SPD-Standpunkt: Reichen die Anstrengungen in MG für den Ausbau der U3-Betreuung?

SPD„Erst nach dem Stichtag 1. August kann beurteilt werden, ob die Anstrengungen für die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen U3-Betreuungsplatz ausreichend waren.

Vor dem Stichtag kann allerdings eine Botschaft in Richtung der CDU/FDP-Bundesregierung gesendet werden:
Wer Kinderbetreuung wirklich ernst meint, beschließt kein Betreuungsgeld. Diese Millionen wären in Kindergärten besser investiert worden!

 

In MG wurde für rd. 2,4 Mio. € an bestehenden Kindergärten angebaut.
Ein weiteres Standbein ist die Einrichtung von 30 LENA-Gruppen. Also wurden viele Schritte für neue U3-Betreuungsplätze unternommen.
Die vom Land NRW prognostizierte durchschnittliche Bedarfsdeckung von 35% = 1808 Plätze wird in MG erreicht.
Allerdings könnte der Bedarf höher als 35 % sein.
Anders als bei der Schulentwicklungsplanung kann für das freiwillige Angebot der Kinderbetreuung nicht mit nachweisbaren Zahlen geplant werden. Schwierig sind die unterschiedlichen Versorgungsquoten in den einzelnen Stadtteilen. Wird der Bedarf wirklich in den bestehenden Kindergärten angefragt? Hier ist noch ein genauer Abgleich zwischen Angebot und Nachfrage nötig.

Der auf Initiative der SPD beschlossene Weg zur Nutzung leerstehender Schulgebäude für den Ausbau der Kinderbetreuung ist noch nicht umgesetzt. Wir müssen aber auf alle tatsächliche Bedarfe vorbereitet sein.“