Schlagwort: Wasser

  • Läuft doch

    Läuft doch

    Wir sind es gewohnt, von morgens bis abends frisches kaltes oder warmes Wasser aus unseren Hähnen zu zapfen.

    Ob zum Duschen oder für den Kaffee ist es selbstverständlich einen Wasserhahn zu öffnen.
    Trinkwasser begleitet uns den ganzen Tag.
    Selbst zur Toilettenspülung wird dieses Lebensmittel verwendet.
    Dabei gibt und gab es schon lange andere Lösungen. Wer nun auch noch darüber nachsinnt, dass statistisch gesehen, alles Wasser dieser Erde schon einmal durch einen Körper geflossen ist, der sollte auch überlegen, wie unser Umgang mit der bisher anscheinend endlosen Ressource ist.
    Zugegeben, bei Starkregenereignissen haben wir etwas zu viel. Aber das wird gleich in die Kanalisation geleitet. Das Wasserwerk wird sich schon kümmern. Dass dies ein Teil des Problems ist, sollte allen Beteiligten klar sein.
    Beteiligte sind natürlich auch wir Bürger. Wir können aber auch zur Lösung beitragen. Der Einbau einer Wasserzisterne zum Sammeln des Regenwassers ist eine alte Forderung aus Teilen der Mönchengladbacher Politik. Leider wurde dies vom damaligen Rat abgelehnt. Dabei machen die Kosten einer Zisterne bei einem Neubau gerade 2% aus. 
    Es wäre eine gute Prävention um bei Starkregen die Kanäle nicht zu überlasten und somit nicht nur vollgelaufenen Keller zu vermeiden.  In trockenen Phasen kann dieses Wasser sinnvoll zum Beispiel zur Bewässerung des Gartens genutzt werden. Oder vielleicht sogar für die Toilettenspülung und zum Wäsche waschen. Bei absehbar steigenden Preisen wird sich diese Investition sicherlich bald kompensieren.

    Dass Wasser ein rares Gut wird, lässt uns die Mahnung unserer Bundesumweltministerin Frau Lemke, die zum Wassersparen aufrief, nun erfahren. Wasser, das immer umsonst vom Himmel fiel soll plötzlich kostbar werden?
    Nun, Länder in direkter Nachbarschaft erfahren das ebenso wie auch viele unserer Bundesländer. Wasser wird nicht nur zum Löschen der Waldbrände benötigt, sondern auch zum Füllen der Swimmingpools. Können wir uns diesen Luxus noch leisten?

    Auch zur Erzeugung unserer Lebensmittel wird es dringend gebraucht.
    Das der Kampf ums Wasser ebenfalls schon längst begonnen hat, stellt unsere bisher gut versorgte Bürgerschaft in Mönchengladbach kaum fest. Dabei liegt es auf der Hand, dass es nach Gas als nächstes um die Wasserversorgung gehen wird. Unser allgemeiner Umgang damit ist in Frage zu stellen. Der städtische Wasserversorger hat alle Hände voll damit zu tun, um dieses Nitrat belastete Lebensmittel mit tiefer gelegenem Wasser zu mischen, um uns Bürgern eine gute Qualität zu gewährleisten. Die Überdüngung der Felder durch den Gülle-Tourismus ist schon lange ein Thema.  Gegenlenken der Niederländischen Politik zu weniger Massentierhaltung treiben die betroffenen Bauern nun auf die Straße.

    Wer als Bürger nun sparen will, und sich einen eigenen Brunnen auf dem Grundstück bohrt, sollte Obacht geben, wo er das Wasser anzapft. Brunnenwasser wird meist zur Bewässerung des eigenen Gartens und vielleicht zur wieder entdeckten Gemüseanpflanzung genutzt.
    In Teilen von Giesenkirchen ist das nicht so eine gute Idee. Hier saugt man Schadstoffe mit nach oben, deren Verursacher noch nicht ausgemacht ist. Diese Wasserstellen bergen erhebliche Probleme und können zur Vergiftung der Gärten führen. Die in Kenntnis gesetzten Betroffenen sollten dieses Wasser nicht nutzen!

    Gut, dass wir alle fließendes Trinkwasser zur Verfügung haben. Doch haben wir das alle? Wer in den heißen Tagen unterwegs ist, braucht etwas zu trinken. Nicht jeder schleppt ständig eine volle Flasche Wasser mit sich. Unsere Kids auf den Spielplätzen genauso wenig, wie die Älteren, die unbedingt noch unterwegs sein müssen oder wollen. Herz- Kreislaufprobleme bei über 30° sind vorprogrammiert.
    Was in unserer Stadt helfen kann, sind öffentliche Trinkbrunnen. Diese sind in vielen anderen Städten schon längst installiert und auch von der EU gefordert. Die NEW ist hier natürlich die erste Adresse. Diese hat sich wieder angeboten, die Installationskosten für die geplanten drei Trinkbrunnen zu übernehmen. Bei der Stadt will man noch abwarten wie genau die Forderungen der EU aussehen. Bei den aktuellen und kommenden Temperaturen sind Trinkbrunnen eventuell lebensnotwendig in manch einer Situation. Handeln ist gefragt.  Geplant ist schon lange genug.

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Appell des Kreises Viersen: Kein Wasser aus Gräben, Flüssen und Seen entnehmen

    Appell des Kreises Viersen: Kein Wasser aus Gräben, Flüssen und Seen entnehmen

    Gilt sicher auch für Mönchengladbach.

