gremium an. Zur Aufsichtsratsvorsitzenden der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH wurde Frau Nicole Finger (FDP) gewählt, die dieses Amt bereits in der vorletzten Amtsperiode innehatte. In der NEW mobil und aktiv Viersen GmbH wurde Frau Angelique Vootz zur Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Herr Dr. Hans Peter Schlegelmilch (CDU) wurde als Aufsichtsratsvorsitzender der NEW AG, Herr Landrat Stephan Pusch als Vorsitzender des Regionalbeirates und Herr Thomas Gütgens als Aufsichtsratsvorsitzender der NEW Viersen GmbH bestätigt. Neuer Aufsichtsratsvorsitzender der NEW Umwelt GmbH wurde Ralf Robertz. Neben den Vorsitzenden wurden auch dessen Stellvertreter gewählt. In einigen Gremien findet die Neuwahl Anfang kommenden Jahres statt.
„Es freut mich, dass alle Gremienvorsitzenden einstimmig bzw. mit großer Mehrheit gewählt worden sind. Ich werte das als ein positives Signal für die Zusammenarbeit mit den politischen Entscheidungsträgern in den nächsten Jahren“, so der Vorstandsvorsitzende der NEW AG und Geschäftsführer der NEW Kommunalholding GmbH, Frank Kindervatter. Thomas Bley, Vorstandsmitglied der NEW AG, wurde zum Mitgeschäftsführer der NEW Kommunalholding GmbH ernannt. Der 55-Jährige ist seit Januar 2020 Vorstandsmitglied der NEW AG. „Die Wahl von Thomas Bley ist eine sehr gute Entscheidung. Mit ihm gemeinsam ist eine kontinuierliche und stabile Führung garantiert“, so Frank Kindervatter.
Aufsichtsratsvorsitzende und deren Stellvertreter NEW Kommunalholding • Nicole Wilms, (SPD) Aufsichtsratsvorsitzende, Stadt Mönchengladbach • Thomas Gütgens, erster stellvertretender Vorsitzender, Stadt Viersen • Harald Schlößer, zweiter stellvertretender Vorsitzender, KWH
NEW AG • Dr. Hans Peter Schlegelmilch, (CDU) Aufsichtsratsvorsitzender, Stadt Mönchengladbach • Katherina Reiche, erste stellvertretende Vorsitzende, Westenergie AG • Ulrike Brunsmann, zweite stellvertretende Vorsitzende, Arbeitnehmervertretung
Mobil und aktiv Mönchengladbach • Nicole Finger, (FDP) Aufsichtsratsvorsitzende, Stadt Mönchengladbach • Heinz Ritters, erster stellvertretender Vorsitzender, Stadt Mönchengladbach • Jürgen Jansen, zweiter stellvertretender Vorsitzender, Arbeitnehmervertretung
Mobil und aktiv Viersen • Dr. Angélique Vootz, Aufsichtsratsvorsitzende, Stadt Viersen • Herr Rainer Thielmann, erster stellvertretender Vorsitzender, Stadt Viersen NEW Umwelt • Ralf Robertz, Aufsichtsratsvorsitzender, Stadt Viersen • Maja Roth-Schmidt, erste stellvertretende Vorsitzende, Stadt Viersen
GWG • Frank Kindervatter, Aufsichtsratsvorsitzender • Norbert Gand, erster stellvertretender Vorsitzender Regionalbeirat • Stephan Pusch, Vorsitzender, Kreis Heinsberg • Sabine Anemüller, erste stellvertretende Vorsitzende, Stadt Viersen
NEW Viersen • Thomas Gütgens, Aufsichtsratsvorsitzender, Stadt Viersen • Dr. Hans Peter Schlegelmilch, erster stellvertretender Vorsitzender, NEW AG
Als Reaktion auf den offenen Brief der oppositionellen Fraktionsvorsitzenden Torben Schultz, Nicole Finger und Karl Sasserath veröffentlicht Dr. Hans Peter Schlegelmilch, Aufsichtsratsvorsitzender der NEW AG und Fraktionsvorsitzender der CDU Mönchengladbach nachfolgende Antwort textgleich an die Verfasser des offenen Briefes. Die Richtigkeit der einzelnen Erwiderungen können von MG-heute nicht bestätigt werden. Wir sind jedoch der Auffassung, dass die Bedenken und Äußerungen der Bezirksregierung geltendes Recht darstellen. Insofern halten wir eine Ablehnung dieser Argumente seitens Dr. Schlegelmilch für höchst bedenklich, sie sind außerhalb unseres Rechtsverständnisses.
