Schlagwort: ZOB

  • ZOB Mönchengladbach: Provisorium und neues Kundencenter nehmen Betrieb auf

    ZOB Mönchengladbach: Provisorium und neues Kundencenter nehmen Betrieb auf

    Der erste bauliche Schritt hin zu einem neuen ZOB in Mönchengladbach ist getan: Das Provisorium startet am Montag, 10. Oktober, 04:00 Uhr, den Betrieb.

    Acht Ersatzhaltestellen sind eingerichtet, die Haltstellen 1-4 bleiben vorerst an alter Stelle erhalten.
    Der genaue Lageplan sowie weitere Informationen zu dem Bauprojekt sind unter dem folgenden Link zu finden: https://aktuell.new-mobil.de/zobhttps://aktuell.new-mobil.de/zob.
    Mit dem Start des Provisoriums folgt der nächste Bauabschnitt: Der Abriss des alten ZOBs beginnt Mitte Oktober.
    Das Kundencenter der NEW mobil und aktiv am Europaplatz bleibt ab Mittwoch, 05. Oktober, geschlossen. Am Montag, 10. Oktober, öffnet das Kundencenter an neuer Stelle im Vitus-Center zu den bekannten Öffnungszeiten.
    Für den Zeitraum von Mittwoch, 05. Oktober, bis Samstag, 08.Oktober 2022, verweisen wir die Kundinnen und Kunden auf das MöBus KundenCenter in Rheydt am Marienplatz, Stresemannstraße 2, 41236 Mönchengladbach.
    Tickets der NEW (im Vorverkauf) können in unmittelbarer Nähe außerdem in folgenden Verkaufsstellen erworben werden: Tabak Fiskiran, Citykiosk Orhan, Kiosk Elci und Kiosktreff-Stehcafe Ensan.

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  • Offener Brief an die Fraktionen des Rates der Stadt Mönchengladbach

    Offener Brief an die Fraktionen des Rates der Stadt Mönchengladbach

    Thema: die bisher bekannten Planungen Europaplatz und „19 Häuser“.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    das Sozial-ökologische Aktionsbündnis Mönchengladbach, dem u.a. die lokalen Verbände BUND, BAUM, Nabu und Fridays for Future – also viele auch lokalpolitisch aktive Menschen – angehören, erhebt hiermit grundsätzliche Einwände gegen die bisher bekannten Planungen Europaplatz und „19 Häuser“. Wir fordern die politisch Verantwortlichen und die zuständigen Verwaltungsinstanzen auf, das vorliegende Konzept zu stoppen und die Entwicklung eines Planungsansatzes einzuleiten, das ökologisch, sozial und damit tragfähig für die Zukunft ist.

    In Kenntnis des Offenen Briefes der BAUM Mönchengladbach und der Aktivitäten des BUND und des Nabu Mönchengladbach zu diesem Thema, stellen wir einige konstruktive Gedanken zur Diskussion. Sie erscheinen uns notwendig, weil die Sitzung der BV Nord am 12.8. keine Anzeichen eines Umdenkens erkennen ließ und wir verhindern wollen, dass in der letzten Sitzung des Stadtrates vor der Kommunalwahl im September fatale Entscheidungen getroffen werden, die nur in langwierigen juristischen Auseinandersetzungen korrigierbar wären.

    Die Bedenken von BUND, BAUM und Nabu teilen wir in vollem Umfang. Die von den Ver-bänden gesetzten Akzente, in der Stadt Mönchengladbach die Lebensqualität für alle Bürge-rInnen durch konsequente ökologische Zukunftsplanung zu steigern und langfristig zu si-chern, wollen wir durch zeitgemäße und zukunftstragende Vorschläge zu drei Schwerpunkt-themen bekräftigen.

    1. Raumkonzept
      Wer Deutschland ein wenig bereist hat, wird erfahren haben, dass nahezu alle größeren Städte auf die Gestaltung ihrer Bahnhofsvorplätze als „Aushängeschilder“ großen Wert legen. Das vom BUND angeführte Beispiel Münster ist eines von vielen: Man tritt aus der Bahnhofshalle und blickt auf eine freundliche Umgebung, die weitläufig, atmosphärisch ansprechend und einladend wirkt, wobei sie, wie etwa in Düsseldorf, durchaus auch funktional für den ÖPNV sein kann. In Mönchengladbach entsteht beim Verlassen des Hauptbahnhofs ein Gefühl von Enge, „graue Maus“ ist die naheliegende Assoziation – ein stimmungsmäßiges Desaster. Der erste Eindruck – primary effect – setzt sich fest und ist wenig vorteilhaft. Der Busbahnhof erschlägt mit seinen sperrigen und groben Konstruktionen die Stimmung endgültig. Diese Kritik ist nicht neu, seit vielen Jahren wird sie von vielen Seiten immer wieder geäußert.

