Schlagwort: Kinder

  • Rücknahme der Qualitätsstandards für Offene Ganztagsschulen

    Rücknahme der Qualitätsstandards für Offene Ganztagsschulen

    FDP Mönchengladbach reagiert empört auf Entscheidung von NRW-Schulministerin Dorothee Feller.

    Die überraschende Entscheidung , die bereits vorbereiteten verbindlichen Qualitätsstandards für Räume, Personal und Arbeitsweisen in den Offenen Ganztagsschulen (OGS) wieder zurückzunehmen, sorgt nicht nur bei vielen Eltern für erhebliche Verärgerung.
    Auch Mönchengladbachs FDP-Kreisvorsitzender Peter König findet klare Worte.  

    „Durch die Einführung von Qualitätsstandards sollte eine Verbesserung der Betreuungsbedingungen in den OGS erreicht werden“, teilt Peter König mit. „Geplant war, Mindestanforderungen an die räumliche Ausstattung, das Personal und die pädagogischen Konzepte festzulegen. So sollte die Betreuung der Kinder optimiert und Chancengleichheit gefördert werden.“

    Die lapidare Stellungnahme der Schulministerin, sie könne nachvollziehen, dass das eine Enttäuschung sei, ist für Peter König ein Unding. „Diese knappe Bemerkung hat die Stimmung weiter angeheizt. Viele Eltern fühlen sich nicht ernst genommen. Sie fordern richtigerweise dringend eine Erklärung und einen neuen Plan von der Schulministerin“, äußert Peter König verärgert.

    Ebenso kritisieren viele Elternvertreter und Bildungsinitiativen die Entscheidung der Landesministerin. Sie befürchten, dass ohne klare Standards die Qualität der Betreuung in den OGS weiterhin stark variieren wird, und viele Kinder nicht die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

    Marcel Hafke, Parlamentarischer Geschäftsführer der NRW-FDP und Sprecher für Familie, Kinder und Jugend, assistiert der schwarz-grünen Landesregierung mangelnden Gestaltungswillen. „Anstatt endlich Verantwortung zu übernehmen und den qualitativen Ausbau des Offenen Ganztags voranzutreiben, drückt sich die Koalition davor.“ Mit Unverbindlichkeit und Leitlinien könnten die Bildungschancen der Kinder nicht verbessert werden.
    Peter König bedauert: „Leider wurde die Chance verpasst. Der Offene Ganztag wäre ein großer Erfolg geworden.“ Die Diskussion über die Qualität des Offenen Ganztags wird wohl weitergehen. „Wir warten ab, wie Ministerin Feller und die Landesregierung auf den wachsenden Druck reagieren werden,“ erläutert Peter König. „Die Eltern jedenfalls haben deutlich gemacht, dass sie nicht bereit sind, sich mit dieser Entscheidung abzufinden.“

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  • Heimathopsen – Bewegung von Kindern im urbanen Raum untersucht

    Heimathopsen – Bewegung von Kindern im urbanen Raum untersucht

    Innenstädte werden hauptsächlich für Autofahrer:innen sowie für Konsum und Dienstleistungen geplant, Kinder sind oft nachrangig.

    Einige Städte haben jedoch verstanden, dass das kein zukunftsfähiger Weg ist.
    In Mönchengladbach soll die Innenstadt nun von den Kindern zurückerobert werden und als großer zusammenhängender Spielort gesehen werden.
    Einen ersten Schritt in diese Richtung nimmt das Projekt „Heimathopsen“ vom Stadtsportbund Mönchengladbach und der Stadtsparkasse.
    „Das Projekt, bei dem Hüpfbilder im Gewand einiger Wahrzeichen der Stadt Mönchengladbach auf Flächen in der Stadt gemalt werden, versucht den Kindern Spielmöglichkeiten zu schaffen und gleichzeitig einen Bezug zur Stadt zu schaffen“, erläutern die Ideengeber Hermann-Josef Stefes und Axel Tillmanns. Stefes, der am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein unterrichtet, hat nun mit seinen Studierenden im Fach Kindheitspädagogik diese Hüpfbilder untersucht.

    Beispiel Hüpfbild

    Bei dem Pilot-Projekt wurden Hüpfbilder an zehn verschiedenen Standorten des Stadtteils Mönchengladbach-Eicken aufgemalt. Die Bilder wurden dann von den Studierenden für elf Stunden, zwischen 7:30 und 16 Uhr, beobachtet. Aus diesen Beobachtungen heraus konnten die Studierenden einige Empfehlungen geben, wie die Bilder noch weiter optimiert werden können.

    Die wichtigste Erkenntnis: Es reicht nicht aus, die Bilder einfach nur in den Sozialraum zu malen, um die Kinder zum Bewegen zu motivieren. Die Zeit und der Ort sind sehr relevant. Es gilt: Die Bilder werden nur bespielt, wenn sie erreichbar sind und die Kinder und Eltern tatsächlich etwas Zeit haben. Vor allem am Nachmittag und in der unmittelbaren Nähe von Hauptgehrouten, kommen die Bilder gut an. Bis zu 90 Mal wurden die besten Bilder bespielt, die weniger guten nur vier Mal.
    Die Ergebnisse wurden unter anderem der Bezirksvorsteherin Monika Halverscheid und Vertreter:innen der Stadt und des Stadtsportbundes vorgestellt, die sich für eine Auswertung des Projekts aussprachen und auch in Zukunft auf die Expertise der Kindheitspädagoginnen zurückgreifen wollen.

