Schlagwort: Zentralbibliothek

  • Die Zentralbibliothek feiert ein Wochenende lang Wiedereröffnung

    Die Zentralbibliothek feiert ein Wochenende lang Wiedereröffnung

    Am Wochenende, Freitag, 2. Juni, bis einschließlich Sonntag, 4. Juni, sind alle herzlich eingeladen die Wiedereröffnung der Zentralbibliothek im Carl Brandts Haus mitzufeiern.

    Ab 14 Uhr gibt es am Freitag unter anderem bei Führungen die Gelegenheit sich die neuen Räumlichkeiten und ihre Inhalte anzuschauen.
    Außerdem wird die Wiedereröffnung von einem vielfältigen Programm begleitet.
    Auch das verteilt sich über das ganze Haus und ermöglicht erste Eindrücke von dem, was man auch in Zukunft in der Zentralbibliothek als offenes Haus im Quartier immer wieder erleben kann.

    Live-Musik, Poetry Slam, Drag Performances und vieles mehr laden zum Zuhören und – sehen ein. Bei Programmpunkten wie dem Bauen von Pflanzensamen-Bomben und Pflanztöpfen heißt es dann auch mitmachen.

    Zeitlich gestaltet sich das Eröffnungswochenende wie folgt:

    Freitag 14 – 22 Uhr
    Samstag 10 – 18 Uhr
    Sonntag 12 – 18 Uhr
    Mehr Informationen zu den einzelnen Programmpunkten gibt es auf der Internetseite der Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek-mg.de

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  • „Größer und moderner – aber im Herzen doch dieselbe“

    „Größer und moderner – aber im Herzen doch dieselbe“

    Die Bauarbeiten an der Zentralbibliothek sind abgeschlossen.

    Eine umfassende Modernisierung des denkmalgeschützten Bestands, Erweiterungen des Gebäudes über und unter der Erde und massive Umnutzungen von Gebäudeteilen wie die Verwandlung einer alten Garage in den neuen „Makerspace“.
    Die Baumaßnahme, die seit Juli 2020 in der Zentralbibliothek Mönchengladbach lief, hätte anspruchsvoller nicht sein können. Jetzt ist das Großprojekt abgeschlossen. Am Freitag, 21. April, hat das städtische Gebäudemanagement (gmmg) der Stadtbibliothek ihr „Zuhause“ wieder übergeben. Eröffnet wird die Zentralbibliothek am 2. Juni.

    Im neuen Makerspace gibt es ein begehbares Stahlnetz. Sie probierten es aus (v.l.): Bibliotheksleiterin Brigitte Behrendt, Beigeordnete für Kultur Christiane Schüßler, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin, Projektleiter Holger Janke. © Stadt MG

    Wie ein Geschenk fühle sich diese Übergabe an, beschrieb Kulturdezernentin Christiane Schüßler ihre Gefühlslage und dankte auch ihrem Vorgänger, zu dessen Amtszeit das Projekt begonnen worden war. Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin hingegen hat das Projekt von Anfang bis zum Ende mitentwickelt und begleitet. „Aus der Notwendigkeit, den Brandschutz zu verbessern, haben wir hier ein Projekt entwickelt, bei dem die Bibliothek größer und moderner wird – aber im Herzen doch dieselbe bleibt. Das geht nur mit viel Mut, großem Einsatz und überzeugenden Ansätzen, bei dem die bauliche Vision und das innovative Konzept der Bibliothek Hand in Hand gehen. Eine Wahnsinnsleistung aller Beteiligten!“, so Bonin.

    Trotz der Widrigkeiten der Corona-Pandemie und der Hochwasserkatastrophe an der Ahr 2021 konnte das Projekt innerhalb des freigegebenen Budgets von 21,5 Millionen Euro Gesamtkosten fertiggestellt werden. Die Kosten werden zu 90 Prozent aus dem Städtebauförderung Soziale Stadt Gladbach und Westend bezuschusst. Dass das Geld gut investiert ist, davon zeugte ein Gebäuderundgang anlässlich der Wiedereröffnung.

    Projektleiter Holger Janke (Mitte) stellt beim Rundgang den überbauten ehemaligen Innenhof vor. Das Tageslicht wird hier in Szene gesetzt – durch große Fensterbänder, Lichtreflektoren an den Decken und spezielle Stäbe, in denen Prismen das Sonnenlicht in seine regenbogenfarbigen Bestandteile brechen. © Stadt MG

    Doppelte Publikumsfläche und reichlich Tageslicht

    Die Führung übernahm Projektleiter Holger Janke vom gmmg, der das Projekt seit Mitte 2017 begleitet hat. Dabei wurde schon von außen deutlich, wie bei dem Projekt der Balanceakt aus Denkmalerhalt, Modernisierung und Erweiterung geglückt ist. Für die Fassade des Eingangsbereichs etwa wurden 150 Quadratmeter blaue Fliesen denkmalgerecht nachgebrannt. Am Archivturm hat das gmmg die Blechverkleidung zurückbauen lassen und die Fassade wieder der originalen Optik aus den 60er Jahren nachempfunden. Und auch der längliche, sich parallel zur Blücherstraße erstreckende Gebäuderiegel präsentiert sich dank vieler Fenster wie gewohnt in lichter Optik, allerdings mit deutlich besser Dämmwerten als zuvor.

