Sicher im Netz surfen mit einem Virenscanner

15-01-24-datensicherheit-0037Anzeige
Immer wieder erfährt man aus den Medien, dass Hacker durch gezielte Angriffe ganze Unternehmen lahmlegen, wie der Angriff auf das Sony-Netzwerk gezeigt hat. Über Phishing-E-Mails, Botnetzwerke oder gefälschte Identitäten schleusen Cyberkriminelle Trojaner nicht selten unbemerkt im Firmenintranet ein und spähen sensible Daten systematisch aus. Die Vorgehensweisen werden dabei immer skurriler und für die IT-Sicherheitsbeauftragten zunehmend schwerer zu durchschauen.

Ende des Jahres 2014 hat die Bundesregierung ein IT-Gesetz auf den Weg gebracht, das die Betreiber von Banken, Energieunternehmen oder Webshops in die Pflicht nimmt und ihnen Mindestsicherheitsstandards für das reibungslose Funktionieren ihrer Homepage verordnet. Nach einer zweijährigen Übergangsfrist müssen Betreiber solch kritischer Systeme, wenn auch nicht namentlich, Angriffe in Zukunft dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) melden. Das BSI warnt bereits vor zu viel Sorglosigkeit und fehlender Sensibilität für digitale Bedrohungen.

Wer sich als privater Anwender vor Datenraub schützen möchte, sollte seinen PC mit einer Antivirensoftware ausstatten. Wichtig dabei ist insbesondere, dass der Virenscanner täglich aktualisiert wird, damit dieser neue Gefahren erkennt und Alarm schlagen kann. Das Surfen im Netz sollte man auf vertrauenswürdige und sichere Seiten beschränken. Diese kann man anhand einiger Kennzeichen leicht identifizieren.

Das unabhängige Kundenportal Netzsieger.de testet mehrmals im Jahr verschiedene Antivirenprogramme für Privatanwender. In den Tests wird das Hauptaugenmerk auf verschiedene Leistungsmerkmale gelegt und die Funktionalität sowie Bedienerfreundlichkeit zwischen den Antiviren-Programmen verglichen. Im letzten Test wurden unter anderem getestet:
• Norton Security – Antivirus (Testsieger)
• Avira Antivirus Pro
• Bitdefender Antivirus Plus
• Kaspersky Antivirus
• AVG Antivirus
Experten schätzen, dass sich Cyberkriminelle in den nächsten Jahren zunehmend neben Desktop-PCs auch auf Smartphones einschießen werden, da Nutzer in diesem Bereich oftmals nicht ausreichend für einen gewissenhaften Umgang mit dem Handy im Internet sensibilisiert sind. Darüber hinaus werden zusätzliche Funktionalitäten wie das Bezahlen per Smartphone in vielen Supermärkten schon bald gängige Praxis sein, was wiederum die Angriffsfläche für Hacker vergrößert.