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  • Kinder in Mönchengladbach – die SPD informiert

    Kinder in Mönchengladbach – die SPD informiert

    Am 22.04.2022 in der Zeit von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr informiert die SPD auf dem Rheydter Markt zum Thema „Kinder in Mönchengladbach“.

    Alle Interessierten können sich über die Situation von Kindern in Mönchengladbach informieren und mit den Anwesenden über Verbesserungen austauschen. Damit es auch genug Zeit zum Austausch gibt, stehen für Kinder eine Hüpfburg und weitere Spielmöglichkeiten zur Verfügung.

    Die Veranstaltung ist vom Landtagskandidaten der SPD, Michael Roth, sowie der Bildungsbeauftragten des SPD-Unterbezirks und ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hildegard Wester initiiert, um über die Situation von Kindern in Mönchengladbach aufmerksam zu machen. Beide stehen während der Veranstaltung für den informativen und fachlichen Austausch zur Verfügung und freuen sich über alle Besucher.

    „Als Vater kenne ich die Sorgen von Eltern und möchte dieses Wissen nutzen, um die Situation aller Kinder in Mönchengladbach zu verbessern. Dafür ist es aber auch notwendig, die Sorgen anderer Eltern und deren Erfahrungen kennen zu lernen, um möglichst für alle Kinder eine Verbesserung herbeizuführen,“ so Landtagskandidat Roth über sein Motiv für die Veranstaltung.

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  • Hilfe für ukrainische Kinder in Not

    Hilfe für ukrainische Kinder in Not

    Hermann Gmeiner sagte einst, dass alles Gute auf der Welt nur geschehe, wenn einer mehr tue, als er tun müsse.

    Dieses Motto des Gründers der SOS-Kinderdörfer inspirierte im Angesicht des brutalen Angriffskrieges auf die Ukraine auch Martin Meyer und seine Kollegen, eine Idee zu entwickeln, um Kindern in Not zu helfen.

    Der Inhaber der Praxis Physiotherapie an der Niers und sein Team spendeten ihre Freizeit, um Geld für die jüngsten Opfer eines vor dem 24. Februar auf europäischem Boden undenkbar gewordenen Waffenganges zu sammeln.

    Um einen möglichst hohen Betrag zu erzielen, boten die engagierten Physiotherapeuten mit Freude an, was viele Menschen brauchen – und so massierten sie einen Tag lang Patienten und Interessenten gegen einen Betrag von mindestens 30 Euro für die SOS-Kinderdörfer.

    Als am Ende eines intensiven Tages gezählt wurde, was die gebefreudigen Besucher des Massagemarathons gestiftet hatten, war die Begeisterung bei allen Beteiligten groß, denn die ‚Engel an der Niers‘ erzielten den stolzen Betrag von 3250 Euro für durch das Kriegsgeschehen betroffene ukrainische Kinder.

    Martin Meyer zitierte zum Abschluss mit sichtlichem Stolz auf das Engagement seiner Mitarbeiter einige Worte Hermann Gmeiners, die auch seine Motivation für die Organisation der Spendenaktion ausdrückten: „All unser Bemühen um das im Stich gelassene Kind muss letzten Endes auch als Beitrag zum Frieden verstanden werden.“

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  • Erziehungsberatungsstelle der Stadt Mönchengladbach startet Online-Beratungsangebot

    Erziehungsberatungsstelle der Stadt Mönchengladbach startet Online-Beratungsangebot

    Die städtische Erziehungsberatungsstelle am Berliner Platz 19 bietet Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien ein kostenfreies und qualifiziertes Beratungsangebot für alle Fragen rund um das Familienleben.

    Bisher werden die Sprechstunden in der Beratungsstelle und in den Familienzentren angeboten. „Jetzt haben wir unser Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Familien in unserer Stadt um eine Online-Beratungsplattform erweitert, damit unsere Klient:innen uns noch einfacher erreichen können“, berichtet Diplompsychologin Banu Gökhan-Bagdatli, Leiterin der Erziehungsberatungsstelle.

    Die Online-Beratung kann anonym per Video oder als Chat geführt werden. Dazu ist eine Anmeldung und Registrierung über die Internetseite der Erziehungsberatungsstelle auf www.moenchengladbach.de oder über die bekannten Suchmaschinen unter „Erziehungsberatung Mönchengladbach“. Zur Anmeldung ist eine E-Mail-Adresse erforderlich.

    „Nach der Registrierung setzt sich eine Beratungsfachkraft während der Öffnungszeiten mit der Person in Verbindung. Alle Daten werden entsprechend der Grundsätze der EU-Datenschutz-Grundverordnung geschützt übermittelt“, so Gökhan-Bagdatli weiter.

    „Selbstverständlich können die Kinder, Jugendliche, jungen Volljährige, Eltern und Erziehungsberechtigte aus Mönchengladbach das Angebot der Erziehungsberatungsstelle weiterhin auch in klassischer Form am Berliner Platz 19 in Anspruch nehmen“, ergänzt Klaus Röttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie.