      Nun bestünde die Chance, mit der neuen Bebauung anstelle des Hauses Westland und der Neugestaltung des Europaplatzes, die Stadt mit einem ökologisch-sozialen Aushängeschild zu versehen, das Menschen anzieht, sie zum Betreten und Erobern ermuntert und zum Verweilen einlädt. Ein weiträumiges Konzept würde erstens die ankommenden Menschen einladen, auf dem dann üppig begrünten Platz entweder auf den Stühlen eines Cafés oder Restaurants Platz zu nehmen oder ebenfalls vorhandene nichtkommerzielle Parkbänke zu nutzen, und es würde zweitens – s. nächster Punkt – dem ÖPNV nicht nur eine, sondern die zentrale Rolle im städ-tischen Bewegungsprofil zuweisen.
      Zu einem solchen Konzept gehört nicht nur umfangreiche Begrünung, sondern auch die Möglichkeit, sich über die Stärken der Stadt, also das Museum Abteiberg und andere Angebote der Bildenden Kunst, das (bzw. die) Theater, die Hochschule, Borussia, die Textilmuseen usw. zu informieren. An der Gestaltung des Platzes sollten Mönchengladbacher KünstlerInnen betei-ligt sein, ein offener Gestaltungswettbewerb fände sicherlich große Resonanz, weil die Menschen hier vor Ort erfahrungsgemäß eine große Bereitschaft haben, sich für eine lebenswerte Stadt einzusetzen. Mönchengladbach zeigt sich, und zwar von seinen besten und schönsten Seiten, und das gleich bei der ersten Begegnung am Bahnhof – Liebe auf den ersten Blick bei vielen BesucherInnen wäre sicher, und die könnte die Stadt gut gebrauchen.
      In Abänderung der bisherigen Planung wäre ein Rückzug der Wohn-Bebauung um einige Meter, auf keinen Fall aber ihre Ausdehnung in den Europaplatz hinein notwendig. Diese Veränderung würde einen immensen Gewinn für diese Stadt bringen: An Lebensqualität, an positiven Emotionen, an Zustimmung, an Wohlgefühl für die EinwohnerInnen und die Gäste. Langfristig würde sie sich auch finanziell lohnen, denn mehr BesucherInnen tragen nicht nur mehr „Flair“ in die Stadt, sondern langfristig auch mehr Geld.

    2. Verkehr
      Die Stadt der Zukunft wird eine ohne innerstädtischen individuellen Autoverkehr, mit einem für alle Menschen erreichbaren und kostengünstigen öffentlichen Beförderungssystem sein. Diese Entwicklung hin zum flächendeckenden, zeitlich eng getakteten Öffentlichen Personen Nahverkehr droht die Stadt Mönchengladbach mit der aktuellen Planung des Europaplatzes zu verschlafen. Für die einheimischen wie für die besuchenden Menschen stellt ein zentraler „Umschlagplatz“ für den ÖPNV so etwas wie das „Herz“ der Stadt dar, von dem aus die verkehrsführenden „Adern“ ihnen ermöglichen, jeden Ort innerhalb der Stadtgrenzen problemlos zu erreichen. Für eine nutzerfreundliche übersichtliche Gestaltung und Organisation eines solchen Platzes ist eine entsprechende Größe nötig. Die teilweise Verlagerung in Nebenstraßen beeinträchtigt nicht nur dort die Lebensbedingungen durch Lärm und Abgasbelastung in einer unerträglichen und unzumutbaren Weise, sie erschwert, wie BUND und BAUM hinreichend erläutert haben, Erreichbarkeit und Übersichtlichkeit in geradezu absurdem Ausmaß. (Diese für die Menschen lebenswichtigen Aspekte finden im Übrigen im vorliegenden Gut-achten des Ingenieurbüros Lindschulte so gut wie keine Berücksichtigung).

      Alle Menschen in Mönchengladbach wünschen sich ein Lebensumfeld, das von Lärmbelästi-gung und Luftverschmutzung frei ist. Seit Jahrzehnten bemühen zukunftsorientierte StadtplanerInnen sich darum, fossile Brennstoffe nutzende Fahrzeuge aus Innenstädten, also an die Stadtränder zu verbannen oder auf den generellen Verzicht auf sie hinzuwirken. Diese infrast-rukturellen Maßstäbe sollten auch dann gelten, wenn mehr Fahrzeuge mit Elektroantrieb ver-fügbar sein sollten, denn erstens ist ihre Ökobilanz kaum weniger desaströs als die ihrer fossi-len Verwandten, zweitens unterscheidet ihr Raum- und Platzbedarf sich nicht, wenn sie indi-viduell genutzt werden, sie bleiben also unökonomisch und unsozial. Alle einschlägigen ExpertInnen sind sich – weltweit – darüber einig, dass der Individualverkehr in den Städten in einer Weise klima- und gesundheitsschädlich ist, die ihn von Tag zu Tag verantwortungsloser erscheinen lässt. Es sei denn, es handelt sich um den fahrradbasierten Individualverkehr – ihm muss deshalb, neben dem ÖPNV, auf dem Bahnhofsvorplatz, technisch und organisatorisch eine dominierende Rolle zugestanden werden.