Sehr geehrter Herr Sasserath,
für Ihren offenen Brief vom 16. Juli 2019, in dem Sie mich um Auskunft zum Prozedere und zum Zeitpunkt der Besetzung der zweiten Vorstandsposition der NEW AG bitten, bedanke ich mich und nehme wie folgt dazu Stellung: Wie zuletzt im Rahmen der zurückliegenden Gremiensitzungen der NEW AG, NEW Kommunalholding GmbH und der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH Anfang Juni berichtet, ist der Prozess der Vorstandssuche entgegen Ihrer Darstellung mittlerweile weit fortgeschritten. Als Aufsichtsratsmitglieder dieser Gremien haben Sie an den Sitzungen im Juni 2019 teilgenommen und sind von mir persönlich informiert worden. Zum weiteren Ablauf werde ich wie auch in der Vergangenheit in den entsprechenden Gremien nach der Aufsichtsratssitzung der NEW AG im September informieren. An dieser Stelle möchte ich Sie um Verständnis bitten, dass ich und der Personalausschuss im Rahmen eines solchen Prozesses eine angemessene Vertraulichkeit wahren müssen. Bei der Beteiligung der NEW-Tochter NEW Smart City GmbH an der Share2Drive GmbH möchte ich deutlich darauf hinweisen, dass die von Ihnen benutzte Formulierung der Widerrechtlichkeit der Beteiligung unangemessen ist und von mir entschieden zurückgewiesen wird. Wir waren bei der Beschlussfassung des Aufsichtsrates aufgrund der eingeholten juristischen Expertise von der Rechtmäßigkeit der Beteiligung und von der Genehmigungsfähigkeit der Beteiligung überzeugt und sind es bis heute. Die Aufsichtsratsmitglieder und ich als Aufsichtsratsvorsitzender haben uns, wie es das Gesellschaftsrecht vorgibt, bei unserer Entscheidung ausschließlich im Unternehmensinteresse und damit dem Wohl des Unternehmens leiten lassen. Nur eine zukunftsfähige NEW-Gruppe kann einen Beitrag zu einer funktionierenden und wachsenden Stadt und Region leisten. Daher haben sowohl die Aufsichtsräte bei ihrer Entscheidungstindung als auch der Vorstand bei der Umsetzung der getroffenen Entscheidung ihren gesellschaftsrechtlichen Sorgfaltspflichten vollumfänglich entsprochen. Die uns nachträglich am 26.06.2019 in einem Gespräch mit der Kommunalaufsicht mitgeteilte, divergierende Rechtsauffassung zur Beteiligung an der Share2Drive GmbH respektieren wir, schließen uns dieser aber nicht an.
An dieser Stelle möchte ich Sie zudem im Sinne eines angemessenen Dialoges dazu einladen, die relevanten Fakten und Positionen in einem entsprechenden Rahmen und in konstruktiver Art und Weise auszutauschen. ln unserer Verantwortung für die Stadt Mönchengladbach, für die weiteren beteiligten Kommunen, die Geschäftspartner und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NEW, halte ich dies für dringend erforderlich. Lassen Sie uns gerne in einem gemeinsamen Gespräch die weiteren Schritte des Dialoges konkretisieren.
Mit freundlichen Grüßen Dr. Hans Peter Schlegelmilch Aufsichtsratsvorsitzender der NEW AG Fraktionsvorsitzender der CDU Mönchengladbach
Wie den Medien zu entnehmen ist, beabsichtigen RWE und Eon den deutschen Energiemarkt neu zu ordnen. RWE soll künftig die erneuerbaren Energien betreiben und dafür will Eon die RWE-Tochter innogy mit den Sparten des Netz- und Vertriebsgeschäft übernehmen. Dies bedeute den Abbau von 5.000 Stellen.
„Der Verkauf hat unmittelbare Auswirkungen auf die NEW AG, da die innogy mit 39,95% an ihr beteiligt ist. Bekanntlich hat die Stadt Mönchengladbach die Stromnetze an die NEW AG, an der das RWE beteiligt ist, verpachtet. Damit tangiert die beabsichtige Transaktion wesentliche Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge.
„Die Öffentlichkeit darf deshalb vom Oberbürgermeister Herrn Reiners angemessene Aufklärung darüber erwarten, welche Folgen der Verkauf auf die Beschäftigen, die Kund*innen und die Daseinsvorsorge in Mönchengladbach hat“ erläutert Karl Sasserath. Die Grünen gehören zu den Fraktionen des Rates, die nicht im Aufsichtsrat der NEW AG vertreten sind.
Der Aufsichtsrat der NEW AG hat in seiner Sitzung vom 13.Januar 2015 über die Nachfolge von Dr. Rainer Hellekes entschieden, der zum 30. April aus dem Vorstand der NEW AG ausscheiden wird.
Mit Wirkung zum 01. Mai 2015 wird Armin
Marx neues Vorstandsmitglied der NEW AG. Armin Marx ist derzeit Prokurist der NEW AG und Geschäftsführer der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH. (mehr …)
Ein bewusster Umgang mit Energie schont nicht nur die Umwelt -sondern auch den Geldbeutel.
Mit nur wenigen Handgriffen finden sich in jedem Privathaushalt Möglichkeiten, den einen oder anderen Euro einzusparen.
Die NEW AG sucht ganz gezielt „Energiesparfüchse“, die sich mit ihren Ideen zur Energie-Einsparung bewerben möchten. „Jeder kann sich beteiligen, der sich im Klimaschutz messen will“, erklärt Ralf Poll, Geschäftsführer der NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH. Der Aufruf richtet sich gleichermaßen an Immobilienbesitzer, Vermieter und Mieter.
Die NEW interessiert sich für Menschen, die ihr Haus energetisch verbessert haben oder bei der Wärme auf erneuerbare Energien setzen. Ein „Energiesparfuchs“ kann aber auch auf ein Auto verzichten und trotzdem mobil sein. Oder er hat ein besonderes Beleuchtungskonzept für seine Wohnung. Sämtliche Ideen sind willkommen, die helfen, den Energieverbrauch zu senken. (mehr …)