    Zudem hat die Erziehungsberatungsstelle eine Hotline-Nummer für kurzfristige Beratungsgespräche eingerichtet. Sie ist unter der Rufnummer 02161 25-54344 montags bis donnerstags 9.00-16.00 und freitags 9.00-12.00 Uhr erreichbar. In Fällen akuter Kindeswohlgefährung steht die Hotlinenummer des Kinderschutzes unter 02161 / 25- 9559 oder die Leitstelle der Polizei zur Verfügung.

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  • 100 Euro Kinderfreizeitbonus im August 2021

    100 Euro Kinderfreizeitbonus im August 2021

    Im Rahmen des so genannten Corona-Aufholpakets können minderjährige Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringerem Einkommen, die im August 2021 Kinderzuschlag und/oder Wohngeld beziehen, einen Kinderfreizeitbonus in Höhe von einmalig 100 Euro je Kind erhalten.

    Der Kinderfreizeitbonus wird an Bezieherinnen und Bezieher von Kinderzuschlag automatisch von der Familienkasse ausgezahlt. Dies gilt auch für Familien, die gleichzeitig Kinderzuschlag und Wohngeld beziehen.

    Wichtig: Familien, die nur Wohngeld und keinen Kinderzuschlag beziehen, müssen für die Auszahlung einen formlosen Antrag bei der Familienkasse stellen.

    Der Antrag ist auf der Internetseite der Familienkasse (https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderfreizeitbonus) eingestellt. Dort finden sich auch weitere allgemeine Informationen rund um das Thema Kinderfreizeitbonus.

    Der ausgefüllte Antrag kann zusammen mit den entsprechenden Nachweisen darüber, dass das betreffende Kind im August 2021 beim Wohngeld als Haushaltsmitglied berücksichtigt wird, entweder per Post direkt an die jeweils zuständige Familienkasse oder per E-Mail an die zentrale E-Mail-Adresse Kinderfreizeitbonus@arbeitsagentur.de geschickt werden.

    Für allgemeine Fragen rund um den Kinderfreizeitbonus steht Familien, die Kinderzuschlag, Wohngeld oder Sozialhilfe beziehen, eine gebührenfreie Service-Hotline unter der Telefonnummer 0800 4 5555 43 zur Verfügung.

    Familien, in denen Minderjährige leben, die Grundsicherungsleistungen nach dem Dritten Kapitel des SGB XII beziehen und die ebenfalls den Kinderfreizeitbonus bei der Familienkasse beantragen können, erhalten hierzu ein gesondertes Informationsschreiben der zuständigen Stelle im Fachbereich Soziales und Wohnen der Stadtverwaltung.

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  • Kinderbetreuung: Stadt erlässt die Hälfte der Elternbeiträge für Juli

    Kinderbetreuung: Stadt erlässt die Hälfte der Elternbeiträge für Juli

    Die Corona-Pandemie ist für viele Familien eine große Herausforderung und stellt insbesondere für Eltern von Klein- und Grundschulkindern eine besondere Belastung dar. Inzwischen hat sich der Städtetag mit dem Land NRW über die Erstattung der Elternbeiträge für die Kindertageseinrichtungen und die Offenen Ganztagsschulen für den Zeitraum Februar bis Juli geeinigt: Zahlungspflichtigen Eltern sollen die Elternbeiträge für insgesamt zweieinhalb Monate erlassen werden.

    In Mönchengladbach wurden die Monate Mai und Juni 2021 bereits voll erstattet. Nun soll ihnen noch die Hälfte der Beiträge für den Monat Juli 2021 erlassen werden. Dies hat die Stadt Mönchengladbach im Rahmen einer Dringlichkeitsentscheidung beschlossen.

    „Wir freuen uns, dass wir die betroffenen Familien in unserer Stadt mit diesem weiteren Teilerlass der Elternbeiträge noch einmal finanziell entlasten können“, betonen Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Sozialdezernentin Dörte Schall.

    Die Eltern, die der Stadt eine Einzugsermächtigung erteilt haben, brauchen nicht selbst aktiv zu werden. Die Stadtkasse Mönchengladbach wird für den Monat Juli lediglich den halben Elternbeitrag vom Konto des Zahlungspflichtigen einziehen. Die Eltern, die ihre Elternbeiträge per Dauerauftrag oder manuell anweisen, werden gebeten lediglich den halben regulären Elternbeitrag für Juli zu überweisen. Entsprechende Anschreiben an die Eltern sind unterwegs.

    Sollte es im Einzelfall zur Zahlung des kompletten Monatsbeitrages gekommen sein, erfolgt die Rückerstattung seitens der Stadtkasse im Laufe der nächsten Wochen. Eine Kontaktaufnahme ist nicht erforderlich. Sollten darüber hinaus Fragen zur Zahlungsabwicklung bestehen, können sich betroffene Eltern per Mail an stadtkasse@moenchengladbach.de  wenden.

    Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie bittet von Nachfragen über darüber hinaus gehende Erstattungen abzusehen.

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  • 13-Jährige auf verdächtige Weise angesprochen

    13-Jährige auf verdächtige Weise angesprochen

    Wie die Polizei Mönchengladbach erfuhr, hat ein bislang unbekannter Mann am Freitag, 11. Juni 2021, ein 13-jähriges Mädchen in Giesenkirchen auf verdächtige Weise angesprochen.

    Es ist zu keinem körperlichen Kontakt gekommen und das Mädchen konnte seinen Weg fortsetzen.