      Die aktuelle Planung für Haus Westland und Europaplatz ist rückwärtsgewandt, sie ist anachronistisch, sie ist Ausdruck von der Wirklichkeit längst überholter Denk- und Handlungsmodelle. Diese Planung wird einen, vielleicht den zentralen Platz der Stadt auf Jahrzehnte zu einem Ort machen, der zum Vermeiden, zum Flüchten, zum Abwenden auffordert. Die Stadt Denzlingen, auch die Rheinische Post berichtete jüngst darüber, zahlt Menschen, die ihr Auto
      abschaffen, eine Prämie, sie hat darüber hinaus ein differenziertes, phantasievolles ökologisches Stadtkonzept vorgelegt, das sie auch umsetzt. Auf dem ganzen Globus machen viele Städte vor, wie sozial-ökologisches Leben in und mit städtischen Räumen, die den Menschen gehören, gestaltet werden kann: Mit Umwidmung von Stadtautobahnen und anderen Autoverkehrsschneisen zu Plätzen und Orten, auf denen öffentlicher Verkehr und Fahrräder nicht von eine Blechlawine individueller Karossen bedrängt werden.
      Wenn die aktuelle Planung umgesetzt wird, bleibt Mönchengladbach in der Statistik der lebenswerten Städte für Jahrzehnte irgendwo am Ende hängen. Die auch in dieser Stadt notwendig Veränderung von Verkehrsinfrastruktur und eine mit ihr zusammenhängende men-schenfreundliche Stadtplanung werden jetzt von Politik und Verwaltung blockiert, mit be-drängenden und belastenden Folgen noch für unsere Kinder und Enkel.

      Und es gibt einen weiteren, wenn alle anderen Begründungen die zuständigen Personen und Gremien nicht überzeugen, zwingenden Grund, die aktuelle Planung gründlich im o.g. Sinne zu verändern. Am 12. August 2020, berichtete die Rheinische Post alarmierende Zahlen zu Gesundheit und Krankheit in Mönchengladbach: an Lungenkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Asthma erkranken und sterben in dieser Stadt teilweise dramatisch mehr Menschen als in anderen Städten. Vom Braunkohletagebau einmal abgesehen, der seinen Teil zu dieser erschütternden Bilanz unbezweifelbar beitragen wird, ist seit Jahrzehnten wissenschaftlich unwiderruflich belegt, dass gerade diese Erkrankungen wesentlich durch den Schadstoffausstoß des fossilen Autoverkehrs bedingt oder in ihrer Schwere beeinflusst wer-den. Nehmen Sie einen Stadtplan zur Hand und sehen Sie sich die Schneisen an, die die sog. „Verkehrsadern“ durch die Stadt ziehen, gesäumt von Wohnhäusern. Wenn jetzt, angesichts einer täglich zunehmenden Klimabedrohung und ihrer für viele Menschen tödlichen Auswir-kungen, in Mönchengladbach eine Planung durchgesetzt werden soll, die die für sie mitver-antwortlichen Bedingungen langfristig zementiert, demonstrieren die Verantwortlichen, dass Gesundheit und Lebensqualität der Menschen in dieser Stadt innerhalb ihres Interessen- und Fürsorgehorizonts keinen Platz haben.

    3. Wohnen
      Wo heute noch Haus Westland steht, sollen Wohnungen gebaut werden. An sich eine gute Idee – wenn sie sozial-ökologisch umgesetzt wird. In ein Gesamtkonzept für das Ensemble Europaplatz/Haus Westland würde, im Sinne der o.g. Überlegungen, ein integratives, zu-kunftsorientiertes Konzept für generationenübergreifendes Wohnen passen, das zudem sozial ausgewogen ist und ein Begegnungszentrum für die BewohnerInnen beinhaltet, in das auch andere Menschen eingebunden werden können. Andere Städte praktizieren seit langem ein sozial orientiertes Planungskonzept für Wohnbebauung, an ihnen könnte Mönchengladbach sich orientieren. Frei verfügbare sollten in diesem Sinne 50 bis 60 %, sozial abgefederte bzw. auch für Geringverdiener erschwingliche Wohnungen sollten 40 bis 50 % des Angebots umfassen.
      Mit einem solchen Konzept würde die Stadt Mönchengladbach sich in die Reihe der Kommu-nen eingliedern, die ihren BewohnerInnen demonstrieren, dass alle, ob arm oder reich, ob alt oder jung, in ihren Planungshorizont eingebunden sind. An diesem Platz könnte ein Ort der Begegnung, des kulturellen Miteinander aller Menschen, entstehen. So könnte dieses städtische Zentrum beispielgebend für alle weiteren Wohnbau- und infrastrukturellen Planungen werden.

