Schulentwicklungsplanung: „Der beste Weg ist derzeit nicht bezahlbar“.

Demonstation gegen die Schließung zweier Hauptschulen.

Mit diesem Argument wischte Herr Dr. Schlegelmilch, Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion, in der Ratssitzung von Mittwoch den notwendigen Neubau einer weiteren Geamtschule beiseite.

Die politischen/ideologischen Fronten zum Thema Gesamtschule sind in Mönchengladbach seit vielen Jahren klar:
Verhinderung von ausreichenden Gesamtschulplätzen (jährlich werden mehr als zweihundert Schüler abgewiesen und können nicht an einer Gesamtschule unterrichtet werden) durch die CDU einerseits.
Andererseits der Wille der SPD/Grüne/FDP- Koalition den Elternwillen nach bestmöglicher Bildung für ihre Kinder zu ermöglichen durch Schaffung von mehr Gesamtschulplätzen.

Bis dato erwies sich die Vorgehensweise der CDU insgesamt als erfolgreich, der zusätzliche Bau einer 7. Gesamtschule wurde verhindert.
Nun, bei neuer politischer Mehrheit, entschied die Ampelkoalition: die Katholische Hauptschule Neuwerk und die GHS Kirschhecke werden aufgelöst, deren Schulplätze werden der Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk und der Gesamtschule Rheydt-Mülfort zugeschlagen.
So kann weiteren Kindern ein Gesamtschulplatz geboten werden, leider noch immer nicht allen Kindern.
Die Reden können im Ratsinformationssystem angeschaut werden.

Vor Sitzungsbeginn demonstrierten viele Schüler, Eltern und auch Lehrer gegen die Umsetzung der Pläne.
Alles lief sehr friedlich ab, OB Felix Heinrichs konnte seine Argumente vortragen.

Die Anträge der Verwaltung auf Schließung der beiden Schulen wurde in geheimer Abstimmung (beantragt von der CDU ) mit jeweils 53 Ja-Stimmen zu 28 Nein-Stimmen angenommen.

Kommentar hinterlassen zu "Schulentwicklungsplanung: „Der beste Weg ist derzeit nicht bezahlbar“."

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*