    Das Mädchen war gegen 7.45 Uhr mit dem Fahrrad unterwegs, als der ihr unbekannte Mann sie an der Friesenstraße, im Bereich der alten Schule, ansprach: Er würde ihr 50 Euro geben, wenn sie seine Füße küsse. Körperlich kam er ihr nicht nah.

    Sie ignorierte das „Angebot“ und setzte ihren Weg fort. Es kam zu keinem weiteren Kontaktversuch.

    Der Unbekannte wurde als etwa 23-30 Jahre alter Mann von sehr schlanker Statur beschrieben. Weiter soll er braun-blonde Haare und einen auffallend schiefen Zahn gehabt haben. Er trug eine kurze Hose, schwarze Sneakers des Herstellers „Nike“ und hatte einen schwarzen Rucksack dabei.

    Die Polizei bittet, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden, wenn es zu weiteren Vorkommnissen dieser Art kommen sollte. (cw)

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  • FDP fordert familienfreundliche Tarife für Freibäder im E-Ticket-Verkauf

    FDP fordert familienfreundliche Tarife für Freibäder im E-Ticket-Verkauf

    Die FDP fordert, dass für die Freibäder schnellstmöglich auch im E-Ticket-Verfahren der Eintritt für Kinder unter 6 Jahren wieder kostenfrei wird und außerdem der Familientarif (reduzierter Eintritt für 5 Personen, davon max. 2 Erwachsene) im E-Ticket-Verkauf angeboten wird.

    „Im Freibadtarif kostete eine ganztägige Familienkarte bislang 10,50 €, zwei Erwachsene und 3 Kinder nach E-Ticket-Tarif für 4 Stunden jetzt jedoch 16 €. Kinder unter 6 Jahren hatten bislang kostenfreien Eintritt, müssen im E-Tarif nun aber 2 € zahlen“, erklärt Fraktionsvorsitzende Nicole Finger den Vorstoß der Liberalen.

    Eine Verteuerung der Freibadpreise für Familien und Kinder ist nach Meinung der FDP auch im Rahmen eines Hygienekonzeptes nicht vertretbar.
    Ein bezahlbares Freizeitangebot wie das Freibad sei gerade in einem Sommer, in dem die Urlaubspläne vieler Familien geplatzt seien, unverzichtbar.

    „Wir schätzen sehr, dass die NEW es geschafft hat, das Freibad Volksgarten so zeitnah mit dem notwendigen Hygienekonzept und dem E-Ticket-Verkauf zu öffnen“, so Finger weiter, „Aber mit der hohen Digital-Kompetenz der NEW muss es im nächsten Schritt auch möglich sein, komplexere Tarifstrukturen zeitnah im elektronischen Ticketverkauf abzubilden. Spätestens zum Beginn der Sommerferien muss der Freibadbesuch für Familien wieder erschwinglich sein.“

    Die Freien Demokraten fordern außerdem, dass auch weitere bisher mögliche Rabatte für Schwerbehinderte, Inhaber des Mönchengladbach-Ausweises oder der NEW-Card sowie die Saisontickets im Rahmen der Hygienekonzepte und des E-Ticket-Verfahrens Berücksichtigung finden.

    Nach Öffnung der Hallenbäder soll auch dort entsprechend verfahren werden.

    Einen entsprechenden Antrag hat die FDP-Ratsfraktion für die Ratssitzung am 17. Juni gestellt.

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  • Caritas warnt vor Zwei-Klassen-Bildung:Kinder aus ärmeren Familien benötigen Zugang zu digitalem Unterricht

    Caritas warnt vor Zwei-Klassen-Bildung:
    Kinder aus ärmeren Familien benötigen Zugang zu digitalem Unterricht

    Für eine bessere Ausstattung von Schülern mit digitalen Lernmitteln plädiert der Caritasverband Region Mönchengladbach. „Vor allem Kinder und Jugendliche aus ärmeren Familien müssen jetzt schnell die entsprechenden Geräte erhalten. Wir laufen sonst Gefahr, eine Zwei-Klassen-Bildungsgesellschaft zu bekommen“, sagt Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa.

    In der aktuellen Corona-Zeit gebe es für viele Schülerinnen und Schüler digitalen Schulunterricht oder die Schulen stellten Arbeitsmaterialien über sogenannte Lernplattformen zur Verfügung. Kinder müssten sich hier einloggen und die Dateien auf ihre eigenen digitalen Schreibtische hochladen, um sie anschließend bearbeiten zu können, so Polixa.

    Viele Haushalte mit geringem Einkommen verfügten allerdings nicht über die dafür notwendigen Geräte. Deshalb könnten die Schüler aus solchen Haushalten dem digitalen Unterricht nicht folgen. „Die Corona-Krise trifft sozial benachteiligte Familien ohnehin besonders heftig. Es kann nicht hingenommen werden, dass Kinder und Jugendliche bei der Bildung aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse abgehängt werden“, erklärt der Caritas-Geschäftsführer. Er appelliert an die Stadt, im Sinne der Bildungsgleichheit rasch zu handeln. „Mit jedem weiteren Tag, den die Schulen geschlossen bleiben, wachsen die Rückstände bei diesen Kindern“, so Polixa.