      „Soziale Stadt“ – wenn dieses Etikett nicht eine Floskel ohne lebbaren Inhalt bleiben soll, besteht am Hauptbahnhof die Möglichkeit, sie zukunftsweisend Wirklichkeit werden zu lassen. KommunalpolikterInnen und MitarbeiterInnen der Verwaltung sind DienerInnen der Menschen, zu deren Aufgaben nicht nur die Fürsorge für alle gehört, sondern auch ein visionärer Wirklichkeitsbezug. InvestorInnen haben sich an diesem Auftrag, der von den Men-schen kommt, die in der Stadt leben, zu orientieren. Wir haben keinen Zweifel daran – und die Erfahrungen anderer Kommunen, nicht nur in Deutschland, sind ermutigend -, dass es Menschen gibt, die über viel Geld verfügen und bereit sind, es sozial und zukunftsorientiert einzusetzen, weil ihnen ihre Gemeinwohlorientiertheit mehr wert ist als eine möglichst überdurch-schnittliche Rendite. Der Aufwand, sie zu finden, mag größer sein, als in den Pool der „übli-chen Verdächtigen“ zu greifen, aber der soziale und ökologische Mehrwert für die Bewohne-rInnen dieser Stadt lohnt ihn.

      Epilog: Rheinische Post, 14. August 2020, Seite C2: „Gladbach kann Kultur – und sollte mehr wagen“. Genau in diesem Sinne sind unsere Vorschläge und Aufforderungen zu verstehen, vom Europaplatz könnte eine bewegende Breitenwirkung in die ganze Stadt ausgehen. Wo sind die PolitikerInnen und kommunalen Fachleute, die kulturelle, soziale und ökologische Bedürfnisse der Menschen, die in dieser Stadt leben und leben wollen, phantasievoll, koope-rativ und beispielhaft integrieren können und wollen?

      Für das Aktionsbündnis:
      Dr. Günter Rexilius
      Email: guenter.rexilius@t-online.de
      Tel. +49 157 37809086
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  • Grüne bemängeln Planungen zum ZOB am Europaplatz

    Grüne bemängeln Planungen zum ZOB am Europaplatz

    Die grüne Fraktion hat einen Antrag eingebracht, wonach die vorgestellten Planungen zur Bebauung des Europaplatzes an die Verwaltung zurückverwiesen und der Bebauungsplan Nr. 789 N „Europaplatz“ nicht weiter verfolgt werden soll.

    Die Grünen in Mönchengladbach lehnen die vorgestellten Planungen der NEW mobil und aktiv GmbH zum Umbau des Europaplatzes in einen Mobil Hub der Zukunft ebenso wie das Betriebskonzept und die Leistungsfähigkeitsuntersuchung als weder bedarfsgerecht noch funktional ab.

    Dr. Boris Wolkowski, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und OB-Kandidat der Grünen, hält die Umgestaltung von „Haus Westland“ und des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) für ein grundsätzlich sinnvolles Unterfangen. „Leider scheinen die jetzt vorgelegten Planungen allerdings wenig geeignet, um den ZOB zukunftsfähig zu gestalten“, sagt Wolkowski.

    Immerhin soll der Busbahnhof in seiner jetzigen Größe um rund die Hälfte verkleinert werden. „Wir brauchen dringend eine andere Klimapolitik – und dazu ist der Ausbau des ÖPNV dringend notwendig; dass dieser Ausbau nun mit einem um die Hälfte verkleinerten ZOB funktionieren soll, das halte ich für ein Gerücht“, so der Grünen-Politiker. Hintergrund: Der Platz soll nach neuer Planung nur noch 8.500 Quadratmeter umfassen. Das bedeutet: Die Hälfte des derzeitigen öffentlichen Raumes entfällt zugunsten einer Versiegelung von Fläche und wird bebaut.

    Wie der Nahverkehrsplan für die Stadt Mönchengladbach vom August 2017 feststellt, stellt das Umsteigen zwischen den Verkehrssystemen mit möglichst kurzen Umsteigezeiten und Umsteigewegen eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Ausgestaltung des ÖPNV-Netzes dar.

