Staatsanwaltschaft / Polizei: 45-Jähriger durch Brandsatz schwer verletzt – Mordkommission ermittelt

Polizeipräsidium

Mit einem Nachtrag

Die Polizei Mönchengladbach hat in den frühen Morgenstunden des 9. Januar 2024 einen 26-jährigen Mann vorläufig festgenommen, der tatverdächtig ist, ein versuchtes Tötungsdelikt begangen zu haben, indem er einen 45-jährigen Mann mit einem Brandsatz beworfen und dabei schwer verletzt hat.

Der Tatverdächtige suchte zur am Abend des 8.1.2024 den Hof eines landwirtschaftlichen Betriebes in Mönchengladbach-Hehn auf, wo sich der auf einem Nachbarhof beschäftigte Geschädigte aufhielt.

Nach bisherigem Ermittlungsstand betrat der 26-Jährige gegen 22.40 Uhr einen Aufenthaltsraum des Hofes. Dort hielten sich zu dem Zeitpunkt der 45-Jährige Geschädigte und weitere Mitarbeiter auf.

Nach Zeugenaussagen warf der 26-Jährige einen brennenden Gegenstand auf den 45-Jährigen. Das vom Brandsatz getroffene Opfer erlitt dadurch schwere Brandverletzungen.

Als der Tatverdächtige versuchte den Raum zu verlassen, hielt ihn ein Zeuge bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Weitere Zeugen übernahmen die Erstversorgung des 45-Jährigen. Rettungskräfte brachten ihn im Anschluss schwer verletzt zur stationären Behandlung in eine Spezialklinik.

Auch der 26-Jährige wurde im Krankenhaus behandelt. Nach ambulanter Behandlung wurde der Tatverdächtige vorläufig festgenommen und kam ins Polizeigewahrsam.

Auslöser des Vorfalls sollen nach Zeugenaussagen zurückliegende persönliche Streitigkeiten gewesen sein.

Der Tatverdächtige soll am Mittwoch, 10. Januar auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen der eingesetzten Mordkommission dauern an.(jl/wr)

Nachtrag:

Im Nachgang zur Pressemitteilung vom Dienstag, 9. Januar, ist der 26-jährige Tatverdächtige am Mittwoch, 10. Januar, auf Antrag der Staatsanwaltschaft einer Haftrichterin vorgeführt worden.
Es erging Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes.
Die Ermittlungen der eingesetzten Mordkommission dauern an.(jl)

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