Sollte Cannabis legalisiert werden, und wenn ja, warum?

Der Erwerb und Besitz von Cannabis ist in Deutschland bekanntlich verboten. Geht es nach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), soll das auch so bleiben.
Eine Ausnahme gibt es aber mittlerweile schon: Seit 10. März 2017 können Ärzte Cannabis-Präparate verschreiben, wenn andere Behandlungswege ausgeschöpft sind. Schwer chronisch Kranke dürfen sich seitdem auf Kassenrezept mit Medizinalhanf versorgen – der Eigenanbau durch Patienten bleibt aber ebenso noch verboten wie der Freizeitkonsum.

Im Rahmen einer Veranstaltung am Mittwoch, 23. Mai von 18 – 20 Uhr im „Haus Erholung“, Johann-Peter-Boelling-Platz 1, soll im Raum „Hitta“ nun das Thema „Cannabis“ genauer erörtert werden.
Eine Veranstaltergemeinschaft, bestehend aus den Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke sowie dem AStA
der Hochschule Niederrhein, hat dazu als Referenten den Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbandes, Georg Wurth, eingeladen.
Moderator an diesem Abend ist der Journalist Herbert Baumann.
Georg Wurth, unter anderem Sachverständiger zum Thema im Deutschen Bundestag, wird zunächst in einem etwa einstündigen Vortrag skizzieren, unter welchen Bedingungen Cannabis legalisiert werden könnte. Nach einer Infratest-
Umfrage sind immerhin 52 Prozent der Befragten der Meinung, dass der Besitz geringer Cannabis-Mengen zum Eigenverbrauch nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden sollte.
Anschließend können die Gäste im Rahmen einer Gesprächs- und Diskussionsrunde mit dem Referenten Fragen rund um das Thema „Cannabis“ stellen.
Der Eintritt ist frei.

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