    Nun hatte der BUND in seiner Stellungnahme vom 10. August 2020 aber moniert, dass die Zahl der Haltestellen nur durch die Ausdehnung der Betriebsabläufe des ZOB in die Nebenstraßen aufrechterhalten werden kann. Das macht den ZOB auf dem verkleinerten Europaplatz zu einem ZOB der weiten Wege. Das im Auftrag der NEW mobil und aktiv von der Düsseldorfer Ingenieurgesellschaft Lindschulte erstellte Betriebskonzept vom 03.07.2020 führt als Umsteigezeit für die am weitesten voneinander entfernten Haltestellen sieben Minuten auf; gemäß dem aktuellen Blockabfahrtsplan sind es hingegen gut drei Minuten.

    „Wenn die NEW mobil und aktiv bei ihrer derzeitigen Fahrplangestaltung bleibt, wird der ZOB nicht funktionieren“, meint Wolkowski und verweist auf das Betriebskonzept. Sieben Minuten lange Wege könnten beim System der Blockabfahrten nicht eingehalten werden. Weiter bräuchte es bei den Blockabfahrten andere Haltestellen, auch die Anschlüsse an die Deutsche Bahn müssten optimiert werden. „Die Anpassung an das Betriebskonzept wird nicht umsonst zu haben sein“, schätzt Wolkowski. Zu klären sei, ob und wie diese Anpassung bezahlt werden könne.

    Was den Grünen aber am meisten ärgert: „Für Menschen, die in der Mobilität eingeschränkt sind, sind solch lange Wegeverbindungen ein Schlag ins Gesicht; ein moderner Busbahnhof muss vor allem auch auf die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter und älterer Menschen Rücksicht nehmen.“

    Gar nicht berücksichtigt wurden bei den Planungen für den neuen ZOB bislang die Corona-Pandemie und die mit dieser Infektionskrankheit verbundenen notwendigen Einschränkungen, insbesondere die Abstandsregelungen, merkt Wolkowski an. „Das von der NEW mobil und aktiv bestellte Ingenieurbüro Lindschulte stellt fest, dass das aufgestellte Betriebskonzept allen Anforderungen des Nahverkehrsplans der Stadt entspreche. Das bezweifeln wir angesichts der aktuellen Sachlage aber “, sagt der Grünen-Politiker. „Ich glaube, da müssen noch ein paar Hausaufgaben gemacht werden.“

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  • Die „Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach“ nimmt Stellung zu den Planungen zum Europaplatz und den „19 Häusern“

    Die „Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach“ nimmt Stellung zu den Planungen zum Europaplatz und den „19 Häusern“

    Offener Brief an die Ratsfraktionen der Stadt Mönchengladbach:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    am 12.8. stehen die Planungen zum Europaplatz und den „19 Häusern“ auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Nord und soweit ich informiert bin, soll der Rat in seiner letzten Sitzung vor der Kommunalwahl im September über die zugehörigen Flächennutzungs- Bebauungspläne einen Beschluss fassen.
    Die „Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach“ ( BAUM e.V.) nimmt dazu wie folgt Stellung:

    Grundsätzliche Beurteilung der Neugestaltung des Komplexes „Haus Westland / Europaplatz“

    Das Ansinnen, den Gebäudekomplex des „Haus Westland“ und angrenzender Gebäude sowie den ZOB/Europaplatz umzugestalten und das „Haus Westland“ durch einen Neubau oder mehrere Neubauten zu ersetzen
    ist nachvollziehbar und in weiten Teilen als sinnvoll anzusehen.
    Es ist fraglich bzw. relativ unstrittig, dass das „Haus Westland“ nicht mehr in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen modernisiert werden kann, vor allem nicht in energetischer Hinsicht, aber auch hinsichtlich den
    Anforderungen an zeitgemäßes Wohnen, das ja vor allem auch energetisch schonend möglich sein muss.
    Auch der ZOB auf dem Europaplatz verdient eine Neugestaltung, da er von Anfang an weder in funktioneller noch in baulich-ästhetischer Hinsicht wirklich zu überzeugen wusste. Weder sind dort die betrieblichen Abläufe für den Busverkehr an einem zentralen Knotenpunt ideal, noch ist der ZOB für die Nutzer des ÖPNV wirklich optimal gestaltet. Die Orientierung über die Linien und deren Fahrtrichtung war nie anschaulich und einleuchtend genug, und die von den übertrieben wuchtig konstruierten Stahlkonstruktionen überdeckten Haltestellen waren auch nie wirklich ausreichend wettergeschützt.