    Auch wenn Schulen erklärten, dass Online-Unterricht freiwillig sei und Unterrichtsmaterialien auch ohne Online-Zugang zur Verfügung ständen, seien die betroffenen Kinder benachteiligt. „Tatsächlich fällt es im digitalen Klassenverband auf, wenn jemand keine Möglichkeit hat, an einem Online-Unterricht teilzunehmen. Hier wird ein soziales Gefälle sichtbar“, sagt Frank Polixa. Aus ihren Beratungsdiensten wisse die Caritas, dass Kinder aufgefordert würden, täglich die Lernplattformen aufzusuchen, da die Lehrerinnen und Lehrer individuell und ohne festen Plan Aufgaben einstellten und auch korrigierte Materialien zurücksendeten. Zudem müsse eine Möglichkeit vorhanden sein, die bereitgestellten Arbeitsblätter und Aufgaben auszudrucken. Polixa: „Arbeitspakete von zehn und mehr Seiten pro Fach sind keine Seltenheit. Wer nicht drucken kann, kann die notwendigen Anforderungen der Schule kaum erfüllen.“ Andere EU-Länder seien da deutlich fortschrittlicher. „Dort wurde zu Beginn der Corona-Pandemie abgefragt, wer keinen PC hat. Nach der Abfrage wurde jeder Haushalt mit den entsprechenden Geräten für das digitale Lernen ausgestattet“, sagt Polixa.

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  • „Alle Kinder sind eingeladen, ein Weihnachtsbild zu malen“ –Gülistan Yüksel freut sich auf viele Motive

    „Alle Kinder sind eingeladen, ein Weihnachtsbild zu malen“ –
    Gülistan Yüksel freut sich auf viele Motive

    Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und Weihnachten steht schon wieder vor der Tür. In gut einem Monat beginnt die Adventszeit, in der viele Weihnachtskarten an Freunde und Bekannte verschickt werden.

    Für ihre diesjährigen Weihnachtskarten hat sich die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel etwas Besonderes ausgedacht: „Ich lade alle Kinder ein, ein Weihnachtsbild zu malen und an mich zu senden. Eines der Bilder möchte ich als Motiv für eine Weihnachtskarte verwenden und verschicken“, so Yüksel.

    Alle anderen Motive wird Yüksel zur Weihnachtszeit auf ihrer Webseite www.guelistan-yueksel.de und auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichen. „Ich freue mich auf viele schöne Bilder, die in meinem Abgeordnetenbüro und in Mönchengladbach weihnachtliche Stimmung verbreiten“, so Yüksel weiter.

    Die Bilder sollen im DIN-A4 Format mit Name und Alter bis zum 8. November an folgende Adresse gesendet werden: MdB Gülistan Yüksel, Platz der Republik 1, 11011 Berlin.

    Um allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch einen Weihnachtsgruß senden zu können, bittet Yüksel um Mitteilung der Kontaktdaten.

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  • Kulturministerium gibt weitere 165.000 Euro für Kulturprojekte mit Kindern und Jugendlichen

    Kulturministerium gibt weitere 165.000 Euro für Kulturprojekte mit Kindern und Jugendlichen

    Seit Mönchengladbach als eine der ersten Pilotkommunen 2012 in das Landesförderprogramm „Kulturrucksack.NRW“ aufgenommen wurde, konnten sich Mönchengladbacher Kinder und Jugendliche bereits in 86 Kulturprojekten künstlerisch-kreativ betätigen. Jetzt teilte das Kulturministerium mit, dass das Programm für 10- bis 14-Jährige um drei Jahre bis 2018 verlängert wird.

    „Für uns ist das eine ganz großartige Nachricht“, freute sich Dr. Thomas Hoeps, Leiter des den Mönchengladbacher Kulturrucksack koordinierenden Städtischen Kulturbüros. „Damit werden weiterhin jährlich rund 55.000 Euro Landesmittel in die kulturelle Bildung fließen. Und wir dürfen darauf hoffen, dass auch die Stadtsparkasse Mönchengladbach diese wichtige Arbeit mit einer zusätzlichen Spende weiterhin so intensiv unterstützen wird wie schon seit 2014.

    Konzipiert und angeboten werden die Gladbacher Kulturrucksackprojekte ebenso von städtischen wie von freien Kultur- und Jugendeinrichtungen. Das Angebot reicht von Ferienworkshops bis zu wöchentlichen Kursen in allen Sparten von Musik und Kunst bis zu Tanz, Video und Theater. Für alle gilt: Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Spannende und erfolgreiche Projekte waren in den letzten Jahren zum Beispiel das „Lego-Trickfilm“-Projekt der Stadtbibliothek, das sogar als Preisträger beim Trickfilm-Festival NRW geehrt wurde, die Modedesign-Projekte von Eva Brachten auf dem Abenteuerspielplatz Konzenstraße, Tanzprojekte im Jukomm und im Jugendfreizeitheim Villa oder das Stummfilmtheater des Vereins Freeflow.

    Was genau und wann angeboten wird, ist auf der Internetseite des Landes www.kulturrucksack.nrw.de unter der Stadtauswahl Mönchengladbach zu finden. Weil das Jahr langsam zu Ende geht, ist das Angebot derzeit etwas begrenzt: Neben einem Kunstworkshop im Museum Abteiberg locken aber vor allem ganz neu fünf Radioredaktionen des Gladbacher Medienkompetenzzentrums Exlex in verschiedenen Jugendzentren.

