Seniorenrat fordert öffentliche Trinkbrunnen

Trinkwasser; Foto: MG-heute

Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt.

Daher soll allen Bürgerinnen und Bürgern im öffentlichen Raum Zugang zu qualitativ hochwertigem Trinkwasser ermöglicht werden.
Dies ist das Ziel der EU-Trinkwasser-Richtlinie, die seit Januar dieses Jahres auch in Deutschland gilt.
Der Seniorenrat der Stadt Mönchengladbach setzt sich im Hinblick auf künftig erwartbare Hitzeereignisse für eine zügige Umsetzung dieses Hitzekonzept für die Gesamtstadt ein. Er fordert die Stadtverwaltung auf, noch in diesen Sommermonaten die ersten Trinkbrunnen in den verschiedenen Stadtbezirken zu installieren.

Die EU-Richtlinie bestimmt die Abgabe von Leitungswasser durch Trinkwasserbrunnen an öffentlichen Orten zur „Aufgabe der Daseinsvorsorge“ und fordert die Kommunen auf, solche Möglichkeiten in Parks, Fußgängerzonen und Einkaufspassagen zu schaffen.

„Durst ist schlimmer als Heimweh“ besagt ein altes Sprichwort und gerade für Seniorinnen und Senioren gilt, dass zu wenig Flüssigkeitsaufnahme vor allem auch gesundheitliche Probleme hervorrufen kann. Deshalb ist es dringend notwendig, dass man außerhalb der eigenen Wohnung problemlos an frisches Trinkwasser gelangen kann.
Auch der Landesseniorenrat unterstützt die Aktivitäten der Seniorenvertretungen vor Ort und appelliert an die Kommunen, sich der dringenden Problematik anzunehmen.

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