    Beurteilung der vorgesehenen Verkleinerung des ZOB auf dem Europaplatz

    Die geplanten „19 Häuser“ sollen so weit in die Fläche des existierenden Europaplatzes hinein ragen, dass sich aus der Sicht von der oberen Hindenburgstraße abwärts in Richtung Eicken linksseitig eine die bestehenden Häuserfluchten fortsetzende durchgehende Fluchtlinie ergibt. Der Europaplatz wird dadurch erheblich verkleinert.
    Diese Verkleinerung erzwingt eine teilweise Verlagerung der Bushaltestellen in die angrenzenden Straßenbereiche von Sittardstraße, Humboldtstraße, Goebenstraße und den jeweils angrenzenden Bereichen der Hindenburgstraße um die derzeitige Anzahl an Haltestellen aufrecht erhalten und ggf. später auch noch erweitern zu können. In der RP vom 28.7. wurde über das Gutachten des Planungsbüros Lindschulte berichtet,
    das die geplante Verkleinerung beurteilen und dazu ein neues Betriebskonzept für den verkleinerten Europaplatz entwickeln sollte. Das Planungsbüro kommt darin zu dem Schluss, dass auf der zukünftigen Fläche ein ebenso umfangreicher Busverkehr abgewickelt werden kann wie bisher und dass es sogar noch Reserven für einen weiteren Ausbau gibt.
    Zudem habe man nachweisen können, dass der Betriebsablauf des zukünftigen ZOB sogar besser zu bewerkstelligen sei als heute.
    Die BAUM kritisiert an diesem Gutachten, dass es vom Grundsatz her den falschen Ansatz hat.
    Der Auftrag hätte eigentlich lauten müssen, den möglichen Betriebsablauf eines verkleinerten ZOB mit einem ebenfalls optimierten Betriebsablauf auf der unverändert großen Fläche des heutigen Europaplatzes zu vergleichen, der jedoch dann für den motorisierte Individualverkehr gesperrt wäre.
    Mit dieser Aufgabenstellung hätte sich mit Sicherheit heraus gestellt, dass es möglich ist, mit einer sinnvollen und durchdachten Neugestaltung des in der Größe unangetasteten Europaplatzes ein noch wesentlich verbessertes Konzept für den ÖPNV auszuarbeiten mit noch deutlich mehr Reserven für die Zukunft, und vor allem einer in stadtökologischer Hinsicht wesentlich verbesserten Gestaltung (dazu weiter unten mehr).
    Das Gutachten des Ingenieurbüros ist für uns daher in zweierlei Hinsichten wohlfeil und deshalb wenig aussagekräftig:

    1. Ist wie schon gesagt der Status Quo in vielerlei Hinsichten weit entfernt von einer idealen Situation, Verbesserungen sollen daher für einen Fachplaner vergleichsweise leicht auszuarbeiten und vorzustellen sein.

    2. Kann die Zahl der Haltestellen nur durch die schon erwähnte Ausdehnung der Betriebsabläufe des ZOB in die Nebenstraßen aufrecht erhalten werden. Das macht den ZOB auf dem verkleinerten Europaplatz faktisch zu einem ZOB der weiten Wege, vor allem, wenn bei Blockabfahrten zu Stoßzeiten fast alle oder sogar alle Haltestellen gleichzeitig bedient werden müssen, also auch die peripher liegenden, die man in schwach ausgelasteten Zeiten zunächst nicht einbeziehen muss. Wobei eine wechselnde Zuordnung von Linien zu Haltestellen für die Nutzer eine Unübersichtlichkeit generiert, die ja u.a. am derzeitigen ZOB bemängelt wird.
    Wenn in dem Gutachten als Umstiegszeit zwischen den am weitesten voneinander entfernten Haltestellen eine Zeit von 7 Minuten für in der Mobilität eingeschränkte Personen genannt wird, spricht das (in negativer Hinsicht) für sich!
    Die Aussage, dass bei einer Verkleinerung des Europaplatzes ein leistungsfähiger ÖPNV möglich bleibt, bzw. der ÖPNV sogar betrieblich besser organisiert werden kann, relativiert sich in Anbetracht der deutlich weiteren Wege zu den dann notwendigen peripheren Haltestellen selber und verflüchtigt sich zu einer nur noch sehr geringen Relevanz.
    Die Frage einer komfortablen Integration, ja überhaupt der Integration des Taxiverkehrs auf dem verkleinerten Europaplatz soll an dieser Stelle nur kurz angesprochen werden. Die zu erwartende räumliche Enge scheint für uns jedenfalls der Vorhaltung einer ausreichender Anzahl von Taxi-Stellplätzen wie derzeit möglich entgegen zu stehen und wir sehen auf dem verkleinerten Europaplatz keine sinnvolle und praktikable Integration eines ausreichenden Taxi-Angebots ohne wiederum den Busverkehr zu behindern.