    Derzeit beginnen auch die Planungen für das Jahr 2016. Jugend- und Kultureinrichtungen können Projektanträge noch bis zum 2. November beim Kulturbüro einreichen. Weitere Informationen und Antragsformulare können per E-Mail an kulturrucksack@moenchengladbach.de angefordert werden.

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  • Jugendamt praktiziert Bürgernähe – Kunden werden im „Minto“ informiert

    Jugendamt praktiziert Bürgernähe – Kunden werden im „Minto“ informiert

    Beigeordnete Dörte Schall und Jugendamtsleiter Reinold Steins sowie zwei Mitarbeiter des Jugendamtes standen gestern bereit, den interessierten Minto-Besuchern die neuesten Entwicklungen in Sachen Kindertagesstätten / Familienzentren zu erläutern. Der Erfolg gibt ihnen recht, während der beiden Stunden am Infostand im Minto hatten sie alle Hnde voll zu tun.

    Im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen zum Thema „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“ wurden bisher die Trennungs- und Scheidungsberatung und der Pflegeelterndienst vorgestellt.
    In dieser Woche stehen Kinderbetreuung und Familienzentren im Fokus.

    Wer kennt z.B. schon die Möglichkeit, online einen geeigneten Kitaplatz für das eigene Kind frühzeitig und nach eigenen Bedürfnissen zu finden und auch zu vorzumerken?
    Unter https://kina-mg.itk-rheinland.de/ ist dies jederzeit möglich.

    Das Shopping Center stellt freundlicherweise eine Fläche für einen Informationsstand zur Verfügung.
    Hier stellen Fachkräfte des Jugendamtes den Besuchern des Centers die Angebote zur Kinderbetreuung vor.
    Sie informieren über die Weiterentwicklung von Kindertagesstätten zu Familienzentren und möchten mit den Kunden ins Gespräch über ihre Wünsche und Anregungen in Sachen Kinderbetreuung kommen.
    Schließlich präsentieren sie weitere Angebote des Fachbereichs, die oftmals gar nicht mit dem Jugendamt in Verbindung gebracht werden.

    In den nächsten Wochen gibt es weitere Infostände:
    Donnerstag, 22.10.2015, 14 -16 Uhr, Thema: Frühe Hilfen/Prävention;
    Donnerstag, 29.10.2015, 15 -17 Uhr, Thema: Jugendarbeit

    Ort: Shopping Center Minto, Am Minto 3, 41061 MG, Ebene 1, zwischen den Geschäften von City Shoes und Playmobil.

    Als Gesprächspartner stehen wieder fachkundige Mitarbeiter zur Verfügung. Ein Gespräch lohnt sich.

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  • Jugendlotse – ein Pilotprojekt der AWO im Quartier Mülfort / Dohr

    Jugendlotse – ein Pilotprojekt der AWO im Quartier Mülfort / Dohr

    Die AWO im Ortsteil Mülfort / Dohr beschreitet neue Wege.

    Mit dem Projekt Jugendlotse, welches zunächst bis Ende des Jahres 2015 von Land NRW gefördert wird, möchte die AWO in Mülfort für besser Integration und Vernetzung von Kindern und Jugendlichen in diesem Stadtteil (Quartier) sorgen.

    In den Räumlichkeiten der AWO auf der Dohrer Straße wurde die Möglichkeit geschaffen, einen Anlaufpunkt für dieses Projekt einzurichten.
    Am 30.09.2015 stellten der Geschäftsführer der AWO Mönchengladbach, Uwe Bohlen, die Leiterin des Geschäftsbereiches Personal und interne Aufgaben Nicole Wilms, die Sozialdezernentin der Stadt Mönchengladbach Dörte Schall, die Bezirksvorsteherin des Bezirkes Süd Barbara Gersmann und der Ratsherr Henning Haupts in den AWO-Räumen die Ziele diese Projektes vor.

    Zunächst gingen sie darauf ein, dass sich die AWO recht schnell entscheiden musste, ob sie einen Förderantrag zur Inangriffnahme des Projektes stellen sollte. Nachdem sie sich entschieden hatten dies zu tun, mussten sie überlegen, wie ein solches Programm aussehen könnte und entschieden sich, einen strukturierten Maßnahmenkatalog zu erarbeiten. Diesen Maßnahmenkatalog hat man erstellt und den Zuschlag für die Förderung zunächst einmal bis zum Jahresende erhalten.
    Die AWO hat die Hoffnung, dass eine längerfristige Förderung zustande kommen wird.
    15-10-01-awo dohr-3121Nachdem die Räumlichkeiten auf der Dohrer Straße hergerichtet und zwei Mitarbeiter gefunden sind, wird mit der Umsetzung des Projektes Jugendlotse begonnen.

    Als erstes wird analysiert, wie ist die Bevölkerungsstruktur in diesem Ortsteil und dazu muss kurz festgehalten werden, es gibt überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche unter 20 Jahre. Am städtischen Durchschnitt gemessen leben diese Kinder und Jugendlichen häufig in Familien die auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen sind und ein überdurchschnittlich hoher Anteil lebt bei alleinerziehenden Erwachsenen.

    Weiter wird untersucht und dies ist die nächste Stufe im Projekt, was wird im Stadtteil angeboten, welche Vereine gibt es, welche Freizeitmöglichkeiten sind vorhanden, gibt es Vereine in denen die Kinder und Jugendlichen Ansprache erfahren können und wie sind diese erreichbar. Wie ist die Situation im Bereich Schule, KITA und welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sind vorhanden?