    Die „Straßenansicht“ auf das denkmalgeschützte Gebäude wurde also bei der Modernisierung erhalten – und das obwohl zwischen Straße und Bestandsgebäude ein gänzlich neuer Gebäudeteil herangewachsen ist. Der über 300 Quadratmeter große Neubau, in dem viele variable Möbel von Sofa bis Coworking-Tisch zum Lesen, Lernen und Arbeiten einladen, liegt unter der Erde, hat ein begrüntes Dach und wird von einem großzügigen Lichthof mit Tageslicht versorgt. Eine filigrane Stahlbrücke überspannt den unterirdischen Außenbereich und schafft so einen direkten Zugang zum Haupteingang. Nach Keller fühlt sich der Neubau nicht an. Dank großer Fenster und einer reflektierenden Verkleidung der Lichthof-Außenwand wird der Bereich mit Tageslicht durchflutet. Auch Lichtreflexionselemente an den Decken, wie sie in vielen Bereichen der Bibliothek verbaut wurden, tragen zu diesem Effekt bei und transportieren das Tageslicht weit in den Raum hinein.

    Die Flächen im Untergeschoss bilden eine thematische Einheit mit weiteren gut 300 Quadratmetern im Bestandgebäude, die zuvor als Lagerkeller genutzt wurden. Direkt daneben wurde eine angrenzende Garage in den knallroten Makerspace verwandelt, eine Art kreative Ideenwerkstatt samt 3D-Drucker, in der Nutzer an eigenen Projekten tüfteln können. Dazu dienen Arbeitstische ebenso wie ein begehbares Stahlnetz, auf dem man es sich mit XXL-Kissen gemütlich machen kann. Weitere Publikumsflächen konnten im Obergeschoss gewonnen werden. Aus vielen einzelnen Büroräumen wurde hier ein durchgängiger, 500 Quadratmeter großer Bereich – der „Salon“ mit Belletristik, Musik, Tanz, Theater, bequemen Sitzgruppen, aber auch einem ePiano und einem Filmtheater. Bequeme Sitzgruppen und niedrige Regale prägen nun den Anblick. Der Raum wird aus zwei Richtungen mit Tageslicht versorgt und ermöglicht attraktive Ausblicke.

    Ein weiterer Lichtblick erschließt sich Besuchenden gleich beim Betreten des Haupteingangs, wo das Foyer um 150 Quadratmeter zur „Plaza“ erweitert wurde. Möglich macht das eine Überbauung des ehemaligen Innenhofs über zwei Geschosshöhen. Das Licht wird auch hier in Szene gesetzt – durch große Fensterbänder, Lichtreflektoren an den Decken und spezielle Stäbe, in denen Prismen das Sonnenlicht in seine regenbogenfarbigen Bestandteile brechen. Die Einbeziehung des ehemaligen Innenhofes war auch deshalb sehr wichtig, da erst von hier aus sichtbar wird, wie sich die Bibliothek in ihre einzelnen Teilbereiche erschließt.

    Alles in allem haben sich durch die unterschiedlichen Um- und Anbauten die Publikumsflächen auf knapp 2.905 Quadratmeter verdoppelt. Dazu gehören auch Veranstaltungsflächen wie etwa der Wandelsaal mit eingebauter Bühne samt Veranstaltungstechnik, ein Gladbachkabinett mit Literatur zu Mönchengladbach und der Region sowie mit Ausstellungsvitrinen für historischen Sammlungen und Exlibris. In Richtung des Gartens, im dem Urban Gardening Einzug halten soll, erstreckt sich zudem eine ca. 80 qm große Leseterrasse.

    Kilometerweise Kabel und eine Öffnung ins Quartier

    Ein vergrößertes Gebäude mit neuer Aufteilung und angepassten Raumzuschnitten – das ist der sichtbare Teil dessen, was in der Zentralbibliothek seit dem Baubeginn im Juli 2020 erreicht wurde. Doch die Maßnahme umfasste weit mehr, wie Projektleiter Janke zu berichten weiß: „In Teilen des Gebäudes mussten wir Schadstoffe entfernen, vor allem aber haben wir den kompletten Brandschutz und die Gebäudeenergetik verbessert. Auch die Elektrik und die Dateninfrastruktur sind auf einem komplett neuen Level, sodass die Bibliothek jetzt fit für das digitale Zeitalter ist.“ Um das zu schaffen, hat das gmmg mehr als 38 Kilometer Strom- und rund 34 km Datenkabel im Gebäude verlegt, 1.600 LED-Leuchten eingesetzt, über 100 Lautsprecher und gut 300 Rauchmelder verbaut.