    Städtebauliche Bedeutung des Europaplatzes und stadtdökologische Aspekte – Klimawandel
    Der Europaplatz darf ohne weiteres als eine Art „Herz“ der Stadt (Alt-)Mönchengladbach bezeichnet werden, nicht nur wegen seiner zentralen Lage, sondern auch wegen seiner im Wortsinn zentralen Bedeutung als verkehrlicher Verknüpfungspunkt zwischen regionalem (Bus) und überregionalen (Schiene) ÖPNV. Das gab solchen Plätzen in der Vergangenheit und vielerorts noch heute eine Art „Visitenkarten-Funktion“
    für die betreffenden Städte, boten sie doch den ankommenden Reisenden im besten Fall ein „herzliches Willkommen“. Diese Funktion mag heute nur noch von untergeordneter Bedeutung sein, aber das sollte kein Grund sein, diesen Aspekt nicht weiter zu bedenken. Schon gar nicht, wenn derart eingreifende Veränderungen geplant sind wie jetzt beim Europaplatz.
    Die Verknüpfung der Verkehre bedingt nicht nur eine in funktioneller Hinsicht optimale Gestaltung des ÖPNV mit nutzergerechten Erreichbarkeiten und Umstiegszeiten, sondern vor allem auch eine gute Aufenthaltsqualität, schon alleine wegen stets an ÖPNV-Verknüpfungsorten
    niemals gänzlich vermeidbarer Wartezeiten.

    Der Klimawandel, der heute längst nicht mehr nur eine Prognose oder ein vager bedrohlicher Ausblick auf die Zukunft ist, sondern der sich gegenwärtig schon mit einer beängstigenden Geschwindigkeit vollzieht, an
    vielen Orten der Erde schneller und massiver als die Hochrechnungen der Klimawissenschaftler vorausahnen ließen, sollte zwingend zu einer sehr kritischen Bewertung der vorgelegten Planungen führen, und diese detailliert und umfassend darauf prüfen, inwieweit sie unsere Stadt auf die schon zu spürenden und noch absehbar erheblich dramatischeren Auswirkungen des Klimawandels schützen kann, oder ob sie im Gegenteil
    sogar geeignet sind, diese noch zu verschlimmern.
    In dieser Hinsicht sehen wir von der BAUM die deutlichsten und gravierendsten Mängel der Planungen zu den „19 Häusern“ und dem Europaplatz!
    In der modernen und auf die Erfordernisse des Klimawandels eingehenden Stadtplanung ist es Konsens, dass insbesondere die Städte nicht nur mit der weiteren Versiegelung von Flächen aufhören müssen, sondern dass derzeit versiegelte Flächen wo immer möglich wieder entsiegelt und renaturiert werden müssen. Grünflächen, Schneisen, auch begrünte Dachflächen (neben der Nutzung mit PV-Anlagen) sind das Gebot der Stunde! Ebenso die Eindämmung des motorisierten Individualverkehrs und die Stärkung des ÖPNV.
    Die Ausdehnung der Bebauung auf den Europaplatz geht daher genau in die falsche Richtung aus stadtökologischer Hinsicht . Vielmehr sollte die Überplanung des Bereiches insgesamt dazu genutzt werden, auf eine Gestaltung hin zu planen, die auf die Anforderungen, die der Klimawandel an die Städte stellt, eine im Rahmen des Möglichen zukunftssichere Antwort gibt, und die allen weiteren notwendigen Anpassungen keine Türen verschließt. Die teilweise Überbauung des Europaplatzes verstellt jedoch wichtige Alternativen für die Zukunft, es sei denn, man nimmt sehenden Auges in Kauf, dass in vielleicht nicht mal 10 Jahren ein Teil der „19 Häuser“ wieder abgerissen wird. Für die derzeit für die Planung Verantwortlichen wäre das alles andere als ein Ruhmesblatt. Es sollte zu denken geben, dass sich der erst im Jahr 2000 so aufwändig umgestaltete
    Europaplatz/ZOB als vergleichsweise kurzlebige Fehlplanung darstellt, dem muss keine weitere, noch aufwändigere Fehlplanung folgen. (Man möge sich zudem erinnern, dass die damaligen Planungen wie stets bei derartigen Projekte in höchsten Tönen angepriesen wurden – Skepsis über ähnlich vollmundige Anpreisungen im Rahmen der aktuellen Planungen ist daher ein Gebot allein schon der Vernunft.)