    Wie sollen die für das Projekt Verantwortlichen diese Fragen beantworten und was ist in absehbarer Zeit zu unternehmen?
    Zunächst ist vorgesehen, Kinder und Jugendliche verschiedener Altersstufen anzusprechen um mit ihnen den Stadtteil und seine Möglichkeiten zu erkunden. Nachdem diese Erkundungen in verschiedener Art und Weise und in unterschiedlichen Stufen erfolgt ist, müssen diese Ergebnisse zusammengetragen und ausgewertete werden. Anschließend muss mit den unterschiedlichen Altersgruppen erarbeitet werden, was sie sich vorstellen, wie sie im Quartier ihr Leben und ihre Freizeit sinnvoll gestalten können und welche Hilfen bzw. welche Unterstützung sie dabei benötigen.

    Das Projekt ist jetzt gestartet, zu hoffen ist, dass die mit ihm betrauten Betreuer eine glückliche Hand haben bei der Herangehensweise und ihnen viel Erfolg wünschen. Den Kindern und Jugendlichen im Bereich Mülfort / Dohr ist zu gönnen, dass sie durch dieses Projekt eine wirkliche Integration erfahren und demnächst diesen Stadtteil als ihre wirkliche Heimat ansehen können.

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  • Kinderspielplatz in Dorthausen neu gestaltet : Freigabe ab Freitag, 14. August

    Kinderspielplatz in Dorthausen neu gestaltet : Freigabe ab Freitag, 14. August

    Der in die Jahre gekommene Kinderspielplatz in Dorthausen unmittelbar neben dem Kindergarten an der Steinshütte wurde in den letzten Monaten neu gestaltet. Nach dem Umbau und der Erweiterung des Kindergartens wurden zunächst die alten Spielgeräte entfernt und – soweit wirtschaftlich sinnvoll – in der Werkstatt der Spielplatzabteilung überarbeitet.

    Neben den überarbeiteten Spielgeräten wie Teufelsrad (Drehteller), Doppelschaukel und Federtiere hat der Spielplatz ein neues Kleinkinderspielgerät für Kinder ab einem Jahr, einen neuen Sandkasten sowie eine Nestkorbschaukel erhalten. Für größere Kinder erfolgte der Einbau einer Seilbahn, einer Reckstange und einer Kombination aus Balancierparcours und Klettertrichter mit Edelstahlstangenrutsche und Kletternetzen.

    Darüber hinaus hat die Stadt den anliegenden Bolzplatz, eine ehemals wassergebundene Fläche, überarbeitet und als Rasenfläche hergestellt. Auf einem angrenzenden Hügel wird noch eine Blumenwiesenmischung eingesät, so dass die Kinder und auch Erwachsene zukünftig Blumen pflücken können. Die Kombination der echten Blumenwiese und die plastischen Blumen auf dem großen Spielgerät sowie der Reckstange, lassen den Spielplatz zum „Blumenplatz“ werden.

    Neben den Spielgeräten wurden auch auf dem Betriebshof überarbeitete Bänke für die Begleitung der Kinder neu aufgestellt. Die Gesamtkosten für den Umbau und die Aufwertung des Spielplatzes belaufen sich auf 60.000 Euro. Der neu gestaltete Spielplatz wird am Freitag, 14. August, frei gegeben. Der neu eingesäte Rasen wird bis dahin einen ersten Schnitt erhalten, so dass dieser erstmals genutzt werden kann.
    (pmg)

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  • i-Dötzchen erobern die Straßen

    Bald ist es so weit: In nur wenigen Tagen beginnt für mehr als 150.000 Kinder in Nordrhein-Westfalen der Start in einen neuen Lebensabschnitt – der erste Schultag steht vor der Tür.
    Doch nicht nur der neue Unterricht bedeutet für die i-Dötzchen eine Herausforderung. Für viele heißt es nun auch erstmals, sich morgens zu Fuß auf den Weg zur Schule machen.
    Insbesondere für die jüngsten Verkehrsteilnehmer birgt die Strecke nicht unerhebliche Gefahren: Nach der Verkehrsunfallstatistik des Landes Nordrhein-Westfalen 2014 waren im vergangenen Jahr 1.212 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren auf dem Weg zur Schule in Unfälle verwickelt.

    Noch ist Zeit, den Kleinen das richtige Verhalten im Straßenverkehr näher zu bringen: „Grundsätzlich gilt: Eltern sollten mit ihren Kindern den Weg zur Schule mehrfach üben, bevor sie sich als Grundschüler erstmals alleine auf den Weg machen“, erklärt Prof. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Um auf die alltäglichen Gefahren für neue Verkehrsteilnehmer aufmerksam zu machen, engagiert sich Bridgestone – wie auch andere Sponsoren – gemeinsam mit der Verkehrswacht auch in diesem Jahr im Rahmen der Initiative „Sicher zur Schule“. Die gemeinsame Aktion verfolgt das Ziel, Vorschüler rechtzeitig mit dem richtigen Verhalten im Straßenverkehr vertraut zu machen.