    Auch wenn das Bücherausleihen heute dank eBooks von der heimischen Couch aus funktioniert, kommt Bibliotheken auch und gerade in einer immer digitaleren Welt eine zentrale Rolle in der Stadtgesellschaft zu, wie Bibliotheksleiterin Brigitte Behrendt unterstreicht: „Die Zentralbibliothek ist viel mehr als nur ein Ort zum Bücher ausleihen. Wir sind Lernort, Treffpunkt und Vernetzungsort. Wir bieten den Menschen Räume mit hoher Aufenthaltsqualität und zukunftsfähiger technischer Ausstattung sowie der Möglichkeit vielfältige Erfahrungen und Entdeckungen zu machen. Hier kann man Dinge erleben – in der realen wie in der digitalen Welt, alleine und zusammen. Wir sind ein Ort, der inspiriert und Identität schafft! Mit der runderneuerten Zentralbibliothek haben wir jetzt die Rahmenbedingungen, diesem modernen Selbstverständnis einer Bibliothek gerecht zu werden.“

    Dass sich die Zentralbibliothek ins Quartier hin öffnen soll war deshalb eine Leitidee der baulichen Planung ebenso wie der inhaltlichen Neuausrichtung der Bibliothek, die in den Veranstaltungsflächen im Gebäude, im Café oder auch im Makerspace Niederschlag gefunden hat. Aufgegriffen wird dieser Gedanke bei der geplanten Umgestaltung des Adenauerplatzes. Die Kaiserstraße soll auf der Höhe des Bibliotheksgrundstückes für den Verkehr gesperrt bleiben, sodass man, von der neuen Stahlbrücke kommend, ohne Hindernisse in den Park gelangt. Hier wird man sich dann zum Beispiel auf Bänken inmitten von Staudenbeeten niederlassen können, um ein paar Seiten zu lesen, miteinander zu sprechen oder einfach das Grün zu genießen. Baubeginn am Adenauerplatz soll frühestens Ende 2023 sein.

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  • Setzen unsere Spitzen-Partei-Politiker durch „Unwissen“ falsche Impulse für unsere Stadt?

    Ampel-Politiker waren angeblich nicht informiert

    Gestaltungsmehrheit im LVRDie Mitglieder einer Initiative die sich löblicherweise für die Belange der Zentralen Stadtbibliothek starkmacht, die alle Möglichkeiten der Information über das Objekt und seine Historie haben, sind ganz sicher bewandert in der Frage der Schenkung des Grundstückes der Familie Brandts an die Stadt Mönchengladbach.
    Detail-Kenntnisse darüber, wie mit der Schenkung verfahren werden soll, darf man voraussetzen.
    Umso mehr, da das Grünen-Mitglied (auch Mitglied der Initiative) Anja Schurtzmann an der Führung eines Grünen-Arbeitskreises in der Bibliothek im Januar 2012 teilgenommen hat und dort diese Informationen vom Leiter der Bibliothek erhalten hat. (mehr …)

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  • Neubau Zentralbibliothek: wieviel Schwindelei lassen sich Mönchengladbachs Bürger bieten?

    Neubau Zentralbibliothek: wieviel Schwindelei lassen sich Mönchengladbachs Bürger bieten?

    Ampelmehrheit boxte ihren Antrag im Kulturausschuss gestern durch
    Ampel-Partner Bündnis 90/Grüne über Grundstücksschenkung seit langem informiert

    BibliothekVor fast einem Jahr, am 21. März 2012, beauftragte der Stadtrat als höchstes Beschlussgremium die Verwaltung mit der Prüfung und Beantwortung folgender Fragen zu einem gewünschten, evtl. möglichen Neubau einer Zentralbibliothek:

    • Welche Bedürfnisse müssen in einer „kommunalen Bibliothek der Zukunft“ abgedeckt werden?
    • Sind diese Bedürfnisse zukunftssicher eher in einem Sonderbau oder in einem Multifunktionsgebäude zu realisieren? (mehr …)

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  • Neubau einer Zentralbibliothek – der „Schwindel“ geht weiter – Stadtrat hat den Standort Alter Markt schon favorisiert?

    Wann wurde der Standort Alter Markt/ Hindenburgstraße im Rat besprochen?

    Ampel-KooperationDie Mönchengladbacher Bürger haben im Januar aus den Medien erfahren, dass die Ampel-Spitze sich auf einen Wunsch-Standort für einen möglichen Neubau einer Zentralbibliothek verständigt haben sollen.
    Das ist durchaus möglich.

    Als Schwindelei bezeichnen kann man hingegen den Teil eines Fraktionsantrages der Ampelkoalition, in dem bewußt oder auch unbewußt dokumentiert wird: (mehr …)

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