    Copyright: Foto: Kreis Viersen

    Die Trockenheit hält an und die Wasserstände der Gräben, Flüsse und Seen im Kreisgebiet sinken.
    Deshalb appelliert der Kreis Viersen an die Bevölkerung, derzeit kein Wasser aus Oberflächengewässern zu entnehmen, um etwa im eigenen Garten zu gießen oder Pools zu befüllen.
    Dies gilt für erlaubnisfreie Entnahmen im Rahmen des sogenannten Gemein- und Anliegergebrauchs. Dazu zählen beispielsweise die Entnahme in geringen Mengen mit Schöpfgeräten, Eimern oder Ähnlichem. Erlaubnispflichtige und erlaubte Entnahmen, zum Beispiel für Zwecke der landwirtschaftlichen Bewässerung, sollten ebenfalls unterbleiben.

    Die Maßnahme ist notwendig, um die Funktions- und Leistungsfähigkeit der Fließgewässer als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu erhalten.
    Eine Entspannung dieser kritischen Situation für die Gewässer und deren Fauna und Flora durch ausreichende Regenfälle ist vorerst nicht zu erwarten.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Der Niersverband bekommt neue Führungsspitze

    Der Niersverband bekommt neue Führungsspitze

    Der Verbandsrat des Niersverbandes hat in seiner Sitzung am 10. September 2020 Sabine Brinkmann als Nachfolgerin des derzeitigen Vorstandes des Niersverbandes, Prof. Dietmar Schitthelm, gewählt.

    Prof. Schitthelm wird Ende April 2021, mit Erreichen der Altersgrenze nach Niersverbandsgesetz, in den Ruhestand verabschiedet.
    Damit ist Sabine Brinkmann die erste Alleinvorständin eines sondergesetzlichen Wasserverbandes in NRW.
    „Wir freuen uns, mit Sabine Brinkmann eine kompetente und fachlich versierte Nachfolgerin für Herrn Professor Schitthelm gefunden zu haben“, gratulierte Rolf Königs Vorsitzender des Verbandsrates nach der Wahl. „Ich bin sicher, dass wir mit ihr den eingeschlagenen Kurs des Niersverbandes zu einer zukunftsfähigen und ganzheitlichen Gewässerbewirtschaftung weiterentwickeln und erfolgreich fortsetzen können.“

    Sabine Brinkmann wechselt zum 1. März 2021 vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen zum Niersverband.
    Derzeit leitet sie dort das Referat für Flussgebietsmanagement, Gewässerökologie und Hochwasserschutz. Zuvor hat sie weitreichende fachliche Expertise als Leiterin des Ingenieuramtes bei der Stadt Gladbeck und als Projektleiterin für den Emscherumbau bei Emschergenossenschaft / Lippeverband erworben.
    Der Verbandsrat des Niersverbandes wählte die Vorständin für die Dauer von fünf Jahren. Ab 1. Mai ist Frau Brinkmann gesetzliche Vertreterin des Verbandes und verantwortlich für die laufenden Geschäfte der Verwaltung.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Unser Trinkwasser – ein gesunder Genuss

    Unser Trinkwasser – ein gesunder Genuss

    gesundes Wasser„Die Qualität unseres Wassers liegt weit über dem Standard.“
    Jeder von uns verbraucht täglich gut 120 Liter Wasser.
    Mit insgesamt 65 Brunnen fördert die NEW jährlich 20 Millionen Kubikmeter Trinkwasser aus Grundwasser.
    Um die hohe Trinkwasserqualität zu gewährleisten, werden die Brunnen regelmäßig gewartet. Grundwasser enthält einen – unterschiedlich hohen – Eisenanteil. Wenn das Eisen mit Sauerstoff in Verbindung kommt, ergibt dies einen braunen Rückstand am Filter. Dieser Rückstand beeinträchtigt zwar nicht die Wasserqualität, vermindert aber die Leistungsfähigkeit des Brunnens. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • NEW-Schulkontaktpflege macht Wasser erlebbar

    NEW-Schulkontaktpflege macht Wasser erlebbar

    IMG_8124Frisches Trinkwasser gehört für die meisten Menschen
    selbstverständlich zum alltäglichen Leben. Ein Griff zum Wasserhahn, und das kostbare Gut ist jederzeit verfügbar. Frisch und klar fließt es aus der Dusche, füllt die Kaffeemaschine oder sorgt dafür, dass wir unsere Mahlzeiten zubereiten können. Wie das Wasser gewonnen und aufbereitet wird und letztendlich in den Hahn gelangt, vermittelt Renate Gluth auf spielerische Art. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Wasser wirkt“ – Neue Ausstellung in der City-Werkstatt Rheydt

    „Wasser wirkt“ – Neue Ausstellung in der City-Werkstatt Rheydt

    Die Verfügbarkeit von sauberem Wasser ist für uns selbstverständlich.
    Sauberes Trinkwasser und hygienische Lebensverhältnisse sind überlebenswichtig und die Voraussetzung dafür, dass Menschen, insbesondere die Kinder, gesund und in Würde aufwachsen können.
    Diese Problematik verschärft sich immer mehr und heizt Konflikte in der Welt an. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Was macht gutes Wasser aus?

    Was macht gutes Wasser aus?

    Mit Schülern fachkundig die Natur im Schulumfeld erkunden und Flüsse untersuchen, das können Lehrer nach der Teilnahme an der Fortbildung „Flussnetzwerk NRW: Schwalm-Nette“.
    Die bietet der Naturpark Schwalm-Nette in Kooperation mit der Natur- und Umweltschutzakademie NRW an.
    Anlass ist die Naturparkschau 2012 „Wandervolle Wasserwelt“.
    (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!