SPD möchte einen neuen Impuls für Rheindahlen-Mitte

Nachdem in den Innenstädten von Rheydt und Mönchengladbach mit Marktplatz und MINTO wichtige Projekte umgesetzt bzw. mit dem Masterplan neue Akzente gesetzt werden müssen nach Auffassung der SPD die Außenbezirke stärker in den Fokus gerückt werden.

SPD-Ratsfrau Erika Gils: „Natürlich profitieren auch die Außenbezirke von einer attraktiven Großstadt Mönchengladbach. Allerdings dürfen sich gerade die Mittelpunkte der Stadtteile nicht zu reinen Schlafstädten entwickeln. Auf die aktuellen Entwicklungen im Einzelhandel und der Nahversorgung ist möglichst frühzeitig zu reagieren.“

Vor rund 15 Jahren wurde intensiv über eine neue Gestaltung des Rheindahlener Marktplatzes diskutiert. Allerdings war die Mitte von Rheindahlen zu dieser Zeit noch nicht als urbanes Wohnzentrum entdeckt und viele Brachflächen waren unbebaut. Zugleich war der Innenbereich noch mit vielen qualitativ hochwertigen Geschäften bestückt. Leider hat sich der Einzelhandel im Gegensatz zur Wohnbebauung negativ entwickelt.

Thomas Fegers, Ratsherr und planungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion: „Vielleicht waren die damaligen Ideen mit einer baulichen Gliederung des Marktplatzes ihrer Zeit voraus. Doch man sollte Rheindahlen mit den durchaus innovativen Ideen der beiden Wettbewerbssieger eine zweite Chance geben und zumindest erneut diskutieren. Die neue hochwertige Wohnstruktur in unmittelbarer Nähe kann hierbei positiv einfließen und macht deutlich, dass die Mitte von Rheindahlen interessant geworden ist.“

In einer ersten Bürgerversammlung möchte die SPD die Ideen aus dem Wettbewerb kurz vorstellen und anschließend gerne auch die Meinungen aus der Bürgerschaft für neue Überlegungen aufnehmen. Beide Architekten – Hartmann Architekten und Schumacher bringen ihre Modelle mit und stellen diese persönlich in der Versammlung vor.

Hierzu laden wir herzlich ein:
Freitag, 26. Juni 2015, 19:30 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte, Helenastraße 3, 41179 Mönchengladbach