    Um die Kinder an das Thema heranzuführen, werden mit Unterstützung des Reifenherstellers bereits seit diesem Frühjahr in Bremen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, Stuttgart sowie am Firmensitz in Bad Homburg Broschüren an Kindergärten, Eltern und Vorschulkinder verteilt, die dem spielerischen Erlernen der Verkehrsregeln dienen: „Als Reifenhersteller liegt uns die Sicherheit im Straßenverkehr sehr am Herzen. Insbesondere für die unerfahrensten Verkehrsteilnehmer bedeutet der Schulweg jedes Jahr eine große Herausforderung. Wir freuen uns sehr, einen Beitrag zu ihrer Sicherheit leisten zu können,“ sagt Alexandra Kimmich von Bridgestone zu dem Engagement. „Sicher zur Schule“ ist die bundesweit einzige Initiative, die Kindergärten, Eltern und Kindern kostenlos Lernmaterialien für einen sicheren Schulweg zur Verfügung stellt. Durch die Partnerschaft von Bridgestone und der Deutschen Verkehrswacht wurden in den vergangenen Jahren deutschlandweit bereits mehr als 100.000 Exemplare des Lernmaterials verteilt.

    Die Broschüren können über die Online-Plattform www.sicher-mit-lenni.de bestellt werden. Hier haben Kinder zudem die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Eltern das richtige Verhalten im Straßenverkehr mithilfe eines kindgerechten Verkehrstests auch virtuell zu üben.

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  • Jugendhilfeausschuss empfiehlt Erstattung von Kindergartenbeiträgen

    Jugendhilfeausschuss empfiehlt Erstattung von Kindergartenbeiträgen

    Auf Antrag der FDP haben alle Parteien im Jugendhilfeausschuss der Stadt dem Rat empfohlen, eine Resolution zu beschließen, in der der Minister für Inneres und Kommunales des Landes NRW aufgefordert wird, den finanzschwachen Städten eine Rückerstattung von Kindergartenbeiträgen zu ermöglichen.
    Derzeit kann die Stadt Mönchengladbach eine solche Erstattung nicht vornehmen, weil es sich um eine sogenannte „freiwillige
    Leistung“ handelt. Solche Zahlungen sind aber finanzschwachen Städten nicht erlaubt. „Die Freien Demokraten gehen davon aus, dass der Stadt bei einer Rückerstattung von Beiträgen kein Schaden entsteht, weil sie ja die Gehälter der streikenden
    Angestellten einspart“, sagt André Hüpsel, FDP-Mitglied im Jugendhilfeausschuss. „Wir denken, dass der größte Teil dieser
    Gelder für Beitragserstattungen eingesetzt werden kann und fordern den Minister auf, den Weg dafür freizumachen.“
    Die Resolution wird in der Ratssitzung am 17. Juni zur endgültigenAbstimmung stehen.

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  • SPD erneuert ihre Aussage: Hallenbad im Schulzentrum Asternweg ist unverzichtbar für Giesenkirchen

    „Das Schwimmangebot in unserem Hallenbad ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Schul- und Bildungsangebotes in Giesenkirchen“, erklären Ratsherr Oliver Büschgens, Vorsitzender der SPD Giesenkirchen und sein Stellvertreter Volker Küppers. Die beiden Politiker kritisieren, dass führende Mitglieder der CDU Mönchengladbach nun erneut eine Schließungsdebatte begonnen haben, die zu einer Verunsicherung und zu weiterem Politikfrust in Mönchengladbach führen werde.

    „Wer das Angebot an Wasserflächen in unserer Stadt lediglich unter fiskalischen Gesichtspunkten betrachtet, entzieht sich jeglicher sozialer Verantwortung für die Menschen in Mönchengladbach“, so Büschgens.
    „Für viele Kinder gerade auch aus bedürftigen Familien ist das Angebot der Schwimmvereine in Bädern wie dem Giesenkirchener Hallenbad die einzige Möglichkeit, Schwimmunterricht zu bekommen. Regelmäßige Besuche in den großen Freizeit- und Familienbädern ist für viele Familien leider finanziell nicht immer möglich. Aber auch für die beiden Giesenkirchener Grundschulen ist ein ortsnahes Angebot an Schwimmflächen unerlässlich, weil weite Wege den Kindern nicht zumutbar sind.“

    Volker Küppers, der auch Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Mönchengladbach-Ost ist, erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass mit der Schließung des Freibades an der Trimpelshütterstraße im Jahr 2007 bereits eine wichtige Sport- und Freizeitstätte für Kinder und Jugendliche aus finanziellen Gründen geschlossen wurde.

    „Die Giesenkircherinnen und Giesenkirchener werden zu Recht keine weitere Schließung einer Sportstätte hier im Stadtteil akzeptieren. Unser Hallenbad ist erst vor wenigen Jahren aufwendig für rund eine Millionen Euro saniert worden. Das Hallenbad ist ebenso wie die Stadtteilbibliothek, dem Franz-Meyers-Gymnasium und der Grundschule ein wichtiger Baustein des Schulzentrums.“

    Für Büschgens und Küppers ist daher klar: Eine Schließung des Giesenkirchener Hallenbades wird es mit der SPD Giesenkirchen nicht geben. Beide riefen die Verantwortlichen in Politik, Verwaltung und dem Sport dazu auf, gemeinsam Wege zu finden, um das Hallenbad langfristig zu erhalten und keine Schließungsdebatte zu führen.

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