    Fazit:
    Wir von der BAUM appellieren an Sie als verantwortliche Politiker, die Planungen der „19 Häuser“ in der vorgesehenen Ausdehnung bis weit in den bestehenden Europaplatz hinein zu überdenken und diesen Planungen
    in der im aktuellen Bebauungsplan vorgesehenen Größenordnung nicht zuzustimmen.
    Halten Sie inne und verplanen und verbauen Sie nicht aufgrund der Begehrlichkeiten von (Groß-)Investoren gerade an diesem so zentralen und bedeutsamen Ort die Zukunftsperspektiven. Mit einigen Häusern weniger
    bleibt die Überplanung des „Haus Westland“ immer noch ein attraktives Objekt für Investoren.
    Berücksichtigen Sie bitte dabei, dass es in Mönchengladbach vor allem auch an bezahlbarem Wohnraum fehlt. Mit der nötigen Umsicht, Weitsicht und Behutsamkeit muss und kann es gelingen, an dieser Stelle ein vorbildliches Konzept zu realisieren, dass sowohl die sozialen als auch die ökologischen und verkehrlichen Belange in idealer Weise zusammen sieht und zusammen bringt.
    Sie stellen die Weichen, jetzt!

    Für die BAUM e.V.:
    Jürgen Löscher


    V.i.S.d.P.:
    Jürgen Löscher
    Hehn 259a
    41069 Mönchengladbach
    Mail: juergen.loescher@t-online.de

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  • Umbau zum ZOB an der Hilderather Straße gestartet

    Umbau zum ZOB an der Hilderather Straße gestartet

    Am Buswendeplatz der Hilderather Straße in Mönchengladbach-Rheindahlen haben gestern (15. Februar) die Umbauarbeiten zu einem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) begonnen.
    Angrenzend an den neuen kleinen Kreisverkehrsplatz sowie der Hilderather Straße werden fünf Bushaltestellen neu hergestellt und der gesamte Bereich der Nebenanlagen erneuert.

    Mit der Umgestaltung werden die Busse in Zukunft barrierefrei zu erreichen sein und auch der Wechsel zwischen den Bussen erleichtert. Dafür sorgen Bordsteinabsenkungen und Busbordsteine, die einen höhengleichen Einstieg ermöglichen. Außerdem werden taktile Leitelemente für Menschen mit Sehbehinderung eingerichtet. Insgesamt wird es für alle Fahrgäste mehr Komfort geben: Unterstände ermöglichen das Warten im Trockenen und neue elektronische Fahrgastinformationen sorgen dafür, dass Busankunfts- und Abfahrtszeiten von allen Bussteigen aus ersichtlich sind. Die Unterstände werden dabei nicht komplett neu angeschafft. An den Bussteigen eins bis vier werden jeweils zwei quadratische Wetterschutzschirme mit Seitenwänden und Sitzgelegenheiten errichtet, die früher am Busverknüpfungspunkt „Marienplatz“ in Rheydt standen.

    Die Errichtung von Querungsstellen und die Geschwindigkeitsreduzierung sollen die Verkehrssicherheit im Bereich des ZOB erhöhen. Außerdem wird es eine neue Fahrradabstellanlage geben. Dort haben dann insgesamt 20 Fahrräder Platz. Durch den Umbau wird auch den Bussen die An- und Abfahrt erleichtert, was zu einem besseren Betriebslauf führt.

    Der Haltepunkt Hilderather Straße und zukünftiger ZOB ist ein wichtiger Verknüpfungspunkt für die Buslinien zwischen den im Südwesten von Mönchengladbach gelegenen Vororten, zu den Stadtzentren Mönchengladbach-Mitte und Mönchengladbach-Rheydt sowie zu den Nachbarstädten Wegberg und Erkelenz im Kreis Heinsberg. Bis zur Beendigung der Arbeiten wird der Haltepunkt auf die Erkelenzer Straße verlegt.

    Die Arbeiten werden voraussichtlich im Juli dieses Jahres abgeschlossen sein.
    Die Gesamtbaukosten der Maßnahmen für den Tief- Straßenbau sowie die Erneuerung der Elektronischen Fahrgastinforation belaufen sich auf rund 991.000 Euro. Ausgeführt werden die Baumaßnahmen in Zusammenarbeit mit der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH und der NEW Netz GmbH. Außerdem werden sie durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr aus Landesmitteln gefördert.
    (pmg)

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  • Rheindahlen erhält neuen Busbahnhof

    Rheindahlen erhält neuen Busbahnhof

    Komfortabler, sicherer, barrierefrei und wettergeschützt:
    So soll der neue Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) am Knotenpunkt Hilderather Straße werden, den die Stadt errichten will.
    Entsprechende Pläne stellte die Verwaltung gestern in der Sitzung der Bezirksvertretung West vor.
    Der Umbau des ZOB, der nach Schätzungen rund 916.000 Euro kosten wird und Zuweisungen des Fördergebers VRR in Höhe von 704.500 Euro vorsieht, umfasst unter anderem einen mittig gelegenen Kreisverkehr als Wendeanlage für alle an- und abfahrenden Busse, barrierefreie Haltestellen mit Kapbordsteinen sowie 20 Fahrradabstellplätze. (mehr …)

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